Roller in Salvador genauer in Imbassai bei Praio de Forte

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Re: Roller in Salvador genauer in Imbassai bei Praio de Forte

Beitragvon Bahiasol » Sa 1. Dez 2007, 09:05

Nun hast Du zu deinem Rollerfahren auch an eine Absicherung gedacht? Solltest Dir vielleicht ein paar Eigenblutkonserven zulegen, denn hier würde ich nicht freiwillig eine fremde Blutkonserve annehmen. Schau auch mal bei der Deutschen Flugrettung rein. Die hohlen Dich, bzw das nach Deutschland zurück was man noch von der Straße kratzen konnte. Bei Querschnittsgelähmten Patienten, leisten sie hervorragende Arbeit. Ich war auf der seite der Deutschen Flugrettung und hab Dir einen Erlebnisbericht hier rein kopiert.

Rollerunfall in der Karibik
Dominikanische Republik. Thomas Schneider und seine Freundin stürzen mit einem Motorroller. Im Krankenhaus steht fest: Thomas Schneider muss so schnell wie möglich nach Deutschland, um dort von Fachärzten operiert zu werden. Für den Rücktransport kommt der Learjet 55 der DRF zum Einsatz.

Das Paar genießt seinen Karibik-Urlaub. Heute haben sie einen Motorroller gemietet, mit dem sie die Halbinsel erkunden möchten und freuen sich über die kurvenreiche und bergige Strecke. Plötzlich merkt Thomas Schneider, dass mit den Bremsen etwas nicht in Ordnung ist. "Ich habe zwar kräftig am Hebel gezogen, doch der Roller hat kaum noch gebremst.“ Die Ausflügler werden immer schneller. Mehrmals muss der 37-jährige auf die Gegenfahrbahn ausweichen, um die Kurven noch nehmen zu können. Steile Abhänge, es gibt keine Leitplanken. Zum Glück herrscht kaum Verkehr. Doch für die Abzweigung am Ende der Bergstrecke ist der Roller viel zu schnell. Das Vorderrad bleibt im Graben stecken und die beiden Deutschen werden durch die Luft geschleudert. „Als ich wieder ganz bei Sinnen war, habe ich als erstes geprüft, ob ich mich noch bewegen kann“, schildert Schneider,„ich hatte überall starke Schmerzen.“ Seine Freundin erleidet nur einen Armbruch.

Ein Fall für eine deutsche Spezialklinik
Ein Einheimischer, der den Unfall beobachtet hat, hält sofort das nächste Auto an. Die Computer-Tomographie zeigt ein erschreckendes Bild: Wirbelfraktur, ein Splitter steckt im Rückenmark. Diese Verletzung kann vor Ort nicht behandelt werden. Thomas Schneider muss so schnell wie möglich mit einem Ambulanzflugzeug in eine deutsche Spezialklinik transportiert werden. Das Paar hat eine Auslandsreise-Krankenversicherung mit Rücktransport abgeschlossen. "Die Abwicklung mit der DRF und der Versicherung verlief völlig unbürokratisch“, lobt Schneider.

Neben ihren eigenen Mitgliedern holt die DRF auch regelmäßig Urlauber aus dem Ausland nach Hause, die über Versicherungen abgesichert sind. Denn für die anspruchsvollen Langstreckenflüge sind die DRF-Ambulanzflugzeuge technisch und medizinisch optimal ausgerüstet. Zur DRF-Flotte gehört auch der Learjet 55, eine fliegende Intensivstation. So stellt die DRF einen zuverlässigen Transport "von Bett zu Bett sicher".

"Wir wussten aus den Gesprächen im Vorfeld mit den behandelnden Ärzten, welches Verletzungsmuster uns erwartet“, berichtet Rettungsassistent Oliver Schmid. “Für solche Fälle führen wir stets eine Vakuum-Matratze und entsprechende Lagerungsmittel mit an Bord, damit wir die Patienten so ruhig und stabil wie möglich transportieren können." In rund 17 Stunden inklusive Tankstopps bringt das Team der DRF den Patienten an Bord des Ambulanzjets sicher von der Karibik nach Deutschland. Morgens um sechs Uhr landet der Learjet 55 nach einem reibungslosen Flug in Berlin. Dort warten bereits mehrere Ärzte vom Unfallkrankenhaus Berlin Marzahn.

