Rio ist am absaufen

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Re: Rio ist am absaufen

Beitragvon dietmar » Sa 10. Apr 2010, 00:06





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Re: Rio ist am absaufen

Beitragvon Elsass » Sa 10. Apr 2010, 11:08

auch an Salvador ging der Regen nicht spurlos vorbei
http://cidadaoreporter.atarde.com.br/?p=2510
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Re: Rio ist am absaufen

Beitragvon Itacare » Sa 10. Apr 2010, 12:38

In einem Fernsehbericht hieß es, in Rio fielen in 24 Stunden 280 mm Regen. Mehr als doppelt so viel wie durchschnittlich im gesamten Monat April.
Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.
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Re: Rio ist am absaufen

Beitragvon Elsass » Do 15. Apr 2010, 14:59

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Re: Rio ist am absaufen

Beitragvon Itacare » Fr 16. Apr 2010, 10:22

Übrigens, mit diesen Wassermassen würde auch eine deutsche Kanalisation kaum fertig werden.
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Re: Rio ist am absaufen

Beitragvon stanley » Fr 16. Apr 2010, 15:23

Itacare hat geschrieben:Übrigens, mit diesen Wassermassen würde auch eine deutsche Kanalisation kaum fertig werden.


Richtig. Dafuer sind sie auch nicht ausgelegt worden. Der allg. Wasserverbrauch sinkt staendig in Deutschland aufgrund von Regenwassernutzung und natuerlich auch wegen der staendig steigenden Preise. Guenstig fuer z.B. das alte Berlin, welches noch Misch-Abwassersysteme hat und ein starken Regenwassererguss gut verkraften kann.
Schmelzwasser im Fruehling machen heute schon manche Staedte zu schaffen. Alle Jahre wieder......
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Re: Rio ist am absaufen

Beitragvon Itacare » Fr 16. Apr 2010, 16:06

stanley hat geschrieben:
Itacare hat geschrieben:Übrigens, mit diesen Wassermassen würde auch eine deutsche Kanalisation kaum fertig werden.


Richtig. Dafuer sind sie auch nicht ausgelegt worden. Der allg. Wasserverbrauch sinkt staendig in Deutschland aufgrund von Regenwassernutzung und natuerlich auch wegen der staendig steigenden Preise. Guenstig fuer z.B. das alte Berlin, welches noch Misch-Abwassersysteme hat und ein starken Regenwassererguss gut verkraften kann.
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Ich dachte da auch so an Dresden 2002. Von der Masse her vergleichbar.
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Re: Rio ist am absaufen

Beitragvon stanley » Fr 16. Apr 2010, 22:34

Itacare hat geschrieben:
stanley hat geschrieben:
Itacare hat geschrieben:Übrigens, mit diesen Wassermassen würde auch eine deutsche Kanalisation kaum fertig werden.


Richtig. Dafuer sind sie auch nicht ausgelegt worden. Der allg. Wasserverbrauch sinkt staendig in Deutschland aufgrund von Regenwassernutzung und natuerlich auch wegen der staendig steigenden Preise. Guenstig fuer z.B. das alte Berlin, welches noch Misch-Abwassersysteme hat und ein starken Regenwassererguss gut verkraften kann.
Schmelzwasser im Fruehling machen heute schon manche Staedte zu schaffen. Alle Jahre wieder......


Ich dachte da auch so an Dresden 2002. Von der Masse her vergleichbar.


Ja man, das war echt hart. Bin geborener Dresdner. Damals gar nicht lang gefackelt, gleich runtergefahren nach Dresden Laubergast und Sandsaecke gestabelt. Das Hochwasser 2002 trat um einiges schwächer 1897, das letzte Hochwasser an der Weißeritz 1958 auf. Das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie schätzt das Wiederkehrintervall für derartige Ereignisse auf 500 Jahre. Die Häufigkeit der meteorologischen Ausgangssituation des heftigen Dauerregens wurde auf weniger als einmal in 100 Jahren geschätzt. Wie sieht es mit Rio aus? Alle Jahre wieder.....?
Man hat uebrigens schon seit 1216 Aufzeichnungen des Elbhochwassers und seit 1845 wird es kartografisch erfasst. Nun liegt es an den jeweiligen Gemeinden und Stadtregierungen, wie sie damit umgehen. Gefaehrtete Gebiete letztendlich als Bauland ausschreiben und damit bei der naechsten Flut, die Schaeden und Opfer in Kauf nehmen. Vieleicht sind ja auch beim naechsten Mal wieder Wahlen und ein "neuer" Schroeter fliegt mit dem Heli drueber und gibt sich als grosser Retter.
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Re: Rio ist am absaufen

Beitragvon Itacare » Fr 16. Apr 2010, 23:35

@ Stanley, danke dass Du so sachlich drauf eingehst. Wir neigen immer dazu, ein Menschenleben oder wenigstens eine Generation als Betrachtungszeitraum anzusetzen. Die Natur kennt keine Zeit. Wir sind wie Ameisen oder Schlangen oder sonst was nur Kreaturen, die versuchen auf diesem Planeten ihr Dasein zu meistern. Welche Grenzen dem trotz aller Technik gesetzt sind, beweist uns gerade ein ca. 2500 km entfernter Vulkan.
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