Problem Kulturschock

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Problem Kulturschock

Beitragvon Pimenta Bueno » So 23. Apr 2006, 08:47

Hier ist mal ein interessanter Text, der die verschiedenen Phasen beschreibt, die viele Auswanderer durchlaufen. Vielleicht verstehen die noch nicht Ausgewanderten die tatsächlich Ausgewanderten nach der Lektüre ein bißchen besser.




Problem Kulturschock

Das Ergebnis des unmittelbaren Kontakts mit einer anderen Kultur ist meist ein "Kulturschock". Anders als bei einem medizinischen Schock, handelt es sich hier nicht um ein plötzlich eintretendes und nur kurze Zeit währendes Phänomen, sondern um eine länger anhaltende Phase zu Beginn eines Auslandsaufenthalts.

Was ist ein Kulturschock?

Häufige Symptome

Der Begriff "Kulturschock" beschreibt die ausgeprägten Gefühlsschwankungen des Ausgereisten während der ersten Phase der Eingewöhnung, in der noch alles neu und fremd erscheint und man noch nicht weiß, wie man sich in bestimmten Situationen verhalten soll. Selbst alltägliche Vorgänge, wie die Benutzung von Bankautomaten, das Telefonieren oder der Gang in den Supermarkt bergen ungeahnte Herausforderungen und können frustrierend enden. Neben der neuen Sprache muss der Neuankömmling auch die Werte und Moralvorstellungen der fremden Kultur erkennen und adäquate Verhaltensmuster entwickeln und erproben. Gerade diese Unsicherheit und Ungeübtheit in Bezug auf die neuen "Spielregeln" des Gastlandes rufen im Neuankömmling nicht selten ein physisches und emotionales Unbehagen hervor.
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Innerhalb der interkulturellen Forschung ist der "Kulturschock" das am meisten erforschte Phänomen. Es gilt als gesichert, dass bei Auslandseinsätzen mit einer Dauer von mehr als zwölf Monaten Kulturschock-Symptome wie Stimmungstiefs, kulturelle Entfremdung und Heimweh auftauchen werden. Diese können die unterschiedlichsten emotionalen Reaktionen hervorrufen: von Unsicherheit und Kontaktscheue über Angst und Depression bis hin zu totaler Frustration und Wut oder sogar psychosomatische Reaktionen. In der Regel spüren mitausgereiste Familienmitglieder die Auswirkungen des Kulturschocks in einem deutlich stärkeren Maße als die berufstätigen Partner. Ebenso gilt als sicher, dass niemand gegen einen Kulturschock immun ist. Sogar häufig Reisende und Menschen, die bereits längere Auslandsaufenthalte hatten, erleben ihn - zumindest in abgeschwächter Form. Die Ursache für einen Kulturschock ist dabei immer der schrittweise Zusammenbruch der erlernten gesellschaftlichen Orientierungen, der vertrauten Normen und Werte, die im Gastland nun keine Gültigkeit mehr haben.

Die Phasen der Anpassung

Um die kulturelle Integration erfolgreich zu bewältigen und dem Kulturschock vorzubeugen, hilft es, den Ablauf des Anpassungsprozesses genauer zu beleuchten und sich die Symptome eines Kulturschocks bewusst zu machen. Bei der schrittweisen Eingliederung in die fremde Kultur durchläuft der Ausgereiste eine Art emotionalen Kreislauf, der in vier verschiedene Phasen unterteilt werden kann:

Euphoriephase - Erste Orientierung
Die Ankunft im Gastland, im neuen Zuhause, ist aufregend und schön zugleich. Es gibt so viel Neues zu entdecken und zu erfahren. Neuankömmlinge wollen dabei meist alles auf einmal sehen und ausprobieren. Die Sinne laufen auf Hochtouren, um all die Eindrücke der neuen Umwelt zu verarbeiten. Für eine nüchterne Betrachtung der Umstände bleibt oft keine Zeit, negative Eindrücke wandern schnell in den Hintergrund und die meisten Unterschiede zur Heimat werden zu diesem Zeitpunkt als interessant, exotisch, charmant und liebenswürdig empfunden.

