Schwangere Freundin in Brasilien

Alles was man wissen muss, um in Brasilien nicht ins Fettnäpfchen zu treten.....

Re: Schwangere Freundin in Brasilien

Beitragvon Pfälzer » Sa 10. Apr 2010, 23:16

Poppen hat geschrieben:Vielen dank für die Rechtschreibkorrekturen aber deshalb bin ich eigentlich nicht hier, wenn ihr also weitere Fehler finden solltet dürft ihr sie gerne behalten. Leider scheint es hier ja Personen zu geben die Texte nicht richtig lesen können und auch sonst nicht richtig informiert sind. Ich hatte die Hoffnung hier Tipps oder Anregungen zum Thema zu bekommen muss aber feststellen das der Grossteil (manaustip,Itacare, Viva Floripa mal ausgenommen) nur zu unqualifizierten und unbrauchbaren Antworten fähig ist. @Sverino: Der Staat muss nicht für die in der Schwangerschaft anfallenden Kosten aufkommen dafür gibt es die Krankenversicherung und die wird von mir bezahlt für mich und auch für sie (Doppelter Beitrag) das ist auch der Grund warum ich nicht nach Brasilien kann. Das Geld muss kommt werder vom Staat noch vom Himmel gefallen es muss hart erarbeitet werden....


Ja eben....hart erarbeitet, haben wir alle begriffen - nur nicht von DIR! Denn Du befindest dich noch in der Ausbildung?

Direkte Frage....warum sollen die wirklich hart arbeitenden Menschen in Deutschland für deinen/euren "Spaß" auch noch aufkommen....warum?
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Re: Schwangere Freundin in Brasilien

Beitragvon Poppen » Sa 10. Apr 2010, 23:31

Ausbildung ist abgeschlossen bin gerade am Meister berufsbegleitend (40 std in 2er Schicht)... und wo ihr noch härter arbeitenden Landsmänner jetzt für unseren Spass aufkommen müsst habe ich noch immer nicht verstanden. Wenn ich Beiträge für eine Versicherung zahle, ob für gesetzliche oder private, dann mache ich das um die Leistungen auch mal in anspruch nehmen zu können.
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Re: Schwangere Freundin in Brasilien

Beitragvon popolado » So 11. Apr 2010, 00:46

Eine Beziehung auf Konjunktiv.....ich würde ja , wenn .......sollte, könnte, dürfte...

glaub mir das wird nix, entweder weist Du was Du willst, bist ja anscheinend kein Azubi sondern schon etwas gesetzter, oder

die ganze Beziehung wird mit sovielen Problemen belastet, daß es am Schluß eh nicht mehr klappt, ob Du das dann wolltest oder nicht.

Eine Entbindung in BR ist entweder kostenlos (SUS) oder kostet so ca. 5000 R$ (Kaiserschnitt Privatklinik und Arzt).

Meine Beziehung hat ähnlich begonnen, mit dem Unterschied daß ich mir schon gleich zu Beginn klar war, daß es funktionieren wird, als dann die Schwangerschaft dazukam war das nur ein weiterer Grund so schnell wie möglich alles in trockene Tücher zu kriegen. Hat bis heute schon 9 Jahre gehalten.
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Re: Schwangere Freundin in Brasilien

Beitragvon Frankfurter » So 11. Apr 2010, 06:43

@ poppen

ja es stimmt schon, wenn Du sagst, auf Deine drängenden Fragen keine richtigen Antworten bekommen zu haben :oops:

Denn keiner von den Schreibern hier, kennt Dich, und kann daher für Deine ( Euere ) Situation auch keine perfekten Lösungen anbieten.

Aber.... : Denke auch mal, dass es hier Leute gibt, die mehr Lebenserfahrung haben, als Du :roll: Und zwischen den Zeilen steht dann schon manch guter Hinweis.

Zu den Krankenhaus -Kosten - Versicherung usw. JA der Staat zahlt zu den Kosten. Denn die Beiträge für die Krankenkassen reichen nicht, die Kosten zu decken. Daher zahlt der Staat Mrden!!!
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Re: Schwangere Freundin in Brasilien

Beitragvon amazonasklaus » So 11. Apr 2010, 08:21

Schwangere können durchaus einen Krankenversicherungsvertrag mit einer PKV abschließen. Dass die Versicherung dabei die Kosten für eine zum Beginn der Versicherung bereits bestehende Schwangerschaft ausschließt, ist folgerichtig, denn die PKV ist im Gegensatz zur GKV eine so genannte echte Risikoversicherung.

