Sabbatjahr und andere Arbeitsbedingungen in BR

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Re: Sabbatjahr und andere Arbeitsbedingungen in BR

Beitragvon Takeo » So 25. Jul 2010, 04:51

Brazil53 hat geschrieben:Wie die Leser schon bemerkt haben, verharrt Takeo völlig im kleinem Kosmos seiner Arbeitswelt. Ich streite nicht ab, dass solche Arbeitsbedingungen, wie von ihm beschrieben auch in Brasilien vorkommen. Es gibt auch immer wieder Projekte, wo die Arbeit Spaß macht. Aber dauerhaft 60 Stunden in der Woche zu arbeiten, verkürzt die Lebenserwartung.
Aber Takeo ist nicht Brasilien und nicht alle Arbeitgeber sind Sklaventreiber und verstoßen gegen die Gesetze.

(...)

Auch in Brasilien wird ist der Arbeitnehmer als besonders schutzwürdig durch diese Gesetze geschützt. Dadurch versucht man zu verhindern, dass sie wie die Mitarbeiter von Takeo, der auf Grund seiner überlegenen Position als Arbeitgeber, seine Mitarbeiter ungerecht behandelt und ausbeutet. :mrgreen:

(...)

Es ist in Deutschland durchaus mir dem Gesetz konform, dass man bis zu 60 Wochenstunden arbeiten darf.
(Ironie—in Brasilien ist das nur unter Takeo möglich) :mrgreen:


Brazil53 hat geschrieben:Takeo - ich denke alle haben dich verstanden.
Es ist dein gutes Recht eine Meinung zu haben.
Dann akzeptiere auch, dass andere die Welt anders sehen.

Du kannst doch 100 Stunden die Woche arbeiten oder dir ein zweites dynamisches Profil in den Hintern schnitzen.
Das ist dir doch alles gegönnt. Aber du bist auch nur eine Meinung von vielen.

Brazil


Ich weiss nicht, aber zumindest hast DU mich nicht verstanden (wie man ja an Deinen Aussagen unschwer nachvollziehen kann), ausser dass ich meine Meinung habe, die ich mir "in den Hintern schnitzen könne"... stattdessen lernst DU lieber das Gesetz auswendig (was Du bezeichnenderweise ziemlich gut kannst!), weil in Deinem frustierten Arbeitshorizont scheinbar sowas wie sich für eine gemeinsame Idee wirklich zu begeistern oder im Team an einem gemeinsamen Projekt zu arbeiten nicht vorkommt... vor DEM Hintergrund kann zumindest auch ICH gut verstehen, dass bei so einem Job Dein Verständniss und das Verlangen nach einem "Sabbatjahr" so gross ist!

PS.: ich bin momentan Agnostiker, die Bibel kannst DU Dir in den Hintern schnitzen, ausserdem ist da, wenn, nicht von Jahren, sondern auch nur von Tagen die Reede... und Sonntags arbeite auch ich (oft) nicht. Und wenn überhaupt ist auch nur von einem besonderen Sabbatfest nach Ende des siebten Jahres die Reede, beziehungsweise von einem Jahr, dass man nach sieben mal sieben Jahren, also 49 Jahren feiern soll... ein guter Manager, dieser Mose...
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Re: Sabbatjahr und andere Arbeitsbedingungen in BR

Beitragvon Brazil53 » So 25. Jul 2010, 11:46

Hallo Takeo,
ich habe selten so einen verbissenen und humorlosen Menschen wie dich erlebt. Und ich bin schon lange in Foren unterwegs. Allerdings ordne ich dich unter dem Typ User ein, der nur eine Meinung gelten lässt und das ist in jedem Fall immer die eigene.
Darum brauchst auch Beiträge von anderen nicht richtig durchlesen und versuchen sie zu verstehen.
Du bist nicht in der Lage eine sachbezogene Diskussion zu führen, sondern nur eine, die immer persönlich ist und dem andern etwas unterstellt.

Ich habe geschrieben, dass es egal ist, wie du arbeitest und wie du die Welt siehst.
Du sollst nur die Meinung von anderen auch so stehen lassen.

Aber du willst nur dass sehen was deine bornierte Denkweise sehen will. Uns schon siehst du mich als mit frustrierten Arbeitshorizont ohne gemeinsame Idee und einem Team was nicht an einem gemeinsamen Projekt arbeitet. (mach dir um meine Arbeitwelt keine Sorgen)

Aus deinem sehen, machst du anschließend eine Tatsache. Takeo und seine Methode:
weil in Deinem frustierten Arbeitshorizont scheinbar sowas wie sich für eine gemeinsame Idee wirklich zu begeistern oder im Team an einem gemeinsamen Projekt zu arbeiten nicht vorkommt.
Dieses wird für Takeo, weil er es so niedergeschrieben hat, zur Tatsache und Wahrheit.
Basierend auf seine neu kreierte Tatsache, folgert er daraus:
vor DEM Hintergrund kann zumindest auch ICH gut verstehen, dass bei so einem Job Dein Verständniss und das Verlangen nach einem "Sabbatjahr" so gross ist!


