Papst Benedikt besucht in Brasilien franziskanisches Drogenp

Alles über Brasilien aus der internationalen Presse (Beiträge bitte max. anreissen, unbedingt die Quelle verlinken sowie ein eigenes kurzes Statement abgeben).

Papst Benedikt besucht in Brasilien franziskanisches Drogenp

Beitragvon brasilmen » Do 10. Mai 2007, 14:39

Papst Benedikt besucht in Brasilien franziskanisches Drogenprojekt
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Fazenda da Esperanca des deutschen Franziskaners Hans Stapel ist als beispielhaftes Sozialprojekt gewürdigt
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Im Rahmen seiner Brasilienreise vom 9. bis zum 13. Mai 2007 besucht Papst Benedikt XVI. die „Fazenda da Esperanca“ (Farm der Hoffnung) des deutschen Franziskaners Hans Stapel. Am Samstag, 12. Mai, wird der Papst im Ort Guaratingueta in der Nähe der Stadt Aparecida erwartet, wo er neben dem aus Paderborn stammenden Ordensmann die Angehörigen des Projekts - Frauen, Kinder und Jugendliche - treffen wird.

Die „Fazenda“ wurde 1983 mit dem Ziel gegründet, drogen- und alkoholabhängige Kinder und Jugendliche von der Straße wieder in die Gesellschaft einzugliedern. Gestartet mit einer kleinen Räumlichkeit im Ort Guaratingueta, entwickelte sich das Projekt stetig fort, so dass ein Zentrum außerhalb der Stadt gebaut wurde. Heute gibt es weltweit 38 Fazendas, darunter 29 in Brasilien. Seit dem Beginn konnten bereits 8000 Jugendliche unterstützt werden, zurzeit leben ca. 1800 junge Frauen und Männer sowie 240 aktive Mitarbeiter in den Fazendas. Seit 1998 gibt es auch deutsche Niederlassungen in den brandenburgischen Orten Markee und Riewen bei Berlin.

Pater Stapel, der bereits seit 1979 als Missionar in Brasilien tätig ist, beschreibt den Erfolg des Projekts im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Zenit: „Alle fangen morgens an zu arbeiten, alle versuchen, das Wort zu leben, und dann lernen sie es auch.“ Der Tagesablauf umfasst neben der Arbeit, die sich auf Landwirtschafts- und Handwerksbetriebe erstreckt, den gemeinsam gelebten Glauben in Gebet und Gottesdienst.

Weitere Informationen gibt es unter http://www.fazenda.de.
Gruss brasilmen Thomas
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Re: Papst Benedikt besucht in Brasilien franziskanisches Dro

Beitragvon Tudacudaduda » Do 10. Mai 2007, 18:27

brasilmen hat geschrieben:Papst Benedikt besucht in Brasilien franziskanisches Drogenprojekt


Und? Hat er mit den Bettelbrüdern wenigstens einen ordentlichen "baseado" weggequartzt?
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Re: Papst Benedikt besucht in Brasilien franziskanisches Dro

Beitragvon mikelo » Sa 12. Mai 2007, 18:48

brasilmen hat geschrieben:Papst Benedikt besucht in Brasilien franziskanisches Drogenprojekt
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Fazenda da Esperanca des deutschen Franziskaners Hans Stapel ist als beispielhaftes Sozialprojekt gewürdigt
.


Im Rahmen seiner Brasilienreise vom 9. bis zum 13. Mai 2007 besucht Papst Benedikt XVI. die „Fazenda da Esperanca“ (Farm der Hoffnung) des deutschen Franziskaners Hans Stapel. Am Samstag, 12. Mai, wird der Papst im Ort Guaratingueta in der Nähe der Stadt Aparecida erwartet, wo er neben dem aus Paderborn stammenden Ordensmann die Angehörigen des Projekts - Frauen, Kinder und Jugendliche - treffen wird.

Die „Fazenda“ wurde 1983 mit dem Ziel gegründet, drogen- und alkoholabhängige Kinder und Jugendliche von der Straße wieder in die Gesellschaft einzugliedern. Gestartet mit einer kleinen Räumlichkeit im Ort Guaratingueta, entwickelte sich das Projekt stetig fort, so dass ein Zentrum außerhalb der Stadt gebaut wurde. Heute gibt es weltweit 38 Fazendas, darunter 29 in Brasilien. Seit dem Beginn konnten bereits 8000 Jugendliche unterstützt werden, zurzeit leben ca. 1800 junge Frauen und Männer sowie 240 aktive Mitarbeiter in den Fazendas. Seit 1998 gibt es auch deutsche Niederlassungen in den brandenburgischen Orten Markee und Riewen bei Berlin.

