Reiseziele rund um BH und in Minas Gerais

Infos und Tipps zu Hotels, Pousadas, Städten und Regionen in den Bundesstaaten Rio de Janeiro, São Paulo, Minas Gerais, Espirito Santo. Paraná, Santa Catarina und Rio Grande do Sul

Reiseziele rund um BH und in Minas Gerais

Beitragvon Hans-Joachim Menzel » Di 30. Nov 2004, 19:53

Hallo,
da ich in Belo Horizonte lebe und selbst gerne reise, dachte ich mir, es wäre vielleicht interessant, Tipps über Reiseziele in Minas zu veröffentlichen. Ich werde nach und nach mit ein paar Informationen für lohnende Ziele rund um BH beginnen, wie z.B. Serra do Cipó, Serra da Caraça, Itambé do Mato Dentro etc.
Ich würde mich freuen, wenn sich auch noch andere Teilnehmer beteiligen würden.

Serra do Cipó ist ein Nationalpark etwa 90 km von BH entfernt in Richtung Norden, in dem man tolle Wanderungen zu Fuß oder mit einem gemieteten Pferd machen kann. Die Pferde können am Eingang des Nationalparks für 15 R$/Tag gemietet werden. Leider sind die meisten von ihnen nicht besonders athletisch begabt und es kostet viel Mühe, sie in Galopp zu versetzen. Es gibt sehr viele Pousadas, so daß die Unterkunft kein Problem ist. Man kann sich dort auch Fahrräder ausleihen und mit diesen den Nationalpark besuchen. Der Eintritt kostet 3 R$.
Wie kommt man zur Serra do Cipó? Entweder mit dem Auto/Mietwagen oder mit dem Bus von der Rodoviária von BH.
Am Nationalpark hört die Asphaltierung auf und man kann etwa weitere 100-120 km eine interessante Strecke bis nach Diamantina fahren. Die ganz Strecke bietet sich also auch für Motorradausflüge oder Fahrradtouren an.
Das war der Tipp für heute. Demnächst gibts mehr.

H-J
Benutzeravatar
Hans-Joachim Menzel
 
Beiträge: 186
Registriert: Di 30. Nov 2004, 19:24
Wohnort: Belo Horizonte
Bedankt: 0 mal
Danke erhalten: 0 mal in 0 Post

Sprachkurs Portugiesisch (Brasilianisch)

Beitragvon Lemi » Di 30. Nov 2004, 21:01

Hi Ha-Jo

ich bin auch öfters mal in der Gegend rund um die Serra do Cipó.

Die HP http://www.guiaserradocipo.com.br/ hat eine Vielzahl von Pousadas aller Preisklassen zur Auswahl. Ich bleibe meist in der Pousada "Vilarejo da Serra" direkt gegenüber vom Wasserfall "Veu da Noiva". Besonders schön finde ich die Wanderung zum Capivara-Wasserfall (der Wasserfall selber ist auch toll - mit 2 riesigen Badeseen), die Serra Morena (dort fühlt sich meine Sra. Lemi zu Hause :lol: ) und die Wasserfälle im NP drin. Der Weg zum Canyon Bandeirinhas ist eher für Leute, die gut zu Fuss sind (25 km), kann aber auch per Miet-Pferd zurückgelegt werden.

Den Cachoeira grande finde ich etwas zu überlaufen. Dort kommt auch voll die Manier der "Minas-Farofeiros" zum Vorschein. Man nimmt zentnerweise Essen und Trinken mit, lässt dann sämtlichen Müll zurück und fährt besoffen nach Hause.

Es gibt massenhaft Pousadas, die sich auf den Wochenend-Tourismus der Hauptstädter eingestellt haben. Am besten, man bucht die Pousada von Freitagabend bis Sonntagnachmittag. Da gibts dann meist einen Paketpreis, der nur 10-20 R$ teurer ist als eine Diária. Im Vilarejo da Serra bezahle ich dann für 2 Erw. + 2 Kinder = 100 R$.

Die beste Kneipe ist Panela de Pedra mit exzellenter Minas-Küche und Live-Musik am WE.
Man sieht sich,
In der Unterschicht
Benutzeravatar
Lemi
 
Beiträge: 2255
Registriert: Fr 26. Nov 2004, 21:23
Wohnort: Belo Horizonte
Bedankt: 44 mal
Danke erhalten: 116 mal in 65 Posts

hier eine reisetipp-zusammenstellung ...

