Reisebericht Brasilien im Herbst 2013 – Teil 1 von 3

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Reisebericht Brasilien im Herbst 2013 – Teil 1 von 3

Beitragvon Der Schreier » Sa 15. Mär 2014, 20:58

Brasilien, warum Brasilien? Im Fokus hatten wir das Land schon länger, aber durch Berichte in Reiseführern oder von Bekannten die lauteten erstens ohne Portugiesischkenntnisse geht es nicht und zweitens ein Auto mieten ist nicht ratsam, wurden wir immer wieder von einer Tour nach Brasilien abgeschreckt. Von Typ her sind wir eher selfmade, wir mögen Regenwald, Wasser und Strand. Pauschalurlaub ist nicht unsere Sache und einen Urlaub ohne Mietwagen können wir uns auch nicht vorstellen. Ich weiß auch gar nicht mehr, was am Schluß den Ausschlag gegeben hat, es doch mal zu versuchen. Nun denn, im Frühjahr 2013 begann das Planen der Reise. Vom ursprünglich fest eingeplanten Amazonasgebiet haben wir zugunsten des Pantanals relativ schnell Abstand genommen. Am Schluß blieben Rio, Buzios, Pantanal, Foz do Iguaçu und Trancoso (Bahia) als Ziele übrig. Ich habe ohne Ausnahme alles selbst im Internet gebucht. In Summe waren das zwei Mietwagen, fünf Flüge und sechs Hotels. Von einer hier lebenden Bekannten aus Rio habe ich vor dem Urlaub ca. 10 Portugiesischstunden erhalten, die sich im Nachgang auch als absolut hilfreich erwiesen haben. Zwischendurch hatte ich auch mit einem Brasilienveranstalter aus Deutschland Kontakt, der mir aber auch nicht mehr sagen konnte, als was ich bereits selbst wußte. Die Hotelpreise des Veranstalters lagen ausnahmslos zum Teil erheblich über denen, die direkt von den Hotels angeboten wurden, so daß der Kontakt nur sehr kurz war. Alle Buchungen waren relativ problemlos möglich. Mit dem Hotel in Buzios mußte ich allerdings häufiger kommunizieren, da angeblich die Kreditkarte ungültig wäre. Irgendwie ging es dann aber doch. Nachfolgend in chronologischer Form der Reisebericht.


24.10.13
Nach planmäßiger Landung mit Flug LH500 hatten wir nach ca. einer Stunde die Koffer erhalten und ließen die Einreisereiseprozedur hinter uns. Am Ausgang erwartete uns bereits unser Guide Michael. Michael lebte 12 Jahre in Miami und konnte perfekt englisch sprechen. Gegen 08:30 Uhr entließ uns Michael in Santa Teresa am gleichnamigen Hotel, nachdem wir vorher an einer Tankstelle mit ATM noch Geld abheben konnten. Geldabheben war während des gesamten Urlaubs kein Problem, lediglich einmal (Flughafen Cuiaba) wollte die Maschine nicht so wie wir.

Das Hotelzimmer war erstaunlicherweise bereits bezugsfähig. Für den 24.10. war gutes Wetter angesagt, während es an den folgenden Tagen eher Regen sollte. Nach kurzer Beratung haben wir deshalb Michael angerufen und gefragt, ob er für diesen Tag als Guide zur Verfügung stehen würde. Er hatte Zeit und wollte für sechs Stunden 200 USD haben. Um 12:00 Uhr holte er uns am Hotel ab und das Abenteuer Brasilien begann. Zuerst ging es bei strahlender Sonne Richtung Corcovado, mit einem Stop am Aussichtspunkt Dona Marta.

Bild 1: Ausblick auf Rio vom Aussichtspunkt Dona Marta.
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An der Warteschlange zu den Bussen Richtung Corcovado schleuste er uns mit der Begründung, meine Freundin wäre schwanger vorbei. Wir sagten dazu besser nichts. Danach fuhren wir zur Vista Chinesa und konnten unterwegs die ersten Affen ablichten. Die Rückfahrt führte über Leblon, Ipanema und Copacabana (inkl. der ersten Caipis am Mirante de Leblon) wieder nach Santa Teresa. In Santa Teresa zeigte Michael uns zum Abschluß den Parque das Ruinas mit seiner fantastischen Aussicht, danach die Gomez Bar (inkl. des ersten Bohemia) und die Bar do Mineiro. In letzterer, fußläufig vom Hotel in ca. drei Minuten zu erreichen, hatten wir zum Dinner den ersten Kontakt mit brasilianischem Essen in Form einer Feijoada (angeblich die beste in Rio).


