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 Betreff des Beitrags: Provokation?
BeitragVerfasst: 01 Mär 2007 11:27 
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Registriert: 02 Jan 2007 21:58
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Kleine Randbemerkung! Für gewisse Mitglieder sollte man eigentlich langsam eine Untersparte Brasilienhasser.de. einrichten. Unübersehbar ist doch diese nicht kleine Zahl der Mitglieder mit Anwesenheitsstatus aktiv und man könnte denken nebenberuflich fungierend als Reiseverhinderer für Brasilieninterresenten, doch eigenartigerweise verbunden mit einer besonderen Form von Hassliebe zu Brasilien. Und nicht zu vergessen, die permanenten Geschäftsideenverhinderer und Ideenvernichter gleich welcher Art, egal wer sich da zaghaft äussert, wird gnadenlos niedergemacht, damit kein noch so zartes Pflänzchen sein Köpfen heben kann.
Ich frage mich, warum sind diese Art der Leute nur hier bzw. warum mischen sich offensichtlich Zwangsrückkehrer in diesem Sinne da noch ein. Oder sind diese Art von aktiven Schreibern, die ihre Daseinsberechtigung zu kaschieren versuchen, schlicht mit den gegebenen Umständen nicht fertig geworden ? Oder anders ausgedrückt, spielt da die Angst mit, andere könnten ihre verlassenen Plätze erfolgreicher einnehmen? Natürlich, wer Brasilien als Abenteuerspielplatz ansieht, ist natürlich hier fehl am Platz, aber Brasilien bietet nun mal Freiräume und Möglichkeiten, mit denen Deutschland, verhalten ausgedrückt, nicht so ganz mithalten kann. Nichts gegen Ratschläge und Wiedergabe von Erfahrungen, aber ich bedauere nur diese vorwiegende Einseitigkeit.
Brasilien ist nun mal nicht eine Kopie von Deutschland und ich titele mit den hier vielgebrauchten Satz, Oh, Gott, ich danke Dir dafür.


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 Betreff des Beitrags: Re: Provokation?
BeitragVerfasst: 01 Mär 2007 12:03 
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Registriert: 28 Nov 2004 18:40
Beiträge: 1548
Zum Thema "Brasilienfeinde" und "Reiseverhinderer": Klar, das ist sicher schlecht fürs Geschäft in der brasilianischen Tourismusbranche, Auswirkungen hatten sich im Dezember schon in Rio de Janeiro und Recife gezeigt. Dafür scheinen Salvador und mittlerweile wieder Fortaleza gut im Rennen zu liegen. Die Schreckens-Berichte beruhen aber doch i.d.R. auf Tatsachen oder zumindest auf halbwegs vertrauenswürdigen Presseartikeln. Dagegen könnte man entgegen steuern, wenn man fundierte positive Erfahrungen dagegen stellt. Leider schwingen dabei - das ist zumindes meine Erfahrung - immer auch parallel nagative Aspekte mit. Sicherheitsvorkehrungen, Angst oder zumindest Respekt vor möglichen Gefahren etc. pp. Wer in Brasilien lebt und das bestreitet, hat seinen Wohnsitz entweder im Süden des Landes, ist naiv oder ziemlich fatalistisch. Trotzdem kann einen der Virus packen, keine Frage, aber man sollte sich vorher überlegen, dass der Besuch und erst recht die Niederlasung in einem Land mit einer der höchsten Mord- und Totschlagsraten der Welt - welche sich zudem im Gegensatz zur allgemeinen Meinung nicht nur auf Rio oder Sao Paulo und auch nicht nur auf die restlichen Metropolen beschränkt - durchaus erhöht risikobehaftet ist.

Zu den "Geschäftsideen": Brainstorming ist die eine Sache. Ein wirklich guter Ansatz, fundiert und mit realistischem Businessplan eine andere. Die überwiegende Mehrheit dieser übermotivierten Usergruppe scheint die Quellen ihrer Ideenfindung - begründet durch die oft naive Fragestellungen, die fehlendes Hintergrundwissen suggerieren - mit der rosaroten Brille aufgestöbert zu haben. All zu oft in Brasilien scheinen sie auch nicht gewesen oder zumindest nicht mit der harten Realität konfrontiert worden zu sein. Urlaubs-Resorts in Bahia spiegeln nicht unbedingt den brasilianischen Alltag wider. Ich kann mich auf der anderen Seite nicht erinnern, dass Idden, wie die Eröffnung einer Metzgerei oder Bäckerei vom Publikum abgebügelt worden wäre.


