Reisebericht Brasilien im Herbst 2013 – Teil 1 von 3

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Re: Reisebericht Brasilien im Herbst 2013 – Teil 1 von 3

Beitragvon Itacare » So 16. Mär 2014, 07:19

Cheesytom hat geschrieben:
frankieb66 hat geschrieben:... und so gefährlich offenbar auch nicht ... es wird ja von einigen Foristen immer abgeraten nachts zu fahren ...


Könnte es sein, dass diese Foristen, mit mir zusammen, vom Nordosten gesprochen haben und meine Gründe dazu, auch durch eigene Erfahrungen erworben, habe ich oft genug gepostet...


Es ist ja kein Verbot, nur ein Rat. Kommt auf die Straße und das Wetter an. Abblenden ist für viele Brasilianer ein Fremdwort, die LKW-Fahrer sind oft gedopt, regennasse, kurvige Straße ohne Markierungen, nein danke.
Und nachts mit Defekt liegen bleiben ist nirgendwo ein Hit.
Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.
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Re: Reisebericht Brasilien im Herbst 2013 – Teil 1 von 3

Beitragvon Der Schreier » So 16. Mär 2014, 08:38

Cheesytom hat geschrieben:Ein stolzer Preis. Ich bekomme hier R$ 180,00 - 200,00 + Tip, also weniger als die Hälfte.
Soll einer sagen, dass der Nordosten nicht preiswert wäre...


-

Naja, irgendwo im nordhessischen Bergland kostet auch alles nur halb soviel wie in München oder Berlin City…


Cheesytom hat geschrieben:Tauchen oder schnorcheln? Vom Strand aus oder ein bezahlter Ausflug mit Boot?
@Frankiee, die Frage gilt auch an Dich.


-

Ähm, da ich „Tauchen“ schrieb, meinte ich auch „Tauchen“. Der bezahlte Trip ging mit einem Boot u. a. zur Ilha Branca. Vielleicht lag es ja an den Randbedingungen (Regen am Vortag, Witterung etc.), aber die beiden Tauchgänge gehörten zu den (sehr) schlechteren von allen bisher durchgeführten. Sie waren nicht vergleichbar mit Tauchengängen und –revieren in der Karibik (Grenada, St. Lucia, Tobago), Südafrika oder Australien. Die gleiche Aussage von mir gilt übrigens auch für den späteren Tauchgang vor Porto Seguro (kommt in Teil 3).
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Re: Reisebericht Brasilien im Herbst 2013 – Teil 1 von 3

Beitragvon frankieb66 » So 16. Mär 2014, 09:12

Der Schreier hat geschrieben:Naja, irgendwo im nordhessischen Bergland kostet auch alles nur halb soviel wie in München oder Berlin City …

=D> =D>
(München: Massenfahrt mit dem Touristenbus nach Neuschwanstein, ohne eigenen Tourguide, 51,-€ plus Eintrittsgelder pro Nase, wahrlich kein Schnäppchen)
Der Schreier hat geschrieben:
Cheesytom hat geschrieben:Tauchen oder schnorcheln? Vom Strand aus oder ein bezahlter Ausflug mit Boot? @Frankiee, die Frage gilt auch an Dich.

Ähm, da ich „Tauchen“ schrieb, meinte ich auch „Tauchen“. Der bezahlte Trip ging mit einem Boot u. a. zur Ilha Branca. Vielleicht lag es ja an den Randbedingungen (Regen am Vortag, Witterung etc.), aber die beiden Tauchgänge gehörten zu den (sehr) schlechteren von allen bisher durchgeführten.

Ich selbst bin zwar kein "richtiger" Taucher, sondern nur Schnorchler ... da ich aber ein paar Jahre in Buzios im Tourismus tätig war, stützt sich mein Wissen auf zahlreiche Berichte von "richtigen" Tauchern, die sich ziemlich mit den Aussagen vom Schreier (hast Du eigentlich auch einen richtigen Namen?) decken ...

Speziell zu Buzios möchte ich noch anmerken:

1) Der Fischbestand hat in den letzten 20 Jahren extrem abgenommen (eigene Beobachtung und Aussagen von lokalen Fischern) ... ob das auch für "Zierfische" gilt, weiß ich allerdings nicht ...

2) Wind + Wetter. Wenn das Wetter schön ist, dann bläst dort meist ein starker bis sehr starker Wind => Wellengang => relativ flache Gewässer in der Bucht von Rasa, Manguinhos, auch rund um die Ilha Branca => Sand wird aufgewirbelt => schlechte Sicht unter Wasser ... und natürlich machen die Wellen das Tauchen auch nicht einfacher, wenn nicht gar unmöglich ... und wenn das Wetter umschlägt (frente fria aus dem Süden rückt an), dann bleiben meist nur 1-2 Tage mit evtl. besseren Tauchbedingungen (wenig Wellen, kein Regen) bis es dann regnet und tauchen wahrscheinlch auch nicht so prickelnd ist wg. Sichtverhältnissen und so ...