Ernüchterungsphase - Orientierungslosigkeit
Schon nach einigen Wochen stellt sich häufig eine Phase der Ernüchterung ein, in der die generelle Andersartigkeit des fremden Landes und seiner Bewohner stärker wahrgenommen wird. Vor allem Mitausgereiste kämpfen mit zunehmender Orientierungslosigkeit und dem Gefühl der Entfremdung, da sie die Alltagsrealität im Gastland bewusster und intensiver erleben als der Entsandte, dem die neue Arbeitsumgebung und Arbeitsroutine Orientierungshilfe bieten. Mitausgereiste erfahren jetzt verstärkt, dass sich die Kontaktaufnahme und Kommunikation mit der lokalen Bevölkerung schwieriger gestalten kann als angenommen. Der Small-Talk mit den Nachbarn will nicht so recht klappen, dem Arzt die tatsächlichen Beschwerden zu verdeutlichen oder ein ausführliches Gespräch mit den Lehrern der Kinder erscheint gar unmöglich. Die neue Sprache zu verwenden ist anstrengend und die Leute erscheinen entweder unfreundlich und unverständig oder überfreundlich und daher verdächtig. Manchmal sind sie auch einfach nur "anders".

Beim Einkaufen im Supermarkt findet man die gewohnten Artikel nicht. Mit dem neuen Geld umzugehen ist immer noch schwierig. Die Tatsache, dass sogar die einfachsten Abläufe kompliziert werden, frustriert und sorgt im günstigen Fall für leichte Irritation. Im ungünstigen Fall bewirkt sie eine tiefe Verunsicherung, die stetig am Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl des Neuankömmlings nagt.

Einigelungsphase - Entfremdung und Isolation
Die dritte ist die schwierigste und entscheidendste Phase des kulturellen Anpassungsprozesses, vor allem für die Mitausgereisten. Sie bestimmt, ob der Kontakt mit der fremden Kultur einen positiven oder negativen Verlauf nimmt. Dabei kommt es darauf an, wie man einzelne Erfahrungen bewertet und welche persönlichen Konsequenzen man aus ihnen zieht. Häufig führt eine Reihe von negativen Erlebnissen dazu, dass man den Kontakt zu den Menschen der neuen Kultur auf das Nötigste beschränkt. Einladungen werden abgelehnt, man zieht sich in die vertraute Umgebung zurück. Was an Land und Leuten anfangs interessant, reizvoll und charmant erschien, ist nun undurchschaubar, seltsam oder gar abstoßend. Vergleiche zum Heimatland werden in dieser Phase meist ununterbrochen angestellt, wobei das "Zuhause" häufig verklärt wird und alle Vergleiche mit dem Gastland stets gewinnt. Diese Idealisierung der eigenen Kultur geht häufig Hand in Hand mit dem Aufbauen von Vorurteilen gegenüber dem Gastland und seiner Bewohner. Viele Mitausgereiste verspüren jetzt starkes Heimweh, Sehnsucht nach der Familie, Freunden und Verwandten in der Heimat.

Typische Symptome während dieser Zeit sind:
Niedergeschlagenheit, Einsamkeit, Melancholie
Unsicherheit und Unfähigkeit, einfachste Probleme zu bewältigen
Obsessives Durchführen von Routinetätigkeiten ("Putzfimmel")
Vermindertes Selbstbewusstsein
Schlafstörungen, Schlaflosigkeit (Insomnie)
Depressionen
Wut, Bedauern
Identitätskrisen bis hin zum Identitätsverlust

Anpassungs- und Integrationsphase
Niemand, der sich für längere Zeit im Ausland befindet, kommt daran vorbei, sich bis zu einem gewissen Grad anzupassen. Auch wenn man sich lange dagegen sträubt, man wird schließlich den Kontakt zur Umwelt wieder aufnehmen und weiterleben. Wie eng dieser Kontakt sein wird und welche Qualität er hat, ist abhängig von der individuellen Einstellung und der Bereitschaft, sich auf das fremde Land und seine Kultur einzulassen.