25.10.13
An diesem Tag hieß der Guide Julio. Leider war Julios Englisch nur halb so gut wie das von Michael und so entstanden ab und an Rückfragen unsererseits. Daneben machte Julio einen etwas unmotivierten Eindruck. Er rannte förmlich durch die Straßen, alles ohne Erklärung und wir hatten manchmal Mühe, ihm zu folgen. Auf Nachfrage führte er an, daß es ihm nicht gut gehe und er wohl kurz vor einer starken Erkältung stehen würde. Nun denn, wir fuhren erst nach Lapa zur Fliesentreppe von Selaron und danach Richtung Downtown.

Bild 2: Fliesentreppe von Selaron
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Bild 3: Fliese mit Selaron
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An der Catedral de Sao Sebastiao parkten wir, besichtigten kurz die Kirche und zogen ca. zwei Stunden durch die Innenstadt. Den größten Eindruck dort hinterließ das Confeitaria Colombo. Danach war das zweite Rio-Highlight, der Zuckerhut angesagt. Vor der Fahrt auf den Berg flanierten wir kurz am Praia Vermeina, wo es ca. 200 m vom Strand entfernt tatsächlich wieder Affen gab, nach der Fahrt schlenderten wir noch durch Urca. Zum Berg selber gibt es nicht viel zu sagen, sehr sehenswert, leider war das Wetter diesig, der Corcovado sogar wolkenverhangen. Erstaunlicherweise befand sich in der Gondel auf den Berg ebenfalls unser Flugkapitän des Fluges LH500 vom Vortag. Abends, nach dem Dinner in irgendeinem (brasilianischen) Kettenrestaurant in Santa Teresa, erreichte uns dann die fast erwartete Mail von Julio daß es ihm nicht gut gehe und er für den Samstag seinen Kollegen Raul mit unserer Bespaßung beauftragt hätte.

Bild 4: Weißbüschelaffen am Fuß am des Zuckerhuts
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26.10.13
Vorweg gleich das Ergebnis: Raul war ein echter Glücksfall, perfekte Englischkenntnisse, sympathisch und hochmotiviert. Morgens im Regen machten wir zuerst ein paar Schritte durch das Favela Dona Marta. Eine Führerin bot eine ca. zweistündige Tour an, doch bei dem Wetter hatten wir keine Lust. Als nächstes wollten wir zur Markthalle (Feira) von Sao Cristovao, die wir auf der Hinfahrt vom Flughafen nach Santa Teresa entdeckt hatten. Das Ziel erwies sich als gute Wahl, viele kleine Lädchen mit noch viel mehr unbekannten Lebensmitteln und anderen Dingen galt es zu entdecken. Für ca. 50 Reais wurde uns dort ein Mittagsmahl aufgetischt, von dem Raul ca. die Hälfte in seine Doggybag packen konnte.

Bild 5: Seltsame Gestalt in der Feira Sao Cristovao
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Danach wollten wir noch einmal an den Strand, die Strände westlich von Rio sollten ganz schön sein. Raul war ebenfalls davon begeistert, nur mußten wir noch einen Stop an seiner Wohnung in Copacabana machen, da er strandmäßig aktuell nicht ausgerüstet war. So lernten wir seine Frau und seine Wohnung kennen, erfuhren etwas über ihr Leben und machten uns mit Sonnenschirm und Stühlen auf Richtung Barra. Wir landeten schließlich am Strand Prainha, wo eher Regenwaldatmosphäre anstatt Großstadtfeeling aufkam. Nach den üblichen Caipis und dem ersten Bad im Meer ging es zurück nach Santa Teresa.