Beitragvon supergringo » Mi 1. Dez 2004, 11:16

aus einer anfrage, die ich mal "irgendwo" gemacht hatte ... :? :mrgreen:

minas gerais

... im februar habe ich zwei wochen zeit ... hat jemand tipps, wie und wohin ich so reisen könnte ... wusste gar nicht, dass belo horizonte schachbrettartig angelegt ist ... ich will niemandem zu nahe treten ... aber ich glaube, die stadt kann man links liegen lassen ... ? auch wenn es do leme scheinbar so gut gefällt ... somit also "nur" ouro preto und ein abstecher nach mariana ... auch dafür etwa 3 tage ...

mittlerweile weiss ich:
Kein Strand aber schöne Stadt mit vielen Boates, Restaurantes etc. ist BH allemal (do Leme wirds bestätigen ).
Zu Minas Gerais: Ouro Preto solltest du auf keinen Fall auslassen. Ist zwar der Touristenpunkt überhaupt, aber eben auch Unistadt mit einer tollen Umgebung.
Mariana und Umland ist etwas zum Wandern (wer's mag).
(dank „holger“)

Vergiss für diese Strecke den Mietwagen! Wie Du bereits richtig erwähnt hast, ist es kein "Schleck" mit dem Mietwagen. Gerade in diesen Regionen des Landes (wenn es im Süden gewesen wäre, ok!). Nimm den Bus. Dies ist mit Abstand die beste Variante, bequem und ohne Stress zu Reisen. Belo Horizonte... na ja.. nichts besonderes, in der Tat. Wenn Du Dich aber für die Kultur interessierst, muss Du nach Sabará, Tiradentes, Ouro Preto usw. Da führt kein Weg vorbei.
Der Mietwagen ist im Süden ideal. Die Strassen sind auch besser und von der Landschaft her einiges schöner als das "Landesinnere".
(dank „brasil-network“)

klingonen (anm. sg: gemeint sind gringos) wirst du in BH nicht sehr viele sehen.um BH gibt es einige tolle naturparks oder cachoeiras bzw. städte,ouro preto,diamantina,sete lagoas und uberlandia.kulinarisch wirst du voll auf deine kosten kommen.a cozinha mineira ist meiner meinung nach die beste.hat dir noch kein carioca mit sabernden mund,etwas über die mineiras erzählt?komisch?!aber gut am ende mußt du dich selbst entscheiden.
(dank „mineirinho“ alias „pagodeiro“)

...kulinarisch wirst du voll auf deine kosten kommen.a cozinha mineira ist meiner meinung nach die beste... und abwechslungsreich
Belo Horizonte hat seine Reize, immerhin die 3. oder 4. größte Stadt Brasiliens, aber dazu sollen dir Leute von vorort Tipps geben. Bei mir ist es schon etwas her, dass ich mal länger dort war (und mir hat's damals sehr gut gefallen, auch weil es dort wenig Gringos hat ). Schachbrettartig stimmt übrigens, es war die erst geplante Stadt Brasiliens - und das hilft bei der Orientierung gewaltig!
Ouro Preto-Mariana - auch hier denke ich, bei 2 Wochen solltest du dich auf eine historische Stadt festlegen, die dafür aber richtiger kennenlernen. Ich persönlich würde dir Ouro Preto empfehlen. Das wiederum ist ein Muss.
Und mit Natur etc. bist du in MG ebenfalls richtig. Flüsse, Wasserfälle und Nationalparks gibt's genug. Nur mit Salzwasser-Stränden sieht's schlecht aus. Aber dafür haben die Mineiros "ihre" Strände in ES.
(dank „mineiro“)

ob BH sich lohnt muß jeder selber wissen.wie ich find hat die stadt ihre reize.das angebot an lokalitäten ist jedenfalls immens.wenn du bock auf party hast schau dir BH an!auch wenn es um sicherheit geht ist BH sicherer als rio abends.aber keine angst auch in BH kannst du überfallen werden also meine herrn bitte kein .......belo horizonte naja...... mehr!
(dank „ursinho“)

Ouro Preto soll, wenn es geregnet hat, nicht so toll zu erreichen sein...auf jeden Fall von BH aus anfahren (nicht die direkte Strecke)...