Wie geht man nun am besten mit kulturellen Unterschieden um? Die Menschen, die sich einer neuen Kultur am erfolgreichsten anpassen, haben erkannt, dass es in jeder Kultur Dinge geben wird, die man mag und die man weniger mag. Sie genießen die positiven Veränderungen und die schönen Seiten der neuen Kultur und sind in der Lage, die weniger schönen Aspekte richtig einzuordnen und zu bewerten. Wer erst einmal gelernt hat, sich erfolgreich der neuen Kultur anzupassen, wird feststellen, dass er nicht nur Fähigkeiten wie Selbstorganisation, Networking und Problemlösungsstrategien erlernt hat, sondern auch erfolgreich und effektiv in einer neuen Kultur zurecht kommen und arbeiten kann.

"Daumenregeln" für eine erfolgreiche Anpassung

Um kulturelle Unterschiede erkennen und effektiv mit ihnen umgehen zu können, muss man sich zuerst über die Werte, Normen und charakteristischen Eigenarten der eigenen Kultur im Klaren sein. Versuchen Sie, Ihre eigenen kulturellen Standards aus einer gewissen Distanz heraus zu betrachten und zu bewerten. Machen Sie sich bewusst, inwieweit Ihr Verhalten von diesem kulturellen Korsett geprägt ist und welche typischen Verhaltensmuster Ihrer Kultur Sie als positiv und wichtig erachten. Nur wenn Sie sich selbst gut kennen, können Sie mit Sicherheit sagen, was Sie am Gastland und seinen Bewohnern stört. Nur wenn Sie in der Lage sind, sich selbst und Ihren kulturellen Hintergrund kritisch zu betrachten, können Sie einschätzen, welches Bild andere von Ihnen haben.

Stellen Sie nicht ständig Vergleiche zwischen Heimat und Gastland an. Machen Sie sich klar, dass die Kultur, die Bräuche und Gesetze des neuen Landes Gültigkeit haben, ganz gleich, ob Sie sich nur einige hundert oder tausende von Kilometern von zu Hause entfernt befinden. Wenn Sie erst einmal in der Lage sind, die Gepflogenheiten des Gastlandes nicht mehr als besser oder schlechter zu erachten, sondern die Andersartigkeit zu akzeptieren, dann werden Sie sich wohler dabei fühlen, sich den neuen Umständen anzupassen.

Vermeiden Sie Schwarz-Weiß-Denken, das Denken in absoluten Kategorien. Selbst wenn Sie meinen, die Anpassungsphase überstanden zu haben, wird es gute Tage geben, an denen Sie sich in Ihrer neuen Situation wohl fühlen, es wird aber auch schlechte Tage geben, an denen Sie Ihre Entscheidung, ins Ausland zu gehen, bereuen werden. Wenn Sie sich auf die neue Kultur einlassen, werden die guten Tage bei weitem überwiegen.

Vergessen Sie nicht, dass Sie nicht der Erste sind, der dies alles durchmacht. Jeder, der schon einmal für längere Zeit ins Ausland gegangen ist, hat alle Höhen und Tiefen der kulturellen Anpassung durchgemacht und überstanden. Sprechen Sie mit Bekannten und Kollegen, die Ähnliches erlebt haben oder suchen Sie den Kontakt mit anderen Mitausgereisten vor Ort für einen einfachen Erfahrungsaustausch oder um sich Tipps und Ratschläge zu holen.


