Schule in Brasilien: privat oder staatlich

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Re: Schule in Brasilien: privat oder staatlich

Beitragvon Itacare » Do 26. Mär 2009, 01:20

@ Lemi

Glaub dass wir uns dann doch ziemlich einig sind.

Bei viel Geld reicht auch relativ normale Intelligenz fürs Studium. Weil selbst bei viel Intelligenz natürlich zumindest etwas Geld erforderlich ist. Und selbst dieses etwas haben viele nicht….
:(
Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.
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Re: Schule in Brasilien: privat oder staatlich

Beitragvon Tuxaua » Do 26. Mär 2009, 01:24

Lemi hat geschrieben:Ich bin übrigens ein Verfechter des öffentlichen Schulsystems. Ich mag die 2-Wege-Gesellschaft nicht, aber leider kann ich sie nicht abschaffen.
Lemi, ich kenne deine persönliche Situation nicht, sorry wenn ich falsch liege.
Aber nehmen wir mal an, dass du eigene Kinder hast und die finanziellen Konditionen, diese auf eine Privatschule mit, nennen wir es mal, "mittlerem Niveau" oder besser zu schicken.
Was würdest du machen: privat oder staatlich? Und warum?
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Re: Schule in Brasilien: privat oder staatlich

Beitragvon rwschuster » Do 26. Mär 2009, 06:04

Lemi hat geschrieben: Es sei denn, du kennst die Fragen vorher und lernst die Antworten auswendig. Dann kommst du zwar zur Uni, aber fliegst dort bezeiten wieder runter !

Diese Einpaukerschulen haben dieselben Professoren wie die Universität!!!! die kennen die Fragen im voraus. du glaubst doch nicht dass für jedes Vestibular neue Fragen ausgearbeitet werden. da wird nur jedesmal gemixt.
Und von der Privatuni fliegst du nur runter wenn du die Mensalidade nicht bezahlst. Deshalb ist ja das MEC so gierig hinter allen Privatuniversitäten her.
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Re: Schule in Brasilien: privat oder staatlich

Beitragvon rwschuster » Do 26. Mär 2009, 06:06

rwschuster hat geschrieben:
Lemi hat geschrieben: Es sei denn, du kennst die Fragen vorher und lernst die Antworten auswendig. Dann kommst du zwar zur Uni, aber fliegst dort bezeiten wieder runter !

Diese Einpaukerschulen haben dieselben Professoren wie die Universität!!!! die kennen die Fragen im voraus. du glaubst doch nicht dass für jedes Vestibular neue Fragen ausgearbeitet werden. da wird nur jedesmal gemixt.
Und von der Privatuni fliegst du nur runter wenn du die Mensalidade nicht bezahlst. Deshalb ist ja das MEC so gierig hinter allen Privatuniversitäten her.

In Manaus gibts Unis, da wird das Diplom nicht mal in Haiti anerkannt. das kauft man sich.
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Re: Schule in Brasilien: privat oder staatlich

Beitragvon Lemi » Do 26. Mär 2009, 09:17

Tuxaua hat geschrieben:
Lemi hat geschrieben:Ich bin übrigens ein Verfechter des öffentlichen Schulsystems. Ich mag die 2-Wege-Gesellschaft nicht, aber leider kann ich sie nicht abschaffen.
Lemi, ich kenne deine persönliche Situation nicht, sorry wenn ich falsch liege.
Aber nehmen wir mal an, dass du eigene Kinder hast und die finanziellen Konditionen, diese auf eine Privatschule mit, nennen wir es mal, "mittlerem Niveau" oder besser zu schicken.
Was würdest du machen: privat oder staatlich? Und warum?


Oi Tuxaua,

ich habe 2 Kinder und schicke sie auf eine Privatschule. Ich kann mir das finanziell zugestehen. Aber das ist nicht der Hauptgrund. Der Hauptgrund ist, dass ich den Kindern eine Chance geben will, eine ordentliche Ausbildung zu geben, um im Leben voranzukommen. Wenn das nicht gewährleistet wäre (Bsp: öffentliche Schule), würde ich sofort meine Koffer packen und nach DE zurückgehen.

