Schule in Brasilien: privat oder staatlich

Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Re: Schule in Brasilien: privat oder staatlich

Beitragvon rwschuster » Sa 28. Mär 2009, 16:09

Lemi hat geschrieben:
rwschuster hat geschrieben:P.S.: Klar, die Bildung ist Bestandteil der Erziehung. Wird aber heutzutage zu 80% von den Ausbildungsstätten übernommen.

Jetzt wirds komplex. Ausbildung hat wenig mit Bildung zu tun. Dass da in Brasilien ebenfalls ein Vacuum drauf wartet aufgefüllt zu werden wissen wir alle
richtige 3,4 Jährige Lehrzeiten mit verbindlichm Fachschullbesuch (Müsste man der Senac überlassen oder) für Maurer, Tischler, Uhrmacher, Schuster ...
Aber du bist offensichtlich nich besonders gut integriert, sonst wüsstest du dass es gerade im NO Unmengen von gebildeten Familien gibt. von hier aus wurde schliesslich Brasilien kolonisiert
Ich habe fast 10 Jahre Klaviere gestimmt und repariert, habe mehr Kultur gesehen als in vielen Gegenden Europas und vor allen Dingen Amerikas. ist halt eine andere, mit anderen Werten und kenntnissen
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Re: Schule in Brasilien: privat oder staatlich

Beitragvon Lemi » Sa 28. Mär 2009, 16:25

rwschuster hat geschrieben:
Lemi hat geschrieben:
rwschuster hat geschrieben:P.S.: Klar, die Bildung ist Bestandteil der Erziehung. Wird aber heutzutage zu 80% von den Ausbildungsstätten übernommen.

Jetzt wirds komplex. Ausbildung hat wenig mit Bildung zu tun.


Erinnert mich jetzt an die Buddenbrocks und "Das ist ein weites Feld". Aber lassen wir es. Es kommt zu keinem Konsens. :roll:

rwschuster hat geschrieben:Aber du bist offensichtlich nich besonders gut integriert, sonst wüsstest du dass es gerade im NO Unmengen von gebildeten Familien gibt. von hier aus wurde schliesslich Brasilien kolonisiert


Im Nordosten gibts vor allem Grossgrundbesitzer, Reste von Sklaverei und die Masse des ungebildeten Volkes, was sich nicht zuletzt in den Wahlergebnissen widerspiegelt. Wahrscheinlich kann ich mich vor allem deswegen nicht besonders gut integrieren. Zumindest dort nicht.

rwschuster hat geschrieben:Ich habe fast 10 Jahre Klaviere gestimmt und repariert, habe mehr Kultur gesehen als in vielen Gegenden Europas und vor allen Dingen Amerikas. ist halt eine andere, mit anderen Werten und kenntnissen


Oh Gott RWS, "der Nordosten Brasilien mehr Kultur als Europa". Es hat keinen Sinn weiterzudiskutieren.
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Re: Schule in Brasilien: privat oder staatlich

Beitragvon Itacare » Sa 28. Mär 2009, 23:50

Intelligenz ist nicht vererbbar,
Idiotie übrigens auch nicht.
Das scheinen einige nicht zu schnallen.. :mrgreen:
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Re: Schule in Brasilien: privat oder staatlich

Beitragvon Jacare » Mo 30. Mär 2009, 21:26

rwschuster hat geschrieben:Was ein Kind zur Erziehung braucht ist ein Elternhaus. Ein solides, gutes, gebildetes. Und nen PC, wo er nachschlagen kann


Kann ich nur bestätigen und was die Bildung angeht, funktioniert das in Ländern wo zu Hause unterrichtet werden darf, ganz wunderbar. Kenne selbst zwei Familien die das hier bis zum Abi durchgezogen haben.

Gruss
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Re: Schule in Brasilien: privat oder staatlich

Beitragvon rwschuster » Di 31. Mär 2009, 01:04

Jacare hat geschrieben:Kann ich nur bestätigen und was die Bildung angeht, funktioniert das in Ländern wo zu Hause unterrichtet werden darf, ganz wunderbar. Kenne selbst zwei Familien die das hier bis zum Abi durchgezogen haben.

Ich kann mich erinnern, in Österreich gabs da mal so eine Elternbewegung die auf diesem Recht bestanden. Ich bin eher dagegen, die Schule hat ihre Aufgabe, das Elternhaus seine.
Ich kann mich erinnern dass wir obwohl wir eine Privatschule hatten und ich eine Munizipale die Kinder zur konkurenz geschickt haben und die Konkurentin ihre zu uns. Lehrer muss hart sein, den eigenen Kindern gegenüber gelingt das nie
Die heben dich vor der ganzen Klasse aus dem Sattel. :bprust:
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