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BeitragVerfasst: 10 Jul 2007 12:30 
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oi Amarenilina,

es gibt zum Glück viele Leute, die so denken wie wir, auch im Forum.
Viele Reiche leben ärmer als die Armen.

Ich hatte und habe das Glück, einige Freundschaften persönlich von den Brasilienfreunden und dem Kippe-Forum zu schliessen.
Die Gepräche waren immer wieder toll, nicht nur flach und sinnlos, auch wenn das letzte Bier bei Sonnenaufgang ausgezutzelt wurde.

Ich kenne das Gefühl, eine Knarre am Kopf zu haben, landete mal mitten in einer Schiesserei, habe finanzielle Höhen und Tiefen, bin glücklich.

Die letzte Leiche sah ich vor 3 Tagen am Strand.
Der Hanswurst wollte, ein Richer aus BH, den Fluss Conta überschwimmen, die Flut zog in weg.
Er hatte ganz einfach eine Grundregel, die für ganz Bahia gilt, nicht beachtet.
Angeschwemmt wurde er hier in Concha, die Carangeijos hatten schon ihre Freude.

Mein Wunsch ist, die Kinder gross zu sehen, in ordentlichen Verhältnissen, und dann ab mit den Knochen, unter die brasilianische Erde, lächelnd.
Und wer weiss, vielleicht gibt es danach auch wieder eine traumhafte, feuchte Ummantelung für den kleinen Neto, :assshaking:


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BeitragVerfasst: 11 Jul 2007 20:33 
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Neto hat geschrieben:

Mein Wunsch ist, die Kinder gross zu sehen, in ordentlichen Verhältnissen, und dann ab mit den Knochen, unter die brasilianische Erde, lächelnd.
Und wer weiss, vielleicht gibt es danach auch wieder eine traumhafte, feuchte Ummantelung für den kleinen Neto, :assshaking:


neto, du sprichst mir aus der seele :idea: :idea:



o sol nasce pra todos; a sombra pra quem merece.


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BeitragVerfasst: 09 Aug 2007 14:19 
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Also ich kann dazu nur so viel sagen. Ich bin mit 18 Jahren im Schüleraustausch in Brasilien gewesen. Mein Vater hatte damals auch große Bedenken....weil man ja hier in Deutschland immer zu hören bekommt, dass man in Brasilien sehr sehr gefährlich lebt. Die Organisation mit der ich rüber bin, meinte, dass man eben einige Sicherheitsvorkehrungen beachten muss wie sie hier auch schon mehrfach genannt wurden: Abends nicht mit dem Bus fahren, Reichtum verbergen, etc. Wäre Brasilien so gefährlich, hätte die Organisation bestimmt nicht die Verantwortung übernommen Kinder und Jugendliche dorthin zu schicken. Ich selbst war in Brasilia (ok. da war es nun wirklich nicht gefährlich), aber etwas jüngere Bekannte waren in Sao Paulo über ein Jahr und wir fallen nun wirklich alle auf (blond, blaue Augen, groß) und denen ist auch nichts passiert, weil sie sich angepasst haben. Ich bin selbst oft mit dem Bus allein verreist. Von Fortaleza bis Rio und sogar bis Porto Alegre, war einen Monat in Rio und bin dort auch viel unterwegs gewesen....mir ist nie was passiert, obwohl ich auch abends den Bus genommen habe (sollte man aber wirklich lieber nicht tun...hatte wohl Glück). Ich möchte gerne zu dieser Diskussion sagen, dass Brasilien nicht so gefährlich sein kann, wenn Internationale Austauschorganisation, die einen Ruf zu verlieren haben (und es kommt bestimmt nicht gut, wenn die Kinder nicht leben zurückkommen oder ständig ausgeraubt würden) Austauschprogramme nach Brasilien und sogar in Sao Paulo durchführen....denkt mal darüber nach....


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BeitragVerfasst: 09 Aug 2007 14:45 
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Viva cada dia de sua vida como se fosse o último, pois um dia desses vai ser mesmo.



paz e amor
Severino


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BeitragVerfasst: 09 Aug 2007 17:57 
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Es ist schon merkwürdig.

