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Oi Gente
Wir haben hier im friedlichen BH natürlich auch eine prominentere Wohngegend, rund um den See in Pampulha. Dort haben auch einige Deutsche es rechtzeitig geschafft, einige Villen zu bauen/kaufen. Dort bin ich, wenn das auch nicht ganz so meine Kreise sind, ab und zu eingeladen.
Mauern, Wachtürme, Wächter, Hunde, Starkstrom, Kameras. Gott sei dank haben die Grundstücke meist Hanglage, so dass man aus dem 2 Stock wenigstens über die Mauer und Drähte mal auf den See schauen kann.
Alle Besitzer bei denen ich war haben trotz dieser Vorsichtsmaßnahme in den letzten 5 Jahren schon Einbrüche und Überfälle gehabt. Meist am Tor, bei Ein und Ausfahrt, beim Hereinlassen von getarnten Lieferanten oder einfach, weil die Faxi trotz Verbot ihren Typen reingelassen und dann drangelassen hat.
Das dauernde Hundegebell hat mich ganz schön genervt, aber wenn es darauf ankam, waren die Hunde leider immer eingesperrt. Der 10.000 Volt Elektrozaun auf der Mauer ist nach 10 Fehlalarmen meist abgeschaltet oder wegen fehlender Wartung außer Betrieb. Und die Wächter auf der Straße schauen weg. Und wenn man mal eine WEB-Cam braucht, Zange genügt.
Die Einstellung der meisten Bewohner: hoffen wir, das wir verschont bleiben und das es vielleicht nur den Nachbarn erwischt, weil dessen Mauer einen Meter niedriger ist. Im Übrigen denken viele an Wegziehen. Aber alle wissen, das die sichtbaren Schutzmaßnahmen das Risiko ehr erhöhen.
Ich wohne in einem Wohnturm, unten Typ Festung mit Pförtner und den üblichen Sicherungen erstes Fenster in 6 m Höhe. Und wenn mal einer trotzdem einbricht, was auch schon vorgekommen ist, hoffe ich, dass er keine Lust hat, bis in den 12 Stock alle Wohnungen abzuklappern.
Meist fehlte dann ein oder 2 Autoradios in der Garage. Die Diebe sind meist aus dem Umfeld des Hauspersonals.
Viele Grüsse
Manfred
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