hallo,
in mehreren Posting wurde gesagt, dass wenn man eine Permanencia erhält, vom Zeitpunkt der Niederlassung an mit seinem gesamten Welteinkommen in Brasilien steuerpflichtig ist.
Das würde also auch für Kapitalerträge auf meinem alten Konto im Herkunftsland (und ggf. anderen Ländern) gelten.
Hat hier jemand Erfahrungen gesammelt, wie weit bras. Behörden solche Konten kontrollieren? Verlangen sie die Vorlage von Kontoauszügen usw?
Natürlich können sie nichts besteuern, von dem sie nichts wissen. Wenn man aber ein Investorenvisum erhalten hat, dann hat man ja vom Heimatkonto aus auf das Konto der neugegründeten Limitada überwiesen, es gibt also eine Spur, der die Behörden nachgehen könnten.
Dazu kommt ein zweiter Komplex:
wenn man sich irgenwann mal bspw. ein größeres Haus in Brasilien kaufen und dieses von im Ausland gelassenen Geld bezahlen möchte, dann müsste man dieses Geld von Anfang an deklarieren (man muss in Brasilien ja leider nicht nur Einkommen, sondern auch Vermögen deklarieren). Täte man das nicht, würden die Steuerbehören beim Kauf fragen, wo das Geld herkommt. Und diese Überwachung soll in Brasilien ja ganz gut funktionieren.
Wenn ich jetzt aber die Existenz von Geld im Ausland deklariere, werden dann die bras. Behörden nicht auf jeden Fall die Konten einsehen wollen? Und mir dann eine Einkommenssteuer von 27,5% (?) auf meine schönen Aktiengewinne berechnen?
Eine schreckliche Vorstellung!
Kann man das irgendwie vermeiden?
Und kann mir jemand einen guten Steuerberater in Fortaleza empfehlen?
