Selbstverteidigung - Legale "Hilfsmittel/Waffen"

Allgemeine Fragen & Tipps über alles, was dem Gringo in Brasilien passieren kann

Re: Selbstverteidigung - Legale "Hilfsmittel/Waffen"

Beitragvon Elsass » Mi 5. Okt 2011, 10:26

wie waers mit Blechdosen?
In Kiel ging das noch diese Woche: :)
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0 ... 79,00.html
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Re: Selbstverteidigung - Legale "Hilfsmittel/Waffen"

Beitragvon Itacare » Do 6. Okt 2011, 08:32

cabof hat geschrieben: .... wäre ich Resident und hätte die Möglichkeit.... ich würde mir einen
trainierten Kampfhund halten, das schreckt schon mal ab - ist aber auch kein Garant.


Na ja.. wenn Du rechnest was da an Unterhalt und Zeit aufzuwenden ist... vermutlich wirtschaftlicher ab und an n paar R$ abzuliefern. Aber natürlich nicht so befriedigend :mrgreen:
Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.
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Re: Selbstverteidigung - Legale "Hilfsmittel/Waffen"

Beitragvon cabof » Do 6. Okt 2011, 21:28

Ich kann und darf sagen, meine Schwiegereltern in Cabo Frio haben 2 Mischlinge, schwarz, Größe von Dobbermännern und wenn die auf
dem Garagendach stehen und die Passanten ankläffen, dann zucken die gewaltig und ich glaube nicht, das in den letzten Monaten oder
Jahren es einen Einbruchsversuch gegeben hat - ganz früher ohne Hunde ist mal ein Fahrrad vom Hof geklaut worden. Hat schon was so
ein Köter, allerdings nicht im AP eines Hochhauses.
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Re: Selbstverteidigung - Legale "Hilfsmittel/Waffen"

Beitragvon littlebee » Mo 10. Okt 2011, 21:26

Frankfurter hat geschrieben:Gestern Nachmittag wurde meine Frau in Belo Horizote 100 Meter von Assembleia, also eine recht ordentliche Gegend, überfallen. Geld , Handy und Papiere weg. Das sind ja nicht die schlimmsten Dinge. Sondern das Mentale. Nicht mehr sicher alleine aus dem Haus gehen zu können. Plötzlich sind alle Menschen/Männer in Deiner Nähe gegen Dich......Räuber... Verbrecher.... Frau ist eingesperrt in ihrer eigenen Angst.
Ich bin leider z.Z. in D. Meine Frau muss noch einige Wochen drüben bleiben, um geschäftliche Dinge zu erledigen.
Daher meine Frage: Welche "Hilfsmittel" gibt es in Br. die legal am Körper getragen werden können. Wie hier in D. Reizgas ( ja ja wegen bösen Hunden .. :roll: ) oder Schreckschußwaffen.???
Kampfkunst ist nicht effektiv, denn das benötigt ständiges Training.Und das wird dann doch nicht eingehalten :cry:


Hallo Frankfurter,
ich kann Dir leider nicht sagen, was gerade in BR legal ist.

Mir tut es sehr leid, was Deiner Frau passiert ist!

Was ich Dir aus eigener Erfahrung als Frau sagen kann, ist, dass auch legale Mittel (wie auch immer die in BR aussehen könnten) m.E. in einer solchen Situation kaum helfen werden.
Ich habe hier (in Deutschland) an einigen Selbstverteidigungskursen teilgenommen, die in erster Linie auf den mentalen Backround zielen...
... was ich dabei gelernt habe, ist folgendes:
Mein Kopf (und "leider" auch häufig meine körperlichen Fähigkeiten) hindert mich daran, andere Menschen wirklich sinnvoll "auszuschalten" (egal ob wir jetzt über Reizgas, Schreckschuss-Pistolen, Taser o.ä. sprechen), denn im "Normalfall" habe ich immer mehr Angst bzw. immer mehr zu verlieren als meine Angreifer.
Und im "Normalfall" kenne ich mich immer schlechter mit meinen "Waffen" aus, als meine Gegner es tun- es sei denn, solche "Waffen" würden zu meinem Alltag gehören...

Als ich in BR war, habe ich gelernt:
Im Bus z.B. immer nur außen zu sitzen, damit ich flüchten kann bzw. wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, die Türen zu verriegeln bzw. auf der Straße nichts bei mir zu haben, was stehlenswert ist.

Das ziehe ich in Deutschland seitdem ebenfalls konsequent durch ;-)

Hier in Deutschland (!) ist meine Strategie deshalb immer die "Schlichtung" und die Suche nach Menschen, die mir helfen könnten- d.h.ich lerne Bewältigungsstrategien (wie kann ich Situationen deeskalieren, wie kann ich mit solchen Situationen umgehen etc...) - keine Ahnung, wie/ob das in BR funktioniert...