BH fand ich auch nicht besonders erregend...war nachts gefährlicher als SP...

Von SP aus ging´s mit dem Mietwagen prima...man ist einfach unabhängig und in Br relativ preisgünstig...Polizeikontrollen hatte ich auf tausenden von Kilometern in Br erst eine Einzige und die waren sehr nett, konnte gleich weiterfahren (dachten ich heiße Herr Stuttgart und wohne in Cuco)...
(dank „cuco“)

Mein Gott, jetzt bekomme ich schon wieder Lust auf BH. Im Savassi von Bar zu Bar ziehen, in der Kneipe (1.andar) am Praca 7 Bier trinken, bis die Flaschen nicht mehr auf den Tisch passen, die Messe Minas mostra mulher aufsuchen, im Mercado Central den Sonntag verbringen, Rua Rio de Janeiro com nao sei o que suchen... , bei Serginho einen Hamburger esses gehen, im Othon Palace nachts um 2 in den Pool zu springen und Freibier zu geniessen ....................... naja, was auch immer man vorhat, in BH ist's möglich.
(dank „mineiro“)

Ouro Preto ist unbedingt ein Muß, trotz der Touris und der Einheimischen, die Dir jeden Moment ihre Edelsteine verkaufen wollen. Mariana, etwa anderthalb Stunden mit dem Bus von O.P. entfernt, hat durchaus seinen eigenen Charme. Auf der halben Strecke kann übrigens eine Goldmine besichtigt werden, nicht uninteressant.
In Ouro Preto musst Du mal schauen, ob Du auf dem Markt vor der zentralen Kirche, wo viel Kunsthandwerk z.B. aus Speckstein (aber auch viel Kitsch) angeboten werden, einen älteren Mann mit einem Lederhut siehst, er nennt sich 'Indiana Jones', macht Führungen durch die Umgebung und kann interessant erzählen (wirf mal einen Blick in sein Gästebuch, das er immer bei sich hat).
(dank „heino“)

Uaiiiiiiiii...... mineiro jetzt machst du mir aber die wartezeit bis dez. unerträglich.BH nachts gefährlicher als SP das war der witz des tages... ich finde auch die umgebung um pampulha schön.wenn du richtig gut essen gehen möchtest Supergringo,dan suche die Churrascaria
"Adega do Sul" auf.du solltest aber das nötige kleingeld mit dir haben

http://www.adegadosul.com.br

abends bin ich mit meiner frau immer im"Trash" gewesen.leider gibt es diesen laden nicht mehr.wirklich schade ich mochte die atmosphäre.aber auch die live auftritte hatten es in sich.ansonsten würde ich dir noch die discoteca "3 Lobos" ans herz legen.oder wie mineiro schon schrieb die zahlreichen barzinhos im stadtteil "savassi".dort wirst du viele nette leute treffen die dir viele tips geben.was dir in den discotecas in BH gleich auffallen wird ist die mehrzahl der frauen(kein witz).was ja in deinem fall nicht schlecht sein muß
(dank "mineirinho“ alias "pagodeiro")

..... und nicht vergessen:
Savassi spricht man "sawass"
(dank „holger“)

... und es geht weiter...
Mit dem Fahrrad rauf in den Park Mangabeira fahren, im Stadt Jever einer Mineira Antartica als deutsches Bier zu "verkaufen", die Avenida do Contorno mit dem Fahrrad (Abenteuer!!!!!!!) oder mit dem Auto in Rekordzeit zu bewältigen, Minas Mostra Mulher wirklich zu besuchen (die Messe dürfte im September sein, zwar nur für Aussteller, aber einen Jeitinho gibt es immer ), irgendeinen Klamottenlades zu betreten und in mindestens 10 schöne Mineira-Augen zu blicken (wobei einem so etwas in ganz Brasilien passieren kann ), ... hehe @pagodeiro, weiteres folgt
(dank „mineiro“)

Lemi hat geschrieben:Schön, dass sich ab und zu noch mal jemand an mich erinnert .... verbringe meine Zeit immer noch in Minas, da es hier reichlich Stoff für mein Buch gibt ….. musste zwischendurch nur mal kurz nach Leme zurück, um zu schauen, ob auch niemand die Ampeln geklaut hat …..

