Sicherung von Immobilien

Tipps zum Erwerb, Verkauf, Vermietung von Häusern, Wohnungen oder Grundstücken in Brasilien (KEINE IMMOBILIEN-ANGEBOTE) sowie Infos zu Bau, Umbau, Ausbau und Renovierung

Sicherung von Immobilien

Beitragvon Seebaer » Do 10. Mär 2005, 21:56

Moin Leute,

ich schaue mich an der oestlichen Kueste im Staate RJ (Gegend um Cabo Frio) nach einem Haus um, bzw. nach einem Stueck Land um dort ein Haus drauf zu erstellen.

Mich wuerde nun mal von Euch interessieren wie Ihr Eure Immobilien so sichert oder gesichert habt und Eure Erfahrungen damit. Ist irgendjemand schon mal ausgeraubt oder schlimmer in seinem eigenen Haus ueberfallen worden?
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Cuidado com cao...

Beitragvon Cuco » Fr 11. Mär 2005, 09:18

@ Seebaer

...sicherlich bei der Planung eines Hauses in Br kein uninteressantes Thema...vielleicht sogar vergleichbar mit dem Thema Wärmeschutz in D...

Wenn man jedoch gefängnismäßig einen Wassergraben mit Staheldraht und Überwachungskameras um sein Haus anordnet wirkt es irgendwann nicht mehr ganz so gemütlich... und zieht erst recht die Aufmerksamkeit auf sich...

Bin nach einigen Überlegungen einfach bei einer angemessenen Anzahl von wehrhaften Hunden gelandet...dazu noch einen dezenten Spiegel oder eine dezente Kamera am Eingang... dort wird man nämlich gerne erwartet wenn man sein Grundstück verlässt (einer meiner cunhadas passiert)...

Mal sehn´was den anderen dazu einfällt...

Gruss

Cuco
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Beitragvon Seebaer » Fr 11. Mär 2005, 18:11

Moin Cuco,

da es sich in der Gegend natuerlich schnell rumsprechen wird wenn sich irgendwo ein "Gringo" niederlaesst ist es sicherlich empfelenswert sein Haus mit Mauer und groesseren Hunden zu sichern. Die wie meistens ueblich eingemauerten Glasscherben sehen natuerlich besch.... aus.
Die Idee mit einer dezenten / versteckten Kamera am Eingang werde ich mal weiter verfolgen.
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Beitragvon Trem Mineiro » Fr 11. Mär 2005, 20:00

Oi Gente

Wir haben hier im friedlichen BH natürlich auch eine prominentere Wohngegend, rund um den See in Pampulha. Dort haben auch einige Deutsche es rechtzeitig geschafft, einige Villen zu bauen/kaufen. Dort bin ich, wenn das auch nicht ganz so meine Kreise sind, ab und zu eingeladen.
Mauern, Wachtürme, Wächter, Hunde, Starkstrom, Kameras. Gott sei dank haben die Grundstücke meist Hanglage, so dass man aus dem 2 Stock wenigstens über die Mauer und Drähte mal auf den See schauen kann.

Alle Besitzer bei denen ich war haben trotz dieser Vorsichtsmaßnahme in den letzten 5 Jahren schon Einbrüche und Überfälle gehabt. Meist am Tor, bei Ein und Ausfahrt, beim Hereinlassen von getarnten Lieferanten oder einfach, weil die Faxi trotz Verbot ihren Typen reingelassen und dann drangelassen hat.

Das dauernde Hundegebell hat mich ganz schön genervt, aber wenn es darauf ankam, waren die Hunde leider immer eingesperrt. Der 10.000 Volt Elektrozaun auf der Mauer ist nach 10 Fehlalarmen meist abgeschaltet oder wegen fehlender Wartung außer Betrieb. Und die Wächter auf der Straße schauen weg. Und wenn man mal eine WEB-Cam braucht, Zange genügt.

Die Einstellung der meisten Bewohner: hoffen wir, das wir verschont bleiben und das es vielleicht nur den Nachbarn erwischt, weil dessen Mauer einen Meter niedriger ist. Im Übrigen denken viele an Wegziehen. Aber alle wissen, das die sichtbaren Schutzmaßnahmen das Risiko ehr erhöhen.

Ich wohne in einem Wohnturm, unten Typ Festung mit Pförtner und den üblichen Sicherungen erstes Fenster in 6 m Höhe. Und wenn mal einer trotzdem einbricht, was auch schon vorgekommen ist, hoffe ich, dass er keine Lust hat, bis in den 12 Stock alle Wohnungen abzuklappern.
Meist fehlte dann ein oder 2 Autoradios in der Garage. Die Diebe sind meist aus dem Umfeld des Hauspersonals.

