Rauchverbot auch für Jugendliche von 16-18 Jahren ab 1.9.07

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Rauchverbot auch für Jugendliche von 16-18 Jahren ab 1.9.07

Beitragvon BrasilJaneiro » So 2. Sep 2007, 22:09

Seit dem 1.9.07 dürfen Jugendliche im Alter von 16-18 Jahren in der Öffentlichkeit nicht mehr rauchen und auch in Geschäften keine Tabakwaren mehr erwerben. Damit sind ca. 41% der Jugendlichen kriminell geworden. Ein weiteres Bürgerrecht und damit die Freiheit des Individiums ist durch die Bundestagsparteien abgeschafft worden. Leider hat von diesen Sesselfurzern keiner den Jugendlichen Rauchern gesagt, wie sie sich das Rauchen abgewöhnen können bzw. denen kostenlose Therapien angeboten. Deutschland bewegt sich immer mehr in Richtung demokratische Diktatur. Obwohl bis heute keine wissentschaftliche Beweise für ein früheres Sterben durch Rauchen vorliegen (Churchill wurde bekanntlich über 90!), glauben unsere Volksverführer das Volk durch immer mehr Verbote strangulieren zu können. Da dieses Phänomen international aufkommt, muß man sich in Brasilien fragen, ob man den Tabakanbau nicht einstellen muß und dadurch weiter Millionen Menschen in die Armut treibt. Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, wann man noch auf der Toilette bespitzelt wird, ob man ein Steh- oder Sesselpinkler ist. Stasi, Gestapo, KGB und die CIA lassen grüßen!
P.S. Selbst Eltern drohen saftige Strafen, wenn sie ihre 17jährigen Kinder rauchen lassen!
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Beitragvon Guaraná » Mo 3. Sep 2007, 15:58

Ich weis gar nicht was das jetzt soll...

Endlich haben "wir Nichtraucher" doch einmal eine Chance nicht gegen unseren Willen vollgequalmt zu werden! Oder habt Ihr schon einmal einen Jugendlichen erlebt der aufgrund einer Bitte eines Erwachsenen das Rauchen einstellt?

Mal ganz davon abgesehen das sich Jugendliche eh nicht an Verbote halten...

Und JA, ich finde man sollte das Rauchverbot in der Öffentlichkeit nicht nur auf Jugendliche beschränken, sondern auf die gesamte Bevölkerung ausdehnen!

Jetzt braucht kein Raucher zu schreien und zu rufen, dass es aber sein gutes Recht wäre zu Rauchen wann und wo er möchte... Immerhin haben Nichtraucher doch auch ein Recht darauf ihr Essen in Restaurants zu genießen, nicht nach jedem Besuch einer Kneipe zu stinken wie ein Aschenbecher oder die Hand vor Augen nicht mehr sehen zu können wenn man durch ein Zugabteil geht oder ein Kinfofilm wegen Überlänge mal ne Pause hat.

P.S: Sind es nicht letztendlich EU Gesetze die in Deutschland erst jetzt so langsam greifen? Wir sind doch damit eigentlich schon wieder viel zu spät dran...
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Beitragvon BrasilJaneiro » Mo 3. Sep 2007, 18:44

Guaraná hat geschrieben:Ich weis gar nicht was das jetzt soll...

Endlich haben "wir Nichtraucher" doch einmal eine Chance nicht gegen unseren Willen vollgequalmt zu werden! Oder habt Ihr schon einmal einen Jugendlichen erlebt der aufgrund einer Bitte eines Erwachsenen das Rauchen einstellt?

Mal ganz davon abgesehen das sich Jugendliche eh nicht an Verbote halten...

Und JA, ich finde man sollte das Rauchverbot in der Öffentlichkeit nicht nur auf Jugendliche beschränken, sondern auf die gesamte Bevölkerung ausdehnen!

Jetzt braucht kein Raucher zu schreien und zu rufen, dass es aber sein gutes Recht wäre zu Rauchen wann und wo er möchte... Immerhin haben Nichtraucher doch auch ein Recht darauf ihr Essen in Restaurants zu genießen, nicht nach jedem Besuch einer Kneipe zu stinken wie ein Aschenbecher oder die Hand vor Augen nicht mehr sehen zu können wenn man durch ein Zugabteil geht oder ein Kinfofilm wegen Überlänge mal ne Pause hat.

