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Condor




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BeitragVerfasst: 18 Nov 2005 14:19 
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Registriert: 26 Nov 2004 20:45
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Ich finde es gut, dass es Klaus Hart gibt.

Ausgeglichen sind die Beiträge jedoch wirklich nicht.

Aber zuspitzen und vereinfachen gehört zum journalistischem Geschäft.. und wenn jemand Positionen bezieht, ist er mir immer noch lieber als die allgegenwärtige Masse aus Mittelmaß und Gleichgültigkeit.


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 Betreff des Beitrags: Re: Seziert....
BeitragVerfasst: 18 Nov 2005 14:52 
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Registriert: 27 Jun 2005 23:00
Beiträge: 1940
Lemi hat geschrieben:
takeo hat geschrieben:
Klaus Hart ist nichts weiter als ein linker Spinner! typische Klischees werden durch und durch gekaut, seine Berichte sind total unreflektiert! Mich regt so ein unreflektiertes Klischee-Gemüse schlichtweg auf!


Ein Linker mag ja vielleicht sein. Dagegen kann man - falls man etwas Demokratiebewusstsein hat - auch nichts einwenden.

Wenn man deinen Kommentar hier liest, meine ich, dass es deinerseits etwas unreflektiert ist, ausgerechnet andere als "Spinner" zu bezeichnen.

Schau mal, wo Khart hingeht, um sich seine Infos zu holen. Ja genau, er geht an die Basis, in tiefste Favelas, spricht mit den Vertretern der Masse und nicht mit den glattgebügelten, verlogenenen Politikern und Empresários, die uns tagtäglich ein irreales Bild Brasiliens anhand ihre Medien vorgaukeln.


Lieber Lemi,

genau das meine ich... an die Basis, und nur an die Basis zu gehen reicht eben leider nicht, und schon mal garnicht in Brasilien!!! Reflektierter Journalismus muss beide Seiten beleuchten! "Die Vertreter der Masse"... das ist doch auch nichts als ein leeres Wort! Ich bin auch "Vertreter der Masse", ich bin kein reicher Politiker, sondern ein stinknormaler arbeitender Brasilianer der Mittelschicht!!! Alles was khart schreibt ist mit ernstzunehmenden Argumenten widerlegbar, man muss sich nur auch mal die andere Seite anhören. Er ist dieser typische Vertreter derjenigen, die VOLL auf dieses total bescheuerte Paradigma "arm und ausgebeutet - reich und ausbeutend" reingefallen ist! Seine Überschriften lesen sich wie eine Parade sämtlicher Klischees, dabei zieht er aber auch nur alle erdenklichen Register - schrecklich!!! Ich bin alles andere als konservativ oder ain BILD leser, aber unreflektierten taz-journalismus soll meinetwegen in Berlin Kreuzberg bleiben - und da ist es auch gut so, aber in Brasilien braucht nun wirklich niemand sowas... Uns könnte man vielmehr mit echtem reflektieren Journalismus helfen, der recherchiert, beleuchtet Hintergründe aufdeckt, Zusammenhänge erklärt etc...

Ich bleib dabei:
Unreflektiertes Agitpropaganda ohne Basis! Kaum auszuhalten!!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Sao Paulo - Reichtum, Elend, Obdachlose
BeitragVerfasst: 18 Nov 2005 16:30 
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Registriert: 09 Dez 2004 21:36
Beiträge: 274
@lemi: der stil ist dem der bildzeitung gar nicht unähnlich, verkürzte
zusammenhänge, einseitig, schwarz/weiss, polemisierend, mit
überschriften, dass sich die haare sträuben.
die vokabelwahl würde aber noch nicht mal bei der bildzeitung
durchgehen, dafür ist das blatt dann doch "sensibel" genug. :D

@thomas zuspitzen und vereinfachen gehört zum geschäft, richtig.
solange dadurch auf bedauerliche zusammenhänge aufmerksam
gemacht wird ist das sicher auch ok. sobald aber gleichzeitig politisch
polemisiert wird find ich das nicht mehr ok. diese art der berichterstattung
spaltet die betroffenen und säht noch mehr haß, statt einen ausweg
zu skizzieren oder gar zu einen.