Da Du, wie Du schreibst, ohnehin nicht beabsichtigst, die Kosten auf die Allgemeinheit abzuwälzen, wäre der Abschluss einer PKV und die private Bezahlung der Arzt- und Krankenhausrechnungen, die im Zusammenhang mit der Geburt stehen, eine nahe liegende Möglichkeit.
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Re: Schwangere Freundin in Brasilien

Beitragvon Poppen » So 11. Apr 2010, 12:54

@ Frankfurter: Ich kann dir in einigen Punkten recht geben allerdings kann ich zwischen den Zeilen nur lesen was ich hätte besser machen können und das ich durch meine fehlende Lebenserfahrung meinen jugendlichen Leichtsinn und meine Naivität darauf und drann bin dem Staat finanziel zur Lasst zu fallen. Diese Message ist angekommen allerdings lässt sich das nur noch dadurch ändern das ich meinen Job kündige und mich nach Brasilien absetzte um dann dort dem Staat auf der Tasche zu liegen. Ich muss nun nach Vorne schauen und den Weg finden der es mir ermöglicht eine Lebenserfahrung zu machen die die wenigsten hier gemacht haben.
Ich danke allen die mich ermutigt haben....
Eins von dem Wichtigsten was ich hier gelernt habe ist das der einzige Mist auf dem nichts wächst der Pessimist ist. Das konnte ich in Zeilen und zwischen den Zeilen lesen...
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Re: Schwangere Freundin in Brasilien

Beitragvon ManausTip » So 11. Apr 2010, 13:25

Ich finde es falsch das Schwangere Frauen nicht in der Krankenversicherung aufgenommen
werden. Die Kinder werden ja mal gebohren werden groß und dann sind sie die jenigen wo
in die Krankenversicherung einbezahlen. Sie sind auch die jenigen wo dann unsere Renten
sichern. Gut es könnte sein das die Freundin von Poppen das sozial System ausnutzt um dann
irgendwann Tschau sagt. Aber das muß nicht sein. Über das Thema kann man streiten und jeder mag da
auch eine andere Meinung haben. Das ist ja auch das schöne an einem Forum.

Gruß Jürgen

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Re: Schwangere Freundin in Brasilien

Beitragvon Takeo » So 11. Apr 2010, 13:47

Poppen hat geschrieben:Diese Message ist angekommen allerdings lässt sich das nur noch dadurch ändern das ich meinen Job kündige und mich nach Brasilien absetzte um dann dort dem Staat auf der Tasche zu liegen. Ich muss nun nach Vorne schauen und den Weg finden der es mir ermöglicht eine Lebenserfahrung zu machen die die wenigsten hier gemacht haben.
Ich danke allen die mich ermutigt haben....


Naja, dem brasilianischen Staat kann man nicht gut auf der Tasche liegen, denn er verteilt Sozialleistungen, die Dir nicht ausreichen würden... egal, wie kommst Du darauf zu sagen, dass Du eine Lebenserfahrung machst, die die wenigsten hier gemacht haben? Wenn Du damit meinst, eine Urlaubsfreundschaft erst mal mit einer Schwangerschaft zu besiegeln, kannst Du damit Recht haben, wenn Du damit allerdings meinst, eine besonders schwierige Situation meistern zu müssen, glaube ich das nicht, Deine Situation ist nur teuer und deshalb etwas dumm, weiter nichts; aber gerade unter den Residents gibt es viele, die Lebenserfahrungen gemacht haben wovon ein deutscher Meister noch nicht mal (alp)träumt!
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Re: Schwangere Freundin in Brasilien

Beitragvon Viva Floripa » So 11. Apr 2010, 14:23

ManausTip hat geschrieben:Ich finde es falsch das Schwangere Frauen nicht in der Krankenversicherung aufgenommen werden.


ich sehe da kein Problem, entweder ist man bereits versichert oder hat das Geld, um die Leistungen für eine Entbindung zu bezahlen. Sind keine Mittel da, bezahlt das Sozialamt.
Hier geht es eigentlich darum, eine Entbindung für eine Ausländerin zu bezahlen und es ist vollkommen in Ordnung, dass einem Medizintourismus auf Kosten der Allgemeinheit ein Riegel gesteckt wird.

Aber eigentlich bin ich überrascht, ich habe nach Entbindungskosten gesucht und bin direkt auf die Fallpauschale mit ca. 2.600 Euro gestoßen.
Ein Bekannter von mir musste vor Jahren ca. 12.000,- DM berappen, weil sich seine Ex-Geliebte nicht beim Sozialamt angemeldet hatte.
Ich selbst würde vorab mal die Kosten in einer entsprechenden Klinik erfragen, anschließend kann man sich immer noch für den günstigsten Weg entscheiden

http://www.rund-ums-baby.de/geburt/beitrag.htm?id=28617
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Re: Schwangere Freundin in Brasilien

Beitragvon rave_66 » So 11. Apr 2010, 22:13

Wenn man irgendwie noch religiös eingestellt ist und auch brav seine Kirchensteuern bezahlt, würde ich mich an die Caritas wenden.
Die helfen oftmals in solchen Fällen, stehen mit Rat und Tat zur Seite und kümmern sich im Bedarfsfal um das Finanzielle...

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