Und wieder mal hat jemand, diesmal takeo im thread "Sicherheit - wirklich riskant?" pauschal geschrieben:
Takeo hat geschrieben:
... und bis heute wird Rio de Janeiro noch von Bandenkriegen beherrscht...
ich glaube, es ist an der zeit, mal grundsaetzlich klarzustellen, dass rio de janeiro ein bundesstaat ist - der ist in diesem zusammenhang meistens nicht gemeint - mit einer hauptstadt gleichen namens - die ist in diesem zusammenhang immer gemeint -, die, je nach zaehlweise zwischen 6 und 11 mio einwohner hat.
so, und klarzustellen ist nun, dass die gringos sich im allergroessten teil des stadtgebiets, da, wo also geballert wird und takeos bandenkriege herrschen, ueberhaupt nicht aufenhalten. (gut ein paar spezialisten, auch hier im forum vertretene, schon, die meisten aber halt nicht).
vielmehr bewegen sich die gringos praktisch nur bis hin zum centro und dann suedlich davon, naemlich hauptsaechlich in gloria, catete, flamengo, botafogo und eben in copacabana (mit leme) sowie in ipanema.
schon im noch ruhigen penha, das ja noch ganz in der naehe liegt, ist weit und breit kein gringo oder tourist mehr zu sehen.
und wenn man nun mal die zeitungen nach takeos bandenkriegen in rio durchforstet, dann findet man die, sicher auch taeglich - aber dann finden die nicht in den stadtteilen statt, die ich namentlich aufgefuehrt habe.
man sollte sich wirklich kuenftig mal die muehe machen, wenn es "bandenkrieg" und "rio" heisst, mal nachzuforschen, ob hier der norden oder der von mir bezeichnete (aeusserste) sueden gemeint ist.
denn "rio" als solches gibt es genauso wenig wie korea. vielmehr gibt es kaum gegensaetzlichere laender auf der welt als nordkorea einerseits und suedkorea andererseits.
und ein bisschen aehnlich ist es halt auch mit "rio", da gibt es auch eine "grenze" zwischen nord und sued, nur sieht man die halt nicht so wie in "korea" und vergisst deshalb nur allzu gern, dass sie vorhanden ist.