@takeo: =D>

Die Hartberichte sind aber trotz allem interessant und solange sie
denn nur in diesem aufgeklärten Forum verbreitet werden sicher
weitestgehend unschädlich. :lol:

in diesem Sinne ein letztes zitat:
khart hat geschrieben:
...... unbeschreiblich hart .......


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 Betreff des Beitrags: Re: Sao Paulo - Reichtum, Elend, Obdachlose
BeitragVerfasst: 18 Nov 2005 18:08 
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Registriert: 29 Nov 2004 11:15
Beiträge: 626
Wohnort: Freaklândia
lol hat geschrieben:
@lemi: der stil ist dem der bildzeitung gar nicht unähnlich, verkürzte
zusammenhänge, einseitig, schwarz/weiss, polemisierend, mit
überschriften, dass sich die haare sträuben.
die vokabelwahl würde aber noch nicht mal bei der bildzeitung
durchgehen, dafür ist das blatt dann doch "sensibel" genug. :D


Nach dieser Aussage kann man deine Kritik wirklich nicht mehr ernst nehmen. :roll: Ich selbst finde zwar auch, daß er die Dinge manchmal durchaus differenzierter betrachten sollte, aber dein Vergleich mit der BILD-Zeitung ist komplett absurd.

Außerdem: Es ist in keinster Weise Aufgabe eines ausländischen Journalisten, Auswege aufzuzeigen oder ein Volk zu einen. Dafür werden Politiker gewählt. Spalten können Harts Artikel die Brasilianer auch nicht, weil sie von ihnen gar nicht gelesen werden (bestenfalls von einer in Deutschland lebenden Minderheit). Es ist also ausgemachter Quatsch, was du da schreibst und verlangst.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18 Nov 2005 19:57 
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Registriert: 09 Dez 2004 21:36
Beiträge: 274
Na, na ,na Jorghino, da Du du mir offensichtlich nicht folgen kannst, hier ein paar Detail (ich bin kein Germanist, verzeihe mir deshalb Ungenauigkeiten)

Überschriften.
Nehmen wir einige ausgewählte von Herrn Hart: a) Diktaturarchive, Folter unter Lula-Regierung b) Rindfleisch für Europa von Sklavenfarmen c) Sterben in der Warteschlange d) Rios Tyrannen verbrennen Menschen lebendig d) Hakenkreuze bei C&A Brasilien e) Schwarze bevorzugen Blondinen
A-D erzeugen durch die Absurdität der Aussage Spannung, auch der dämlichste Bauer erkennt, dass da was nicht stimmt und wird neugierig. E stellt af das allseits beliebte Thema Sex ab, mit besonderem Appell an die Rassisten unter uns
Jetzt ein paar von heute aus http://www.bild.de: a) Türken-Zeitung spießt FIFA-Boss auf b) Mutter gab Killer immer wieder ihr Kind c) Kreuzbandriß! Olympia in Gefahr d) Neue Studie: Frauen denken nur an Sex.
Na, merkst du was zum Thema Stil und Überschriften ?

Bei der weiteren Lektüre der Bildzeitungsseite werden dir noch andere Stilgemeinsamkeiten mit Korrespondent Hart auffallen. Das Arbeiten mit plakativen Zwischenüberschriften. Das Einflechten diverser Zeugen, die nie im Interview, sondern immer in der freien Rede zitiert werden (hat bekanntlich den Vorteil, dass das Zitat vom Zitierten nicht genehmigt werden muß, heißt, dass zwar Zitat suggeriert aber freie „Übersetzung“ des Verfassers den Text bestimmt). Das Polemisieren und die einseitige Darstellung (in einer Tageszeitung eher versteckt, aber lies die „Kommentare“ der Bildzeitung ...).