….. also, Supergringo, mit den Empfehlungen für Minas ist das nicht so einfach, denn man weiss nicht, wo man anfangen soll. Die Forróbude “Noiva do Cowboy” kennst du ja nun schon. Mittlerweile hat sich für mich Contagem (Nachbarstadt von B.H.) so als Abtanzzentrum der Mineiros herauskristallisiert – tolle Ecke ist der Stadtteil Eldorado – mit den Megashows im Mafunfo. Die ganze Gegend nähe Shopping Eldorado ist am Wochenende Balsam für die Augen …… wo man hinkommt – Damen im Überschuss. Und nicht einfach nur Damen, sondern auch noch hübsche. Rio bietet da kaum besseres. Eine andere tolle Ecke ist 6 Pistas am Ortsausgang Richtung Nova Lima und die Raja Gabaglia. Dort gibt es massig Tanzbuden, Solteiro-Treffpunkte und gute Churrascarias – nur mal ein paar Namen: Alambique (jeden Tag was los – immer viele und tolle Damen), Beatles-Revival und Schmusebude "Era uma vez um chalezinho" auf Seis Pistas, bestes Fleisch in Adega do Sul (25 R$), Raja Grill (20 R$), bei Zero Grau in Buritis oder Churrascaria Brasil in der Rua Aimores. Minas-Küche gibts praktisch an jeder Ecke im Zentrum, besonders gepflegt wird sie aber im Emporium ziemlich weit oben auf der Afonso Pena, bei Chico Mineiro in Savassi und bei Dona Lucinha (auch Savassi). Total locker gehts im Mercado Central zu – dort gibt alles, was Minas hergibt – massig Käse, Trockenfleisch, Cachaça und Handwerk neben kleinen Butiquinhos (wie die Mineiros sagen), wo im Stehen Fleischspiesse mit Farofa und kiloweise Feijão Tropeiro verdrückt werden.

Wenn du in Belo kein Mädel findest, was absolut unvorstellbar für mich ist, gehe in die Boates ala Vorbild Barbarella – the best one is : News Sagitarius in der Rua Alfenas – eine Seitenstrasse der Afonso Pena (weit oben) – auf dem Weg dorthin wirst du schon eine Menge Strassenputas sehen, die dir für 20 R$ deinen kleinen Mann ablecken wollen. Lass dich aber nicht beirren und gehe schnurstracks ins sogenannte N.S. – dort glaubst du dann deinen Augen nicht mehr zu trauen – alles Playboy-Capas oder besser. Wirklich die Top-Elite unter der Damenwelt – sehr gepflegt, aber auch sehr teuer. Wer allerdings Rios Preise gewöhnt ist, dürfte auch über die 300 R$ einer absoluten Topdame noch lächeln können. Andere gute Bezahl-Boates sind in Savassi, z.B. das Crystal, Lido oder direkt an der Christovão Colombo (hab den Namen vergessen – eine grosse Leuchtreklame mit dem Rücken zweier Damen). Meiner Meinung aber alles nicht notwendig, da das natürliche Angebot in den Bars und Diskotheken schon so riesig ist, dass man sich sein Geld für bessere Dinge aufheben sollte, z.B. ein schönes Motel: Cavalo Branco, Chalet oder Forest Hills.

Da ich ein Liebhaber des Forrós bin, hat es mich natürlich immer wieder aufs Land gezogen – in der näheren Umgebung Belô´s ist da hauptsächlich Nova Lima, Santa Luzia oder Lagoa Santa zu erwähnen, wo zwar der Hund begraben ist, was aber scheinbar eine gute Voraussetzung für traditionelle Dorfforrós ist. Wenn man einmal in Lagoa Santa ist, sollte man auch gleich weiterfahren, denn so etwa 50 km weiter beginnt die Serra do Cipó mit ihren zahlreichen Wasserfällen, Wander- und Klettermöglichkeiten, besonders in den letzten Wochen war es dort für mich als hitzegeplagten Carioca interesant, da ich schon nicht mehr wusste, wie kalt doch so + 5°C sein können. Aber die Mineiros sind natürlich auf sowas vorbereitet: bei Lagerfeuer, einer dose cachaça und Gesang mit Gitarrenbegleitung hält man die Kälte hervorragend aus. Alles in allem sind die Mineiros sowieso organisierter als die Cariocas – nicht das sie mich an meine deutsche Heimat erinnern, aber ich glaube mittlerweile wirklich das “Organisiation des Lebens” etwas mit Vorbereitung auf Winter und Kälte zu tun hat, denn auch in europäischen Breitengraden gilt, je südlicher man kommt, desto unorganisierter wird das Leben. Ähnlich scheint es wohl in Brasilien zu sein: Je südlicher man kommt oder auch je weiter von der Küste weg, desto organisierter wird das Volk. Bestes Beispiel sind die Mineiros und Gauchos.

