Paketversand nach Brasilien

Fragen zur Gesetzeslage in Brasilien, Einwanderungs-, Einfuhr- und Zollbestimmungen sowie Steuerfragen

Paketversand nach Brasilien

Beitragvon mikelo » Do 8. Jun 2006, 12:09

hallo, habe im net folgendes gefunden:

Seit kurzem fordert der brasilianische Zoll für alle Sendungen die Zollnummer des Empfängers auf der Rechnung ein. Alle Pakete, die ohne Steuernummer des Empfängers nach Brasilien gelangen, werden vom dortigen Zoll gehalten. Um eine zügige Abwicklung der Zollformalitäten zu garantieren, muss diese Nummer unbedingt auf der Rechnung enthalten sein. Für Firmen ist diese Nummer die „General Taypayer Register (CNPJ)“, für Einzelpersonen die „Individual Taypayer Identify Card (CPF)“.

habt ihr erfahrungen diesbezueglich gemacht?----wuerde nähmlich erklären wieso ich schon seit 6 wochen auf ein packet warte.
hatte sonst noch nie ein problem und die packete waren immer nach max. 5 wochen bei mir.
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Beitragvon Lemi » Do 8. Jun 2006, 13:13

Hi Mikelo,

seit wann soll das denn gelten? Unser Kinderhilfsprojekt in Belo Horizonte bekommt regelmässig Pakete aus Deutschland und bisher wurde nie eine Steuernummer des Empfängers angegeben. Die Laufzeit betrug im Mittel 4-6 Wochen.

Ich bitte allerdings die Absender immer darum mit dicken Lettern "Sem valor comercial" oder "Doação" auf das Paket zu schreiben.
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Beitragvon mikelo » Do 8. Jun 2006, 13:15

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Beitragvon Lemi » Do 8. Jun 2006, 13:32

Zitat: "Seit kurzem fordert der brasilianische Zoll für alle Sendungen die Zollnummer des Empfängers auf der Rechnung ein."


Ok, aber wo keine Rechung ist, braucht demzufolge auch keine Steuernummer her, oder ?

Für kommerzielle Pakete sehe ich diese Vorgehensweise sogar ein, da in Brasilien eine Importsteuer erhoben wird und der Absender im Ausland schlecht belangbar ist. So fällt die Zahlung immer auf den Empfänger, auch wenn der nichts dafür kann, dass er ein Paket mit "teurem" Inhalt bekommt. Der Empfänger lässt sich natürlich am besten über die CPF oder CNPJ identifizieren.

Habe einen ähnlichen Fall mal in meiner Ex-Firma erlebt. Ein Praktikant aus München hat es nicht mehr ohne seine geliebten 1860-er Trikots ausgehalten und orderte stracks 2 Stück davon per Internet. Der Paketdienst überbrachte sie ihm auch - gemeinsam mit einer Rechnung von 60 R$ - ausgestellt vom Zoll. Er verweigerte die Bezahlung. Der Postbote verweigerte die Aushändigung des Pakets. Anschliessend entschloss er sich doch zu zahlen (schliesslich handelte es sich um Fanware eines 1860-ers). Anschliessend entschloss sich auch der Postbote, die Ware auszuhändigen (vielleicht hatte er auch nur Mitleid mit einem 1860-er). :mrgreen:
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Beitragvon mikelo » Do 8. Jun 2006, 13:38

okidoki---danke dir fuer die info.
warte noch mal ab ----- vielleicht kommt das verdammte packet ja noch. :shock:
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Beitragvon CUZINHO » Do 8. Jun 2006, 14:24



Ist doch ganz klar :!: :oops:

In dem von Dir angegebenen Artike ist ja auch die Rede von einer Sendung via Paketdienst (hier UPS) und NICHT von Postsendungen :!: :!: :!: :?
Das macht einen erheblichen Unterschied, da Paketdienste NUR mit Rechnung (oder mind. Proformarechnung) Sendungen nach BRA verschicken. Es sei denn es handelt sich um Dokumente die auch als solche vom Absender deklariert sind.

Sobald Rechnungen beiliegen wird immer eine Verzollung in BRA durchgeführt, das es sich ja um Handelsware handelt, denn sonst wären keine Rechnungen nötig :!:

Also nicht alles in einen Topf werfen :!:

:twisted:
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