Der Vergleich ist also alles andere als absurd. Ich rede von Stil und nicht von Inhalt, Jorghino. :wink:

Nachsatz zum "Ausserdem": Über die Aufgaben eines ausländischen Journalisten mag man streiten, Objektivität ist aber unzweifelhaft erste Aufgabe, politisierende Polemik nach dem Motto die einzige Lösung liegt im Erschlagen der Schlipsträger nebst Sekretärin oder wenigstens in der zügigen Adaption des deutschen Sozialsystems ist fehl am Platze, grundfalsch und schürt nur überflüssig das Feuer.
Und um auch mal ein bischen Polemik zu betreiben: Wenn Korrenspondent Hart wirklich die Qualitäten und das Insiderwissen hätte, die und das ihm hier unterstellt werden wären seine Berichte sicherlich auch anderortens - sprich Orten mit höherer Publitität - zu lesen. Hugh! :D


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 21 Nov 2005 10:19 
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Registriert: 26 Nov 2004 21:23
Beiträge: 2034
lol hat geschrieben:
Na, na ,na Jorghino, da Du du mir offensichtlich nicht folgen kannst, hier ein paar Detail (ich bin kein Germanist, verzeihe mir deshalb Ungenauigkeiten)


Ich gebe Jorginho recht. Die Frage, wer hier wem nicht folgen kann (oder will) solltest du dir stellen, lol.

lol hat geschrieben:
Überschriften.
Nehmen wir einige ausgewählte von Herrn Hart: a) Diktaturarchive, Folter unter Lula-Regierung b) Rindfleisch für Europa von Sklavenfarmen c) Sterben in der Warteschlange d) Rios Tyrannen verbrennen Menschen lebendig d) Hakenkreuze bei C&A Brasilien e) Schwarze bevorzugen Blondinen


Normale Sache. Überschriften sind dazu da, in ein paar Worten Leser für ein Thema zu interessieren. Nach dem Lesen der Überschrift sollte man wissen, ob das Thema für einen persönlich lesenswert ist oder nicht.

lol hat geschrieben:
A-D erzeugen durch die Absurdität der Aussage Spannung, auch der dämlichste Bauer erkennt, dass da was nicht stimmt und wird neugierig. E stellt af das allseits beliebte Thema Sex ab, mit besonderem Appell an die Rassisten unter uns


Mein Gott bist du blind, lol !!! Hast du noch nicht bemerkt, dass genau diese Spannungen - seien es soziale oder auch rassistische - in der brasilianischen Gesellschaft existieren ? Da braucht man nichts heraufzubeschwören ......... offenbar bist du noch unsensibler als ein "dummer Bauer" !?

lol hat geschrieben:
Jetzt ein paar von heute aus http://www.bild.de: a) Türken-Zeitung spießt FIFA-Boss auf b) Mutter gab Killer immer wieder ihr Kind c) Kreuzbandriß! Olympia in Gefahr d) Neue Studie: Frauen denken nur an Sex.
Na, merkst du was zum Thema Stil und Überschriften ?


:roll: :roll: :roll:

lol hat geschrieben:
Bei der weiteren Lektüre der Bildzeitungsseite werden dir noch andere Stilgemeinsamkeiten mit Korrespondent Hart auffallen. Das Arbeiten mit plakativen Zwischenüberschriften. Das Einflechten diverser Zeugen, die nie im Interview, sondern immer in der freien Rede zitiert werden (hat bekanntlich den Vorteil, dass das Zitat vom Zitierten nicht genehmigt werden muß, heißt, dass zwar Zitat suggeriert aber freie „Übersetzung“ des Verfassers den Text bestimmt). Das Polemisieren und die einseitige Darstellung (in einer Tageszeitung eher versteckt, aber lies die „Kommentare“ der Bildzeitung ...).


Lol, du suggerierst hier dem Leser etwas, was du erstmal beweisen solltest: khart erfindet seine Zitate bzw. publiziert ungenehmigte Interviews. Man könnte das auch "Lügner" nennen.