Meine Frau war übrigens schon in Fernando de Noronha beim Tauchen (leider ohne mich :( ), und hat auf ihren Tauchgängen Unterwasservideos gedreht ... hat mir gefallen was ich da zu sehen bekam, allerdings behaupte ich mal, dass es nicht an die Karibik, Malediven oder das Rote Meer rankommt ...

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Re: Reisebericht Brasilien im Herbst 2013 – Teil 1 von 3

Beitragvon Der Schreier » So 16. Mär 2014, 09:19

Brazil53 hat geschrieben:Würdet ihr beim nächsten Mal noch einmal einen Guide nehmen?...Gut wenn man nur wenig Zeit zur Verfügung hat, möchte man keine Zeit verlieren.


-

Der ursprüngliche Grund, einen Führer zu buchen war natürlich unsere Unsicherheit. Ein unbekanntes Land, eine unbekannte Sprache (das war vermutlich der Hauptgrund, wenn englisch in Brasilien geläufiger wäre, hätten wir vermutlich auf einen Führer verzichtet) und widersprüchliche Information über die Sicherheit, das alles führte zu unserer Entscheidung.

Ob wir es noch einmal machen würden? Schwer zu beantworten, du sprichst einen Grund ja schon an. Ein Führer ist bequem und man holt in der Kürze der Zeit das Optimum heraus. Außerdem kennt er meistens Ecken, die in keinem Reiseführer stehen. Daneben finde ich solche Erlebnisse wie den Besuch in seiner (Privat)wohnung, den Small-Talk mit seiner Frau und Informationen aus erster Hand über sein Leben und das Leben in Rio einfach toll.



frankieb66 hat geschrieben:Respekt! In 2,5h bis nach GIG ... so schlecht können die Straßen derzeit also nicht sein ... und so gefährlich offenbar auch nicht ... es wird ja von einigen Foristen immer abgeraten nachts zu fahren ... und schon gleich gar nicht als mehr oder weniger ortsunkundiger Newbie ... und noch dazu mit Mietwagen!


-

Die Konditionen auf der Straße von Buzios nach Rio waren nicht schlecht, die Straße war sehr gut ausgebaut. Der Verkehr war, vermutlich da es die Nacht Fr/Sa war, gering. Auf der Hinfahrt von Rio nach Buzios hatten wir uns allerdings verfahren. Wir haben den Abzweig der „Umgehungsstraße“ von Cabo Frio/São Pedro da Aldeia (RJ106/102) verpaßt und sind mitten durch den Ort gefahren, was nicht angenehm war. Dort waren keine Wegweiser vorhanden (wir mußten mehrmals fragen), die Anzahl der „Bumper“ war gefühlt dreistellig war und am Schluß vor Buzios lagen ein paar Kilometer unbefestigte Straßen. Das hätte nachts definitiv keinen Spaß gemacht…

frankieb66 hat geschrieben:(hast Du eigentlich auch einen richtigen Namen?)


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Re: Reisebericht Brasilien im Herbst 2013 – Teil 1 von 3

Beitragvon frankieb66 » So 16. Mär 2014, 10:02

Ola Andreas,

Der Schreier hat geschrieben:Auf der Hinfahrt von Rio nach Buzios hatten wir uns allerdings verfahren. Wir haben den Abzweig der „Umgehungsstraße“ von Cabo Frio/São Pedro da Aldeia (RJ106/102) verpaßt und sind mitten durch den Ort gefahren, was nicht angenehm war. Dort waren keine Wegweiser vorhanden (wir mußten mehrmals fragen), die Anzahl der „Bumper“ war gefühlt dreistellig war und am Schluß vor Buzios lagen ein paar Kilometer unbefestigte Straßen. Das hätte nachts definitiv keinen Spaß gemacht…

gute Routenwahl für die Hinfahrt =D> ... hätte ich euch auch so empfohlen, also ab Niteroi via RJ-106, RJ-114, RJ-102, etc. ... also via Marica, Saquarema, Arraial do Cabo, Cabo Frio der Küste entlang nach Buzios ... natürlich als Tagfahrt ;) ... hoffentlich habt ihr dann auch die Praia das Conchas (G) nicht verpaßt, da ihr euch ja eh schon auf die Erdpiste "verirrt" hattet ...

niteroi - buzios - 1.jpg


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Re: Reisebericht Brasilien im Herbst 2013 – Teil 1 von 3

Beitragvon cabof » So 16. Mär 2014, 11:30

Frankyboy - bedanke mich für die lobenswerte Erwähnung des Strandes "Praia das Conchas" - da schlage ich auch immer auf wenn ich in Cabo Frio bin, mein Schwiegervater hatte dort einen eigenen Kiosk, ist heute verpachtet und bald soll Schluß sein mit den Kiosken,
da ist was im Busch... Os Verdes, meio ambiente etc. letztendlich mal wieder Jogo... dann werden die Plätze neu vergeben...

