Pros & Cons für Abmeldung in D

Fragen zur Gesetzeslage in Brasilien, Einwanderungs-, Einfuhr- und Zollbestimmungen sowie Steuerfragen

Beitragvon mikelo » Fr 23. Jun 2006, 11:43

Jeitinho hat geschrieben:@Holger3
Wenn ich mich nicht abmelde, dann ist die Rückkehr einfacher, weil behördlich NIE weg.....auch pychologisch für die "Auswanderer" ein entscheidener Faktor.

@Usinho
Das war aber im seinem Fall so! Ist es in Fortaleza anders als sonstwo in Brasilien? Aber ich habe von vielen anderen, auch hier im Forum, gelesen, dass es sehr lange dauert, bis man die offizielle Arbeitserlaubnis hat.
Vielleicht hattest du Glück oder es ist in Rio oder RJ Grajaú
anders (was ich nicht glaube) oder du hattest ein Jeito ;-) gefunden, weil du den zuständigen Beamten kennst....oder..entscheidene Argumente in Scheinen.....oder...etc.


muss ursinho beipflichten: hatte hier in parnaiba meine arbeitserlaubnis 3 wochen nach beantragung der permanencia.
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Beitragvon Jeitinho » Fr 23. Jun 2006, 12:00

Verstehe ich nicht? Wieso gibt es so viele andere Erfahrungsberichte?

Wo ist der Unterschied? Seid ihr, mikelo und usinho, direkt mit Arbeitsstelle oder Arbeitsstellenzusage schon nach Brasilien eingereist?
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Beitragvon mikelo » Fr 23. Jun 2006, 12:05

Jeitinho hat geschrieben:Verstehe ich nicht? Wieso gibt es so viele andere Erfahrungsberichte?

Wo ist der Unterschied? Seid ihr, mikelo und usinho, direkt mit Arbeitsstelle oder Arbeitsstellenzusage schon nach Brasilien eingereist?

bin mit einer brasilianerin verheiratet. hatten uns nach registrierung der ehe einen supermarkt gekauft.
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Beitragvon Ursinho » Fr 23. Jun 2006, 22:15

Jeitinho hat geschrieben:Verstehe ich nicht? Wieso gibt es so viele andere Erfahrungsberichte?

Wo ist der Unterschied? Seid ihr, mikelo und usinho, direkt mit Arbeitsstelle oder Arbeitsstellenzusage schon nach Brasilien eingereist?

Ganz offiziell, ohne "jeitinho", Bestechung oder sonst etwas. Ohne Job. Man muss nur wissen wie es geht.
Nach der Beantragung der Perma muss man bei der PF nach einem Papier für das Ministerio de Trabalho fragen. Wenn man das nicht weiss, kann man lange warten. Ich bekam sogar ohne zu murren Papiere für die DETRAN und für die Bank (obwohl letzteres nichts nutzte).
Mit dem Papier der PF flugs zum Ministerio de Trabalho und nach 15 Tagen konnte ich meine Carteira de Trabalho abholen. Nutzte zwar auch wenig, da ich da noch keinen Job hatte ;-) Wie ich aber jetzt gelernt habe, kann die Carteira de Trab ungemein hilfreich als CIE Ersatz sein. Ich konnte z.B. damit leichter ein Konto bei der Unibanco eröffnen.

So war es bei mir...

MB
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Beitragvon dietmar » Fr 23. Jun 2006, 23:09

Muss Ursinho absolut zustimmen. Hatte die CTPS auch 14 Tage nachdem ich sie beantragt habe. Die Ausstellung ist übrigens kostenlos.

Habe leider bei der Beantragung der Perma nicht an den Schrieb von der PF gedacht, so dass ich das beim 2. PF-Besuch gemacht hatte.

Die CTPS ist willkommen im Brasiland, da viele mit dem Pass nix anfangen können. Damit + Protocolo + Stromrechnung + CPF habe ich dann auch problemlos mein Konto samt Karte bekommen ... In den Pass haben sie gar nicht genau reingeschaut, nur ne Kopie gemacht. In der CTPS stehen nämlich die Namen der Eltern drin, und darauf fahren die ja neben der CPF total drauf ab.

Nix Jeitinho oder so ... ARBEITSERLAUBNIS IST - WENN MAN DAS PROTOCOLO HAT - KOSTENLOS UND PROBLEMLOS UND INNERHALB VON 14 TAGEN ZU BEKOMMEN.

Es ist entsprechend dem Protocolo zeitlich befristet, aber mit neuem Protocolo problemlos verlängerbar (dauert bei mir in Foz immer 2 Minuten auf dem Ministerio) und selbstredend ebenfalls kostenlos.

Mit der CTPS kann man sich dann auch bei der Arbeitsagentur SINE arbeitssuchend melden ... dann gibt es noch ein Kärtchen ....
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Beitragvon mullerbel » Mo 26. Jun 2006, 15:16

Danke für Eure Anworten!

Ich fasse mal zusammen:
- steuerliche Verpflichtungen treffen nicht zu, da weniger als 180 Tage in D bzw. kein DBA und Versteuerung in B besteht.
- Passbeantragung kann langwieriger werden bzw. wenn ich noch in D gemeldet bin, muss/kann ich dies in D beantragen.
- Abmeldung vereinfacht Kündigung von Versicherungsverträgen.

Oder hab ich etwas überlesen???


Weil wir gerade dabei sind! Kleine Frage zu Krankenversicherung.

Ich bin krankenversichert hier in Brasilien. Immer wenn ich für 4-6 Wochen im Ausland bin, nutze ich meine 12Euro Krankenversicherung, was ich denke im Ernstfall(größere Sachen als Grippe) zu Problemen führen wird. Auf Arbeit bin ich über den Arbeitgeber versichert, aber halt nicht an freien Tagen bzw. Wochenenden. Eine bras. Auslandskrankenversicherung ist teuer bzw. irgendwie undurchsichtig , jetzt habe ich ein Angebot von der DKV für eine int. Krankenversicherung bekommen, die solche Fälle wie mich abdecken.

Hat jemand Erfahrung damit gesammelt bzw. eine andere Lösung für mich?

Danke und ich hoffe, dass ich nicht nerve mit meinen Fragen!!!

Mario
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Beitragvon Thuthuquinho » Mo 26. Jun 2006, 15:35

Holger3 hat geschrieben:Wer in Deutschland aus einer Wohnung auszieht, muss sich nach den melderechtlichen Bestimmungen abmelden.


Wenn man innerhalb Deutschlands umziehen, brauchen man sich seit dem 01.06.2004 bei seiner bisherigen Meldebehörde nicht mehr abzumelden. Abmeldepflicht besteht nur noch bei Wegzug ins Ausland oder Aufgabe einer Zweitwohnung.

Gruß
Thuco
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