Ich könnte mir vorstellen, dass khart deswegen nicht nur sauer auf dich wird, sondern du auch mit Konsequenzen rechnen musst. Schliesslich geht es hier um seinen Beruf.

lol hat geschrieben:
Der Vergleich ist also alles andere als absurd. Ich rede von Stil und nicht von Inhalt, Jorghino. :wink:


Natürlich hinkt der Vergleich. Während Bild nur an der Oberfläche kratzt, dringt khart mit seinen Berichten in die Tiefe der Thematik ein. Falls du das nicht merkst lol, hat dich das Bildzeitung-Lesen wirklich schon ganz schön abgestumpft.

lol hat geschrieben:
Nachsatz zum "Ausserdem": Über die Aufgaben eines ausländischen Journalisten mag man streiten, Objektivität ist aber unzweifelhaft erste Aufgabe, politisierende Polemik nach dem Motto die einzige Lösung liegt im Erschlagen der Schlipsträger nebst Sekretärin oder wenigstens in der zügigen Adaption des deutschen Sozialsystems ist fehl am Platze, grundfalsch und schürt nur überflüssig das Feuer.


Wer ist den Schuld an den sozialen Verhältnissen in Brasilien ? Schon mal was von Mensalão gehört ? Selbst die Arbeiterpartei PT, die ja jetzt auch Schlipse trägt, hat sich nicht lumpen lassen: Kaum an der Macht, schon korrupt.

Man könnte natürlich auch die arme Bevölkerung dazu aufrufen mehr zu arbeiten, um so aus der Misere und zu mehr Lohn zu kommen. :roll:

Ausserdem: warum soll man Politik nicht polemisieren ? Wird in den brasiiliansichen Hauptmedien (Globo etc.) viel zu wenig oder gar nicht gemacht ...... die berichten einfach nur. Der "dumme" Bürger wirds schon schlucken.

Polemisieren hat auch absolut nichts mit fehlender Objektivität zu tun. Wo siehst du die in kharts Beiträgen ? Wer Brasilien kennt, weiss, dass das was khart schreibt, der Wahrheit entspricht oder zumindest sehr nahe kommt.

lol hat geschrieben:
Und um auch mal ein bischen Polemik zu betreiben: Wenn Korrenspondent Hart wirklich die Qualitäten und das Insiderwissen hätte, die und das ihm hier unterstellt werden wären seine Berichte sicherlich auch anderortens - sprich Orten mit höherer Publitität - zu lesen. Hugh! :D


Weisst du eigentlich, wo Khart publiziert ? Ich lese seine Beiträge eigentlich fast ausschliesslich bei regionalen ARD-Anstalten bzw. beim österreichischen Rundfunk. Was willst du sonst noch ?



Man sieht sich,
Lemi

http://www.brasilien-forum.net


Zuletzt geändert von Lemi am 21 Nov 2005 15:15, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Sao Paulo - Reichtum, Elend, Obdachlose
BeitragVerfasst: 21 Nov 2005 15:03 
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Registriert: 26 Nov 2004 20:45
Beiträge: 1509
lol hat geschrieben:
@thomas zuspitzen und vereinfachen gehört zum geschäft, richtig.
solange dadurch auf bedauerliche zusammenhänge aufmerksam
gemacht wird ist das sicher auch ok. sobald aber gleichzeitig politisch
polemisiert wird find ich das nicht mehr ok. diese art der berichterstattung
spaltet die betroffenen und säht noch mehr haß, statt einen ausweg
zu skizzieren oder gar zu einen.


Das mag bei einigen Lesern so sein. Ich persönlich jedenfalls meine zu erkennen, wo die Bruchstellen der Argumentation und Übertreibungen liegen und subtrahiere diese dann eben heraus.