Bild 6: Strand von Prainha
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27.10.13
Der erste Tag ganz ohne Führer. Mit dem Taxi ging es zum botanischen Garten. Dem Fahrer habe ich eine handvoll der gelernten portugiesischen Worte entgegengemurmelt, was ihn veranlaßte, mich mit Redeschwallen über Gott und die Welt zu versehen. Dumm gelaufen, nachdem er merkte, daß ich doch nicht so richtig der Sprache mächtig bin, hat er mir anschaulich versucht (er zeigte dabei immer auf den Gegenstand) einiges beizubringen (ônibus, bicicleta, motocicleta...). Das war lustig... Der botanische Garten ist nett, aber mehr auch nicht. Bei knapper Zeit muß man ihn nicht gesehen haben. Danach ging es mit dem Taxi zum Posto 8 in Ipanema, um nach dem ca. zweistündigen Sonnenbad am Strand anschließend zu Fuß nach Copacabana und dort in die Churrascaria Carretao zu gelangen. Das Rodizio war ganz gut, später mehr dazu. Der Taxifahrer abends nach Santa Teresa hatte überhaupt keinen Plan und verfuhr sich ständig. Schließlich mußte ich ihm an einigen Kreuzungen sagen, wie er fahren sollte. Im Ergebnis hat er ca. 20 % des Preises des Taxameters uns erlassen und sich entschuldigt.

Am Strand wurden wir auch etwas enttäuscht. Waren wir mit einer Erwartungshaltung, die Richtung knackige, schlanke, attraktive Frauen ging an die Strände von Copacabana und Ipanema gegangen, wurden wir vor Ort schwer enttäuscht. Die Bikinischönheiten waren rar gesät und die überwiegende Anzahl der Frauen war übergewichtig mit umlaufendem Rettungsring. Manchmal fühlte man sich an irgendein Provinznest im mittleren Westen Amerikas erinnert, wo männliche und weibliche „BigMac-Opfer“ zum Alltagsbild gehören.


28.10.13
Morgens holte uns erneut Raul am Hotel ab und brachte uns zum Autovermieter (Alamo) am Flughafen Galeao. Dort übernahmen wir den Mietwagen (VW Gol), stürzten uns in den Verkehr Richtung Buzios. Ein paar Worte zur Straßenverkehr: Alles in allem hat das Autofahren gut funktioniert, wir haben aber auch Städte weitgehend gemieden und haben Rio nur tangiert (Flughafen – Brücke nach Niteroi und zurück). Der „normale“ Verkehr ist etwa mit dem in Süditalien zu vergleichen. Gefahren wird überall wo Platz ist, jede Lücke wird ausgenutzt und im Zweifelsfall hat der Stärkere Recht. Negativ fiel das (mit)gemietete Navi auf. Es zeigte andauernd irgendeinen Mist an, z. B. Straßen die es nicht gab oder kannte die Straßen, auf denen man fuhr überhaupt nicht, so daß wir bald auf diese Unterstützung verzichteten.


29.10.13 bis 02.11.13 Buzios
Buzios hatten wir als Ziel ausgewählt, da wir einerseits Wasserratten sind und Strände mögen und andererseits der Ort gemäß einiger Reiseführer eher untypisch brasilianisch sein sollte. Dort könnte man auch mit Englisch weiterkommen hieß es. Deshalb war Hintergedanke der, in Buzios einen etwas einfacheren Einstieg in das Land, die Leute, die Gepflogenheiten etc. zu erhalten.

Quartier haben wir am Praia Ferradura im Hotel Ferradura Private bezogen. Das Hotel ist uneingeschränkt zu empfehlen, nur 15 Zimmer, klasse Frühstück und wunderschöne Außenanlagen mit einer fantastischen Aussicht. Leider war keiner in diesem Hotel der englischen Sprache mächtig. Dieser Malus wurde durch Alexandre, den Rezeptionisten der Spätschicht mehr als kompensiert. Alexandre hat deutsche Vorfahren und sprach perfekt deutsch.

