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Condor




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Wer bekommt die Schuld am Unglück von Congonhas
Lula 7%  7%  [ 4 ]
Infraero 30%  30%  [ 16 ]
TAM 9%  9%  [ 5 ]
Pilot 23%  23%  [ 12 ]
Wetter 19%  19%  [ 10 ]
Passagiere 9%  9%  [ 5 ]
Abstimmungen insgesamt : 52
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BeitragVerfasst: 19 Jul 2007 21:54 
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Ich wette die Oduktionen werden ergeben:

Mindestens 60% der Passagariere haben auch diesen Aufprall überlebt; sie sind erstickt oder lebendig verbrannt.

Geradeaus ware aber der Aufprall weniger heftig gewesen,
da es dort weder Treibsoff noch eine Tankstelle gab und auch kein vergleichbares Gebäude.
Und vielleicht hätte die Piste sogar noch beim Durchstarten die Chance geboten an Geschwindigkeit so zu gewinnen, das man am Ende doch abheben könnte.
Bei einer Kurve hat man immer weniger Auftrieb. :idea:



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Schöne Grüße,
tinto


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BeitragVerfasst: 19 Jul 2007 21:57 
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Was habe ich eben irgendwo gelesen:

Mit 240 Km/h aufgesetzt - vor dem point of no return (sei normal)

In der Endzone, wo die Maschinen normalerweise zum stehen kommen, noch 163 km/h drauf gehabt



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BeitragVerfasst: 19 Jul 2007 22:32 
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brasilblog hat geschrieben:
Was habe ich eben irgendwo gelesen:

Mit 240 Km/h aufgesetzt - vor dem point of no return (sei normal)

In der Endzone, wo die Maschinen normalerweise zum stehen kommen, noch 163 km/h drauf gehabt


240 Km/h sind für das Aufsetzen normal. Point of no return benutzt ma aber eher nur beim Start, wenn dieser aus Sicherheitsgründen, wegen zu hoher Geschwindigkeit, nicht mehr abgebrochen werden kann.

Bei der Landung kann eigentlich nur der normale (sichere) Aufsetzpunkt gemeint sein.



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Schöne Grüße,
tinto


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BeitragVerfasst: 20 Jul 2007 00:39 
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Soeben in Rede Record Nachrichten:

Der Sender wird ab sofort den Flughafen Congonhas nicht mehr nutzen, weder für Angestellte, noch für Künstler - solange, bis das Unglück aufgeklärt ist.



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BeitragVerfasst: 20 Jul 2007 09:34 
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So wie sich nun herausgestellt hat lag es am Umkehrschub eines Triebwerkes. Damit fehlen in der Liste oben zwei Beteiligte:
AIRBUS und IAE engines....
Vermutlich wird es aber wohl eine Verkettung von vielen unglücklichen Umständen gewesen sein....

Lula und seine Jungs die für die Infrastruktur zu wenig tun
Juiz, die die Piste ohne Ablauf-/Bremsrillen wieder freigibt
Infraero die auf einer solch kurzen Piste einen A320 landen lassen
TAM die mit einem voll beladenen A320 im Regen auf solch einer Piste landet
Pilot hat vielleicht zu spät und zu schnell aufgesetzt
AIRBUS beschreibt undeutlich im Handbuch
IAE engines bei deren Turbine der Umkehrschub ausfiel
Wetter

Wenn man das alles zusammen nimmt, ist es ja eigentlich ein Wunder, dass nicht täglich was passiert...



paz e amor
Severino


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BeitragVerfasst: 20 Jul 2007 10:56 
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@ severino

So wie sich nun herausgestellt hat lag es am Umkehrschub eines Triebwerkes. Damit fehlen in der Liste oben zwei Beteiligte:
AIRBUS und IAE engines....
Vermutlich wird es aber wohl eine Verkettung von vielen unglücklichen Umständen gewesen sein....


Wie willst Du denn die zwei verklagen. Der Defekt war bei der TAM be-
kannt und wurde nicht behoben.
Gemaess "Folha de São Paulo" hat das selbe Flugzeug einen Tag vor dem
Unglueck schon einmal Probleme bei der Landung................



Leben oder sich geschaeftlich betätigen in Fortaleza
oder Ceará ? WIR HABEN IMMER NEUE UND SERIOESE ANGEBOTE !


fortalezaconsult


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BeitragVerfasst: 20 Jul 2007 11:13 
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007 hat geschrieben:
@ severino

So wie sich nun herausgestellt hat lag es am Umkehrschub eines Triebwerkes. Damit fehlen in der Liste oben zwei Beteiligte:
AIRBUS und IAE engines....
Vermutlich wird es aber wohl eine Verkettung von vielen unglücklichen Umständen gewesen sein....

Wie willst Du denn die zwei verklagen. Der Defekt war bei der TAM be-
kannt und wurde nicht behoben.
Gemaess "Folha de São Paulo" hat das selbe Flugzeug einen Tag vor dem
Unglueck schon einmal Probleme bei der Landung................