Viele Grüsse

Manfred
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Beitragvon Seebaer » So 13. Mär 2005, 02:12

Moin Manfred,

also ein Wohnturm soll es auf keinen Fall sein, das habe / hatte ich lange genug und ein Haus in so einer bewachten Schicki Micki Wohnanlage soll es auch nicht sein. Wir wollen eigentlich ganz normal im eigenen Haus zwischen ganz "normalen" Menschen wohnen.

Und da ist eben nun meine Frage, wie mache ich mein Haus in einer normalen Wohngegend so sicher, dass potenzielle "schlechte" Menschen abgeschreckt oder erst gar nicht auf die Idee kommen einen Bruch zu machen. Logisch, eine 100 % Sicherheit kann und wird es sicherlich nie geben, aber man sollte schon das Gefuehl haben, dass bestmoegliche fuer die Sicherheit der Familie und des Eigentums getan zu haben.
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Beitragvon Felix » So 13. Mär 2005, 14:43

Salü Seebaer

Meine Lösung um das Haus relativ sicher zu machen. Hunde und ein Dienstmädchen. Man darf ein Haus einfach nie alleine lassen. Kleindiebe klingeln, wenn niemand antwortet versuchen sie rein zukommen. Profidiebe hält sowieso niemand raus. Also organisiere dich mit dem Dienstmädchen, du gehst nur aus wenn sie zuhause ist und umgekehrt.
Buzios ist ein schönes Stätdchen, aber was macht man dort den ganzen Tag? Fischen, Golf spielen? Buzios besitzt einen sehr schönen Golfplatz.

Gruss

Felix
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Beitragvon Seebaer » So 13. Mär 2005, 20:46

Moin Felix,

danke fuer den Tipp. Ist so ja eine gute Möglichkeit, dass das Haus staendig bewohnt ist.

Buzios ist klasse fuer ein paar Tage zum relaxen oder ein Wochenende zum durchfeten :beer: - aber viel zu teuer !!!! Gibt in der Gegend viele schoene(re) Ecken und zudem viel guenstigere. Ausserdem sind in Buzios vielzuviele Argentiner :P
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Re: Cuidado com cao...

Beitragvon Seebaer » Mi 16. Mär 2005, 22:23

Cuco hat geschrieben:
...sicherlich bei der Planung eines Hauses in Br kein uninteressantes Thema...vielleicht sogar vergleichbar mit dem Thema Wärmeschutz in D...



Besitzt Ihr etwa alle keine Haeuser in Br? Lebt Ihr alle in irgendwelchen Wohnsilos? Oder in Hotels (in denen die Zimmer stundenweise vermietet werden :boobs: :humping: ) :?:
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Beitragvon Trem Mineiro » Do 17. Mär 2005, 05:42

Hallo Seebaer
Ich schließe aus den Beiträgen, dass es wahrscheinlich tatsächlich keine Sicherheit im freistehenden Haus gibt. Die Tipps sind zwar alle nicht fasch. Ich komme mal zurück auf Felix Posting. Ich würde mit ihm wetten, dass ich sein Dienstmädchen rumkriege, mir die Tür zu öffnen (hoffentlich ist sie hübsch) und wirksame Hunde beißen halt Freund und Feind und auch mal Kinder.
Ich glaube, ein Haus ist nur sicher, wenn es ungeschützt ist, es von außen erkennbar nichts zu holen gibt und der Besitzer kein Ausländer ist. Ansonsten ist es nur eine Frage der Zeit, wann es doch mal einer versucht.
Das mit dem Wohnturm (muss ja keine Silo sein) ist keine schlechte Lösung, 200 m² in 1000 m Höhe mit einer 180° Aussicht von 30 km. Ist nur keine Lösung für Leute die am Strand wohnen wollen.

Fragt doch mal bei Neto nach, wie er sein Haus gesichert hat. Ich glaube kaum, das es bei ihm scharfe Hunde oder meterhohe Zäune gibt.

Viele Grüsse

Manfred
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Beitragvon Hans-Joachim Menzel » Do 17. Mär 2005, 16:35

Mein Vorschlag: Condomínio fechado.

Gruß

H-J

P.S.: Ich bereite mich schon mal innerlich darauf vor, daß jetzt Kritik zu meinem Vorschlag kommt, ich würde mich vor der brasil. Gesellschaft abschotten, es wäre elitäres Verhalten, die Armut und das Elend in Brasilien würden mich nicht berühren etc. Das stimmt aber nicht, ich möchte nur unbehelligt leben.
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