Bild 7: Buzios, Praia da Ferradura
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Bild 8: Buzios, Praia do Forno
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Zusammenfassend wurden unsere Erwartungen erfüllt. Buzios war eine gute Wahl und für uns brasilianisch genug. Die Strände waren sehr schön, wir haben die Praias Ferradura, do Forno und Joao Fernandes kennengelernt. Die Geschäfte laden zum Shoppen ein und auch das Preisniveau war nicht so hoch, wie wir ursprünglich erwartet hatten. Auch kulinarisch hat Buzios Eindruck hinterlassen. Im Nachgang betrachtet gab es dort sogar das beste Essen des Urlaubs: Das Risotto und die Moqueca in der Taverne 67 waren unübertroffen gut. Daneben hinterließen Restaurants Bananaland und Restaurante Caverna einen sehr guten Eindruck. Beides sind Per-Kilo-Restaurants, Bananaland etwas teurer, Caverna einfach und günstig. Die Lokalauswahl haben wir meist anhand von Reiseführern und der entsprechenden Tripadvisor-Seite, gepaart mit einem persönlichen Blick auf die Karte oder in das Restaurant getroffen.

Bild 9: Nachts in Buzios
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Ach ja, Tauchen war ich auch noch. Trotz verschiedener Empfehlungen in Reiseführern (eines der besten Tauchreviere in Brasilien) war Tauchen in Buzios nicht wirklich schön. Eine miserable Sicht (2 bis 3 m) und überschaubare Fischbestände ließen keinen richtigen Spaß aufkommen.

Am Abreisetag verließen wir gegen 03:30 Uhr morgens Buzios. Ohne Zwischenfälle erreichten wir gegen 06:00 Uhr den Autovermieter am Flughafen Galeao. Die Formalitäten klappten reibungslos und gegen 06:30 Uhr waren wir am Schalter, um mit TAM über Sao Paulo nach Cuiaba zu fliegen.

Ein paar Worte zum Luftverkehr: Das Fliegen in Brasilien war völlig unproblematisch. Wir sind im Land zweimal mit TAM (GIG-GRU-CGB und IGU-GRU-BPS), einmal mit Trip (CGB-IGU) und einmal mit GOL (BPS-CFN-GIG) geflogen. Alle Buchungen im Internet funktionierten einwandfrei, der GOL-Flug war sogar kurz vor Reisebeginn noch problemlos umbuchbar. Die Flugzeiten, z. B. 13:18 Uhr bis 14:49 Uhr haben wir anfangs als Übertreibung abgetan. Aber tatsächlich war jeder Flieger absolut pünktlich und hob gefühlt auch zur planmäßigen Minute ab – in Europa oder Nordamerika ist das eher undenkbar. Gepäckstücke gingen durch das Umsteigen auch nicht verloren, so daß ein rundherum guter Gesamteindruck bezüglich der brasilianischen Airlines hängenblieb. Lediglich der lokale Transitbereich des Flughafens in Sao Paulo war unterdurchschnittlich ausgestattet und hinterließ ein paar negative Erinnerungen.

Fortsetzung folgt.
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Re: Reisebericht Brasilien im Herbst 2013 – Teil 1 von 3

Beitragvon frankieb66 » Sa 15. Mär 2014, 21:35

=D> =D>
leider kann man hier nur einmal "danke" drücken ;)

Trotzdem noch ein paar Anmerkungen dazu ...
Der Schreier hat geschrieben:Deshalb war Hintergedanke der, in Buzios einen etwas einfacheren Einstieg in das Land, die Leute, die Gepflogenheiten etc. zu erhalten.

Buzios ist hübsch, aber keineswegs besonders "landestypisch", sondern in vielerlei Hinsicht eher ein "Luxusbadeort" mit durchaus internationalem Publikum ...

Der Schreier hat geschrieben:Ach ja, Tauchen war ich auch noch. Trotz verschiedener Empfehlungen in Reiseführern (eines der besten Tauchreviere in Brasilien) war Tauchen in Buzios nicht wirklich schön. Eine miserable Sicht (2 bis 3 m) und überschaubare Fischbestände ließen keinen richtigen Spaß aufkommen.

100% meine Meinung. Ich habe noch nie verstanden warum Buzios als Tauchrevier oft "empfohlen" wird ... und das schreibe ich als einer der einige Jahre in Buzios gelebt hat ...

Der Schreier hat geschrieben:Am Abreisetag verließen wir gegen 03:30 Uhr morgens Buzios. Ohne Zwischenfälle erreichten wir gegen 06:00 Uhr den Autovermieter am Flughafen Galeao.

