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 Betreff des Beitrags: original brasilianische picanha
BeitragVerfasst: 12 Okt 2006 14:44 
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Hallo,

wer hat Interesse an frischer, vakuumverpackter bras. picanha ??

Anfragen bitte an: info@bouchon.de



http://www.bouchon.de


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BeitragVerfasst: 12 Okt 2006 18:22 
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Oi Michel

Interesse immer, war das Fleisch schon mal tiefgefrohren (oder ist es noch)

Gruß

Manfred


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BeitragVerfasst: 12 Okt 2006 19:21 
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Trem Mineiro hat geschrieben:
Oi Michel

Interesse immer, war das Fleisch schon mal tiefgefrohren (oder ist es noch)

Gruß

Manfred

=D> Dan taugts nähmlich nicht mehr!


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 Betreff des Beitrags: original brasilianische picanha
BeitragVerfasst: 12 Okt 2006 19:36 
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Hallo, nein das Fleisch ist frisch und war noch nie eingefroren !



Gruss
Michel



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BeitragVerfasst: 12 Okt 2006 19:42 
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robertwolfgangschuster hat geschrieben:
=D> Dan taugts nähmlich nicht mehr!


kannste mir das mal erklären

Hab 2 Jahre in Cabo Verde tiefgefrorene picanha aus BR gekauft und konnte keine Nachteile feststellen.
Oder ist das ein esoterisches Problem ?????


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BeitragVerfasst: 12 Okt 2006 19:52 
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patecuco hat geschrieben:
robertwolfgangschuster hat geschrieben:
=D> Dan taugts nähmlich nicht mehr!


kannste mir das mal erklären

Hab 2 Jahre in Cabo Verde tiefgefrorene picanha aus BR gekauft und konnte keine Nachteile feststellen.
Oder ist das ein esoterisches Problem ?????

Bein tiefrieren zerreissen die Zellwände und der Fleischsaft tritt aus, dadurch wird das Fleisch zähe und trocken. In Brasilien verwendet man Frischfleisch (nicht abgehangenes) für churrasco. Die Frage ging über "Brasilianische Picanha". Die ist normalerweise ein Tafelspitz vom Zebu-Rind, und frisch (24 Stunden) entweder von einem jungen Stier oder eine alten Kuh (seltsamerweise verwenden die alten Gauchos mehr alte Kühe) und werden "berrando" gegrillt (Blutig, halbroh)
 :-)br


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BeitragVerfasst: 12 Okt 2006 20:17 
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na ja, jede gefrorene bras. picanha ist immer noch besser als ein frisches
deutsches Tafelspitz... :lol:
Es stimmt zwar, dass beim Einfrieren und auftauen Zellwände durch die
Eiskristalle zerstört werden, aber deshalb ist eingefrorens Fleisch nicht
zu verurteilen.
Wichtiger ist vielmehr, dass das Fleisch vor dem Einfrieren eine ausreichende
Reifeperiode hinter sich hat, das sog. Abhängen. Wenn es gut gereift ist,
kann man es privat problemlos einfrieren und anschliessend wieder auftauen.
Entscheidend beim Einfrieren ist, dass es möglichst schnell geht, da dieses die Struktur der Eiskristalle beeinflusst. Das Auftauen wiederum sollte möglichst langsam, z.B. über 1-2 Tage im Kühlschrank geschehen.
Ausserdem sollte das Fleisch möglichst Luftdicht eingepackt werden, damit sich kein Eisschnee bzw. Gefrierbrand bildet. Da man zu Hause meist keine
taugliche Vakuummaschine hat, nimmt man am besten handelsübliche
Frischhaltefolie und rollt das Fleisch darin ein. So bekommt man die Luft gut raus.
Wenn man hier z.B. im Grosshandel gefrorenes Rindfleisch aus Südamerika kauft, wurde es dort bereits kurz nach der Zerlegung gefroren und hat keine Reifung. Da hilft es auch nichts, wenn man es wieder auftaut. Die Milchsäurebakterien, die für die Reifung des Fleisches verantwortlich sind, wurden beim Einfrieren degeneriert. Daher möglichst immer frisches Fleisch kaufen und zu Hause selbst einfrieren.