Gruß
Alessandra
Salvador. Kostruiere Häuser und betreue den Bau, auf Wunsch incl. Areal. Biete Reisenden einen Flughafentransfer, Kurztrips, Tagesausflüge, Führungen an. Bin auch in anderen Dingen behilflich, einfach mal anfragen
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Re: Roller in Salvador genauer in Imbassai bei Praio de Forte

Beitragvon amarelina » Sa 1. Dez 2007, 11:40

@bahiasol, sieht aus, als hättest du aktien bei der DRF...

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Re: Roller in Salvador genauer in Imbassai bei Praio de Forte

Beitragvon Neto » So 2. Dez 2007, 12:25

oi Bahiasol,

was willst du uns mit deinem Beitrag sagen?
Arembepe liegt an der Estrada do Coco, Imbassai, Praia do Forte ebenso.
Ein Verletzungsmuster wird von der Samú schnell erkannt, sofern sie erscheinen.
Im Regelfall kommen sie nach dem Ableben.Latexmatratzen ? Rücktransport ?, ja, kalt in der Kiste.

Imbassai plus Umgebung ist m.E. nett auf 2 Rädern abzuklappern.
Ein kleines Preismuster aus Itacaré hänge ich dran, Mopeds, Töffs und Quadrax fehlen hier nicht.
Mieter, die ihren Bluthaushalt noch haben, fehlen auch nicht, zur Freude des Vermieters.


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Re: Roller in Salvador genauer in Imbassai bei Praio de Forte

Beitragvon donesteban » So 2. Dez 2007, 12:45

schwafeler hat geschrieben:" donesteban " mit Buggy könnt ich mich auch gut anfreunden kann man aber in deutschland weder einfach fahren, noch mieten. Also zusätzlich die Frage geht es in Praia do Forte oder umgebung einfach einen Buggy zu mieten, und wäre der dann teurer als 20.- Euro am Tag, mehr kann ich auch nicht ausgeben nur fürs Fahrzeug. Bei einer Rundreise wäre das anders.

Sorry, muss ich passen. Ich glaube 70 Reais/Tag ist zu knapp. Ich hatte mal einen "abgewrackten" Buggy in Gaibu bei Recife als Zugabe zum Hausmieten mit dabei. Zum ein bisschen rumkurven war der super. Aber mehr als 50km am Tag will man mit so einem Ding nicht fahren. Es gibt bessere und damit auch etwas bequemere Modelle, aber vermutlich nicht für 70 Reais am Tag.
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Re: Roller in Salvador genauer in Imbassai bei Praio de Forte

Beitragvon Neto » So 2. Dez 2007, 12:54

ich machte mal einen Ausflug mit einem Buggy ´Baby´ von Rio de Janeiro nach Belém,
noch dazu querfeldein.War toll.
Eine schöne Nebenerscheinung war auch der Kaufpreis.Für 4.000.- DM gekauft, für 8.500.- DM verkauft.
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Re: Roller in Salvador genauer in Imbassai bei Praio de Forte

Beitragvon donesteban » So 2. Dez 2007, 13:07

Neto hat geschrieben:ich machte mal einen Ausflug mit einem Buggy ´Baby´ von Rio de Janeiro nach Belém,
noch dazu querfeldein.
Wie weit ist das in etwa? Kenne mich dort Null aus.
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Re: Roller in Salvador genauer in Imbassai bei Praio de Forte

Beitragvon dietmar » So 2. Dez 2007, 13:20

Schätzungsweise 4.000 KM .... Mit ein paar Bierchen und Zickzack halt ein paar Kilometer mehr ...

(Luftlinie ungefähr 3.500 KM)
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Re: Roller in Salvador genauer in Imbassai bei Praio de Forte

Beitragvon donesteban » So 2. Dez 2007, 13:28

brasilblog hat geschrieben:Schätzungsweise 4.000 KM .... Mit ein paar Bierchen und Zickzack halt ein paar Kilometer mehr ...