Peró - der nächste Ort zum Strand.... ein Juwel, - zumindest der Ortsteil nähe Strand. - Warum kann BR nicht überall so sein?
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Re: Reisebericht Brasilien im Herbst 2013 – Teil 1 von 3

Beitragvon Colono » So 16. Mär 2014, 13:23

Der Schreier hat geschrieben:
Cheesytom hat geschrieben:Tauchen oder schnorcheln? Vom Strand aus oder ein bezahlter Ausflug mit Boot?
@Frankiee, die Frage gilt auch an

Ähm, da ich „Tauchen“ schrieb, meinte ich auch „Tauchen“. Der bezahlte Trip ging mit einem Boot u. a. zur Ilha Branca. Vielleicht lag es ja an den Randbedingungen (Regen am Vortag, Witterung etc.), aber die beiden Tauchgänge gehörten zu den (sehr) schlechteren von allen bisher durchgeführten. Sie waren nicht vergleichbar mit Tauchengängen und –revieren in der Karibik (Grenada, St. Lucia, Tobago), Südafrika oder Australien. Die gleiche Aussage von mir gilt übrigens auch für den späteren Tauchgang vor Porto Seguro (kommt in Teil 3).

Mangels Erfahrung verstehe ich nicht ganz den Unterschied.
Mit wenig Jahren auf dem Buckel und entsprechender Atemtechnik machst schon mal 5-8 Meter mit dem Schnorchel. Das lästige Zeugs auf dem Rücken wär mir dabei eher hinderlich. Nicht immer. geben die teuren Sachen den besten Kick. Klar der Bleigürtel kostet halt was, aber den kann man sich vielleicht auch ausleihen.
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Re: Reisebericht Brasilien im Herbst 2013 – Teil 1 von 3

Beitragvon Cheesytom » So 16. Mär 2014, 15:51

Ich bin auch bisher "nur" geschnorchelt und je nach dem wo (z.Bsp. PdG oder Calhetas) braucht es wirklich nicht mehr.

Andererseits gibt es natürlich Ecken, wo die sehenswerten Sachen erst in anderen Tiefen zu finden sind. Ich bin mal auf Roatan (Honduras) geschnorchelt und am gleichen Riff waren auch Taucher. Am Ende des Riffs, wo das Sehenswerte bis max. 8 m tief war, ging es dann steil abwärts und ich konnte nur noch den Luftblasen hinterherschauen. Da kam schon eine gewisse Sehnsucht nach "richtigem" Tauchen auf.

Mit meiner Nachfrage wollte ich aber für die nächsten Reisenden nur genauer klären, worüber Du geschrieben hast.
Gruss aus Maceió, Alagoas
Thomas
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Re: Reisebericht Brasilien im Herbst 2013 – Teil 1 von 3

Beitragvon Rob » So 16. Mär 2014, 20:30

Colono hat geschrieben:
Ich habe es bisher noch nicht bis Fernando Noronha geschaft, nicht mal in eine Tauchschule und trotzdem in Brasilien unvergessliche Schnorchel-Erlebnisse gehabt.

Meine Hitliste:

Platz 1 Recife de Fora, Porto Seguro.
Vorteil: ausgezeichnete Sicht, allerhand seltenes exotisches Getier bis zum Peixe Moçego (hab ich dort selbst mit der Hand gefangen, der arme Kerl). Man muss eine Bootstur buchen (Tagesausflug mit einer Escuna).

Platz 2 Porto de Galinhas
Zum Korallenriff kann man selber hin schnorcheln. Gute Sicht je nach Gezeitenhub. Grosse Fischschwaerme allergroesster Vielfalt und Farbe. Oft richtig unheimlich der Fischlaerm unter Wasser :roll:

Platz 3 Ilha St. Aleixo Serrambi PE, eine Robinsoninsel
Viele Haubenmuscheln (sollte man aber drin lassen), Traumstrand mit dem Fischerboot oder Kat erreichbar. Extrem klares und warmes Wasser.

Platz 4. Bombinhas (Lagoinha) SC. Vorgelagertes Korallenriff direkt am Strand. Kaiser- und Trompetenfischgarantie. Wegen dem Fisch- und Harpunenverboot, sind auch noch groessere Fischexemplare vorhanden. Nachteil: In der Hauptreisezeit muss man oft Schlange stehen um ins Wasser zu kommen. Beste Sicht Maerz - ende April. Mit etwas Glueck, trifft man dort auch mal ein Seepferdchen.


Hallo Colono,
habe Deine Hitliste mit großem Interesse gelesen, da ich ab Juli wieder meinen Urlaub in Brasilien verbringen werde und sehr gerne schnorchle, hab vielen Dank.

Wenn andere User an diesen oder anderen empfehlenswerten Orten abseits von Fernando de Noronha Erfahrungen gemacht haben, würde ich mich über eine Rückmeldung sehr freuen, wahrscheinlich nicht nur ich... :wink:

Lieber Gruß
Rob
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