Schwangere Freundin zurück nach BR - Zweifel

Alles was man wissen muss, um in Brasilien nicht ins Fettnäpfchen zu treten.....

Re: Schwangere Freundin zurück nach BR - Zweifel

Beitragvon pagodeiro » Fr 26. Mai 2017, 22:13

Verzweifelter86 hat geschrieben:@jorchinho

Tu ich doch, es wird abgewartet bis das Kind da ist und dann der Test gemacht, ob privat oder per Gericht, mehr kann ich z.Z. ja eh nicht machen, leider.


Und? Die Hosen schon voll?
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Re: Schwangere Freundin zurück nach BR - Zweifel

Beitragvon Verzweifelter86 » Sa 27. Mai 2017, 04:13

Randvoll :evil: :twisted: [-o<

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Re: Schwangere Freundin zurück nach BR - Zweifel

Beitragvon Verzweifelter86 » Sa 24. Jun 2017, 00:27

Hallo zusammen,

es gibt wieder Neuigkeiten.

Ich habe bis vor zwei Wochen weiterhin nichts von ihr gehört, auch von ihrer Familie nicht. Mein Anwalt kontaktierte dann sie bzw. ihre Anwältin. Keine Antwort und wieder zwei Wochen Ungewissheit.

Dann kam die Nachricht von meinem Anwalt, dass es nun ein Gespräch gab. Ich solle ein Angebot machen, auf Nachfragen meines Anwalts warum denn jetzt schon ein Angebot kommen sollte (Kind noch nicht auf der Welt, keine Anerkennung, kein DNA) wurde das Gespräch beendet mit der Aussage, dass eine aussergerichtliche Einigung vom Tisch wäre.

Am selben Tag rief mich dann meine EX an, sagte das mit uns wäre ja schon lange gelaufen (gab nie eine Aussprache) und es gäbe nun Komplikationen und es wäre alles so schwierig und ich solle zahlen.

Tonfall eiskalt als würde man sich nicht kennen, irgendwelche Nachfragen rigoros abgelehnt. Ich fragte wie sie sich die Zukunft vorstellt, auch meine Beziehung zu unserem! Kind. Nur gestammel, keinen einzigen Satz hat sie rausgekriegt, und dann kam direkt die Gegenfrage: Zahlst du?

Unter den Bedingungen, und vorallem ohne eine auch nur ansatzweise Perspektive, ist die Antwort natürlich nicht so ausgefallen wie sie es gern gehabt hätte.

Ihre Reaktion war, dass ich dann von ihr und ihrem! Kind nach diesem Telefonat nie wieder etwas hören würde. Sie kam mir dann über die moralische Schiene, dass ich dies ja immer im Kopf behalten würde etc. Daraufhin habe ich dann aufgelegt.

Seitdem besteht keinerlei Kontakt mehr. Ich werde unser Kind niemals vergessen können und es wird mir mein Leben lang weh tun aber 1x im Jahr Hallo sagen, auf der anderen Seite der Welt, bei einem Kind für das ich immer der Fremde bleiben werde, in einer Familie bzw. bei einer Frau die mich anscheinend verachtet und das Kind dementsprechend indoktriniert, sehe ich keinen "Frieden". Es würde mich auf Dauer einfach zerstören, weiss nicht wie ich es audrücken soll.

Ob jetzt geklagt wird oder nicht ist mir eigentlich mittlerweile egal, soll sie machen, ich habe eh keinen Einfluss darauf ausser ich zahle. Aber freiwillig mache ich bei dem Verhalten nichts mehr. Meine ganz persönliche Hölle. Wie gern hätte ich dem Kind ein Familienleben ermöglicht, es in allem unterstützt und auf dem Weg ins Leben begleitet.

Was sagt ihr dazu?
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Re: Schwangere Freundin zurück nach BR - Zweifel

Beitragvon Regina15 » Sa 24. Jun 2017, 04:35

Du hast alles richtig gemacht!
Bei dem Verhalten musst du auch damit rechnen, dass es nicht dein Kind ist. Wünsche dir viel Glück bei deiner nächsten Beziehung, nur nichts überstürzen.
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Re: Schwangere Freundin zurück nach BR - Zweifel

Beitragvon brasilharry » Sa 24. Jun 2017, 05:47

Ziemlich haarsträubend die Geschichte! Hab noch nie gehört, dass Rechtsanwälte schon im Spiel sind, bevor überhaupt ein Kind da ist. Hoffe für dich, dass es nicht dein Kind ist. Wenn doch, wird es leider nicht das letztemal sein, dass du mit der feinen Dame zu tun hast. in diesem Falle auch, armes Kind, hat sich ja einen tollen Start herausgesucht. Naja, jetzt erstmal gar nichts machen und alle Kommunikationswege abbrechen. Wenn schon mit Rechtsanwalt gearbeitet wird, würde ich auch keinen persönlichen Kontakt mit der Dame mehr haben wollen. Jetzt ist eh alles zu spät. Also, abwarten und Tee trinken ...
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Re: Schwangere Freundin zurück nach BR - Zweifel

Beitragvon GatoBahia » Sa 24. Jun 2017, 06:44

Verzweifelter86 hat geschrieben:Hallo zusammen,

es gibt wieder Neuigkeiten.