Es geht mir einfach darum: es FREUT mich, wenn sich jemand mit dem Land beschäftigt und versucht andere auf Problemkomplexe aufmerksam zu machen. Es ist definitiv eine Bereicherung.
Wie erschreckend langweilig sonst immer die AP / reuters-Ticker-basierten Nachrichten über Brasilien sind.
Er ist mit dem Herzen dabei und erfüllt dabei eine sehr sinnvolle Funktion.
Als weiser Entscheider wäre er aber glaube ich ungeeignet :) aber darum geht es auch nicht. Man sollte ihn einfach für das nehmen was er ist- jemand, der mit viel Energie und Herzblut das Licht (besser: einen fetten Bühnenscheinwerfer) auf gewisse Punkte richtet und dabei andere Punkte im Schatten lässt.

Dass er Stilmittel des Boulevards aufgreift ist legitim und völlig in Ordnung.

t.


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BeitragVerfasst: 22 Nov 2005 00:01 
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...aber genau das tut gesunder Journalismus eben nicht: Licht auf bestimmte Punkte und andere im Schatten lassen. Ich halte kharts Berichterstatung für suggestiv und gefährliche Agitation. Er suggeriert nämlich immer und immer wieder das gleiche: alle die in Brasilien leben und nicht arm sind, sind ausbeuterische Bonzen, alle die arm sind, sind Opfer eines ausbeuterischen Systems... wenn Ihr alle so schlau seid und sie Spreu (rhetorischer suggestiver Mist) vom Weizen (objektive Tatsachen) zu unterscheiden wisst, dann herzlichen Glückwunsch... aber die meisten können das eben nicht - und besonders nicht wenn sie Brasilien nicht kennen!


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BeitragVerfasst: 22 Nov 2005 00:48 
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Beiträge: 1940
Der Unterschied zu Dieckmann und Wagner (die ich übrigens nicht kenne!)ist der, dass die sich einfach nur selbst disqualifizieren mit unqualifizierten Behauptungen, und da sie nur dumm rumsülzen, braucht man die auch nicht ernst zu nehmen... khart aber tut so, als ob er recheriert, als ob seine Berichte das Resultat tiefgreifender Untersuchungen sind, und damit suggeriert er eine Wahrheit, die einfach nicht stimmt! Das nennt man Agitationspropaganda, und Agitationspropaganda ist gefährlich!


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BeitragVerfasst: 22 Nov 2005 20:45 
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Beiträge: 274
Lemi hat geschrieben:
Ich könnte mir vorstellen, dass khart deswegen nicht nur sauer auf dich wird, sondern du auch mit Konsequenzen rechnen musst. Schliesslich geht es hier um seinen Beruf.

Wer publiziert, muss wir mit einem Echo rechnen. Und das die Welt nicht nur aus Claqueren besteht dürfte ihm bekannt sein.
Lemi hat geschrieben:
Polemisieren hat auch absolut nichts mit fehlender Objektivität zu tun.
Was in Herrn Harts Hirn stattfindet weiss ich nicht, da mag er Objektiv sein, aber dass das was er schreibt nicht mit Objektivität zu umschreiben ist oder vieleicht trifft die Vokabel Ausgewogenheit den gewünschten Sachverhalt besser, das steht doch wohl ausser Frage.
lemi hat geschrieben:
Ich lese seine Beiträge eigentlich fast ausschliesslich bei regionalen ARD-Anstalten bzw. beim österreichischen Rundfunk.

Einen solchen Beitrag wie den obigen wirst du mit der Wortwahl eben nicht im offentlich rechtlichen Rundfunk finden sondern höchstens im 68íger Zilcher-Untergrundblättchen.
thomas hat geschrieben:
Es geht mir einfach darum: es FREUT mich, wenn sich jemand mit dem Land beschäftigt und versucht andere auf Problemkomplexe aufmerksam zu machen.
Aktzeptiert. Aus dem Grunde les ich ja auch den einen oder anderen "Komplex" von Herrn Hart.
thomas hat geschrieben:
Es ist definitiv eine Bereicherung.
Und aus dem Grund lese ich auch die Bildzeitung (oder besser das Kölner Surrogat, die Express, die nicht ganz so niederträchtig ist).

Na ja, die Standpunkte sind wohl ausgetauscht. :D
Gruß an alle Hart-Fans vom (Gelegenheits-)Schlipsträger lol nebst Sekretariat


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