Ich habe gelesen, dass dies im Handbuch von Airbus beschrieben sei. Bei einem Defekt könne man bis 10 Tage mit der Reparatur warten. :?:
Ich bin ja kein Flugzeugexperte, aber dies finde ich doch bedenklich. Natürlich wird es hier keine Alleinschuld geben. Und da der Pilot ja scheinbar wieder durchstarten wollte musste er ja den Umkehrschub wieder wegnehmen. Jedenfalls alles immer noch sehr undurchsichtig....



paz e amor
Severino


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 Betreff des Beitrags: Ist dies noch zu toppen?
BeitragVerfasst: 21 Jul 2007 18:33 
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Hallo zusammen,

Flugzeug-Unglücke werden meist durch eine Kombination von Fehlern oder Mängeln/Defekten hervorgerufen.
Demnach kann man bereits von Fahrlässigkeit sprechen, wenn mindestens ein Defekt in Kauf genommen wird, und somit die Möglichkeit eines Kombinations-Fehlers ausser Acht gelassen bzw. prinzipiell zugelassen wird.

In diesem Fall besteht folgender Sachverhalt: Defektes Triebwerk, regennasse Piste, zu kurze Piste, nicht fertiggestellte und trotzdem freigegebene Piste.
Ob der Hinweis im Airbus-Handbuch korrekt ist, können nur Fachleute beurteilen, hat aber meiner Meinung nach hier keine Relevanz, da der gesunde Menschenverstand einfach ausgeschaltet wurde.
Immerhin hatte der Pilot einen Tag zuvor mit der gleichen Maschine breites in Congonhas Probleme beim Landen bekanntgegeben.
Zudem regelmässig Probleme beim Landen anderer Flugzeuge...

Schlimmer geht es einfach nicht mehr.
Das Ganze ist nur noch durch einen Absturz eines internationalen Reise-Fliegers zu toppen.

Den Verantwortlichen scheint nicht bewusst zu sein, wieviele Familien sie mit ihrer Fahrlässigkeit zugunsten der "Gewinn-Optimierung" zerstören. Dies ist mit Geld gar nicht wieder gut zu machen.
Ich wünsche mir, dass die Staatsanwaltschaft gute Arbeit leistet und dass die Verantwortlichen gemäss des festgestellten Tatbestandes (möglicherweise 200-fache fahrlässige Tötung) ohne Milde verurteilt werden.
Ich hoffe zudem, dass nun endlich eingesehen wird, dass es sich nicht auszahlt, wenn an falscher Stelle gespart wird, und dass nun schnellstens etwas unternommen werden muss.
Die Fluglotsen-Krise kann meiner Meinung nach nur durch die Kontraktierung von Fachleuten aus dem Ausland schnell gelöst werden, dies bedeutet natürlich Privatisierung und Modernisierung.
Diesbezüglich kann ich den Vorwurf der Tatenlosigkeit seitens der Regierung ca. 10 Monate nach dem GOL-Unglück nur unterstreichen.

Grüsse Thomas


Zuletzt geändert von Samba und Bier am 21 Jul 2007 18:47, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 21 Jul 2007 18:38 
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Wohnort: TUTÓIA - Um Paraíso Perdido no Maranhão!
Samba und Bier hat geschrieben:
Das Ganze ist nur noch durch einen Absturz eines internationalen Reise-Fliegers zu toppen.


Ich wünsche mir, dass die Staatsanwaltschaft gute Arbeit leistet und dass die Verantwortlichen gemäss des festgestellten Tatbestandes (möglicherweise 200-fache fahrlässige Tötung) ohne Milde verurteilt werden.
Ich hoffe zudem, dass nun endlich eingesehen wird, dass es sich nicht auszahlt, wenn an falscher Stelle gespart wird, und dass nun schnellstens etwas unternommen werden muss.
Die Fluglotsen-Krise kann meiner Meinung nach nur durch die Kontraktierung von Fachleuten aus dem Ausland schnell gelöst werden, dies bedeutet natürlich Privatisierung und Modernisierung.
Diesbezüglich kann ich den Vorwurf der Tatenlosigkeit der Regierung ca. 10 Monate nach dem GOL-Unglück nur unterstreichen.

Grüsse Thomas


hast recht mit deinem post. aber deine wuensche und hoffnungen werden irgendwo im sand(sprich: sumpf) vertrocknen. leider wird es so kommen---obwohl ich mich auch deinen wuenschen anschliesse.



o sol nasce pra todos; a sombra pra quem merece.


hispaniolanews


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BeitragVerfasst: 21 Jul 2007 19:09 
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Beiträge: 562
@Samba und Bier

Du hast alle Fakten auf den Punkt gebracht, ich wüsste dem nichts hinzuzufügen.

Wie kann man das Handbuch von Airbus so wörtlich nehmen, dass man nach feststellen des Defektes an der Schubumkehr noch bis zu 10 Tagen weiterfliegen kann - bei all den negativen Umständen dieses Flughafens.
Das ist nicht mehr grob fahrlässig, das ist gemeingefährlich. Ist das der "Dienst nach Vorschrift" bei der Flugsicherheit?

Hoffentlich wird dieser Bereich in Zukunft nicht nur vom Militär bedient, da ist offensichtlich mehr Professionalität gefordert. Viel mehr als Kopfschütteln fällt mir dazu nicht ein.


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