Patientenverfügung in Brasilien

Allgemeine Fragen & Tipps über alles, was dem Gringo in Brasilien passieren kann

Re: Patientenverfügung in Brasilien

Beitragvon GatoBahia » Sa 13. Mai 2017, 04:28

Itacare hat geschrieben:
GatoBahia hat geschrieben:
pagodeiro hat geschrieben:So ein cachaça tropf ist schon was feines wenn er nicht zur Bauerstocher mutiert!
Kokoswasser ist demnach für Weicheier....

Nehm ich immer am Morgen danach, noch mal ein paar Runden schwimmen und kurz vor dem Frühstück dann schnell das tun was mir meine Eltern schon immer verboten haben :shock: :cool: :lol:


Orgel spielen in der Kirche! Weil es da immer so zieht und man davon einen steifen Hals bekommt :mrgreen:


Hab das nich so mit der Religion und dem Glocken läuten [-X :cool: :lol:
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Re: Patientenverfügung in Brasilien

Beitragvon Frankfurter » Sa 13. Mai 2017, 08:00

Schade !

Mann / ICH stelle eine doch für alle ob jung oder alt wichtige/ notwendige Frage und suche Infos ( Patientenverfügung in Brasilien ).

Anfangs kamen dann auch noch themenrelevante Infos, und dann triftete es doch in Blödelei ab.

Haben diejenigen Angst sich mit dem Ende des Lebens auseinander zu setzen ? Bitte geht doch mal in ein Hospiz, Altenpflegehaus o.ä. Und dann sagt mir, dass diese Art des Sterben so von Euch gewollt wird. ICH habe das gesehen und in der Familie erlebt, und suche daher nach einem besseren Weg. Nicht nur für mich, sondern auch für die Familie und Angehörigen.
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Re: Patientenverfügung in Brasilien

Beitragvon Regina15 » Sa 13. Mai 2017, 08:36

Frankfurter hat geschrieben:Mann / ICH stelle eine doch für alle ob jung oder alt wichtige/ notwendige Frage und suche Infos ( Patientenverfügung in Brasilien ).

Um eine einigermaßen korrekte Auskunft zu erhalten, solltest du dich mit einheimischen Ärzten(Krankenhaus) und einem Rechtsanwalt auseinandersetzen. Hier ist das Thema wohl abgehakt, weil niemand eine genaue Auskunft geben kann oder es ihn nicht interessiert. Ich finde diese Verfügungen schwierig, habe selber noch keine und vertraue auf Familie. Es gab eine Diskussion im Fernsehen, in der die Familie sich entgegen der Verfügung entschieden hat und eine künstliche Ernährung zuließ. Die ehemalige Patientin wurde auch interviewt und war froh, dass sie noch am Leben war. Die künstliche Ernährung war vorrübergehend. Die Medizin schreitet immer mehr voran und wir wissen heute nicht, wie wir uns in einigen Jahren entscheiden würden, wenn der Fall eintreffen sollte. Als Angehöriger hat man natürlich mehr Rechte, wenn etwas Schriftliches vorliegt.Vor 2 Jahren hatte meine Mutter eine schwere Operation und ich war froh, dass sie alle diesbezüglichen Fragen der Ärztin selber beantworten konnte. Viel Glück und Gesundheit, wenn du deinen Lebensabend in Brasilien verbringen möchtest. Ich persönlich würde nicht alle Brücken nach Deutschland abbrechen, wir haben einen Bekannten, der aufgrund der medizinischen Versorgung regelmäßig in Deutschland ist und die Krankenkasse behalten hat. Er zahlt einen Mindestbeitrag, da er kaum Einkommen hat. Man kann nur hoffen, dass man keine lange Leidenszeit hat. In Brasilien möchte ich nicht so gerne in einem öffentlichen Krankenhaus liegen müssen, zumindest in kleineren Städten. Ein Trost ist, dass die Ärzte dort sicherlich nicht schlechter sind.

Zu dem Abdriften der Beiträge: Solange hier jemand unbedingt an erster Stelle bei der Anzahl der Beiträge stehen will, muss ja blabla herauskommen. Verstehe auch nicht was das bringen soll, von mir aus kann man die Zählerei weglassen.
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Re: Patientenverfügung in Brasilien

Beitragvon Itacare » Sa 13. Mai 2017, 08:51

Ich fürchte mich nicht vor dem, wa eines Tages sicher kommt. Das Universum verliert kein einziges Atom.
Wenn es nicht kurz und schmerzlos passiert, sondern man künstlich ernährt wird, bekommt man es wohl kaum mit. Das werden dann die Ärzte entscheiden, und die auszuhebeln, ist einerseits bedenklich und andererseits gewiss nicht einfach.
Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.
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Re: Patientenverfügung in Brasilien

Beitragvon GatoBahia » Sa 13. Mai 2017, 09:15

Es gibt Leute die meinen das dieses Forum dazu da wäre mal so auf die schnelle und billige Art das Gespräch mit Angehörigen, Ärzten und Anwälten zu ersetzen :idea: Das wird aber so nicht funktionieren, dieses Forum wird euch nicht das Händchen halten wenn es dann kalt wird [-X