P.S: Sind es nicht letztendlich EU Gesetze die in Deutschland erst jetzt so langsam greifen? Wir sind doch damit eigentlich schon wieder viel zu spät dran...


Hier geht es um weitere Einschränkungen von Persönlichkeitsrechten. Natürlich kann ein Raucher nicht selbst entscheiden, wo er rauchen will. Dafür braucht es keine Gesetze. Jeder Hausbesitzer kann schließlich selbst entscheiden, ob in seinem Gebäude geraucht werden darf oder nicht. Wenn ein Wirt festlegt, daß in seinem Lokal nicht geraucht wird, dann wird eben nicht geraucht. Wenn er aber das Rauchen in seinem Lokal wünscht, dann kann auch ein Nichtraucher nicht über seinem Kopf entscheiden, daß dort niemand rauchen darf. Er kann sich schließlich auch ein anderes Lokal suchen. Schließlich wer garantiert dem Wirt seinen Umsatz bzw. seine Existenz. Natürlich, wenn ich beim Käfer in München oder in der Ente vom Lehel in Wiesbaden essen gehe, dann bin ich auch bei dieser Exklusivität damit einverstanden nicht zu rauchen. Aber in meiner Stammkneipe, wo ich Samstags die Bundesliga mir anschaue oder Dienstags und Mittwochs die Champions League, da setze ich vorraus, daß ich neben ein frisch gezapftes Bier, einen Korn auch meine Zigarette rauchen kann.
Wer als Jugendlicher in der Öffentlichkeit raucht, dem drohen Geldstrafen bis zu 200 Euro. Wie du schon festgestellt hast, lassen sich Jugendliche nichts verbieten. Der Reiz "verbotenes" zu tun steigt eher. Ich sehe da eher die Gefahr, daß Jugendliche unnötige Kontakte zur Polizei erhalten und damit ihr Rechtsverständnis eher radikal geprägt werden kann.
Mit EU-Gesetze hat das nur indirekt zu tun. Seit Jahren setzen sich immer mehr die Lobbyisten um George W. Bush durch, denen es auch nicht zu schade ist, einen Millardenbetrag Steuergelder für eine Anti-Sexkampagne vor der Ehe auszugeben. Deren Wirken geht in die komplette westliche Politik ein.
Sollte die Politik wirklich sich um die Gesundheit ihres Volkes Sorgen zu machen, dann wäre es doch besser jeglichen Einfuhr, Anbau und Verkauf von Tabakwaren zu verbieten. Das will man aber nicht, weil die funkelnen Steuergelder in Massen in die Taschen der Regierenden wandern. Man will nur das Volk weiter knechten um mit dem Wundermittel "Ordnungswidrigkeit" noch mehr Geld einnehmen zu können.
Besser wäre es gewesen, den Drogenkonsum zu bekämpfen. Selbst das bekommen unsere Politiker nicht hin. Weil sie selber im Bundestag kiffen. Beweis: Ein Aktebericht SAT1. Im Bundestag kann man sich noch nicht einmal auf die Toilettenbrille setzen, ohne Drogen am !&@*$#! kleben zu haben. Wer schützt uns denn gegen diese Kiffer vom Bundestag?
Den absoluten Hit zu dieser Perversion hat gestern Innenminister Schäuble sich geleistet. Auf der einen Seite will er sich bei unschuldige Bürger in den Computer einloggen und auf der anderen Seite soll es keine zentrale Datei für Schußwaffen geben und die Altersbeschränkung wieder auf 18 Jahre herabgesetzt werden. Daran kann man merken, welche US-amerikanische Einflüsse sich hier breit machen.
Kein Sex vor der Ehe, keine Abtreibung aber Revolverhelden ausbilden.
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Beitragvon Guaraná » Di 4. Sep 2007, 07:53

Aber in meiner Stammkneipe, wo ich Samstags die Bundesliga mir anschaue oder Dienstags und Mittwochs die Champions League, da setze ich vorraus, daß ich neben ein frisch gezapftes Bier, einen Korn auch meine Zigarette rauchen kann.


Ich persönlich empfinde das als ein ziemlich arrogantes und ignorantes Verhalten, wenn man das als ein gutes Recht voraussetzt.