Alles Gute für Deine Frau,
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Re: Selbstverteidigung - Legale "Hilfsmittel/Waffen"

Beitragvon cabof » Mi 12. Okt 2011, 11:26

Kleine Biene - alles schön und gut was für solche Fälle angeboten wird, mag hier und da auch zutreffen - wir
wissen aber auch, jetzt speziell Brasilien, das diese Typen unter Drogeneinfluß stehen und das macht sie un-
berechenbar, selbst wenn man alles abgibt ist es kein Garant, das sie aus Frust oder für deren Sicherheit das
Opfer kaltmachen und verschwinden. Solche Erfahrungen sind nicht schön und können einen fertigmachen.
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Re: Selbstverteidigung - Legale "Hilfsmittel/Waffen"

Beitragvon littlebee » Mo 24. Okt 2011, 18:58

cabof hat geschrieben:Kleine Biene - alles schön und gut was für solche Fälle angeboten wird, mag hier und da auch zutreffen - wir
wissen aber auch, jetzt speziell Brasilien, das diese Typen unter Drogeneinfluß stehen und das macht sie un-
berechenbar, selbst wenn man alles abgibt ist es kein Garant, das sie aus Frust oder für deren Sicherheit das
Opfer kaltmachen und verschwinden. Solche Erfahrungen sind nicht schön und können einen fertigmachen.


HuHu Cabof,

ich halte diesen Beitrag jetzt mal oben, weil es mich interessieren würde, wie denn adäquates Verhalten in BR aussehen könnte
.
Meiner Meinung nach, hat man wenig sinnvolle Möglichkeiten, denn mal ganz ehrlich: wie will/kann ich 'nem zugedröhnten Typen begegnen?
Und vor allem: was könnte ich ihm entgegensetzen?

Kampfhund schön und gut aber den kann und will ich ja vielleicht nicht immer bei mir haben...
Hilfsmittel schön und gut aber ich muss nur ein bisschen Pech haben und ziehe den kürzeren bzw. es reicht einfach nicht, um meinen Gegner "auszuschalten" (wer schon mal "nur" betrunken in eine Schlägerei gekommen ist, wird sich vielleicht erinnern, dass der Schmerz erst viel später einsetzt ;-))...
Keine Wertsachen auch schön und gut aber auch das hilft ja nicht weiter, wenn jemand denkt, dass man was lohnenswertes dabei hat...

Bestimmte Orte zu bestimmten Zeiten meiden, kann ja auch schief gehen bzw. es kann auch jederzeit woanders zu einem Angriff kommen- wie der Beitrag von Frankfurter zeigt.

Also: was tun Eure Frauen aktiv- außer (hoffentlich) bislang Glück gehabt zu haben?

Interessierte Grüße,
lb
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Re: Selbstverteidigung - Legale "Hilfsmittel/Waffen"

Beitragvon cabof » Mo 24. Okt 2011, 20:32

Die Leute, die ich kenne, leben halt mit der Situation - fast alle sind schon mal überfallen oder im Bus ausgeraubt worden, die
nehmen es hin wie "Gottgewollt" "Schicksal" - man kann es ja nicht ändern und man muß halt jeden Tag zur Arbeit und kann sich nicht
im Haus einmauern. Es ist a auch nicht so, das man jeden Tag und immer und überall überfallen wird, man geht halt abends nicht mehr
spazieren, nimmt eine Taxe zum Shopping oder zu einem Bekanntenbesuch... bewaffnete Leute kenne ich nicht, auch kein Spray und
einige Familien in Cabo Frio, die in Häusern wohnen haben eben ihre Kläffer. Was ich nicht verstehe, viele schleppen alle Ausweise
und Karten und.und.und mit sich rum, auf dem Weg zur Arbeit halt den Personalausweis.... ich weiß doch im voraus wenn ich Einkäufe
mit Karte tätigen werden... da sind die Leute ein bisschen blauäugig.
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Re: Selbstverteidigung - Legale "Hilfsmittel/Waffen"

Beitragvon Frankfurter » Di 25. Okt 2011, 06:36

... also ich werde jetzt mal zum "Spinner" . Wer überfällt ? Männer oder Frauen. Meist sind es doch Männer ?! Für was brauchen die das Geld / die Wertsachen . Drogen oder Essen. Dann sollte man denen doch die Drogen schenken. Gebt doch einfach die Drogen frei, und die liebe Seele hat Ruh :evil:

In den USA der 30er Jahren wurde auch das große Geld gemacht während der Prohibition. Heute sind es die Drogen. Sind es nicht bestimmte Leute, die das große Geld mit den Drogen kassieren. Bei einer Freigabe würde diese Einnahme nicht mehr bestehen. Die kleinen Dealer , die werden gejagt. Und die großen Bosse #-o
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Re: Selbstverteidigung - Legale "Hilfsmittel/Waffen"

Beitragvon cabof » Di 25. Okt 2011, 11:24

Legalisierung aller Drogen hat sich in Deutschland die Linkspartei auf die Fahnen geschrieben. Dann sollen die auch die Drogen ver-
schenken sonst bleibt es bei der Beschaffungskriminalität und nichts ändert sich. Es ist eine Zumutung, wie an öffentlichen Plätzen
der Städte sich diese Junkies zusammenrotten und sich zudröhnen - eine Schande für jedes Stadtbild und keiner tut was.
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Re: Selbstverteidigung - Legale "Hilfsmittel/Waffen"

Beitragvon markuslanz » Di 25. Okt 2011, 13:32

ich empfehle zur selbstverteidigung eine kleinkalibrige taschenpistole, die ist so klein das sie fast legal ist, und stoert kaum beim tragen. und wenn sich so eine ratte naehert einfach umdrehen und ihr einen dezenten bauchschuss verpassen. das haelt auch garantiert alle anderen umherstehenden ratten ab. danach setzt man seinen weg fort ohne sich auch nur einmal umzudrehen. so als ob man den schuss nie abgegeben hat. mit der zeit wird das alles wie eine reine formsache.

in brasilien muss man eiskalt sein um selbst nicht unterzugehen. :mrgreen:
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