Selbst bei den Privatschulen habe ich so manchmal meine Zweifel und denke, dass nach deren Abschluss + anschliessender Uni-Ausbildung nur etwas begrenzt Brauchbares herauskommt. Wir sind heute voll globalisiert und trozdem bildet Brasilien nur Inschenöre u.ä aus, die lediglich auf dem lokalen Markt brauchbar sind. Das macht mir Angst und deswegen habe ich auch manchmal Selbstzweifel, ob ich den Kindern mit Brasilien was Gutes antue (ich denke eher nicht). Deswegen bin ich da auch ziemlich rigeros ihnen gegenüber, was das Erlernen der dt. Sprache angeht. Ihnen soll die Tür nach DE offen bleiben. Sie kennen DE sehr gut, lieben es und haben dort Freunde. Eine gute Basis für einen "Seitenwechsel", wenn die Kinder mal selber denken, dass BR !&@*$#! ist. Meine Tochter (knapp 12) würde lieber heute als morgen nach DE gehen ... alles kann sich natürlich ändern, wenn sie hier ihre ersten Kerle hat. :x
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Re: Schule in Brasilien: privat oder staatlich

Beitragvon Lauros » Do 26. Mär 2009, 10:28

Ich bin teilweise auch erschrocken ,wenn Ich bei den Kindern meines Schwagers das Bildungniveau sehe und mein Schwager immer stolz ist weil er sie auf einer Privatschule schickt.
Ich sage aber meistens dann garnichts dazu.
Gruss Lauros
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Re: Schule in Brasilien: privat oder staatlich

Beitragvon Hebinho » Do 26. Mär 2009, 11:54

Lemi hat geschrieben:Selbst bei den Privatschulen habe ich so manchmal meine Zweifel und denke, dass nach deren Abschluss + anschliessender Uni-Ausbildung nur etwas begrenzt Brauchbares herauskommt. Wir sind heute voll globalisiert und trozdem bildet Brasilien nur Inschenöre u.ä aus, die lediglich auf dem lokalen Markt brauchbar sind....


Ich will ja nicht laestern, aber vielleicht steckt ja genau da (siehe oben) ein bewusster Sinn drinnen: man will ja vielleicht gar nicht, dass die hier ausgebildeten Akademiker ins Ausland verschwinden, wo sie mehr verdienen?

Und wo die wirklichen Spezialisten gebraucht werden, setzt sich auch der Arbeitgeber dafuer ein, durch interne Schulungs- und Weiterbildungsmassnahmen entsprechende Level zu schaffen und die Leute dann durch Vertragsklauseln fuer gewisse Mindestzeiten an sich zu binden, damit sie nicht gleich wieder weglaufen.

Mit der Ausnahme einiger weniger "Elite-Unis" (brasilianischen Niveaus, an denen auch echte Forschungsarbeit geleistet wird, wie bespielsweise im Bereich der Humangenetik) kann man die Mehrzahl der hiesigen Unis bzw. faculdades unter der Ueberschrift "Fachhochschulen" einordnen. Es ist vom Ausbildungsniveau her leider nicht mit dem einer nicht-brasilianischen Uni vergleichbar! Am ehesten noch vergleichbar mit dem amerikanischen System, wo unter den "Universitaeten" der Grossteil ebenfalls keine Forschungsarbeit leistet und Praktiker ausbildet (Fachhochschul-Charakter).

Und das selbst die "Fachhochschulen" (faculdades) noch Probleme haben, praxisnahe Ausbildung anzubieten, zeigt der hiesige Fall meiner Frau: sie hat in den letzten beiden Jahren Gastvorlesungen bei den Paedagogik-Studenten gehalten, um die mal auf das einzunorden, was sie in der Praxis erwartet, und was an Faehigkeiten eines "professores" wirklich erforderlich ist. Fuer dieses Jahr hat sie noch nicht zugesagt, weil das neben der normalen Taetigkeit als Direktorin einer Grundschule echt stressig ist, abends noch 2-3 Vorlesungsstunden zu geben.
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Re: Schule in Brasilien: privat oder staatlich

Beitragvon BrasilJaneiro » Do 26. Mär 2009, 12:34

Lemi hat geschrieben:
Tuxaua hat geschrieben:
Lemi hat geschrieben:Ich bin übrigens ein Verfechter des öffentlichen Schulsystems. Ich mag die 2-Wege-Gesellschaft nicht, aber leider kann ich sie nicht abschaffen.
Lemi, ich kenne deine persönliche Situation nicht, sorry wenn ich falsch liege.
Aber nehmen wir mal an, dass du eigene Kinder hast und die finanziellen Konditionen, diese auf eine Privatschule mit, nennen wir es mal, "mittlerem Niveau" oder besser zu schicken.
Was würdest du machen: privat oder staatlich? Und warum?