(Luftlinie ungefähr 3.500 KM)

Uffff, Neto, melde Dich bitte an:
http://www.guinnessworldrecords.de/
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Re: Roller in Salvador genauer in Imbassai bei Praio de Forte

Beitragvon Neto » Mo 3. Dez 2007, 12:38

15.000km, alkoholfrei, Recife - Marabá - Itaituba, zurück und ab nach Belém.
Meine Zusatzinvestition war ein Kassettenrekorder mit dicken Boxen.
Freddy Mercury, Wolfgang Ambros, au weiha, Vergnügen pur.
Einsamkeit war damals ebenfalls nicht angesagt.

Ein Jahr später wollte ich die Transamaconica mit einem Willy´s abklappern.
Die Mühle war Baujahr 1946, saufte mehr Öl als Benzin, das Endziel erreichte ich nicht.
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Re: Roller in Salvador genauer in Imbassai bei Praio de Forte

Beitragvon schwafeler » Mi 12. Dez 2007, 03:15

Hallo Brasilienfeinde
das werden wohl die meisten sein nach den Antworten zu schliessen. Ihr macht alle das Fahren in Brasilien mies warum nur?

Ich kann Euch beruhigen bin seit heute wieder zurück und lebe noch.

Neto: du hast fast recht am Anfang von Praia do Forto gibt es einen Byciycle Laden ich war drin da kannst du ein Fahrrad mieten wenn du überhaupt Glück hast dass der Laden mal öffnet, denn soviel mietwillige Urlauber die ein Fahrrad wollen gibts nicht, da lässt der gleich tagelang zu. Allerdings ein Buggy hätte der mir vermietet. Trotzdem Danke Neto.

So und jetzt für alle Interresierte. Meine Poussada Besitzerin Regina die das Caminho do Mar in Imbassai führt hat einen Roller für mich aufgetrieben und zwar von einem Angestellten, der Bruder, kannte jemand mit Roller!

Kurz und gut ein 125 er Honda Roller korrekt versichert mit 5000 km und Top gepflegt für 30 Relais am Tag hab ich 3 Wochen gefahen. Die Polizei hat mich täglich angehalten und ich kann kein Portugisich klappte wunderbar.
Lief immer gleich ab:
Polizei bla bla bla ich Allemanghe.
Polizei bla bla bla Motodoku. Da gab ich denen die Motorrad Papiere dann wieder
Polizei bla bla bla. Ich Alemanhe.
Polizei Lizenz bla bla bla. Ich gab meinen internationalen Führerschein.
Polzei bla bla bla. Ich Allemanghe
Führerschein und Motodoku zurück und wieder bla bla bla. Ich Alemanghne
Nach weiteren 2-3 bla und Allemanhges, dann Daumen hoch von denen, und die Fahrt ging weiter.
Ich wusste mit 10 Relais bestechung ginge es auch, so haben es die Mototaxis gemacht, aber ich hab die Kontrollen immer genossen.
Im übrigen Fahren die Mototaxis ebenfalls ähnliche Roller oder Motorräder.
Sicher abseits der einzigen Hauptstrasse ist halt kein befestigter Weg trotzdem hab ich alle Dörfer im umkreis von 50 km abgeklappert. Waren sagenhafte Begegnungen und Erlebnisse in Brasilien mit Land und Leuten inklusive 2 Kleinerer Stürze von mir.
In 3 wochen 700 km gefahren und begeistert von Brasilien. Wer einen Roller oder Motorrad auftreiben kann, kann problemlos in Brasilien fahren zumindest in der Gegend von Guajaruba bis Subauma.
Lasst Euch von den Vorrednern nicht Verückt machen. Ist wie in jedem Land, die Reiseveranstalter wollen Euch halt selbst wohin bringen und dabei abkassieren. Benehmt Euch richtig und alle sind freundlich und hilfsbereit.

Gruss Rosemarie Morweiser
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