Wenn du mit dem Auto unterwegs sein solltest, fahr auch ruhig mal auf eine Erdstrasse und mach an einer der zahlreichen Fazendas halt. Dort erfährst du meist viel interessantes über das Leben der Mineiros, komischerweise erzählen die auch immer wieder Legenden über die Entstehung von Wasserfällen, Bergen oder verkrüppelten Bäumen. Wenn du Glück hast, hat der Fazendeiro eine kleine Hausbrennerei und wird es dann wohl kaum versäumen, dir einen Selbstgebrannten anzubieten.

Zu Ouro Preto wurde ja schon einiges geschrieben. Das wichtigste fehlt aber: Ouro Preto ist eine Studentenstadt. Die Studenten bestimmen somit das sehr bewegte Nachtleben. Es gibt fast nur junge Leute auf den Strassen (vielleicht auch deshalb, weil die steilen Gassen kein Alter hoch kommt), massig typische Studentenkneipen, d.h. viel Rock und Heavy Metal – kaum Samba oder Forró. Alles ist dementsprechend billig. Schlafen brauchst du nicht in den teuren Touri-Hotels, sondern kannst in den Studentenunterkünften absteigen – meist Republicas genannt. Gegen ein paar Bierchen überlassen die dir garantiert kostenlos eine der ungenutzten Matrazen.

Die anderen Kolonialstädte wie Tiradentes, Congonhas oder Mariana sind eher langweilig. Meist ist dort nur der Stadtkern gut erhalten – der Rest erinnert an nichts koloniales mehr.

Was man in Minas auch viel sieht sind Mountainbiker, Motocrossfahrer, Bergsteiger (Klettern) oder Drachensegler. Falls jemand solche Interessen hat, kommt der sicher auf seine Kosten. Besser aber noch ist, wenn du dich jeden Tag von 18 – 19 Uhr in den Parque Municipal setzt und die Leute beobachtest.

…. über Kriminalität in Belo Horizonte oder Minas im allgemeinen kann ich eigentlich nur lachen. Selbst fast alle Favelas kann man problemlos betreten.

.... über die Strassen brauchst du dir dein Kopf auch nicht zu zerbrechen. Ich bin die komplette Strecke (BR 040) zwischen Leme und BH im Dunkeln gefahren - no problem - kaum Löcher - teilweise gut markiert - allerdings mit Mautpflicht zwischen Leme und Juiz de Fora (3 x 5,50 R$) - dafür aber fast Autobahnverhältnisse mit ein paar Extra-Adrenalinstössen aufgrund der zahlreichen Kurven.
Auch die Nebenstrassen in Minas können sich teilweise sehen lassen - so auch die Verbindung BH - Ouro Preto. Keine perigo für Gringos, schon gar nicht für Supergringos !

(vielen dank „do leme“ alias „lemi“, der damals kurz verschollen war ...)
Zuletzt geändert von supergringo am Di 26. Sep 2006, 12:32, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
supergringo
 
Beiträge: 2172
Registriert: So 28. Nov 2004, 18:40
Bedankt: 106 mal
Danke erhalten: 89 mal in 67 Posts

Beitragvon Zambo » Mi 1. Dez 2004, 11:29

Kennt jemand zufällig die Kleinstadt Sete Lagoas?
Da hab ich mal einen bras. Kumpel, der in Deutschland studiert hatte, besucht.
Nichts Aufregendes, aber ein nettes Städtchen.


