CC hat geschrieben:
Jedoch muss es in dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten auch ONGS etc geben, die sich mit dem Thema politisch beschäftigen.
Ja sicher gibt es sie. Die Frage ist nur, ob sie irgendwas bewirken können!?
CC hat geschrieben:
Das Mittelalter wird auch an Brasilien mal vorbeiziehen. Es sei denn Lula kommt auf den Trichter , das noch früher alles noch schöner war.
Wenn man Lula einredet, dass durch die Abschaffung des Abtreibungsverbots die Steuereinnahmen erhöht werden können, macht er bestimmt mit.
Das grundsätzliche Problem des Abtreibungsverbots dürfte in Brasilien wohl religiös bedingt sein. Brasilien ist immer noch das katholischste Land der Erde. Obwohl der Papa ein Bayer ist, folgt man seinen Anweisungen, es sei denn persönliche Interessen sind stärker .... deswegen auch die Verwendung von Kräuter-Cocktails und Medikamentenmix (ich verharmlose das bewusst!), um eine "natürliche" Abtreibung zu erzwingen. Der Weg zum Hinterhof-Doc ist eher die letzte Option, da Preisniveau für eine Schwarzabtreibung und soziale Herkunft der abtreibungswilligen Damen meist nicht harmonieren, es sei denn die Dame kommt aus dem Gewerbe und hat für diesen Fall finanziell vorgesorgt. Ist aber bei der brasilianischen Voraussichts-Mentalität eher eine Seltenheit ... stelle ich mir gerade so vor.