Ich habe bis vor zwei Wochen weiterhin nichts von ihr gehört, auch von ihrer Familie nicht. Mein Anwalt kontaktierte dann sie bzw. ihre Anwältin. Keine Antwort und wieder zwei Wochen Ungewissheit.

. . .

Ob jetzt geklagt wird oder nicht ist mir eigentlich mittlerweile egal, soll sie machen, ich habe eh keinen Einfluss darauf ausser ich zahle. Aber freiwillig mache ich bei dem Verhalten nichts mehr. Meine ganz persönliche Hölle. Wie gern hätte ich dem Kind ein Familienleben ermöglicht, es in allem unterstützt und auf dem Weg ins Leben begleitet.

Was sagt ihr dazu?


Da sie ja scheinbar Geld für den Anwalt hat kann es ihr ja gar nicht so schlecht gehen :idea:
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Re: Schwangere Freundin zurück nach BR - Zweifel

Beitragvon Itacare » Sa 24. Jun 2017, 12:18

Oi V., Du bist bereit Deinen Pflichten nachzukommen, willst Dich deswegen aber noch lange nicht über's Ohr hauen lassen.
Völlig verständlich und legal, noch dazu bei dem Verhalten, das die Dame an den Tag legt.
Lass Dich nicht verrückt machen.
Und wenn sie nochmal anruft und Psychoterror verbreitet, dann sag' ihr, dass sie das alles so machen kann, das Kind dann aber irgendwann groß sein und Du ihm dann die ganze Wahrheit erzählen wirst.
Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.
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Re: Schwangere Freundin zurück nach BR - Zweifel

Beitragvon zagaroma » Sa 24. Jun 2017, 15:34

Hallo, also mach Dir erstmal keinen Kopf, bis denn der Vaterschaftstest vorliegt.
Nehmen wir mal an, es ist wirklich Dein Kind.
Dann geht die Mutter zum Gericht und verklagt Dich auf Unterhalt. Der Richter erlässt eine einstweilige Verfügung, in der eine Summe festgesetzt wird zur sofortigen monatlichen Zahlung. Später gibt es dann eine Verhandlung und ein Urteil ergeht.
Dagegen legst Du dann Berufung ein.
Eine Berufung zu bearbeiten, dauert in Brasilien 3 bis 5 Jahre. Die einstweilige Verfügung gilt zwar weiterhin, bis das endgültige Urteil kommt, aber bis dahin kann nicht im Ausland gepfändet werden. Es gibt eine sogenannte Vereinbarung von New York zur weltweiten Pfändung von Unterhaltsansprüchen, die erfordert aber ein endgültiges Urteil mit Apostille.
Vom Gericht angeordnete Unterhaltszahlungen sind Pflicht, aber erst, wenn drei Monate lang nicht bezahlt wurde, kann das Gericht im vierten Monat einschreiten. Es wird dann ein Haftbefehl ausgestellt. Das geht natürlich nur, wenn der Beklagte sich in Brasilien aufhält (und es dauert immer alles seine Zeit).
Viele brasilianische Väter bezahlen deshalb nur alle drei Monate, dann hat das Gericht keine Handhabe zum Einschreiten. Mit zwei Monaten ausgesetzter Zahlung sind sie noch nicht strafrechtlich verfolgbar.
Das Gericht würde in diesem Fall nur in Brasilien vorhandenes Vermögen pfänden. Im Ausland geht das aber nicht.
Du hast also sehr wohl Druckmittel der Mutter gegenüber, wenn sie Dir den Kontakt zu Deinem Kind verweigern sollte. In diesem Fall bekommt sie eben nur alle drei Monate ihre Unterhaltszahlung, und dagegen kann sie nichts tun.
Money talks. Und es gilt wie immer die goldene Regel: Wer das Gold hat, bestimmt die Regeln.
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Re: Schwangere Freundin zurück nach BR - Zweifel

Beitragvon cabof » Sa 24. Jun 2017, 15:34

Da kann man nur mit dem Kopf schütteln.... das Kind ist noch nicht geboren, zweifelhafte Vaterschaft und schon werden Anwälte aktiv - vielleicht setzt sie noch andere deutsche Männer unter Druck und versucht abzusahnen... ich kann mir auch gut vorstellen, wie Du Dir Tag für Tag den Kopf zermarterst... ich für meinen Part würde auf Tauchstation gehen und mal den ersten Brief abwarten wenn das Kind geboren ist. Dann soll der Vaterschaftsbeweis vorgelegt werden und alles Weitere ergibt sich dann. Hoffe nur, dass Du den Vaterschaftstest auch in DE machen lässt - als Gegenprobe sozusagen. Viel Glück!
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Re: Schwangere Freundin zurück nach BR - Zweifel

Beitragvon Verzweifelter86 » Sa 24. Jun 2017, 15:45

Hi,

@zagaroma

Vielen Dank für deine Infos. Laut meinem Anwalt würde deutsches Recht zur Geltung kommen da der letzte gemeinsame Lebensmittelpunkt in Deutschland war. D.h. sie müsste in BR klagen, das würde dann über den großen Teich wandern (würde sehr lange dauern) ich in DT vorgeladen und dann die Vaterschaft anzweifeln, Unterhalt Anerkennung und DNA nur nach dt. Recht.

@cabof

Wie ich in meinem letzten Post schon schrieb werde ich nichts mehr freiwillig unternehmen d.h. ich warte ab bis der Test in einem deutschen Verfahren "erzwungen"/angesetzt wird.
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