Liebe alle,
vielen vielen Dank für eure Antworten! Ich sehe, es ist ohnehin ein bißchen wie "das Orakel beschwören wollen"....!
Ich habe selbst 10 Jahre in Barcelona gewohnt, mir wurde dort aus der WG meine tolle Canon AE1 samt Zoom geklaut, überfallen sogar in Gruppe 1x (nix Schlimmes, halt ein Junkie, aber mit Messer), beklaut mehrmals, obwohl ich perfekt Spanisch kann. In Bs. As. detto... gleich 2 Überfälle in kürzester Zeit beobachtet, während meinen argentinischen Freunden vor Ort nie was passiert ist. Na ja...
Was mich nervt, ist, dass ich unbedingt hin will, ich muß unbedingt Amazonas und Pantanal sehen, und Bahia, Fortaleza und Rio... aber mein Freund hat Angst um mich. Leider habe ich ihn ein GEO über Rio lesen lassen, nach dieser Lektüre hat man allerdings den Eindruck, dass man sogar am Weg vom Flughafen in die Stadt eine Kugel in den Kopf kriegen kann.
Insofern dachte ich halt, ich überwinde mal meinen Horror vor Gruppenreisen und lasse mich einfach durch Brasilien schippern, dann habe ich einen Überblick und kann ein zweites Mal vielleicht besser überzeugen
Es ist eben grundsätzlich die Frage, was unsereins halt in Ländern rumkrebsen will, in denen es so irre soziale Probleme gibt wie in Brasilien. Man braucht ja nur Cidade da Deus sehen... Selbst in Kuba hatte ich ketztes Jahr den Eindruck, dass die Touris eine seltsame Sache für die Bevölkerung sind. Man braucht sie, gleichzeitig hat man selbst kaum oder nie die Chance, so spazieren zu fahren wie wir.
Ich verstehe es ja sogar, wenn sie uns beklauen....
Jedenfalls: meint ihr, dass so ne Rundreise weniger Anlaß bietet, in blöde Situationen zu kommen?
Danke für die Rückmeldungen aller Art!
Verena