Schnaps-Ideen!!!

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Schnaps-Ideen!!!

Beitragvon xo » Mi 11. Jul 2007, 18:19

Wer wäre an exotischen Fruchtbränden interessiert?

Das heisst, Schnäpse aus amazonischen und Cerrado-Früchten, die noch so gut wie unbekannt sind.

lg

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Re: Schnaps-Ideen!!!

Beitragvon bruno strahm » Mi 11. Jul 2007, 19:57

xo hat geschrieben:Wer wäre an exotischen Fruchtbränden interessiert?

Das heisst, Schnäpse aus amazonischen und Cerrado-Früchten, die noch so gut wie unbekannt sind.

lg

XO


ich bin interessiert, bitte um detailangaben, wie menge, preis usw.
e-mail an

urbru@vivax.com.br
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Beitragvon xo » Mi 11. Jul 2007, 23:11

Lieber Bruno Strahm!

Eins Deiner vielen Zitate in brasilweb.de gibt auch schon die Antwort:

"fuer wieviel verkaufst du deine ideen?
mach ein paar vorschlaege.
wieviel geld brauchst du, um eine deiner ideen zu verwirklichen?"

Ich z.B. wäre schon froh, wenn sich ein professioneller Vertreiber interessieren würde, der nur 20.000 Liter per Anno abnehmen sowie auch bezahlen kann. (Zweiteres ist natürlich wichtiger)

Dann würden wir nicht mehr auf klein und "artesanato" produzieren.

Literpreis ab TO: 20 BR$ (+Transport+Zoll)

Um Deiner nächsten Frage zuvorzukommen:
Proben an Private verschick ich nicht - da hätt ich viel zu tun....

Schöne Grüsse vom Land in die Industriestadt Manaus,

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Beitragvon thomas » Do 12. Jul 2007, 00:35

Bei einer Abnahme von 20.000 Liter kommst Du auf einen Literpreis von 20 R$?

Champagnerpreise werden für ein solches unetabliertes Produkt wohl kaum drin sein.
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Beitragvon xo » Do 12. Jul 2007, 02:33

Lieber Thomas!

Es handelt sich hier ja auch nicht um den von Dir wohl assoziierten Schaumwein aus Garibaldi, der auf eine bald 20-jährige Tradition der industriellen Fertigung von Quetschtrauben in Stahltanks vor staunenden Touristen zurückblicken kann.
Echten Champagner dürftest Du doch kaum gemeint haben?

Und wenn Du Dich in Minas mal genauer umschaust - sogar für ein paar Jährchen lediglich fassgelagerten, billigen wie stichigen Aguardente werden schon Frechheiten von 100.- bis zu 200.-BR$/l verlangt.

Aber man muss ja nichts kaufen, dass einem zu teuer erscheint.
Auch ich kauf mir in TO nicht jeden Tag Wein. Bier sowieso nicht.

Gutes kostet mehr- und unser Caja- Jabuticaba- und Cupuacu-Schnaps ist auch noch gar nicht soweit, dass die Qualitäten einen normierten Wiedererkennungswert hätten- wie z.B. beim Schampus aus RS.
Artesanato eben-

Und wenn die Kartoffel hier momentan teurer ist als in D, dann kann man doch auch Mandioca essen.
Da kostet die Tonne bei uns im Grosshandel nur mehr um die 100-120 Realos.

Und man kann natürlich auch Fusel tanken, wie PITU, 51, etc... und dazu noch glauben der "BRR-Geschmack" wäre die echte, bodenständige Caipirinha-Grundlage. Weil mans ja nie anders gelernt hat.

Geschmacklich wie preislich finde ich da kaum einen Unterschied zu Tankstellenprodukten. An der Tanke kost der Sprit fast 2,50 - in der Mercearia bist Du ab 3,50 schon dabei.

Wahrscheinlich, lieber Thomas, bist Du Abstinenzler...

lg

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Beitragvon didi » Do 12. Jul 2007, 03:04

hallo,
nein xo, ich bin kein spiritousenhaendler, wollte nur kurz die preisrelationen richtigstellen. ein guter obstler ist unter 20 euro/ltr=75R$ in de kaum zu haben, der einkaufspreis duerfte so bei 8 euro/ltr=20R$ liegen. kaufe ich das jetzt in brasilien zu 20R$/ltr. komme ich mit transport und importzoll auf wohl 40R$/ltr stellungskosten, waere also im endeffekt ein vk von mindestens 40 euro noetig, wenn ich den vertrieb/verkauf selber mache. bin ich nur der importeur kommt danach noch der gh und eh, dann wird der vk wohl bei 60euro/ltr. liegen. dafuer noch kaeufer zu finden, schwierig, liebhaber vielleicht aber 20000ltr??
ich sehe das eher als einen nischenmarkt. wenn vom gleichem label diverse verschiedene obstsorten vertreten sind, dann ist evt. ein geamtabsatz von der dir vorschwebenden menge moeglich, aber nicht als einzelposten.
gruss didi
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Beitragvon Severino » Do 12. Jul 2007, 10:45

Und nicht zu vergessen der Zoll auf die Einfuhr von alkoholischen Produkten z.B. in die Schweiz.
Ist eigentlich eine gute Idee, das mit den exotischen Schnäpsen. Aber gleich mit 20000 l anzufangen ist vermutlich nicht ganz einfach. Zunindest nicht für Leute, die damit neu anfangen. Würde eher den Kontakt zu Firmen suchen, die auf sowas spezialisiert sind.
paz e amor
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Beitragvon thomas » Do 12. Jul 2007, 11:21

Xo, versteh mich nicht falsch, ich will Dir und dem Produkt auf keinen Fall zu nahe treten.