Gruss
Benutzeravatar
Zambo
 
Beiträge: 593
Registriert: Mo 29. Nov 2004, 08:32
Wohnort: Stuttgart
Bedankt: 0 mal
Danke erhalten: 0 mal in 0 Post

Beitragvon Lemi » Mi 1. Dez 2004, 12:23

Ja Sete Lagoas kenne ich. War dort allerdings nur 1 mal. Ich glaube auch, dass das gereicht hat. Die 7 Seen habe ich vergeblich gesucht. Dafür gibts aber in der Umgebung ein paar schöne Fazendas und Berge (Lemi mag Berge ..... :lol: ).

Ergänzend zu SG´s Beitrag sollte noch gesagt werden, dass das "Tres Lobos" in B.H. jetzt zu einer Nobelchurrascaria umgebaut wurde und jetzt zur Carioca-Kette "Porcão" gehört.
Man sieht sich,
In der Unterschicht
Benutzeravatar
Lemi
 
Beiträge: 2255
Registriert: Fr 26. Nov 2004, 21:23
Wohnort: Belo Horizonte
Bedankt: 44 mal
Danke erhalten: 116 mal in 65 Posts

Beitragvon Zambo » Mi 1. Dez 2004, 13:22

Lemi hat geschrieben:Ja Sete Lagoas kenne ich. War dort allerdings nur 1 mal. Ich glaube auch, dass das gereicht hat. Die 7 Seen habe ich vergeblich gesucht. Dafür gibts aber in der Umgebung ein paar schöne Fazendas und Berge (Lemi mag Berge ..... :lol: ).

Ergänzend zu SG´s Beitrag sollte noch gesagt werden, dass das "Tres Lobos" in B.H. jetzt zu einer Nobelchurrascaria umgebaut wurde und jetzt zur Carioca-Kette "Porcão" gehört.


Damals bin ich von Salvador da Bahia nach Belo Horizonte mit Bus gefahren.
Sehr schöne und lange Fahrt. :)
Zurück nach Salvador bin ich dann aber geflogen, und der Flieger hatte Verspätung, wegen mir. :twisted:

Gruss
Benutzeravatar
Zambo
 
Beiträge: 593
Registriert: Mo 29. Nov 2004, 08:32
Wohnort: Stuttgart
Bedankt: 0 mal
Danke erhalten: 0 mal in 0 Post

Beitragvon Mineiro_Alemão » Mo 6. Dez 2004, 13:24

Zambo hat geschrieben:Kennt jemand zufällig die Kleinstadt Sete Lagoas?
Da hab ich mal einen bras. Kumpel, der in Deutschland studiert hatte, besucht.
Nichts Aufregendes, aber ein nettes Städtchen.


Gruss


Stimmt :!: Nicht zu vergessen die Tropfsteinhöle "REI DO MATO" am Ortseingang, lohnt sich auf jeden Fall wenn man schon da ist.

Bild

Der Ort selber bietet eigentlich nichts. Der künstlich angelegte See im Zentrum ist ganz nett für einen kleinen Spaziergang mit anschliessender Cerveja in einer der zahlreichen Bars und Restaurants die sich dort befinden.

Bild

Übrigens der Zustand der Strasse die von BH nach Sete Lagoas führt ist in einem für Minas erstaunlich gutem Zustand. Auf jeden Fall viel besser als die Strasse Richtung Rio die man nimmt um z.B. nach Ouro Preto zu kommen :!:

8)
Benutzeravatar
Mineiro_Alemão
 
Beiträge: 48
Registriert: Fr 3. Dez 2004, 14:54
Wohnort: MINAS GERAIS
Bedankt: 0 mal
Danke erhalten: 0 mal in 0 Post

Beitragvon Trem Mineiro » Mo 20. Dez 2004, 19:57

Hallo Zambo

Lemi hat in Sete Lagoas die „7 Seen“ nicht gefunden, die auch nichts Besonderes sind, außer Mückenbrutstätten. Das könnte man ihm noch verzeihen. Aber das er die beiden Höhlen nicht erwähnt, die sich dort befinden, ist schon schade. Es handelt sich um 2 ausgesprochen schöne Exemplare, gut erschlossen und beleuchtet. In beiden Grotten gibt es Führungen.