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BeitragVerfasst: 01 Mär 2007 12:12 
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Registriert: 29 Nov 2004 08:32
Beiträge: 588
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Es gibt aber auch die andere Seite:
Einige Leute behaupten Brasilien ist das sichere Paradies, was es definitv nicht ist.

Brasilien ist das Land der Gegensätze. Man hasst oder liebt es.
Nicht jeder, der Brasilien hasst, ist ein Versager, der es dort zu nichts gebracht hat. Ich kenne einige, die es dort finanziell zu Wohlstand gebracht haben, aber mit den Menschen dort nur schlechte Erfahrungen machen. Ist übrigens kein typisch "deutsches" Problem. Ich kenne genauso Südeuropäer, die sich in Brasilien nicht wohlfühlen.

Ein Forum lebt von den Meinungen aller, und das ist auch gut so.
Das Einzige was mich stört sind unfreundliche und gefakte Posts.



Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, daß man sie ignoriert.


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BeitragVerfasst: 01 Mär 2007 12:41 
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Registriert: 26 Nov 2004 21:23
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Zambo hat geschrieben:
Ein Forum lebt von den Meinungen aller, und das ist auch gut so.


So ist es.

Wichtig und meist auch Inhalt der "Brasilienwarner"-Threads ist: Man sollte mit offenen Augen durchs Land gehen!

Dann sieht man, dass alles Vor- und Nachteile hat. So auch Brasilien (und so auch Deutschland ...). Die allgemeine Tendenz der Menschen ist es aber immer die negativen Dinge in den Vordergrund zu stellen (siehe auch Nachrichten-Berichterstattung im Fernsehen und Internet). Wen interessiert es schon, dass Honda ein zuverlässiges Auto auf den Markt gebracht hat, wenn gleichzeitig bei 10 VW´s die Radaufhängung bricht?

@ SG: lt Fernsehberichten sind die Besucherzahlen (international) auch beim Karneval in Salvador um ca. 20% im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Dies soll hauptsächlich an den hohen Preisen und dem schwachen Dollar gelegen haben. :roll: Ich weiss aber nicht, wie verlässlich die Quelle ist (GLOBO TV).



Man sieht sich,
Lemi

http://www.brasilien-forum.net


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BeitragVerfasst: 01 Mär 2007 12:59 
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Registriert: 28 Nov 2004 18:40
Beiträge: 1548
Lemi hat geschrieben:
@ SG: lt Fernsehberichten sind die Besucherzahlen (international) auch beim Karneval in Salvador um ca. 20% im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen.
Nur der guten Ordnung halber: Carnaval war vom 15. auf den 20. Februar. Inklusive Vor- und Nachspiel sind das maximal 2 Wochen. Das Jahr hat 365 Tage. Salvador (plus Umland) boomt - zumindest im Vergleich zu Rio oder Pernambuco.


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BeitragVerfasst: 01 Mär 2007 13:15 
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Registriert: 26 Nov 2004 21:23
Beiträge: 2034
supergringo hat geschrieben:
Lemi hat geschrieben:
@ SG: lt Fernsehberichten sind die Besucherzahlen (international) auch beim Karneval in Salvador um ca. 20% im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen.
Nur der guten Ordnung halber: Carnaval war vom 15. auf den 20. Februar. Inklusive Vor- und Nachspiel sind das maximal 2 Wochen. Das Jahr hat 365 Tage. Salvador (plus Umland) boomt - zumindest im Vergleich zu Rio oder Pernambuco.


Ich war ja selber gerade 2 Wochen dort (habe also zum Boom beigetragen). Ich bin in den letzten 10 Jahren mindestens 10 mal in Bahia im Urlaub gewesen. Diesmal war allerdings vorläufig das letzte Mal. Mein Entschluss, Bahia in den nächsten 10 Jahren nicht mehr zu besuchen, basiert auf übler Touristenabzocke (Dreistheit) und einem schlechten Preis/Leistungsverhältnis. Nach Ausnahmen muss man wirklich schon suchen (ich habe sie auch gefunden, verrate aber nichts).

Die hygienischen Verhältnisse sind v.a. in der Hauptsaison miserabel. Das betrifft eigentlich alles: Wasser, Essen, Sauberkeit ... ganz zu Schweigen von der fehlenden Hilfsbereitschaft der Baianos (falls man mal Hilfe bekommt, dann wird die Hand gleich ganz weit geöffnet).

Demnächst bleibe ich in Minas oder fahre gen Süden ...

Fazit: Irgendwann merken es auch die anderen und es wird sich rumsprechen. Vor allem mit dem derzeit schlechten Umtauschkurs muss man schon etwas intensiver auf die Reisekasse schauen.