Pater Stapel, der bereits seit 1979 als Missionar in Brasilien tätig ist, beschreibt den Erfolg des Projekts im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Zenit: „Alle fangen morgens an zu arbeiten, alle versuchen, das Wort zu leben, und dann lernen sie es auch.“ Der Tagesablauf umfasst neben der Arbeit, die sich auf Landwirtschafts- und Handwerksbetriebe erstreckt, den gemeinsam gelebten Glauben in Gebet und Gottesdienst.

Weitere Informationen gibt es unter http://www.fazenda.de.



* Kirchenoberhaupt in Zentrum für Drogenabhängige
* Papst beklagt "schwierige Zeiten für die Kirche"


Papst Benedikt XVI. hat beim Besuch eines Zentrums für junge Drogenabhängige in Brasilien den hohen Rauschgiftkonsum in Lateinamerika angeprangert. Die Drogenhändler müssten sich des großen Leids bewusst werden, das sie über unzählige Menschen brächten, sagte Benedikt in der von einem deutschen Franziskanerpater gegründeten "Fazenda de Esperanca" (Farm der Hoffnung).

"Ihr musst vor Gott Rechenschaft für Eure Taten ablegen", mahnte der Papst die Drogenhändler. Die menschliche Würde dürfe nicht mit Füßen getreten werden, sagte er vor rund 6.000 Gläubigen. Brasilien ist nach US-Angaben nach den Vereinigten Staaten das Land mit dem höchsten Kokain-Konsum. In den Großstädten gibt es enorme Probleme mit Drogenkriminalität. In Rio de Janeiro kommt es fast täglich zu tödlichen Schießereien in den Armenvierteln.

In dem Hilfszentrum in Guaratinguetá schaffen es nach eigenen Angaben 80 Prozent der Jugendlichen, mit einer radikalen Änderung ihres Lebensstils von ihrer Abhängigkeit loszukommen. Sie melken dort Kühe, pflegen Obstgärten und arbeiten als Imker. Die dort lebenden Drogenabhängigen begrüßten den Besuch des Papstes. "Wir sind von der Gesellschaft ausgeschlossen", sagte der 19 Jahre alte Diego Cleto, der im Alter von 13 Jahren mit dem Rauschgiftkonsum begann. "Aber wir sind die, die der Papst sehen will."

Die Einrichtung wurde 1983 vom deutschen Franziskaner-Mönch Hans Stapel ins Leben gerufen. Inzwischen gibt es landesweit 31 ähnliche Zentren, weitere zehn in Ländern wie Russland, Mexiko und Mosambik arbeiten nach ähnlichen Grundsätzen. Guaratinguetá liegt nahe der Stadt Aparecida, wo Benedikt am Sonntag eine Konferenz von Bischöfen aus Lateinamerika und der Karibik eröffnet. Dort soll nach Wegen gesucht werden, dem schwindenden Einfluss der katholischen Kirche in der Region entgegenzuwirken.

Schwierige Zeiten für die Kirche
Benedikt traf zuvor von Sao Paulo kommend in dem Wallfahrtsort Aparecida ein. Er beklagte "schwierige Zeiten für die Kirche" in Brasilien und aggressive Missionstätigkeit protestantisch-evangelikaler Freikirchen. Bezeichneten sich 1980 noch 89 Prozent der Brasilianer als Katholiken, so waren es 2000 nur mehr 74 Prozent. Im gleichen Zeitraum wuchs die Anteil derer, die sich als evangelikale Protestanten bezeichnen, von 7 auf 15 Prozent.

Der Papst hatte vor hunderttausenden Gläubigen in Sao Paulo den Medien die Förderung sexueller Unmoral vorgeworfen. Bei der Heiligsprechung eines brasilianischen Franziskaner-Mönchs rief Benedikt die Katholiken auf, sich den "Elementen der Medien zu widersetzen, die die Heiligkeit der Ehe und die Keuschheit vor der Heirat verhöhnen".
http://www.networld.at/index.html?/...15/173022.shtml
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