Am Orteingang Sete Lagoas: die Gruta Rei do Mato

http://www.viagensmaneiras.com/viagens/ ... domato.htm

Ein paar Kilometer weiter: Gruta de Maguine

http://www.viagensmaneiras.com/viagens/ ... aquine.htm

Sehenswert in Sete Lagoas sind auch noch ca. 20 kleine, sich noch in Betrieb befindliche Roheisen-Werke. Da fühlt sich der Ruhrgebietler ins Museum zurück versetzt. Aber die Hochöfen im Mini-Format (ehemals angeblich mal 10.000 Öfen) arbeiten wirklich noch. Mit ein wenig Überredungskunst kann man den einen oder anderen Betrieb auch noch besichtigen.


Grüsse aus Minas

Manfred
Benutzeravatar
Trem Mineiro
 
Beiträge: 3413
Registriert: Do 16. Dez 2004, 14:20
Wohnort: Allgäu
Bedankt: 343 mal
Danke erhalten: 1035 mal in 661 Posts

Beitragvon Zambo » Mo 20. Dez 2004, 20:09

Trem Mineiro hat geschrieben:Hallo Zambo

Lemi hat in Sete Lagoas die „7 Seen“ nicht gefunden, die auch nichts Besonderes sind, außer Mückenbrutstätten. Das könnte man ihm noch verzeihen. Aber das er die beiden Höhlen nicht erwähnt, die sich dort befinden, ist schon schade. Es handelt sich um 2 ausgesprochen schöne Exemplare, gut erschlossen und beleuchtet. In beiden Grotten gibt es Führungen.

Am Orteingang Sete Lagoas: die Gruta Rei do Mato

http://www.viagensmaneiras.com/viagens/ ... domato.htm

Ein paar Kilometer weiter: Gruta de Maguine

http://www.viagensmaneiras.com/viagens/ ... aquine.htm

Sehenswert in Sete Lagoas sind auch noch ca. 20 kleine, sich noch in Betrieb befindliche Roheisen-Werke. Da fühlt sich der Ruhrgebietler ins Museum zurück versetzt. Aber die Hochöfen im Mini-Format (ehemals angeblich mal 10.000 Öfen) arbeiten wirklich noch. Mit ein wenig Überredungskunst kann man den einen oder anderen Betrieb auch noch besichtigen.


Grüsse aus Minas

Manfred


Die Bilder erinnern mich an die Tropfsteinhöhlen von Bad Segeberg (Stichwort: Karl May Festspiele). :)

Gruss
Benutzeravatar
Zambo
 
Beiträge: 593
Registriert: Mo 29. Nov 2004, 08:32
Wohnort: Stuttgart
Bedankt: 0 mal
Danke erhalten: 0 mal in 0 Post

Ouro Preto

Beitragvon Hans » Mi 16. Feb 2005, 12:21

supergringo hat geschrieben:wer einen abstecher nach ouro preto macht und noch etwas freizeit hat, kann ich einen abstecher nach congonhas empfehlen ... der etwa 80 km von B:H entfernte ort ist nichts besonderes, doch die basílica "bom jesus de matosinhos" mit skulpturen des barrock-kuenstlers o aleijadinho (os profetas und os passos) lohnt einen abstecher ... v.a. an werktagen kann man sich in ruhe beeindrucken lassen, am w.e. ist das areal dagegen von touristenstroemen ueberfuellt ... in der umgebung gibt es mehrere einfache, unkomplizierte restaurantes mit typischer minas-kueche ... in einem zahlten wir zu, aeh zweit, 20 reais ...

SG ist Ouro Preto wirklich so ein Erlebnis, wie viele Touristen-Gesellschaften versprechen?
Hatte selber mal FAST die Gelegenheit dort hinzukommen, ging aber leider daneben. Was noch nicht war, kann aber noch kommen.

Hans
Lebe dein Leben jetzt, denn nichts ist für ewig!
Benutzeravatar
Hans
 
Beiträge: 175
Registriert: Mo 29. Nov 2004, 11:01
Wohnort: Nähe Köln
Bedankt: 0 mal
Danke erhalten: 0 mal in 0 Post

Nächste

Zurück zu Reiseziel: Südosten & Süden

 



Berechtigungen in diesem Forum

Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste

Persönlicher Bereich

Anmelden

Empfehlung

Wortübersetzer

Deutsch/Portugiesisch - Übersetzer in Kooperation mit Transdept

Neu im IAP PortalNetwork

Please enable / Bitte aktiviere JavaScript!
Veuillez activer / Por favor activa el Javascript![ ? ]