Selbstmordflug in Goiânia

Alles über Brasilien aus der internationalen Presse (Beiträge bitte max. anreissen, unbedingt die Quelle verlinken sowie ein eigenes kurzes Statement abgeben).

Re: Selbstmordflug in Goiânia

Beitragvon Severino » Sa 14. Mär 2009, 02:14

Claudio hat geschrieben:
Severino hat geschrieben: Und die eigene Tochter zu töten ist wohl eine brasilianische maskuline Logik,

was soll den der !&@*$#!?
mit der gleichen logik könnte man ja dann sagen: seine alten mitschüler reihenweise abzuknallen ist wohl eine deutsche logik eines frustierten Schülers

Ist stark verallgemeinert. Aber vielleicht ist Dir schon aufgefallen, dass der "Durchschnittsbrasilianer" seinen Stolz auf "seine" Kinder anders lebt, als ein Europäer. Die Rechte werden gaaaaaanz gross geschrieben und die Pflichten vollkommen vernachlässigt. So nach dem Motto: Wenn ich mein Kind nicht kriege, dann bekommt es niemand und schon gar nicht meine Ex-Frau... #-o
Und genau deshalb hat er die Kleine mit an Bord genommen... Das hat mit irgendwelchen Amokläufern in Winnenden gar nix zu tun. Sehe da keinerlei Zusammenhang...
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Re: Selbstmordflug in Goiânia

Beitragvon Claudio » Sa 14. Mär 2009, 02:45

Severino hat geschrieben:
Claudio hat geschrieben:
Severino hat geschrieben: Und die eigene Tochter zu töten ist wohl eine brasilianische maskuline Logik,

was soll den der !&@*$#!?
mit der gleichen logik könnte man ja dann sagen: seine alten mitschüler reihenweise abzuknallen ist wohl eine deutsche logik eines frustierten Schülers

Ist stark verallgemeinert. Aber vielleicht ist Dir schon aufgefallen, dass der "Durchschnittsbrasilianer" seinen Stolz auf "seine" Kinder anders lebt, als ein Europäer. Die Rechte werden gaaaaaanz gross geschrieben und die Pflichten vollkommen vernachlässigt. So nach dem Motto: Wenn ich mein Kind nicht kriege, dann bekommt es niemand und schon gar nicht meine Ex-Frau... #-o
Und genau deshalb hat er die Kleine mit an Bord genommen... Das hat mit irgendwelchen Amokläufern in Winnenden gar nix zu tun. Sehe da keinerlei Zusammenhang...


und genauso wenig hat es mit dem "durschnittsbrasilianer" zu tun. bin sicher du bist der gleicher meinung wenn du noch mal drüber nachdenkst ;-)
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Re: Selbstmordflug in Goiânia

Beitragvon Cheesytom » Sa 14. Mär 2009, 02:49

Severino hat geschrieben:
Claudio hat geschrieben:
Severino hat geschrieben: Und die eigene Tochter zu töten ist wohl eine brasilianische maskuline Logik,

was soll den der !&@*$#!?
mit der gleichen logik könnte man ja dann sagen: seine alten mitschüler reihenweise abzuknallen ist wohl eine deutsche logik eines frustierten Schülers

Ist stark verallgemeinert. Aber vielleicht ist Dir schon aufgefallen, dass der "Durchschnittsbrasilianer" seinen Stolz auf "seine" Kinder anders lebt, als ein Europäer. Die Rechte werden gaaaaaanz gross geschrieben und die Pflichten vollkommen vernachlässigt. So nach dem Motto: Wenn ich mein Kind nicht kriege, dann bekommt es niemand und schon gar nicht meine Ex-Frau... #-o
Und genau deshalb hat er die Kleine mit an Bord genommen... Das hat mit irgendwelchen Amokläufern in Winnenden gar nix zu tun. Sehe da keinerlei Zusammenhang...