Man sieht sich,
Lemi

http://www.brasilien-forum.net


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BeitragVerfasst: 01 Mär 2007 13:30 
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Registriert: 28 Nov 2004 18:40
Beiträge: 1548
Lemi hat geschrieben:
Irgendwann merken es auch die anderen und es wird sich rumsprechen.
Na also, dann sind wir uns ja (seit langem) mal wieder einig ... :wink:


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BeitragVerfasst: 01 Mär 2007 18:51 
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Ooooohhhaaaa,

Da hatte ich doch grad überlegt, wenn ich doch nächstes Jahr wieder nach Brasilien fahren sooooolllte, Bahia nicht auszulassen.

Naja zurück zum Ausgangspunkt der Diskussion.

roman3 hat durchaus ein seltsam wichtiges Thema angeschnitten. Und ich fühle mich durchaus angesprochen. Ich gebe zu, dass ich im Laufe der Erfahrungen die ich so gesammelt habe, eine gewisse Hassliebe entwickelt habe.

Aber gerade deswegen bemühe ich mich, es differenziert zu sehen.

Es gibt Dinge, die ich wirklich hasse, nämlich die Kriminalität, bestimmte Formen der Abzocke und Korruption.

Es gibt Dinge, die ich liebe, wie die Strände, Palmen, das Meer, das Klima, die Berge in Minas, die Wasserfälle und den Amazonas. Und durchaus, ich gebe es gerne zu, wenn ich über die Menschen von dort rede, da liebe ich auch eine Frau.

Wichtig finde ich, dass man sich nicht anmaßt, Brasilien an unseren Maßstäben zu messen. Andererseits wird man überall dort Kritik üben dürfen, wo Brasilien den eigenen Ansprüchen nicht genügt. Und das ist leider oft genug der Fall.

Und was die Auswanderer anbelangt, trifft jedenfalls für die Domrep und Brasilien gleichermaßen zu, dass es die wenigsten erfolgreich geschafft haben, wenn sie auf sich allein gestellt sind (dh ohne Arbeitsvertrag) und sich nicht ausreichend vorbereitet haben.

Aus den gennnten Gründen mache ich dort nur Urlaub und habe nie den Versuch unternommen, dorthin auszuwandern. Anderen wünsch ich viel Glück und hoffe auf eine Einladung. Bitte per Pn melden. :wink:



_________________________________
Schöne Grüße,
tinto


Zuletzt geändert von tinto am 01 Mär 2007 19:17, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Provokation?
BeitragVerfasst: 01 Mär 2007 22:25 
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Registriert: 28 Nov 2004 21:47
Beiträge: 688
Wohnort: Santa Maria / RS
Kommen wir doch mal auf Romans eigentliche Bemerkung zurueck:

roman3 hat geschrieben:
Kleine Randbemerkung! Für gewisse Mitglieder sollte man eigentlich langsam eine Untersparte Brasilienhasser.de. einrichten. Unübersehbar ist doch diese nicht kleine Zahl der Mitglieder mit Anwesenheitsstatus aktiv und man könnte denken nebenberuflich fungierend als Reiseverhinderer für Brasilieninterresenten, doch eigenartigerweise verbunden mit einer besonderen Form von Hassliebe zu Brasilien. Und nicht zu vergessen, die permanenten Geschäftsideenverhinderer und Ideenvernichter gleich welcher Art, egal wer sich da zaghaft äussert, wird gnadenlos niedergemacht, damit kein noch so zartes Pflänzchen sein Köpfen heben kann.
Ich frage mich, warum sind diese Art der Leute nur hier bzw. warum mischen sich offensichtlich Zwangsrückkehrer in diesem Sinne da noch ein. Oder sind diese Art von aktiven Schreibern, die ihre Daseinsberechtigung zu kaschieren versuchen, schlicht mit den gegebenen Umständen nicht fertig geworden ? Oder anders ausgedrückt, spielt da die Angst mit, andere könnten ihre verlassenen Plätze erfolgreicher einnehmen? Natürlich, wer Brasilien als Abenteuerspielplatz ansieht, ist natürlich hier fehl am Platz, aber Brasilien bietet nun mal Freiräume und Möglichkeiten, mit denen Deutschland, verhalten ausgedrückt, nicht so ganz mithalten kann. Nichts gegen Ratschläge und Wiedergabe von Erfahrungen, aber ich bedauere nur diese vorwiegende Einseitigkeit.
Brasilien ist nun mal nicht eine Kopie von Deutschland und ich titele mit den hier vielgebrauchten Satz, Oh, Gott, ich danke Dir dafür.


