Takeo hat geschrieben:
supergringo hat geschrieben:
Klar, wer nicht mit dem Omnibus fahren muss, nicht früh morgens oder abends bei Dunkelheit auf die Straße geht, im Hochsicherheitstrakt wohnt und ständig die Sicherheitsleute so ausreichend schmiert, dass ja genügend Motivation vorhanden ist, den Job auch wirklich gewissenhaft auszuführen, nur im gesicherten Panzerwagen fahrt (dabei nicht vergessend, Fenster und Türen stets geschlossen zu halten), bei dem sinkt die Wahrscheinlichkeit, (erfolgreich) überfallen oder durch bala perdidas (Querschläger) erschossen zu werden ...
Mach Dich doch nicht lächerlich mit soviel Schwachsinn...
....auf der anderen Seite müsste ich dann aber fragen: wieso stehst Du denn so auf Brasilien wenn Du das Ganze hier so, wie beschrieben, siehst... ein bisschen Nervenkitzel und das Gefühl ein 'Hero' à la 'Krokodile Dundee' zu sein, dass man wegen seiner imensen Menschenkenntniss und seine scharfen Spürsinns immer wieder heil aus diesem Abenteuer heraus kommt? Nee, Gringão, ganz so schlimm ist's jetzt auch wieder nicht - und nach 'Rio' gehe ich nicht!
Liebe Braslienfreunde,
recht hat der supergringo da schon.... Einige der Tipps wollte ich auch auch posten (klingt seltsam), besser einstellen, als mir der Router abkackte.:
Ganz wichtig der Hinweis, nicht herumzudiskutieren, wenn Ihr eine Knarre am Kopf habt. Shit happens... Ich hatte schon 3 nette Leute in meinem Laden zu Besuch und bei der Gelegenheit 2 Knarren am Kopf. Kann ich auch nicht weiterempfehlen, war aber teilweise auf nicht wechselnde Routine, schlechte Beleuchtung und meine eigene Unvorsicht zurückzuführen....
Ich denke, Ihr müsst auch unterscheiden, ob Ihr hier geschäftlich seid und oder in Brasilien wohnt. Das ist jetzt nicht ausgrenzend gemeint, mündet aber in Sicherheitstipps. .. Es gibt Busse in Fortaleza (Jardineira bspw.), die man uneingeschränkt tagsüber empfehlen kann. Allerdings rate ich abends von öffentlichen Verkehrsmitteln ab. Auch ist ein Transfer vom Flughafen, oft besser privat organisiert als per Taxi... Und Geldgeschäfte gehen auch online oder per TED und sollten ggf. telefonisch vorbereitet werden...
Takeo hat auch recht, man kann in D in jedem Bahnhofsviertel was auf die Fresse bekommen kann oder jetzt mal im Grossraum Heiligendamm...auch wurde ich in meinen Besucherjahren nie in Brasilien überfallen und in Köln dann von einem Taschendieb beklaut.....
Fazit: Locker bleiben, aber Gefahren meiden und Ortskundige fragen,
Immer aufmersam sein, grundsätzlich Autos mit Klima und dunklen Scheiben fahren, in deren Ermangelung an der Ampel die Scheiben schliessen, usw..... sind wichtige Tipps.
Für Besucher Brasiliens heisst es aber, Brasilien zu geniessen, ohne an der Grenze das Gehirn abzugeben, sich von Fremden an Strand Ferienwohnungen andrehen zu lassen, hilfsbereite Jugendliche auf baseado anzusprechen, etc.. Stellt Euch einfach vor, dass die Jungs mit der Knarre nichts zu verlieren haben, wenn es denn mal passieren sollte...