Zugegenermassen spekulieren wir alle, aber ich vermute trotzdem, dass er sich auch umgebracht hat (neben dem Mord an seiner 5-jaehrigen Tochter und den unschuldigen Opfern am Boden), weil irgendwas an der 13-jaehrigen-bitteren-Geschichte dran ist.
Und das mit maskuliener Logik zu vergleichen ist in dem Zusammenhang zumindest harter Tobac.
Im Uebrigen hast Du den thread angeliefert. Ein thread soll ja eigentlich der Ausgangspunkt fuer eine Diskussion sein und nicht einen Nachrichtenbalken im unteren Teil Deines Bildschirms ersetzen.
Und mein post sollte auf keinen Fall - und hier schonmal garnicht - in ein Niveau abgleiten, wo Einer dem Anderen rassistische Tendenzen vorwirft. Damit hat er naemlich nix zu tun.
Gruss aus Maceió, Alagoas
Thomas
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Re: Selbstmordflug in Goiânia

Beitragvon Takeo » Sa 14. Mär 2009, 03:14

Claudio hat geschrieben:
Severino hat geschrieben:
Claudio hat geschrieben:
Severino hat geschrieben: Und die eigene Tochter zu töten ist wohl eine brasilianische maskuline Logik,

was soll den der !&@*$#!?
mit der gleichen logik könnte man ja dann sagen: seine alten mitschüler reihenweise abzuknallen ist wohl eine deutsche logik eines frustierten Schülers

Ist stark verallgemeinert. Aber vielleicht ist Dir schon aufgefallen, dass der "Durchschnittsbrasilianer" seinen Stolz auf "seine" Kinder anders lebt, als ein Europäer. Die Rechte werden gaaaaaanz gross geschrieben und die Pflichten vollkommen vernachlässigt. So nach dem Motto: Wenn ich mein Kind nicht kriege, dann bekommt es niemand und schon gar nicht meine Ex-Frau... #-o
Und genau deshalb hat er die Kleine mit an Bord genommen... Das hat mit irgendwelchen Amokläufern in Winnenden gar nix zu tun. Sehe da keinerlei Zusammenhang...


und genauso wenig hat es mit dem "durschnittsbrasilianer" zu tun. bin sicher du bist der gleicher meinung wenn du noch mal drüber nachdenkst ;-)


Das glaub' ich auch! Ich glaub' auch, dass der Pilot nur ein dummes !&@*$#! ist, und der Amokläufer von Winnenden auch. Das sind alles Leute, die nicht gelernt haben, dass die Welt sich nicht nur um sie oder ihre Problemchen dreht... das hat nix mit Mentalität oder Deutschen oder Brasilianern zu tun...
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Re: Selbstmordflug in Goiânia

Beitragvon tinto » Sa 14. Mär 2009, 17:04

Letztlich ist die Art, wie wir sie bezeichnen und für was wir sie halten aber egal.

Das Problem ist, dass man es den Menschen nicht ansieht. Sie sind oft gebildet, haben Familie. Und die Schlagzahl nimmt zu. War so ein versuchter oder vollendeter Massenmord früher selten, kommt sowas doch jetzt sein Beginn der 90er Jahren immer häufiger vor. Man kann nur hoffen, dass nicht irgendwann (wieder?) so ein Staatschef durchdreht, der dann nicht nur Pistolen oder ein Kleinflugzeug hat, sondern eine ganze Flotte und die richtigen Raketen dafür......um seinen verletzten Gefühlen freien Lauf zu lassen...
_________________________________
Schöne Grüße,
tinto
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Re: Selbstmordflug in Goiânia

Beitragvon Takeo » Sa 14. Mär 2009, 22:03

... Du meinst zum Beispiel Leute wie Hugo Chavez?
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Re: Selbstmordflug in Goiânia

Beitragvon Lauros » Sa 14. Mär 2009, 23:29

tinto hat geschrieben:Letztlich ist die Art, wie wir sie bezeichnen und für was wir sie halten aber egal.

Das Problem ist, dass man es den Menschen nicht ansieht. Sie sind oft gebildet, haben Familie. Und die Schlagzahl nimmt zu. War so ein versuchter oder vollendeter Massenmord früher selten, kommt sowas doch jetzt sein Beginn der 90er Jahren immer häufiger vor. Man kann nur hoffen, dass nicht irgendwann (wieder?) so ein Staatschef durchdreht, der dann nicht nur Pistolen oder ein Kleinflugzeug hat, sondern eine ganze Flotte und die richtigen Raketen dafür......um seinen verletzten Gefühlen freien Lauf zu lassen...


Ich glaube Psychopathen gab es schon immer nur früher gab es nicht das Internet und 1000 von Nachrichten Sendern .
Wie sagte die Tage Peter Scholl Latour "Ich glaube nicht mehr daran, dass der Mensch gut ist“
Früher hätte man in den Medien wahrscheinlich nur mitbekommen wenn eine Naturkatastrophe oder ein Krieg mit vielen Toten stattgefunden hätte. Heute bekommen wir all die kranken Menschen Live aufs Tablett.
It's nice to be important, but it's more important to be nice!
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