Er kann sich schließlich auch ein anderes Lokal suchen.


Genau dieses Verhalten habe ich gemeint. Nur all zu oft trifft man auf Raucher die meinen, alle anderen müssten bei der Befriedigung Ihrer Sucht rücksicht nehmen und sollten doch, wenn es Sie stört, einen anderen Platz aufsuchen.

Schließlich wer garantiert dem Wirt seinen Umsatz bzw. seine Existenz.


Naja, nach den letzten großen Rauchverbotswellen im europäischen Ausland braucht sich wohl keiner Angst um seinen Umsatz zu machen. Die Raucher werden ab dem Tag (wenn Sie es nicht mehr dürfen) wohl kaum geschlossen zu Hause bleiben und die Nichtraucher "trauen" sich dann vielleicht eher mal wieder in solche Restaurants/Gaststätten ;P

Natürlich, wenn ich beim Käfer in München oder in der Ente vom Lehel in Wiesbaden essen gehe, dann bin ich auch bei dieser Exklusivität damit einverstanden nicht zu rauchen.


Wer definiert diese Exklusivität? Für den ein oder anderen ist es das eventuell schon bei Maredo oder (ja wieso nicht) bei Mc Donalds der Fall?

Besser wäre es gewesen, den Drogenkonsum zu bekämpfen


Sind Zigaretten etwa keine Drogen? Machen sie nicht süchtig (Ich glaube Du wirst im Unterschied zu den Drogen die Du meinst nicht "High")?

Vermutlich bringt diese Diskussion aber rein gar nichts! Es hat vor uns schon andere gegeben die diese Thema nicht auf einen Nenner bringen konnten :cry:

Ok, ok, "Drogen am !&@*$#! oder Zigarettenstummel an den Schuhsohlen", abschließend haben wir doch noch ein paar Gemeinsamkeiten :) Der Aspekt mit den Steuergeldern und Einnahmen auf die der Staat nicht verzichten will/kann... Das sehe ich ähnlich :)
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Beitragvon BrasilJaneiro » Di 4. Sep 2007, 18:46

Guaraná hat geschrieben:
Aber in meiner Stammkneipe, wo ich Samstags die Bundesliga mir anschaue oder Dienstags und Mittwochs die Champions League, da setze ich vorraus, daß ich neben ein frisch gezapftes Bier, einen Korn auch meine Zigarette rauchen kann.


Ich persönlich empfinde das als ein ziemlich arrogantes und ignorantes Verhalten, wenn man das als ein gutes Recht voraussetzt.

Er kann sich schließlich auch ein anderes Lokal suchen.


Genau dieses Verhalten habe ich gemeint. Nur all zu oft trifft man auf Raucher die meinen, alle anderen müssten bei der Befriedigung Ihrer Sucht rücksicht nehmen und sollten doch, wenn es Sie stört, einen anderen Platz aufsuchen.

Schließlich wer garantiert dem Wirt seinen Umsatz bzw. seine Existenz.


Naja, nach den letzten großen Rauchverbotswellen im europäischen Ausland braucht sich wohl keiner Angst um seinen Umsatz zu machen. Die Raucher werden ab dem Tag (wenn Sie es nicht mehr dürfen) wohl kaum geschlossen zu Hause bleiben und die Nichtraucher "trauen" sich dann vielleicht eher mal wieder in solche Restaurants/Gaststätten ;P

Natürlich, wenn ich beim Käfer in München oder in der Ente vom Lehel in Wiesbaden essen gehe, dann bin ich auch bei dieser Exklusivität damit einverstanden nicht zu rauchen.


Wer definiert diese Exklusivität? Für den ein oder anderen ist es das eventuell schon bei Maredo oder (ja wieso nicht) bei Mc Donalds der Fall?

Besser wäre es gewesen, den Drogenkonsum zu bekämpfen


Sind Zigaretten etwa keine Drogen? Machen sie nicht süchtig (Ich glaube Du wirst im Unterschied zu den Drogen die Du meinst nicht "High")?

