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BeitragVerfasst: 09 Mai 2006 18:05 
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thomas hat geschrieben:
und flipper wollte ich auch schon lange mal sehen ;)

...ist aber leider nich der echte Flipper! Das sind Süßwasserdelfine und sie sind am Bauch rosa!!! Ganz toll fand ich, dass dort wo die Delfine sind, kann man unbesorgt baden und braucht keine Angst wegen der Piranhas haben. Delfine fressen mit Vorliebe Piranhas und greifen sogar die Kaimane an... die dann auch flüchten. War also sorgenfreies Baden für uns! :wink:



belinda.


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BeitragVerfasst: 09 Mai 2006 19:10 
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belinda hat geschrieben:
Ganz toll fand ich, dass dort wo die Delfine sind, kann man unbesorgt baden und braucht keine Angst wegen der Piranhas haben. Delfine fressen mit Vorliebe Piranhas und greifen sogar die Kaimane an... die dann auch flüchten. War also sorgenfreies Baden für uns!


Solche Märchen erzählen die Reiseführer immer ..................... :lol:

Hast du mal die Narben an seinem Körper gezählt? Oder gefragt, wie alt Reiseführer im Amazonas im Schnitt so werden?



Man sieht sich,
Lemi

http://www.brasilien-forum.net


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BeitragVerfasst: 09 Mai 2006 19:30 
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Das sind doch aber mal richtig schöne Märchen!!! :shock:



belinda.


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BeitragVerfasst: 09 Mai 2006 20:51 
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Märchen?
Habe schon viele Male im Amazonas gebadet.
Piranhas sind nur in den Boates gefährlich ... aber im Wasser haben die mehr Angst als du.

Viel Spaß beim Schwimmen



abraços


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BeitragVerfasst: 09 Mai 2006 21:03 
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Es ist gefährlicher in den Flüssen des Amazonas beim Schwimmen einfach zu pinkeln, als von Piranhas angegriffen zu werden (vorrausgesetzt man blutet nicht).



Abraços
Careca

"No risc, no fun!
MfG Microsoft"


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BeitragVerfasst: 10 Mai 2006 04:47 
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...als wir dann völlig erschöpft wieder in der Lodge waren, mussten wir gleich unter die Dusche, denn wir waren schon wieder durchgeschwitzt. Schnell zum hervorragenden Buffet und dann wurden wir noch einmal zu den Kaimanen eingeladen. Diesmal war das Exemplar noch ein wenig größer und wir lernten neue Geschichten über diese Tiere kennen. Außerdem haben wir an diesem Abend eine Rieseneule in den Bäumen sitzen sehen und konnten eine traumhafte Milchstraße am Himmel beobachten. Zur Belohnung wurde mir (ganz allein) auch noch eine Sternschnuppe geschenkt…


Nach einer Stunde waren wir dann wieder in der Lodge und wollten den letzten Abend hier in Ruhe ausklingen lassen. In Gedanken saßen wir schon mit einem Drink in der Hand … doch dann hörten wir viel Lärm und Menschenscharen stürmten in Richtung Veranstaltungs-Tower. So wurden auch wir von den Massen mitgerissen und durften einem folkloristischen Amazonas-Abend beiwohnen. Eine Tanzgruppe führte die Geschichte von Boi Bumba auf. Die Tänze waren im Indiostil und der Rhythmus riss uns mit. Gegen Ende der Vorführung wurden nette Menschen aus dem Publikum ausgewählt, die dann diesen wilden Tanzschritten folgen sollten. Nach 20 Minuten gab ich auf, denn ich war so verschwitzt, dass ich nicht eine trockene Faser Kleidung mehr am Körper hatte… suuuuper und morgen sollte alles wieder in den Koffer. Nach dem wohlverdienten Drink ging ich unter die Dusche und dann vollkommen erschöpft ins Bett.


Am nächsten Morgen klingelte um 4.30 Uhr mein Wecker, weil ich nun mal wieder packen musste. Meine Lieben schliefen noch und so musste ich besonders leise sein. Um 5.30 Uhr waren wir für den Sonnenaufgang verabredet. Stark! Dafür durften wir allerdings erstmal wieder über 2 Kilometer Stege wandern und hatten dann einen gigantischen Blick!!! Unsere Tochter ließen wir schlafen, denn es war doch reichlich spät am Vorabend. Anschließend Kofferpacken und mit unserer Tochter zum Frühstück gehen, dann checkten wir aus und wurden schon um 8 Uhr vom Schiff eingesammelt, dass uns dann direkt nach Manaus fahren sollte. Tchau, Ariaú! Wir kommen bestimmt mal wieder hierher.