Respekt! In 2,5h bis nach GIG ... so schlecht können die Straßen derzeit also nicht sein ... und so gefährlich offenbar auch nicht ... es wird ja von einigen Foristen immer abgeraten nachts zu fahren ... und schon gleich gar nicht als mehr oder weniger ortsunkundiger Newbie ... und noch dazu mit Mietwagen! Danke dir speziell dafür, damit das übliche "bashing" endlich mal relativiert wird und meine Meinung "es kommt immer drauf an wer, wie und wo" bestätigt wird ...

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Re: Reisebericht Brasilien im Herbst 2013 – Teil 1 von 3

Beitragvon cabof » Sa 15. Mär 2014, 21:46

Frankie66 - nur so - was macht man eigentlich beruflich in Buzios? Tourismus oder abhängen....
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Re: Reisebericht Brasilien im Herbst 2013 – Teil 1 von 3

Beitragvon frankieb66 » Sa 15. Mär 2014, 21:50

cabof hat geschrieben:Frankie66 - nur so - was macht man eigentlich beruflich in Buzios? Tourismus oder abhängen....

Ich hatte dort z.B. eine Pousada => Tourismus ...

obs: Wir sollten diesen excellentan Reisebricht von Dem Schreier mMn aber nicht weiter für "offtopic" nutzen, sondern bei "Bedarf" einen seperaten Fred dazu aufmachen ... ich wollte lediglich zu einigen Details des Reiseberichts ein paar konkrete Anmerkungen machen die auf eigenen Erfahrungen basieren ...
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Re: Reisebericht Brasilien im Herbst 2013 – Teil 1 von 3

Beitragvon Brazil53 » Sa 15. Mär 2014, 22:11

Gefällt mir, dass ihr einen Reisebericht schreibt. Ich weiß welche Mühe es macht und auch noch mit guten Fotos bestückt.
Die Feira de Sao Cristovao ist natürlich in der Nacht ein noch größerer Highlight, kann ich nur empfehlen.

Würdet ihr beim nächsten Mal noch einmal einen Guide nehmen?

Ich denke, das Rio keine sehr komplizierte Stadt ist, wenn man die Hauptattraktionen besichtigen möchte, auch ohne Sprachkenntnisse. Zettel mit den Namen in der Tasche haben und los geht es.
Gut wenn man nur wenig Zeit zur Verfügung hat, möchte man keine Zeit verlieren.

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Re: Reisebericht Brasilien im Herbst 2013 – Teil 1 von 3

Beitragvon Brazil53 » Sa 15. Mär 2014, 22:15

frankieb66 hat geschrieben:
cabof hat geschrieben:Frankie66 - nur so - was macht man eigentlich beruflich in Buzios? Tourismus oder abhängen....

Ich hatte dort z.B. eine Pousada => Tourismus ...

obs: Wir sollten diesen excellentan Reisebricht von Dem Schreier mMn aber nicht weiter für "offtopic" nutzen, sondern bei "Bedarf" einen seperaten Fred dazu aufmachen ... ich wollte lediglich zu einigen Details des Reiseberichts ein paar konkrete Anmerkungen machen die auf eigenen Erfahrungen basieren ...


Frankie, ein Forum ist frei für Meinungen und bist du jetzt hier auch MOD?
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Re: Reisebericht Brasilien im Herbst 2013 – Teil 1 von 3

Beitragvon frankieb66 » Sa 15. Mär 2014, 22:26

Brazil53 hat geschrieben:Frankie, ein Forum ist frei für Meinungen und bist du jetzt hier auch MOD?

Nein Bernd, war ja eher als Selbstkritik gedacht weil ich oftmals meine Klappe nicht halten kann ... wollte nur keine größere Diskussion anfangen "was macht man denn so in Buzios/Brasilien" ...
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Re: Reisebericht Brasilien im Herbst 2013 – Teil 1 von 3

Beitragvon Cheesytom » So 16. Mär 2014, 00:58

frankieb66 hat geschrieben:... und so gefährlich offenbar auch nicht ... es wird ja von einigen Foristen immer abgeraten nachts zu fahren ...