Brasilien kenne ich seit 1992, dort und bei den folgenden Aufenthalten hatte ich keine Berührung mit Kriminalität. Manche hatten das nicht, aber die vorherrschende Meinung aller war immer: Vorsichtig sein, bestimmte Verhaltensweisen beachten, bestimmte Viertel nachts meiden.

2005 war es schon anders. Immer wieder berichteten mir Bekannte von Tiros und den verirrten Kugeln, was sie meinten verstand ich erst als ich in Recife mitten in eine Schießerei geraten war. Ich war der einzige der stehen blieb, alle anderen gingen auf dem belebten Platz in Panik in Deckung, die Täter rannten an mir vobei, dort wo sie Sekunden zuvor waren, ein Toter und mehrere Verletzte. Eine Execkution nur 50 Meter von der Polizei entfernt, inmitten einer Menge von Touristen und Geschäftsleuten. Die meisten Opfer durch Querschläger.

Und jetzt das:

Ich treffe einen Holländer, der seine Ferienresidenz von Fortaleza nach Den Helder verlegt: Seine Tochter sei drei Mal überfallen worden, er selbst mehrfach mit der Waffe bedroht worden.

Meine Praktikantin ist in Rio geboren. Ich sagte ihr, dass ich mein Praktikum in Brasilien gemacht hätte. Sie hat es abgelehnt ihr Praktikum dort zu machen. Ihre Oma riet ihr davon ab es sei viel viel gefährlicher als vor 3 Jahren noch, die Polizei traue sich nicht mehr in das Viertel obwohl es ni cht zu den übelsten gehöre. Vergewaltigungen und Entführungen befürchtete sie.

Ein Bekannter riet mir ab einen Mietwagen zu nehmen, damit sei man Freiwild, Banden hätten sich darauf spezilaisiert.

Eine langjährige Bekannte ist in Sao Paulo zusammengeschlagen und ihres Handys beraubt worden. Mit dem Messer haben sie noch ihre Initialen in ihren Arm geritzt.

Die Leute sagen übereinstimmend es sei brutaler geworden. Mit ein bisschen Geld für den Überfall könne man sich nicht mehr ohne weiteres freikaufen.



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Schöne Grüße,
tinto


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BeitragVerfasst: 09 Aug 2007 20:28 
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tinto hat geschrieben:

Die Leute sagen übereinstimmend es sei brutaler geworden.


gestern abend an der beira mar:
2 hollaender-im abstand von ca. 2 stunden-ueberfallen und zusammengeschlagen:
Fazit: ein gebrochenes nasenbein, der andere ein blaues auge.
beiden wurde das geld und die handys geklaut



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BeitragVerfasst: 09 Aug 2007 20:31 
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Zuletzt geändert von caboclo am 23 Nov 2007 14:38, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 09 Aug 2007 21:06 
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bala perdida.....oder wie sagen die brasileiras???



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Schöne Grüße,
tinto


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BeitragVerfasst: 09 Aug 2007 21:08 
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Registriert: 20 Jul 2007 21:44
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tinto hat geschrieben:
bala perdida.....oder wie sagen die brasileiras???


oder tiro no escuro?


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BeitragVerfasst: 10 Aug 2007 01:12 
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mikelo hat geschrieben:
tinto hat geschrieben:

Die Leute sagen übereinstimmend es sei brutaler geworden.


gestern abend an der beira mar:
2 hollaender-im abstand von ca. 2 stunden-ueberfallen und zusammengeschlagen:
Fazit: ein gebrochenes nasenbein, der andere ein blaues auge.
beiden wurde das geld und die handys geklaut


PRAIA DE IRACEMA
Turista holandesa encontrada morta
A turista holandesa Cornélia Johanna Von de Bovenkanp, 32 anos, foi encontrada morta, na manhã de ontem, num flat na Praia de Iracema..............

kompletten artikel lesen:

http://diariodonordeste.globo.com/mater ... igo=459645



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