Das muss man sich einmal reinziehen. Vor seinen erfundenen Hintergrund, kommt er zu dem Schluss, das.....

Lieber Takeo, ich habe genug Erfahrungen mit Menschen wie Dir in den Foren gemacht. Ich weiß, dass es keinen Sinn macht, mit dir einzulassen. Es kostet nur meine Energie. Also werde ich mich nicht mehr über deine Ergüsse auslassen.

Brazil

PS- Du akzeptierst nicht einmal was in der Biebel geschrieben ist, auch hier siehst du nur das was du sehen willst und weißt er wiedermal besser.
Das Sabbatjahr ist das 7. Jahr. 7 X 7 Jahre ergeben dass sogenannte Halljahr. Und der 7. Tag von dem du redest, stammt aus der Schöpfungsgeschichte, das ist eine andere Baustelle.

http://www.bibel-online.net/buch/03.3-mose/25.html
Ich glaube nur Tatsachen, die ich selbst verdreht habe
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Re: Sabbatjahr und andere Arbeitsbedingungen in BR

Beitragvon Timao » So 25. Jul 2010, 13:41

Takeo hat geschrieben:nein, "leben" tust Du es nicht, du "beurlaubst" und "bereist" es, hast Zeit und Musse, das ist immer noch ein anderes Lebensgefühl als "von innen" und "mit" und mit den gleichen Problemen, Nöten und Verpflichtungen wie alle Brasilianer, deshalb fühle ich mich auch als Brasilianer und nicht als Urlaubsgringo und werde auch als Brasilianer genommen und nicht als Urlaubsgringo, und kann das Land deshalb auch mit anderen Augen erfahren, als der Sabbaturlauber... egal der eine will dieses, der andere jenes... ausserdem, nach spätestens drei Tagen am Strand langweile ich mich zu Tode, und im Interior von São Paulo scheint auch die ganze Zeit die Sonne und es gibt auch schöne Landschaften, es ist ja nicht so, dass der Nordosten das absolute Non-plus-Ultra sei, wohin sich alle Sinne ständig nach sehnen... und manchmal finde ich die Abwechlung in der Megametropole São Paulo auch nicht schlecht... jedenfalls kenne ich niemanden, der schonmal ein Sabbatjahr gebraucht hat, allerdings sehr viele, hüben wie drüben, die unbedingt arbeiten wollen!!


Lieber Takeu, Moin heute ist Sonntag und selbst ein Paulist spannt aus. Ich habe Brasilien auf deine beschriebene Art gelebt wie du es sagt, aber es zu beurlauben ist einfach geil, du willst es halt nicht wahrhaben. Wenn dir Strand nach 3 Tagen langweilig ist, tja dann ist das eben bei dir du (obwohl ich das im langweiligen kalten litoral norte Wasser von Sao Paulo verstehen kann) und das interior von Sao Paulo brauch ich nun wirklich nicht (und ich kenne es SEHR gut), sowe Sao Paulo (uebrigens meine jobs in Afrika z.b bestehen aus 7 Tage durcharbeiten,, auch mal um 3 Uhr morgens stand by wenn der Oil Rig ruft, 0 privat leben , dann gibt es halt als Ausgleich sowas).
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Re: Sabbatjahr und andere Arbeitsbedingungen in BR

Beitragvon Takeo » So 25. Jul 2010, 14:27

a) habe ich mich am Warmwasserstrand vom Nordosten nach drei Tagen angefangen zu langweilen, und b) ist das Wasser vom litoral Norte weder kalt, noch steht dieser Küstenabschnitt in landschaftlichem Reiz dem Nordosten nach, im Gegenteil.... und c) das interior von São Paulo (und sul de Minas) ist von den Menschen und landschaftlich so geartet, dass man den Nordosten tatsächlich wirklich nicht vermissen braucht... warum auch, egal, viel Spass im Urlaub, und dem "Entdecken" von Brasilien, bist Du jetzt schon seit einem Jahr am Strand?
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Re: Sabbatjahr und andere Arbeitsbedingungen in BR

Beitragvon Timao » So 25. Jul 2010, 14:34

Takeo hat geschrieben:a) habe ich mich am Warmwasserstrand vom Nordosten nach drei Tagen angefangen zu langweilen, und b) ist das Wasser vom litoral Norte weder kalt, noch steht dieser Küstenabschnitt in landschaftlichem Reiz dem Nordosten nach, im Gegenteil.... und c) das interior von São Paulo (und sul de Minas) ist von den Menschen und landschaftlich so geartet, dass man den Nordosten tatsächlich wirklich nicht vermissen braucht... warum auch, egal, viel Spass im Urlaub, und dem "Entdecken" von Brasilien, bist Du jetzt schon seit einem Jahr am Strand?