Oi Tuxaua,

ich habe 2 Kinder und schicke sie auf eine Privatschule. Ich kann mir das finanziell zugestehen. Aber das ist nicht der Hauptgrund. Der Hauptgrund ist, dass ich den Kindern eine Chance geben will, eine ordentliche Ausbildung zu geben, um im Leben voranzukommen. Wenn das nicht gewährleistet wäre (Bsp: öffentliche Schule), würde ich sofort meine Koffer packen und nach DE zurückgehen.

Selbst bei den Privatschulen habe ich so manchmal meine Zweifel und denke, dass nach deren Abschluss + anschliessender Uni-Ausbildung nur etwas begrenzt Brauchbares herauskommt. Wir sind heute voll globalisiert und trozdem bildet Brasilien nur Inschenöre u.ä aus, die lediglich auf dem lokalen Markt brauchbar sind. Das macht mir Angst und deswegen habe ich auch manchmal Selbstzweifel, ob ich den Kindern mit Brasilien was Gutes antue (ich denke eher nicht). Deswegen bin ich da auch ziemlich rigeros ihnen gegenüber, was das Erlernen der dt. Sprache angeht. Ihnen soll die Tür nach DE offen bleiben. Sie kennen DE sehr gut, lieben es und haben dort Freunde. Eine gute Basis für einen "Seitenwechsel", wenn die Kinder mal selber denken, dass BR !&@*$#! ist. Meine Tochter (knapp 12) würde lieber heute als morgen nach DE gehen ... alles kann sich natürlich ändern, wenn sie hier ihre ersten Kerle hat. :x


Das, was die Eltern in Deutschland in den 60er und 70er fuer ihre Kinder wollten, hat sich nun in der ganzen Welt ausgebreitet. Sie sollen es eben besser haben.
Man hat dabei nur nicht beruecksichtigt, dass wir nicht nur Haeuptlinge brauchen, sondern auch Indianer. Alle Welt studiert heute, bekommt irgendein Diplom (wie in der UDSSR, da gab es auch Frauen, die waren Ingenieur fuer Agrarkultur, also Landfrauen) nur mit Job und Geld, was einem nach 13 Jahren Schule mit Abitur und viele Semester Studium zustehen sollte, da sieht es mau aus. Und die Differenz (Gehalt, Ansehen etc) ist ziemlich gross. Da gibt es z.B. Bauingenieure, die verdienen locker 10000 Euro und andere Ingenieure sind nach 2 Jahren Arbeitslosigkeit froh, fuer 2500 Brutto untergekommen zu sein. Auch in Brasilien koennen viele heute sagen, sie haben studiert aber arbeiten fuer 2000 R$ Brutto. Dann sieht man in der Rua 25 de março eine Frau stehen, ohne Studium oder Ausbildung aber mit Verkaufstalent, die mal eben das doppelte Netto verdient mit ihrem Warenverkauf.
Ausserdem sollte jedem klar sein, dass gewisse Positionen nur mit einem Studium in Harvard oder vergleichbarem erreicht werden kann. Ob hier auf irgendeiner privaten Fakultaet oder in Deutschland an einer Fachhochschule, dass interessiert bei Multinationalen Firmen niemanden. Das hat soviel Wert, wie der Sack Reis aus China. Vitamin B und Protektion gehoeren ebenfalls dazu.
Ich rate heute jedem, der nicht ein Supergenie ist, eine handwerkliche Ausbildung zu machen. Da ist noch niemand verhungert. In Brasilien kann man damit mehr anfangen, als wenn man als Betriebswirt daherkommt.
Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist eine Untugend. Wissen, aber sich dem Unwissenden gegenüber ebenbürtig verhalten, ist Weisheit.
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Re: Schule in Brasilien: privat oder staatlich

