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Mein Preis ist sehr interessant, habe mal gegoogelt:
Inhalt:
1. Emilio Santiago: O amigo de NY
2. Marina: Charme do mundo
3. Azymuth: Melo da cuica
4. Joyce: Como vai, vai bem
5. Jorge Ben: O plebeu
6. Quarteto Em Cy: Salve o verde
7. Gerson King Combo: Mandamentos black
8. Tim Maia: O descobridor dos sete mares
9. Rita Lee: Tatibitati
10. Lo Borges: Ritata
11. Claudette Soares: Shirley sexy
12. Golden Boys: Pra esquecer a vida
13. Novos Baianos: Besta e tu
14. Baby Consuelo: Ziriguidum
15. Chico Buarque: Brejo da cruz
16. Nara Leao & Gilberto Gil: Sarara miolo
17. Miucha: Naturalmente
18. Ivan Lins: Daquilo que eu sei
19. Caetano Veloso: Quero um baby seu
20. Zizi Possi: Cruzada
21. Joao Bosco: Papel marche
22. Elis Regina: Dois pra la, dois pra ca
23. Azymuth: Tempos atras
24. Leila Pinheiro: Um samba
25. Marcos Valle: Samba de verao
26. Moraes Moreira: Marilia
27. Ney Matogrosso: Deixa a menina
28. Fabio Fonseca & Luiz Melodia: Mulher de 15 metros
29. Maria Bethania: Baila / Conmigo / Shangrila
30. Jorge Ben & Caetano Veloso: Ive brussel
31. Angela Ro Ro: Simples carinho
32. Emilio Santiago: Dentro de voce
33. Nara Leao: Amor nas estrelas
34. Gilberto Gil: Palco
35. Fafa De Belem: No meio da roda
36. Gal Costa: Azul
37. Ed Motta: Manuel
38. Rita Lee: Lanca perfume
Produktinfo:
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Eine musikalische Zeitreise in das Brasilien der 70er und 80er Jahre bietet die vierte Ausgabe der Serie "A Trip To Brazil". Der neueste und mittlerweile bereits vierte "Trip To Brazil" führt in musikalische Felder, die zwar mehr oder weniger von der Bossa Nova vorbestellt wurden, dieser stilistisch aber längst nicht mehr zuzuordnen sind. Auf der neuen Doppel-CD, die den Untertitel "Summer Pop Samba" trägt, gibt die Música Popular Brasileira - kurz: MPB - mit ihren unterschiedlichen Spielarten und Splittergruppen den Ton an.
Diese Aufnahmen aus den 70er und 80er Jahren vereinen auf zwei CDs bzw. LPs gleich vier unterschiedliche Strömungen der Post-Bossa-Ära: Tropicalistas wie Caetano Veloso, Gilberto Gil, Maria Bethânia und Gal Costa, die Jovem-Guardistas Jorge Ben, Rita Lee, Tim Maia und die Golden Boys, die Clique der Novos Baianos um Moraes Moreira und Baby Consuelo sowie Soul- und Funk-Brasileiros wie die Gerson King Combo, Ed Motta und Azymuth.
Von vielen der auf dieser Doppel-CD versammelten Künstler hat das deutsche Publikum (wenige Insider ausgenommen) je etwas gehört. "Heute tanzen die deutschen Großstädte gerne zu 'Brasilelctro', beschallen die Cafés ihre Gäste mit einem Lounge-Sound, der viele brasilianische Elemente enthält", schreibt Detlef Diederichsen in seinem Einleitungstext zu dieser Compilation. "Der brasilianische Electro-Funk-Jazz-Pop der späten Siebziger und frühen Achtziger ist jedoch komplett an deutschen Ohren vorbeigegangen. Zeit wird's ihn endlich zu entdecken."
Zwei dieser in unseren Breiten auch heute noch weitgehend unbekannten brasilianische Künstler konnte man bereits auf der vorab erschienenen CD-Single-Auskopplung von "A Trip To Brazil, Volume 4" kennenlernen: Den aus Rio stammenden (und sehr an Jorge Ben erinnerndenden) Sänger EmÃlio Santiago mit "O amigo de Nova York" und das Gesangsquartett The Golden Boys mit "Pra esquecer a vida". Die Doppel-CD wartet nun mit weiteren Raritäten auf: unter anderem mit einer Nummer des Sängers und Keyboarders Fábio Fonseca, der auch in Brasilien erst in den 90ern durch seine Zusammenarbeit mit Fernanda Abreu, Marina Lima und Cláudio Zoli bekannter wurde, sowie mit einer der ersten Aufnahmen (aus dem Jahr 1969) der Sängerin, Gitarristin und Songschreiberin Joyce.
Natürlich findet man auf "A Trip To Brazil, Volume 4" auch wieder einige bekanntere Namen zu entdecken: angefangen bei den Tropicalistas Caetano Veloso, Gilberto Gil, Maria Bethânia und Gal Costa über Jorge Ben (heute: Jorge Ben Jor), João Bosco, Elis Regina, Chico Buarque, Nara Leão, Ivan Lins und Rita Lee bis hin zu der bei Jazz-Rock-Hörern bekannten Band Azymuth (nicht zu verwechseln mit dem ECM-New Jazz-Ensemble Azimuth).
Kompetent wie eh und je führt Arnaldo DeSouteiro durch das Programm dieser Kollektion, die nicht weniger unverzichtbar ist, als die drei vorangegangenen Bossa-Nova-Editionen der Serie. Wie gewohnt ist auch dieser "Trip To Brazil" sowohl als Doppel-CD wie auch als Doppel-Vinyl-Ausgabe erhältlich.
Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, daß man sie ignoriert.
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