Vermutlich bringt diese Diskussion aber rein gar nichts! Es hat vor uns schon andere gegeben die diese Thema nicht auf einen Nenner bringen konnten :cry:

Ok, ok, "Drogen am !&@*$#! oder Zigarettenstummel an den Schuhsohlen", abschließend haben wir doch noch ein paar Gemeinsamkeiten :) Der Aspekt mit den Steuergeldern und Einnahmen auf die der Staat nicht verzichten will/kann... Das sehe ich ähnlich :)



Warum denn streiten? Laß doch den Wirt entscheiden, ob er Raucher oder Nichtraucher haben will. Darum geht es doch. Wenn der Wirt sagt:"In meiner Bude dürft ihr qualmen, dann hat sich ein Nichtraucher die Verpestung unterzuordnen. Wenn er aber keine Raucher akzeotiert, dann haben sich die Raucher auch daran zu halten. So einfach ist das. Da braucht man niemanden bevormunden. Wem das nicht paßt, der soll sich was anderes suchen. Schließlich verlange ich von meinem Bäcker auch nicht, daß er nur Backwaren verkaufen darf. Meinetwegen auch Zigaretten.
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Beitragvon Birgit » Di 4. Sep 2007, 19:39

[...] von mir selber gelöscht! Birgit
Zuletzt geändert von Birgit am Do 29. Nov 2007, 21:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon BrasilJaneiro » Mi 5. Sep 2007, 06:46

Birgit hat geschrieben:Ich sehe das ganze so:

Bei Kindern und Jugendlichen "darf" sich der Staat m.E. durchaus einmischen, da es hierbei auch um Jugendschutz geht. Die Kids, die dennoch rauchen möchten, werden sicherlich Mittel und Wege dazu finden aber es wird zumindest erschwert.

Dann braucht man auch nicht mehr über Führerschein mit 17 reden!

Seitens der Krankenkassen gibt es z.B. durchaus Angebote, die sich mit der "Rauchentwöhnung" beschäftigen und somit Unterstützung bieten.

Kostet alles Geld. Müßte für rauchende Kids gratis sein!

Soweit ich weiß, existieren durchaus Studien, die die schädliche Wirkung des Rauchens dokumentieren. Ob der "Volksschaden" durch RaucherInnen größer ist als z.B. durch Fettleibigkeit, Verkehrsunfälle o.ä. sei einmal dahingestellt :wink: Von den Steuereinnahmen einmal zu schweigen 8)

Bisher alles nur Behauptungen!

Das Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden, Zügen, in Gemeinschaftbüros etc. finde ich gut, da sich niemand aussuchen kann, ob er oder sie sich in diese Situationen begeben muss.

Ob gut oder schlecht. Der Eigentümer entscheidet!

Das Rauchverbot in Kneipen (es sei denn, sie haben einen seperaten Raum- zumindest hier in NRW ist das so) finde ich schwierig.
Klar sollten auch NichtraucherInnen sich einen schönen Abend ohne Qualm gönnen können...
...aber ich hätte vorgeschlagen, dass die Wirte eben selber entscheiden müssen/sollen, ob sie rauchfrei oder Rauchzone sein möchten.

Richtig!!!

In den Niederlanden hing dann immer ein Schild an der Tür frei nach dem Motto "hier wird nicht geraucht" und die Leute konnten dann selber entscheiden, ob sie reingehen oder nicht :wink:

Die Niederländer sind in vielen Dingen Vorbild!

Sicherlich hätte es in DE genug Kneipen gegeben, die diesem Trend folgen. In vielen Großstädten gibt es ja schon rauchfreie Discos oder Thekenabende- und die sind gut besucht!

Genau. Nichtraucher finden schon ihr Lokal. Was nutzt einem Nichtraucher ein Nichtraucherlokal, wenn der Wirt, die Küche oder das Ambiente nichts taugt.

In Kanada z.B. ist alles umgesetzt, was in DE z.T. erst noch angedacht ist:
> generelles Rauchverbot in Kneipen, Cafés, Discos etc.
> abschreckende Bildchen auf den Zigarettenpackungen
> alkoholfreie Clubs (also solche ohne Schanklizenz)
> Verkauf von Alkohol nur in Liquor oder Beer-Shops
> Fettangaben auf Lebensmitteln ect.