Ich finde nur BRL 20 als Produzentenpreis für die Abgabe an den Grosshandel (!) ganz schön happig, in Kenntnis der Wertschöpfungskette bis zum Konsumenten. Wenn ich mir anschaue, was man als Gastronom hier in Deutschland für die Klassiker Bier, Wein usw. ausgibt, und zwar für gute und qualitative hochwertige Marken, denke ich einfach, dass Du bei dem Preis wenig Abnehmer finden wirst. Didi's Beitrag geht ja in die gleiche Richtung.

200 BRL = 76EUR/l Produzentenpreis? Das nimmt nicht mal Dom Perignon, erst recht nicht, wenn man 20.000l davon bestellt.
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Schnaps

Beitragvon Roro » Mo 16. Jul 2007, 06:55

Bin momentan auf der SUche nach einer kleinen Brennerei, vielleicht weiss jemand wo es so etwas preisgünstig gibt. Mein Daddy macht in Deutschland Schnaps und würde mir beim Projekt hier helfen. Denke ist ne gute Idee, Früchte gibts ja genügend.
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Hi, Leute!

Beitragvon xo » Fr 27. Jul 2007, 16:40

Konnte länger nicht hier reinschauen, weil meine Mutter gestorben ist, und ich nun in Österreich bin und was Wichtigeres zu tun habe.

Erstens wollte ich nicht "pampig" wegen Schampuspreisen sein, zweitens ist das Schnapsprojekt noch nicht so weit gediehen, dass wir überhaupt grössere Mengen hätten.
Was bisher produziert wurde, haben allesamt Freunde in BR und EU ratzeverputzt, mit der Bitte um mehr. - Aber immerhin, es hat geschmeckt.

Klar, dass es sich hier um ein Nischenprodukt handelt, das erst gelauncht werden muss.
Es gibt rund um Gurupi 3 kleine Brennereien, die grösste davon war mal zur Spritproduktion gedacht. Zusätzlich 2 sehr grosse sind jetzt erst wieder für Industriesprit gebaut worden.
Trotz des Biosprithypes macht der pensionierte Besitzer der mittelgrossen Brennerei nichts mehr mit Zuckerrohr - er wäre aber an Obstbränden interessiert, und das Ding wäre trotz jahrelangem Stillstands zu reaktivieren, was grössere Mengen schneller produzierbar machte.

Aber für wen? Ich kenne hier keinen Vertrieb, der sich bis jetzt dafür erwärmen liesse. Die grossen wollen nur eingeführte Produkte, die bereits bekannt sind. Die Kleinen sagen, das kost zuviel an Werbung.
Also zwischen den Stühlen...

Was wir bisher gemacht haben, war mit Schwarzbrennern, als Liebhaberei.
20 Realos haben schon mehrere Leute als durchaus wohlfeil für Brasilien und einen Liter in unsere Portokassa getan. Also ist der Preis auch für Brassis tragbar.

Was allerdings mit Ex-und Importpreisen machbar ist? - Da müsste sich wohl ein Profi dahinterklemmen.

Ich glaub nicht, dass die ersten 20.000.- Liter aus eigener Produktion einen übertrieben Finanzaufwand bedeuten würden.
Lässt sich sicher ohne Risiko für einige tausend Euros machen.
Das würden wir aber erst mit jemandem in Angriff nehmen, den wir persönlich näher kennenlernen konnten, und der denn auch mit uns kann, und weiss, wie ers verkaufen kann.

Ich selbst bin schon Privatier, die grosse Kohle interessiert mich nicht.
Abgesehen davon glaub ich selbst, dass so ein Nischenprodukt niemals gross was abliefern könnte.
Das ist eher Liebhaberei - was für Freunde von guten Schnäpschen, alte Connaisseurs und Schnapsnasen eben.

Ich wollte das nur deshalb in die Investorseite tun, weil ich gehofft hatte, auf die Tour Gleichgesinnte zu finden. Auf klein und artesanato eben, zur geordneten Verteilung in EU. Und ohne gleich ein grosses Geschäft zu wittern.
Auch ein möglicher Vertrieb in EU macht Arbeit, und was unterm Strich dann bleibt, wird auch nicht Wunder was sein.

Wens interessiert, kann ja erstens mal ne Boardmail an mich schicken, sich vorstellen und klarmachen, welche Rolle er dabei spielen kann und möchte.
Ich sag dann auch näher, wer ich bin und was ich mir vorstellen könnte.

Danach persönliches Beschnuppern ab Neujahr in TO möglich.
Und bitte nicht gleich von Millionen träumen.
Bissel Zugeld im Jahr und ein schönes Produkt tuns auch...

Eine kleine Marmeladeproduktion samt Minihalle z.B. hat die Regierung einer Hausfrauen-NGO dort bereits finanziert- nun steht das Ding unproduktiv rum, weil die Damen wollen, dass die Früchte gratis angeliefert werden. Auch da steht was brach.

Für die paar Kessel hab ich mir nu seit Jahren den Mund fusselig geredet, und mich ins Zeug gelegt - nur weil ich dachte, auch Fruchtbäume sind Bäume, und so hätten die Leute im Amazonas vielleicht mehr Respekt vor Bäumen im Allgemeinen. Weil sie was abwerfen...

Alles nicht so einfach, wie man so glaubt....vor allem dauerts!

lg

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