Quelle: http://www.wissen.de/wde/generator/wiss ... 04502.html
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Beitragvon casparbahia » So 23. Apr 2006, 16:24

stimmt ja alles im großen und ganzen mit dem heimweh und den 4.phasen und die "symptome" werden einige wohl auch kennen.
aber mein gott, man ist ausgewandert und wenn man nicht ganz dumm war hat man sich schon ein paar mal vorher gedanken darüber gemacht wie man wohl in 10monaten denkt oder wie sich das leben bis dahin gewendet haben sollte. und wenn das leben halt gerade nicht so läuft und der nächste monat vielleicht genauso !&@*$#! zu werden droht wie der vorherige kann man heulen und sich die folgende ganze palette reinziehen wenn man will
-->
Typische Symptome während dieser Zeit sind:
Niedergeschlagenheit, Einsamkeit, Melancholie
Unsicherheit und Unfähigkeit, einfachste Probleme zu bewältigen
Obsessives Durchführen von Routinetätigkeiten ("Putzfimmel")
Vermindertes Selbstbewusstsein
Schlafstörungen, Schlaflosigkeit (Insomnie)
Depressionen
Wut, Bedauern
Identitätskrisen bis hin zum Identitätsverlust


oder man überwindet dieses typisch europäisch/deutsche selbstmitleidsgetue und hört auf sich an irgendwelche pseudo krankheiten wie depression etc. zu hängen. (ich will nicht bestreiten, dass depression eine schwere sache ist, aber so wie es moment "in" ist, wird es zur sich selbst katalysierenden volkskrankheit)

LEBT EUER LEBEN ! und lasst den kopf nicht hängen, zieht euch nicht immer soviel wissenschaftliches geschwafel rein, das vernebelt genauso den kopf wie neunlive.
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Re: Problem Kulturschock

Beitragvon dietmar » So 23. Apr 2006, 21:04

Pimenta Bueno hat geschrieben:
Stellen Sie nicht ständig Vergleiche zwischen Heimat und Gastland an.

Vermeiden Sie Schwarz-Weiß-Denken, das Denken in absoluten Kategorien.


Jawoll ... aber das haben manche nach Jahren noch nicht abgelegt. Vergleichen (mit Deutschland) und Pauschalieren (innerhalb des fremden Landes) ... es lebe der Kulturschock!!!

:D
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Beitragvon Pimenta Bueno » So 23. Apr 2006, 22:30

casparbahia hat geschrieben:oder man überwindet dieses typisch europäisch/deutsche selbstmitleidsgetue und hört auf sich an irgendwelche pseudo krankheiten wie depression etc. zu hängen.


Das hat rein gar nichts mit "typisch europäisch/deutsch" zu tun. Im Ausland lebende Brasilianer leiden nämlich an exakt denselben Symptomen (und meist noch sehr viel heftiger), verbrämen diese dann aber mit dem netten Wörtchen "saudade". :roll:
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Beitragvon casparbahia » So 23. Apr 2006, 23:43

das mit typisch etc... war eher auf depressionen selbst bezogen ! war nicht wegen dem heimweh/sehnsucht gemeint
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Beitragvon Severino » Mo 24. Apr 2006, 08:16

suchen Sie den Kontakt mit anderen Mitausgereisten vor Ort für einen einfachen Erfahrungsaustausch oder um sich Tipps und Ratschläge zu holen.

...und deshalb sind wir alle hier im Internet.
Stellen Sie nicht ständig Vergleiche zwischen Heimat und Gastland an. Machen Sie sich klar, dass die Kultur, die Bräuche und Gesetze des neuen Landes Gültigkeit haben

Das dürfte das Hauptproblem sein, das zum Kulturschock führt. Mangelnde Integrationsbereitschaft führt dann zur Isolation. Das gilt für die Ausländer hier und auch für die Ausländer dort. Denn in Brasilien sind wir die Ausländer, so wie die Döner-Kebap-Verkäufer hier.
paz e amor
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Beitragvon Vinhedense » Mi 26. Apr 2006, 17:13

Zitat casparbahia:
aber mein gott, man ist ausgewandert und wenn man nicht ganz dumm war hat man sich schon ein paar mal vorher gedanken darüber gemacht...