Könnte es sein, dass diese Foristen, mit mir zusammen, vom Nordosten gesprochen haben und meine Gründe dazu, auch durch eigene Erfahrungen erworben, habe ich oft genug gepostet...
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Re: Reisebericht Brasilien im Herbst 2013 – Teil 1 von 3

Beitragvon Cheesytom » So 16. Mär 2014, 01:07

Der Schreier hat geschrieben:Nach kurzer Beratung haben wir deshalb Michael angerufen und gefragt, ob er für diesen Tag als Guide zur Verfügung stehen würde. Er hatte Zeit und wollte für sechs Stunden 200 USD haben.


Ein stolzer Preis. Ich bekomme hier R$ 180,00 - 200,00 + Tip, also weniger als die Hälfte.
Soll einer sagen, dass der Nordosten nicht preiswert wäre...

Der Schreier hat geschrieben:Ach ja, Tauchen war ich auch noch. Trotz verschiedener Empfehlungen in Reiseführern (eines der besten Tauchreviere in Brasilien) war Tauchen in Buzios nicht wirklich schön.
Eine miserable Sicht (2 bis 3 m) und überschaubare Fischbestände ließen keinen richtigen Spaß aufkommen.


Tauchen oder schnorcheln? Vom Strand aus oder ein bezahlter Ausflug mit Boot?
@Frankiee, die Frage gilt auch an Dich.
Gruss aus Maceió, Alagoas
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Re: Reisebericht Brasilien im Herbst 2013 – Teil 1 von 3

Beitragvon Colono » So 16. Mär 2014, 03:50

Cheesytom hat geschrieben:
Der Schreier hat geschrieben:Ach ja, Tauchen war ich auch noch. Trotz verschiedener Empfehlungen in Reiseführern (eines der besten Tauchreviere in Brasilien) war Tauchen in Buzios nicht wirklich schön.
Eine miserable Sicht (2 bis 3 m) und überschaubare Fischbestände ließen keinen richtigen Spaß aufkommen.


Tauchen oder schnorcheln? Vom Strand aus oder ein bezahlter Ausflug mit Boot?
@Frankiee, die Frage gilt auch an Dich.

Ich hoffe Frankie nimmt es mir nicht krumm dass ich mich hier einmische.
Mit Verlaub. Ich habe es bisher noch nicht bis Fernando Noronha geschaft, nicht mal in eine Tauchschule und trotzdem in Brasilien unvergessliche Schnorchel-Erlebnisse gehabt.

Meine Hitliste:

Platz 1 Recife de Fora, Porto Seguro.
Vorteil: ausgezeichnete Sicht, allerhand seltenes exotisches Getier bis zum Peixe Moçego (hab ich dort selbst mit der Hand gefangen, der arme Kerl). Man muss eine Bootstur buchen (Tagesausflug mit einer Escuna).
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Platz 2 Porto de Galinhas
Zum Korallenriff kann man selber hin schnorcheln. Gute Sicht je nach Gezeitenhub. Grosse Fischschwaerme allergroesster Vielfalt und Farbe. Oft richtig unheimlich der Fischlaerm unter Wasser :roll:
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Platz 3 Ilha St. Aleixo Serrambi PE, eine Robinsoninsel
Viele Haubenmuscheln (sollte man aber drin lassen), Traumstrand mit dem Fischerboot oder Kat erreichbar. Extrem klares und warmes Wasser.
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Platz 4. Bombinhas (Lagoinha) SC. Vorgelagertes Korallenriff direkt am Strand. Kaiser- und Trompetenfischgarantie. Wegen dem Fisch- und Harpunenverboot, sind auch noch groessere Fischexemplare vorhanden. Nachteil: In der Hauptreisezeit muss man oft Schlange stehen um ins Wasser zu kommen. Beste Sicht Maerz - ende April. Mit etwas Glueck, trifft man dort auch mal ein Seepferdchen.
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http://g1.globo.com/sc/santa-catarina/nossa-terra/2013/fotos/2013/12/confira-fotos-subaquaticas-e-da-vida-marinha-no-litoral-catarinense.html#F1057244





Sorry wegen den Umlauten, ist das Note meiner Schwaegerin.
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