Zitat:
Merke, Severino, es ist immer sinnvoller ETWAS zu tun, als garnichts.
Es ist erst recht kontraproduktiv gutwillige Aktivitäten von Dritten im
Vorhinein tot zu quatschen. Nimm du doch mal 10.000 Euro in die Hand
und übernehme damit meinetwegen eine entsprechende Anzahl
Patenschaften. Wenn du keine 10.000 auf die Beine stellen kannst
(oder willst) liegt das woran wohl?
Falsch lol. In diesem konkreten Fall halte ich es nicht für richtig. Einfach Mal so 10,000 Euro sammeln und den Leuten aus der Favela hinwerfen. Genauso produziert man nämlich Taugenichtse. Insbesondere vor dem Hintergrund der brasilianischen Kultur. Und davon hat diese Schulklasse nix mitbekommen.
Und wenn ich 10.000 Euro übrig hätte, würde ich sehr gerne Patenschaften übernehmen. Da ich aber ein staatlich gerupftes Scheidungskind bin, mittlerweile eine neue Beziehung mit bereits 3 eigenen Kindern meiner Frau habe und zusätzlich noch Jonathan bei uns aufgenommen habe, um zusammenleben zu können nach Brasilien auswandern muss, usw... liegt das leider nicht mehr drin. Oder soll ich auf das Feierabend-Bier nach meinem 3. Nebenjob auch noch verzichten?
Eine gutgemeinte Aktion falsch umgesetzt schadet eben mehr, als sie hilft. Das ist das, was mich an der Aktion dieser Schulklasse stört....mal abgesehen davon dass zunächst für die Reise schon viel mehr verprasst wurde, als nun gesammelt werden soll....