Also ich denke mal, man kann sich noch so gut vorbereiten und planen... aber die Realität und die Umzetzung ist meisstens doch schwieriger.
Weil man doch dann vor Problemen steht, die man vorher nicht beachtet hatte bzw. die keiner erzählt hat usw.

Das ist wie bei einer Projektplanung. Es kommen dann immer wieder Neuerungen hinzu, Veränderungen u.u.u. und dann muss man alles neu planen... :lol: Nur ist dann eine Neuplanung schwieriger, wenn das Projekt schon läuft bzw. schon im Land sich befindet....

oder??
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Beitragvon dietmar » Mi 26. Apr 2006, 19:41

Vinhedense hat geschrieben:Also ich denke mal, man kann sich noch so gut vorbereiten und planen... aber die Realität und die Umzetzung ist meisstens doch schwieriger.
Weil man doch dann vor Problemen steht, die man vorher nicht beachtet hatte bzw. die keiner erzählt hat usw.


Da hast du vollkommen recht. Nur sollte man sich dann eben genau diesen Problemen und Schwierigkeiten stellen. Dies ist auch Teil des Integrationsprozesses. Jammern hilft dann nicht viel. Es ist aber erheblich einfacher.

Und zur Not nennt man es dann halt Kulturschock. Das ist dann noch einfacher. Für mich eine schale Ausrede.
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Beitragvon Vinhedense » Mi 26. Apr 2006, 21:55

Stellen Sie nicht ständig Vergleiche zwischen Heimat und Gastland an.
Zitat Brasilblog:
Jawoll ... aber das haben manche nach Jahren noch nicht abgelegt. Vergleichen (mit Deutschland) und Pauschalieren (innerhalb des fremden Landes) ... es lebe der Kulturschock!!!

Es ist doch wie bei einer neuen Frau... man macht doch eigentlich immer Vergleiche zur Ex.... Ex...Ex....usw :wink:

Bin jetzt seint über einen Jahr in Brasilien und nach den anfänglichen 3 monatigen "Kulturschock" :lol: hat man sich so langsam eingelebt und macht die Dinge, die die Anderen auch machen..... ohne Stop über den Zebrastreifen fahren :wink:....

Aber man stösst selbst jetzt immer wieder auf Sachen auf die man früher als Selbstverständlich angesehen hat....

Kurze Geschichte:
Ich hatte es satt, jeden Monat auf die Bank zu laufen und Miete einzuzahlen... als was macht man? geht zur Bank und richtet ein Dauerauftrag ein. Habe versucht meine Miete per "depito automatica" zu zahlen.... gibts nicht, geht nicht.... laut Aussage der Banken.... nur bei Luz, Aqua, Telefonica, IPVA..u.u.u. aber auf eine Bank ein Dauerauftrag einzurichten um Miete oder wie sagten die " pessoa fiscal" ist nicht möglich...

Und das sind halt Sachen, die ich als "Kulturschock" bezeichne. :wink: :lol:
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Beitragvon dietmar » Mi 26. Apr 2006, 22:44

Siehste, da gehst du mit der total falschen Vorstellung an die Sache ran.

1) Prinzipiell annehmen, dass "es" (was immer es ist nicht gibt, nicht funktioniert, unmöglich ist, etc.)
2) dann nicht enttäuscht sein, wenn es dann auch tatsächlich so ist
3) sich freuen, wenn es doch geht

und wenn etwas wieder erwarten dann doch nicht geht, obwohl man hätte davon ausgehen müssen, dass es doch geht (theoretisch natürlich) ...

se deus quizer ... und man hat nie Bluthochdruck ... :D :D :D
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