Zum Thema Warner und Verhinderer: Brasilien ist gefaehrlich und deshalb ist es umso wichtiger, dass man darauf hinweist. Es ist zum Beispiel dumm sein Auto nachts auf der Strasse stehen zu lassen. Es ist auch dumm sich als Fussgaenger darauf zu verlassen, dass ein Zebrastreifen die Autofaher zum Anhalten bewegt. Es ist auch genauso dumm mit mehr Bargeld als unbedingt noetig auf der Strasse rumzulaufen. Es gibt noch viel mehr gefaehrliche Dummheiten, an die man beim Planen einer Reise nicht denkt. Daher sollten wir als "Vorortwohner" auf die Probleme hinweisen.

Roman, es ist tatsaechlich so, dass es in Brasilien unglaublich grosse brach liegende Geschaeftsfelder gibt. Pousadas oder Hotels, eine der meistgenannten "Geschaeftsideen" hier im Forum, gehoeren mit Sicherheit nicht dazu. Wenn man eines der beiden realisieren will, dann benoetigt man, wie schon oft erwaehnt extrem viel Energie zum Erfolg und man muss zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein.

Meinen Studenten (Lebensmitteltechnik) sage ich oft, dass sie nur gescheiten Joghurt produzieren muessten, um einen Geschaeftsaerfolg zu haben. Anderen habe ich schon geraten besseres Brot zu backen. Etc. etc. etc. etc. Oder Bier tatsaechlich nur mit Hopfen, Malz (Gerste, Weizen oder Roggen), Hefe und Wasser.

Und es gibt noch wesentlich mehr zu tun. Wer viel Geld hat, kann sich hier in RS auch viel Ackerland kaufen (ca. 2-3000 R$ pro Hektar) und an Votorantin oder Aracruz verpachten. Die pflanzen Dir dann einen Eukalyptuswald und zahlen Dir dafuer eine gute Pacht. Dann musst Du ueberhaupt nichts mehr arbeiten und bekommst auch noch Geld dafuer. Nebenbei kann man die CO2-Zertifikate verschachern.

Und nenn´doch bitte mal die Beispiele, in denen "runtergemacht wurde". Dann koennen wir nochmal darueber reden.


...SWK!



"Onde tudo que se planta cresce e o que mais floresce é o amor"


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BeitragVerfasst: 02 Mär 2007 10:27 
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Registriert: 07 Feb 2006 15:02
Beiträge: 3179
Wohnort: Anapolis GO
Kann mich zu diesem Thema auch eher SWK anschliessen. Dieses Forum ist ja ein Treffpunkt verschiedenster Leute und Meinungen. Das ist auch gut so. Natürlich muss jeder wissen, dass vielleicht auch Mal was behauptet wird und nicht stimmt. Aber da muss sich jeder sein eigenes Bild machen.
Ich persönlich habe schon viele Informationen in diesem Forum gefunden. Natürlich bewerte ich die für mich immer damit wer denn was gesagt hat. Wir kennen ja unsere Trolle...
Ausgemachte Brasilienfeinde konnte ich bisher aber nicht ausmachen. Auch keine Ideenvernichter oder Reiseverhinderer. Das liegt aber vermutlich daran, dass ich kein Brasilien-Neuling bin. Und da hat roman3 Recht. Ich denke für viele Neulinge sind die Informationen eher abschreckend. Insbesondere die Beiträge zu Mord und Totschlag, die in letzter Zeit stark zugenommen haben. Da sollten wir uns alle vielleicht ein bisschen mehr beherrschen, obwohl es falsch wäre alle schlechten Meldungen wegzulassen.
Zum Thema Geschäftsideenverhinderer würde ich eher sagen, dass alle, die bisher noch nix geschrieben haben über dieses Thema in diese Kategorie gehören. Es gibt ja den Investorenbereich, wo einige Threads vor sich hin träumen. Da sind ein paar ganz konkrete Ideen vorhanden.
Was ich an diesem Forum besonders gut finde ist, dass die Anzahl der Besserwisser (selbsternannte Brasilienexperten!) gering ist und dass hier auch viel über Fakten geredet wird. Nicht so oberflächliches Geschwätz. Abgerundet wird das Ganze mit interessanter "Unterhaltung" und auch Mal humorvollen Kommentaren zu dem ein oder anderen Thema.
Abschliessend kann ich noch sagen: Brasilien ist anders. Wer da mit deutschem (oder schweizerischem bzw. östereicherischem) Denken loslegen will, der wird sich schwer tun. Sehr schwer. Das gilt für Touristen genauso wie für Auswanderer. Genauso gilt das für *Verliebte*, denn wer von der anderen Kultur nichts begriffen hat, der wird wohl kaum eine langfristige Beziehung mit einer/m Brasilianer/in haben können.



paz e amor
Severino


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