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Condor




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 Betreff des Beitrags: Solange die Transaktionen
BeitragVerfasst: 09 Mär 2005 10:03 
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Supergringo,

Solange die Transaktionen nur bar ablaufen und keine Cartório-Besuche anstehen kann das funktionieren. Trotzdem würde ich das Risiko für derartige Investments in etwa mit dem beim Kauf von Turbozertifikaten oder Optionsscheinen an der Börse vergleichen, d.h. plötzlicher finanzieller Totalverlust sollte eingeplant sein.

...SWK!


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BeitragVerfasst: 09 Mär 2005 15:21 
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Hallo,

die Überlegung ist prinzipiell richtig, dass es zu Umwandlungen kommen könnte, allerdings musst Du folgendes Bedenken: Den Leuten, die Dir die Häuser verkaufen, gehören zwar die Häuser, nicht aber zwingend der Boden, auf dem diese Häuser stehen. (Dieser Umstand behindert in vielen Entwicklungsländern beispielsweise die Kreditvergabe, da die Häuser von Banken so nicht als Sicherheiten akzeptiert werden)

Kaufst Du ein solches Haus, kann (können) jederzeit der (die) Vorbesitzer (wobei es im Zweifel eher mehrere sein dürften) gegen Dich klagen, im Zweifel werden sie auch gewinnen. Dann gehören Dir zwar die Steine, nicht aber der Boden, und Du musst Dein Haus „entfernen“.

Viele Grüße

Moranguinho


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BeitragVerfasst: 09 Mär 2005 15:22 
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Seitdem wieder angefangen wird, die Siedlungen ins Grundbuch zu übernehmen, geht da einiges. Ich würds trotzdem nur machen, wenn ich drei Schwager vor Ort hätte..

t.


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BeitragVerfasst: 09 Mär 2005 15:37 
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Hallo,

unter welchen Vorraussetzungen werden die Siedlungen ins Grundbuch übernommen? Geschieht dies als Bestandsaufnahme, also Status que (wer am Tag x Haus y ein Grundstück besitzt wird aufgenommen) oder hängt das davon ab, wie lange jemand ein Grundstück "besetzt" hat?

Viele Grüße

Moranguinho


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BeitragVerfasst: 09 Mär 2005 15:44 
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Beides. Es gibt die klassische Ersitzung von Eigentum, aber auch politisch motivierte Maßnahmen der Kommunen. Das die Grundbucheintragung wirtschaftlich einiges anstoßen kann, hatte Chile ja vorgemacht.
Genaueres weiß ich leider auch nicht, also ob durch Bundesgesetz möglich gemacht oder ob es von den einzelnen Kommunen abhängt etc.pp.
t.


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BeitragVerfasst: 09 Mär 2005 15:50 
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Hallo,

mir ging es um folgendes:

Bekommt man das Grundstück durch Besetzung, muss man als Gringo recht lange dort "wohnen", da man als Ausländer wohl automatisch zur „reichen“ Klasse gehört. Für die „arme“ Klasse reichen 5 Jahre, für die Gringos bedeutet das (m.W.) 25 Jahre.

Viele Grüße

Moranguinho


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BeitragVerfasst: 09 Mär 2005 15:55 
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Registriert: 26 Nov 2004 20:45
Beiträge: 1509
Ich glaube SG ging es auch darum, legalisierte Grundstücke zu erwerben und sie nicht selbst zu ersitzen.

Das man grundsätzlich aufpassen muss, ordentlich Eigentum zu erwerben, ist ja klar.


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BeitragVerfasst: 09 Mär 2005 16:03 
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Hallo,

ich hatte dieses Zitat im Hinterkopf:

Zitat:
er liess offen, ob der offizielle weg über die comunidade (registrierung des eigentums) mit 10% "steuer" besser sei oder der inoffizielle ...


Viele Grüße

Moranguinho


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BeitragVerfasst: 09 Mär 2005 16:28 
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OK, jetzt habe auch ich es verstanden. :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: renditen beim hausverkauf ...
BeitragVerfasst: 18 Mär 2005 23:35 
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supergringo hat geschrieben:
ein insider gab mir einen tipp ... häuser kaufen ... in der favela ...


Gute Idee SG, aber um das Risiko in Grenzen zu halten würde ich dann gleichzeitig noch ein bisschen Geld in irgendwelche Warentermingeschäfte investieren. Zum Beispiel eine Schiffsladung Kaffee aus Kolumbien … :lol:



Bis dann
Bagi


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