Alle Passagiere verließen nach 2-stündiger Fahrt das Schiff, nur wieder konnten bleiben, um uns das „Encontro das Aquas“ ansehen zu können, natürlich wieder gegen Aufpreis!!! Wir fuhren an Manaus vorbei und erfuhren so noch einiges über die Stadt und den Hafen… Das sah schon irre aus, als wir dem Zusammenfluss immer näher kamen… und dann standen wir direkt darüber. Eine Seite in ocker und die andere in schwarzbraun und sie wollten sich einfach nicht vermischen. Wir tauchten unsere Hände in die Flüsse und merkten tatsächlich den Temperaturunterschied von 10 Grad!!! Der Rio Negro hatte 28 Grad und der Solimoes nur 18 Grad. Wissenschaftlich gesehen wussten wir ja schon, warum sich die Wasser nicht so schnell vermischen konnten, aber es war einfach nicht fassbar. Der Rio Negro ist ein saurer Fluss, weil sein pH-Wert nur bei 4,7 liegt, daher gibt es auch kaum Moskitos dort und somit angeblich keine Malaria. (Verlassen würde ich mich darauf aber auch nicht wirklich!) Dann hat er eine schnellere Fließgeschwindigkeit und eine andere Dichte. Das sind die Gründe, warum die Flüsse über mehrere Kilometer nebeneinander her fließen und sich nur langsam miteinander mischen. Kleine hellbraune Wasserinseln schwammen in dem schwarzen Rio Negro, vermischten sich aber nicht…

Danach konnten wir noch im Tropical Island Manaus einchecken und uns den Luxus um die Ohren wehen lassen. So nebenbei lernten wir noch Manaus kennen und genießen. Erstaunlicherweise ist Manaus eine relativ saubere Stadt und dazu noch recht sicher. Hier soll eine sehr geringe Arbeitslosenquote herrschen. Naja, beweisen kann ich es nicht, aber wir hatten einen privaten Guide… abends sind wir immer um die Ecke an die Strandpromenade gegangen und haben uns die „Piranha-Schauspiele“ mit Wonne angesehen. Unsere Tochter hatte sich nur gewundert, warum die Männer und die Frauen immer erst an getrennten Tischen saßen und dann kurze Zeit später… Es war schon herrlich wie offensichtlich sich die garotas doch an die gringos ranmachten. Tztztz!!!


Unterm Strich kann ich für mich (uns) nur sagen, dass wir gerne noch einmal dorthin zurückkehren möchten… die Stille des Flusses und dennoch der „Krach“ der Tiere. Die gespenstischen Einblicke in die kleinen Seitenarme, die vom Baumdickicht total verhangen sind. Das Ungewisse! Diese Vielfalt an allem. Amazonas – wir kommen wieder!

Danke für die unvergesslichen Momente.


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Dateikommentar: Sonnenaufgang


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belinda.
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BeitragVerfasst: 10 Mai 2006 08:08 
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Toller bericht, die Tanzshow erinnert mich an das, was uns auf der Domrep auch angeboten wurde. Da gab es mal die Taino-Indianer. Wenn ich mir die Domrep so anschaue und mit Brasilien vergleiche, dann mutet es schon komisch an, welche Entwicklung diese Länder seit 500 Jahren so durchgemacht haben. Irgendwann waren da überall mal nur Indios.

belinda hat geschrieben:
...… abends sind wir immer um die Ecke an die Strandpromenade gegangen und haben uns die „Piranha-Schauspiele“ mit Wonne angesehen. Unsere Tochter hatte sich nur gewundert, warum die Männer und die Frauen immer erst an getrennten Tischen saßen und dann kurze Zeit später… Es war schon herrlich wie offensichtlich sich die garotas doch an die gringos ranmachten. Tztztz!!!

.


Gab es denn da so viele Gringos? Ich dachte immer, die zieht es an die Küste....



_________________________________
Schöne Grüße,
tinto


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BeitragVerfasst: 10 Mai 2006 08:33 
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Ja ja ja, die "Orange Bar" an der Ponta Negra...

Belinda... auf welcher Seite der Bar habt ihr denn gesessen?
Auffallend ist nämlich auch, dass auf der rechten Seite die Piranha Angelspiele stattfinden, wo hingegen auf der linken Seite traute Familienidylle herscht.

@Tinto, in Manaus gibt es hauptsächlich "berufstätige" Gringos, wohingegen an der Küste eher der Typ des "urlaubenden" Gringos vorherscht.

Gruss, Hale


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BeitragVerfasst: 10 Mai 2006 09:32 
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Hallo Hale,

da bist Du mir doch glatt zuvor gekommen... denn in der Tat waren es hauptsächlich die "beruftätigen" Gringos, die sich dort tummeln.

An einem Abend links hinten... hatten also den besten Blick auf's Geschehen und am zweiten Abend wollten wir das mal aus der Nähe sehen... :wink: Fotos wären wirklich zu offensichlich gewesen, aber sie wären es wert gewesen. Wir haben uns gut amüsiert!



belinda.


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BeitragVerfasst: 16 Mai 2006 12:59 
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verdammt bin ich neidisch!!!

Da muß ich auch einmal in meinem Leben gewesen sein.

Wenn das nur nicht so verdammt teuer wäre, da rüber zu fliegen


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