Als ich dort war, haben halt alle Leute draußen geraucht (und das waren nicht wenige), die lustigen Bildchen wurden getauscht, der Eintritt in den Clubs war verdammt hoch, weil im Eintritt E incl. war, vor den Beershops stieg immer eine kleine Party und ein gutes kanadisches Frühstück bestand aus eggs, sausages, hashbrowns, pancakes, steak und toast:wink:

Leider besteht das Rauchverbot nicht in Diskotheken, wo sich bekanntlich nur junge Menschen aufhalten. Das ist ja genau das, was mich ärgert. Gestandenen Männern und Frauen will man in ihren Kneipen das Rauchen verbieten und die jungen Leute in Diskotheken dürfen weiter qualmen. Wo ist da der Sinn zu sehen???
Was ich damit sagen will:
Ich finde es O.K. wenn gewisse Dinge reglementiert werden aber ohne Einsicht bringt das nichts und die Bigotterie dahinter führt zu nichts.
Also: Nichtraucherschutz JA aber bitte nicht ohne gesunden Menschenverstand!

Der scheint bei den Gesetzgebern abhanden gekommen zu sein.


Grüße,
Birgit
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Beitragvon havranek » Mi 5. Sep 2007, 08:47

Zum Schutz am Arbeitsplatz gehört auch eine normale Luft.
Kann man von verrauchten Restaurants und Kneipen nicht behaupten, für viele ist das der Arbeitsplatz.
Wie bekannt ist in diesem Bereich der Stellenwechsel auch nicht so einfach.

......Tabakrauch ist gesundheitsschädigend, nicht nur für Personen, die aktiv Tabak rauchen, sondern auch für alle, die den Rauch passiv einatmen. Selbst der Rauch einer einzelnen Zigarette führt dazu, dass die Gesundheit aller im selben Raum geschädigt wird. Entsprechende Studien, die dies belegen, sind von Fachgesellschaften der Mediziner, von der WHO und auch von der Bundesrepublik Deutschland sowie einigen Zigarettenherstellern (Philip Morris) anerkannt worden.....


Aber was hat das alles mit Brasilien zu tun?
Evtl. dass dort zum Glück weniger geraucht wird und sich sowieso fast alles im Freien abspielt?

Diese Info von einem ehemaligen Kettenraucher.
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Beitragvon Neto » Mi 5. Sep 2007, 10:38

Ein Kumpel wurde mal wegen vielem Rauchgenuss an der Lunge operiert.
Noch halb benommen, wurde er vom Aufwachsaal in sein Krankenzimmer geschoben.
Nach ca. 30 Minuten warf der behandenlde Arzt einen Blick in sein Zimmer, um sich seiner geleisteten Arbeit erfreuen zu können.
Es riss ihn fast aus den Socken:

Das Bett war leer, der Patient klebte am Fenster, das sich nur einen Schlitz öffnen liess und RAUCHTE.

Der Anschiss war berechtigt und enorm und die Mitteilung, dass er nie wieder an seiner Lunge rumschnippselt, war ernst gemeint.

Die Spuren zu dem Kumpel haben sich seit vielen Jahren verloren,
aber ich gehe davon aus, dass er ein Stockwerk höher zu finden ist.
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Beitragvon dimaxx » Mi 5. Sep 2007, 11:17

Neto hat geschrieben:Ein Kumpel wurde mal wegen vielem Rauchgenuss an der Lunge operiert.
Noch halb benommen, wurde er vom Aufwachsaal in sein Krankenzimmer geschoben.
Nach ca. 30 Minuten warf der behandenlde Arzt einen Blick in sein Zimmer, um sich seiner geleisteten Arbeit erfreuen zu können.
Es riss ihn fast aus den Socken:

Das Bett war leer, der Patient klebte am Fenster, das sich nur einen Schlitz öffnen liess und RAUCHTE.

Der Anschiss war berechtigt und enorm und die Mitteilung, dass er nie wieder an seiner Lunge rumschnippselt, war ernst gemeint.

Die Spuren zu dem Kumpel haben sich seit vielen Jahren verloren,
aber ich gehe davon aus, dass er ein Stockwerk höher zu finden ist.


Heftige Geschichte, Neto, aber wie meinst Du das mit dem Stockwerk höher???
Ist damit die Kühlkemenate über dem OP gemeint?
Wolltest Du damit ausdrücken, dass besagte Person "tiefergelegt" wurde??
Mit der Gesundheit verhält es sich wie mit dem Salz in der Suppe: erst wenn's fehlt, weiß man, wie wertvoll es ist.

Gruß
Dimaxx
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