leider geht 1 Jahr nicht, gehen nur 6 Monate leider -am Warmwasserstrand :wink: Takeu, das alles ist doch Geschmacksache. Ich hab 6 Jahre in der Suedostregion gearbeitet hab Freunde die haben Fazendas im Sueden von Minas ich kenn das alles, please. Ist nicht mein Ding ich mag den Warmwasserstrand und basta das ist Geschmacksache. Ausserdem liebe ich den Noden und am wohlsten fuehle ich mich in Equatornaehe.
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Re: Sabbatjahr und andere Arbeitsbedingungen in BR

Beitragvon Takeo » So 25. Jul 2010, 14:44

natürlich ist es Geschmackssache, genauso wie ich mich nach ein paar Tagen am warmwasserstrand in Äquatornähe anfange zu langweilen... egal, hätte ich zu tun, wie meine Kollegen in Recife und Pernambucco, würde ich mich wahrscheinlich nicht langweilen, genauso wie hier im Interior von São Paulo, ich habe genügend zu tun, und dann sind da ja auch noch meine Hobbies, und die Sonne scheint auch die ganze zeit... was brauch' ich mehr?
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Re: Sabbatjahr und andere Arbeitsbedingungen in BR

Beitragvon Takeo » So 25. Jul 2010, 14:45

Brazil53 hat geschrieben:Hallo Takeo,
ich habe selten so einen verbissenen und humorlosen Menschen wie dich erlebt. Und ich bin schon lange in Foren unterwegs. Allerdings ordne ich dich unter dem Typ User ein, der nur eine Meinung gelten lässt und das ist in jedem Fall immer die eigene.
Darum brauchst auch Beiträge von anderen nicht richtig durchlesen und versuchen sie zu verstehen.
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... wieso, Du hast doch damit angefangen, indem Du mich hier als "Sklaventreiber" darstellst und meinst, dass brasiliens Arbeitnehmer vor "Leuten wie mich geschützt werden sollten", ausserdem bezog ich meine Schlussfolgerungen ob Deinen frustierten Job auf Deine Aussage:
Brazil53 hat geschrieben:Ich möchte dich sehen, wie du jede Woche 60 Stunden Akkord in einer Produktion machst.

sowie auf Deine Gesetzestexte und überhaupt auf Deine allgemeinen Reaktion und Dein absolutes Unverständnis für die Darstellungen meines Arbeitsumfeldes...
Zuletzt geändert von Takeo am So 25. Jul 2010, 14:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sabbatjahr und andere Arbeitsbedingungen in BR

Beitragvon Timao » So 25. Jul 2010, 14:50

Takeo hat geschrieben:natürlich ist es Geschmackssache, genauso wie ich mich nach ein paar Tagen am warmwasserstrand in Äquatornähe anfange zu langweilen... egal, hätte ich zu tun, wie meine Kollegen in Recife und Pernambucco, würde ich mich wahrscheinlich nicht langweilen, genauso wie hier im Interior von São Paulo, ich habe genügend zu tun, und dann sind da ja auch noch meine Hobbies, und die Sonne scheint auch die ganze zeit... was brauch' ich mehr?


ne Haengematte :wink: kleines Spass am Rande. Ich mach mal nen Cafezinho dann spinnen wir weiter...
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Re: Sabbatjahr und andere Arbeitsbedingungen in BR

Beitragvon Christian B. » So 25. Jul 2010, 20:07

moni2510 hat geschrieben:...Komm mal wieder runter Takeo bzw. raus aus deinem Hamsterrad. Du bist genauso ersetzbar wie jeder von uns! Sobald man das erkannt hat, wirds leichter!

Das mag in vielen Bereichen richtig sein. Aber doch nicht in allen.
Im Dienstleistungsbereich ist das kein Problem. Einer kommt und der andere geht. Wer heute in München bei Aldi an der Kasse sitzt, kann auch morgen bei Lidl in Hamburg weitermachen.
Und ob der Fließbandarbeiter in Sindelfingen oder Wolfsburg ein Auto zusammenschraubt macht auch keinen Unterschied.
Sei es der Bankangestellte, die Krankenschwester, etc. , alle Arbeiten nach dem Schema X.
Von all den Beamten gar nicht zu reden. Bei denen zählt ja nicht einmal das Leistungsprinzip. Kein Wunder, dass diese problemlos ein Jahr Auszeit nehmen können. Wahrscheinlich wird ihre Stelle in dieser Zeit gar nicht neu besetzt.

Es gibt aber auch Arbeitnehmer die durch ihre Qualifikation und langjährige innerbetriebliche Erfahrung und ihrem Engagement für eine Firma unersetzbar sind. Und wenn sie ersetzt werden müssen, kann diese für eine Firma schon eine kleine Katastrophe sein. Gut, große Konzerne können dieses zumindest aus finanzieller Sicht verkraften.
Mag sein, dass ihr in Bereichen arbeitet wo das nicht so ist, aber dies ist meine Erfahrung.

Lest in den diversen Internetforen wer sich über das Sabbatjahr informiert. Für mich sind es es ganz pauschal gesagt diejenigen auf die sowieso in der Arbeitswelt verzichtet werden kann.
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