Einen virtuelle Friedhof haben wir hier auch noch nicht #-oWoher kommt denn nur dieses elende Anspruchsdenken das völlig frende und oberflächliche Personen den Autohändler, Anwalt, Reisebüro oder Imobilienvertreter ersetzen könnten :shock: Hier tauschen Nutzer ihre eigenen Erfahrungen aus, wenn das für euch nicht passt seit iht hier eben falsch [-X [-o< =D>
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Re: Patientenverfügung in Brasilien

Beitragvon Frankfurter » Sa 13. Mai 2017, 12:00

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Re: Patientenverfügung in Brasilien

Beitragvon brasilharry » Sa 13. Mai 2017, 12:11

Und es gibt Leute in diesem Forum, die haben nichts Besseres zu tun als überall ihren Senf dazuzugeben. Wenn man dann nichts zum Thema beizutragen hat (weil man ja nicht alles wissen kann), dann kommen unqualifizierte Sprüche, Hauptsache wieder ein Beitrag! Und das auch noch in der Art und Weise des Oberlehrers. Woher nehmen solche Leute eigentlich die Zeit, den ganzen Tag vor der Kiste zu sitzen?? Ansonsten, siehe Frankfurter, damit ist alles gesagt.
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Re: Patientenverfügung in Brasilien

Beitragvon zagaroma » Sa 13. Mai 2017, 14:57

Also ich bin da völlig auf Gatos Seite. Dies hier ist keine Auskunftsbehörde, die nur sachdienliche Hinweise geben darf. Dies ist ein Forum und da darf auch rumgeblödelt werden, solange es keine Menschenwürde verletzt ist das total OK. Todernste Themen durch Humor aufzulockern ist auch völlig OK in diesem Kontest.

Meine persönliche Erfahrung ist, dass in den lateinischen Ländern, wo eine viel natürlichere Beziehung zum Tod besteht, viel Euthanasie praktiziert wird. Wenn keine Hoffnung mehr auf Besserung besteht, sorgen die Ärzte im allgemeinen für einen zügigen Abgang. Im Krankenhaus oft mit einer Überdosis Morphium (aus Mitleid und ja, auch weil das Bett gebraucht wird).

Als mein bester Freund in Rom an Krebs starb, er hatte keine Familie dort, wurde er zu Hause versorgt, während er auf einen Platz im Hospitz wartete. Als er nur noch 40 Kilo wog und weitgehend bewusslos war, bekam er plötzlich heftige Krämpfe, weil der Krebs im Gehirn wütete. Der Notarzt gab ihm Valiumspritzen und betonte, dass diese Behandlung den Abgang beschleunigen würde. Er bot mir an, mir weitere Valiumspritzen dazulassen, falls weitere Krämpfe auftreten würden. Ich habe sie genommen und meinem Freund regelmässig gespritzt, und nach weiteren drei Tagen war er tot und das Elend war vorbei. Und ich würde das jederzeit wieder tun, keinen Hund lässt man so leiden.

Niemand hat das Recht, hier zu sagen, wir seien nicht ernsthaft genug. Viele haben Erfahrungen aus erster Hand. Also, wenn jemand sich nicht damit auseinandersetzen möchte, sollte er einen Arzt oder Juristen nach Patientenverfügungen fragen, nicht wahr?
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Re: Patientenverfügung in Brasilien

Beitragvon moni2510 » Sa 13. Mai 2017, 15:00

Ich habe eine Betreuungsverfügung und eine Patientenverfügung, ich halte das für ein sehr wichtiges Thema. Besonders die Betreuungsverfügung, da will ich niemals in meinem Leben einen vom Amt bestellten Betreuer, da hab ich schon zuviel !&@*$#! gesehen. Und ich beschäftige mich lieber jetzt damit, als wenn ich dann alt und gebrechlich bin. :!:
---
Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich es hier aufschreibe.
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Re: Patientenverfügung in Brasilien

Beitragvon cabof » Sa 13. Mai 2017, 15:51

Rechtens Moni
Hat mich früher auch nicht interessiert. Im laufe des Lebens bekommt man einiges mit und macht sich so seine Gedanken. Lass die youngster im Forum weiter von Brasilien. Indianerehen und Flüchtlingen debattieren und träumen. Bis der Knall kommt. Hueben wie drüben sehe ich in meinem sozialen persönlichen Umfeld sehr betagte Leute dümpeln vor sich hin. Das ist schon kein Leben mehr und wenn man dann noch zum pflegefall wird. Das möchte ich für meine Person vermeiden. Sehr wahrscheinlich bekäme ich das nicht mehr mit. Möchte es den Angehörigen ersparen. Nur als Beispiel. Jeden Tag ins Heim gehen. Eine Stunde einer schlafenden und roechelnden Person die Hand halten . Wenn es zufrieden stellt. Bitteschön. Schon traurig dieses Thema. Nächste Woche treffe ich meinen Doc. Mal sehen wie das hier in Br ausschaut.
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