Beitragvon rwschuster » Do 26. Mär 2009, 13:01

Vor einiger Zeit wurden in der Prefektur in São Paulo Stellen ausgeschrieben, Strassenkehrer, Mistwagengehilfen. Unglaublich wieviel diplomierte Akademiker sich beworben hatten, unglaublich.
Und ich finde das richtig.
Es gab mal in Österreich einen Antrag im Parlament, Studenten auf Universitäten nur zuzulassen wenn sie eine solide Handwerksausbildung nachweisen können. Ich musste mit 6 Jahren schon anfangen Sachen zu repariern, mit 12 habe ich schon geschuftet in der Firma meines Onkels. Heute wend ich das Rezept auf alle meine Kinder an.
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Re: Schule in Brasilien: privat oder staatlich

Beitragvon Lemi » Do 26. Mär 2009, 13:11

BrasilJaneiro hat geschrieben: Man hat dabei nur nicht beruecksichtigt, dass wir nicht nur Haeuptlinge brauchen, sondern auch Indianer.


Gebe ich dir vollkommen recht, aber auch ein Indianer hat ein Recht auf eine ordentliche Schulausbildung. Die Qualität der meistens sowieso nicht vorhandenen Berufsschulen ist mindestens genau so schlecht, wie die Grundschule. Also auch nichts Brachbares. Deswegen übernehmen ja, wie du schon schreibst, viele Unternehmen Eigeninitiative und organisieren gezielte Ausbildungen für ihre MA. Gängige Praxis ist es aber immer noch, dass Schulabgänger einfach ohne Berufsabschluss als Praktikant eingestellt werden und nach dem halben Jahr Probezeit entschieden wird, ob er was gelernt hat oder nicht. Falls er bleiben darf, wars das in Sachen Berufsausbildung. Der Rest ist dann Malochen.


BrasilJaneiro hat geschrieben:
Alle Welt studiert heute, bekommt irgendein Diplom (wie in der UDSSR, da gab es auch Frauen, die waren Ingenieur fuer Agrarkultur, also Landfrauen) nur mit Job und Geld, was einem nach 13 Jahren Schule mit Abitur und viele Semester Studium zustehen sollte, da sieht es mau aus. Und die Differenz (Gehalt, Ansehen etc) ist ziemlich gross. Da gibt es z.B. Bauingenieure, die verdienen locker 10000 Euro und andere Ingenieure sind nach 2 Jahren Arbeitslosigkeit froh, fuer 2500 Brutto untergekommen zu sein. Auch in Brasilien koennen viele heute sagen, sie haben studiert aber arbeiten fuer 2000 R$ Brutto. Dann sieht man in der Rua 25 de março eine Frau stehen, ohne Studium oder Ausbildung aber mit Verkaufstalent, die mal eben das doppelte Netto verdient mit ihrem Warenverkauf.


Das Problem in BR ist doch der extreme soziale Unterschied zwischen dem Mindestlohnempfänger und dem einigermassen gut Verdienenden. Da sind locker Lohndifferenzen vom 10 bis 20-fachen drin. Sowas ist in DE undenkbar und deswegen hätte ich in DE auch kein Problem mein Kind auf eine Mittelschule zu schicken und anschliessend eine Bäckerlehre machen zu lassen. Der bringt dann trotzdem noch 1,5-2000 Euro nach Hause. Als Inschenör würde er dann zwar einen Einstiegsgehalt von 3000 Euro haben, aber müsste auch 5 Jahre länger die Schulbank drücken und würde somit 60 Gehälter von 2000 Euro verlieren. Auf jeden Falls eine überlegenswerte Mathematik, jedoch nicht in Brasilien. Da ist der Rekuperationsgrad (fachmännisch auch ROI genannt :lol: ) um ein Vilefaches höher, wenn man ein Studium absolviert hat. Deswegen aus meiner Sicht in BR ein MUSS.

BrasilJaneiro hat geschrieben:
Ich rate heute jedem, der nicht ein Supergenie ist, eine handwerkliche Ausbildung zu machen. Da ist noch niemand verhungert. In Brasilien kann man damit mehr anfangen, als wenn man als Betriebswirt daherkommt.


Unser Maurer verdient 40 R$ am Tag, sein Helfer will 20 R$, der Gärtner auch nur 30 R$. Alles sind handwerkliche Berufe. Ein Schmelzer am Ofen bekommt ca. 1000 R$/Monat, arbeitet in 4 Schichten. Ich wünsche das niemanden, habs selber schon monatelang gemacht. Mechaniker oder Fliessbandarbeiter bei VW in SP dürften auch nicht viel mehr verdienen.
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