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BeitragVerfasst: 12 Okt 2006 20:33 
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Zitat:
na ja, jede gefrorene bras. picanha ist immer noch besser als ein frisches
deutsches Tafelspitz... :lol:

[-X :no in Brasilien verwendet iemand tiefgefrorense Rindfleisch wenn er nicht pleite gehen will mit seiner Churrascaria
[quote]Es stimmt zwar, dass beim Einfrieren und auftauen Zellwände durch die
Eiskristalle zerstört werden, aber deshalb ist eingefrorens Fleisch nicht
zu verurteilen.[/quote] Dann brat mal zwei gleiche Stücke, eins tiefgeroren, das andere frisch und schau was rauskommt
Zitat:
Wichtiger ist vielmehr, dass das Fleisch vor dem Einfrieren eine ausreichende
Reifeperiode hinter sich hat, das sog. Abhängen. Wenn es gut gereift ist,
kann man es privat problemlos einfrieren und anschliessend wieder auftauen.
Das Abhängen (maturar) ist in Brasilien ein relativ neuer kulinarischer Prozess und da es sich um die Einleitung der "putrificação da carne" (der Mensch ist schliesslich ein Aasfresser), allgemein noch nicht akzeptiert, wegen des Verwesungsgeschmacks.
Zitat:
Entscheidend beim Einfrieren ist, dass es möglichst schnell geht, da dieses die Struktur der Eiskristalle beeinflusst. Das Auftauen wiederum sollte möglichst langsam, z.B. über 1-2 Tage im Kühlschrank geschehen.
Richtig, wir reden aber von der "brasilianischn Picanha
Zitat:
Ausserdem sollte das Fleisch möglichst Luftdicht eingepackt werden, damit sich kein Eisschnee bzw. Gefrierbrand bildet. Da man zu Hause meist keine
taugliche Vakuummaschine hat, nimmt man am besten handelsübliche
Frischhaltefolie und rollt das Fleisch darin ein. So bekommt man die Luft gut raus.
????????????????????????????????????
Zitat:
Wenn man hier z.B. im Grosshandel gefrorenes Rindfleisch aus Südamerika kauft, wurde es dort bereits kurz nach der Zerlegung gefroren und hat keine Reifung. Da hilft es auch nichts, wenn man es wieder auftaut. Die Milchsäurebakterien, die für die Reifung des Fleisches verantwortlich sind, wurden beim Einfrieren degeneriert. Daher möglichst immer frisches Fleisch kaufen und zu Hause selbst einfrieren
Nicht bös sein, du bist ein kulinarischer naturphilosof und Alchimist. :herz2: :bprust:


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BeitragVerfasst: 12 Okt 2006 20:48 
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Hallo, ich glaube, Du hast die Intention meines Kommentares nicht verstanden... Es geht nicht darum, ob frisches Fleisch besser ist als gefrorenes. Darüber müssen wir wohl nicht streiten.

Tatsache ist, dass es auf dem deutschen Markt für den privaten Liebhaber
keine frische bras. picanha gibt. Wenn man sie bekommt, muss man sie entweder bald essen oder sie einfrieren, denn die wenigsten haben Lagermöglichkeiten für Frischfleisch zu Hause. Also ist eine eingefrorene
bras. picanha doch eine bessere Lösung als KEINE bras. picanha.

Im Zusammenhang mit Fleisch gibt es beim Verbraucher viele unbeantwortete Fragen und Sorgen. Mir geht es nur darum, einige praktische
Tipps zu geben und nicht 'fleischphilosophisch' zu diskutieren.

Gruss
Michel



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BeitragVerfasst: 12 Okt 2006 21:09 
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Michel Kia hat geschrieben:
Tatsache ist, dass es auf dem deutschen Markt für den privaten Liebhaber keine frische bras. picanha gibt. Gruss
Michel

Deswegen hab ich ja das Reisebüro offen, muss man halt herkommen, wenn ich eine Münchner Weisswurst essen will dass der Saft der Kellnerin über den Busen such ich ja auch nicht in Manaus sundern geh ins Hofbräuhaus bevor es Mittag ist.
Was die privaten Liebhaber betrifft, denselben Rat, kommt nach Brasilien  :-)br

Aber im Ernst. Brasilianische Picanha ist vom Zebu-Rind, frisch und nur die handspannenlage Spitze. Alles andere ist deutscher Tafelspitz und wird gekocht. Im übrigen bevorzugen wir Fraldinha und Rippen, die können auch tiefgefroren sein. Ein nicht zu fettes Bauchfleisch ist auch nicht zu verachten. o--o


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