soziale Absicherung in Brasilien

Aktuelle Tendenzen und Prognosen der brasilianischen Regierungspolitik und Wirtschaftsentwicklung / Daten und Fakten aus der mehr als 500-jährigen Geschichte Brasiliens

Re: soziale Absicherung in Brasilien

Beitragvon Brazil53 » So 12. Jul 2009, 15:50

Das Thema hat mich auch interessiert, dabei bin ich auf einen Beitrag im Ärzteblatt gestoßen, welches einen Brasilienneuling die Grundinformationen gibt. Ich stell mal einen Ausschnitt hier rein.

........Um die Dramatik des aktuellen Zustands des brasilianischen Gesunndheitswesens zu verstehen, ist es hilfreich, einige Hintergruende dieses Systems zu kennen.
Seit 1934 ist die Verantwortung des Staates für das Gesundheitswesen in der brasilianischen Verfassung verankert. Von 1964 bis 1986 herrschte in Brasilien eine Militärdiktatur. Während dieser Zeit war der Zugang zu ausreichender ärztlicher Versorgung weitgehend jenen vorbehalten, die dafür bezahlen konnten. Während der 70er Jahre stieg der Druck auf die autoritäre Regierung, angesichts eines Anstiegs der Kindersterblichkeit und einer Meningokokken-Meningitis die öffentliche Gesundheit zu verbessern. Die ergriffenen Maßnahmen zeigten einigen Erfolg, allerdings blieb die medizinische Versorgung der breiten Masse katastrophal. In den 80er-Jahren begannen sich die am Gesundheitswesen Beteiligten zu organisieren, und mit dem Ende der Militärdiktatur 1986 konstituierte sich die VIII Conferência Nacional de Saúde mit mehr als 4 000 Teilnehmern aus allen Bevölkerungsschichten.

Aus dieser Konferenz ging das heutige öffentliche Gesundheitssystem Sistema único de Saúde (SUS) hervor, zu deutsch einheitliches Gesundheitssystem. In der Konferenz zeichneten sich zwei ideologische Gruppen ab: auf der einen Seite große Teile der Ärzteschaft, der Gewerkschaften und diverse Bewegungen aus der Bevölkerung, die ein staatliches System mit uneingeschränktem Zugang für alle Brasilianer forderten. Auf der anderen Seite fanden sich die politische Elite, Lobbys und Funktionäre des privaten medizinischen Sektors, welche forderten, den bestehenden privaten Sektor unangetastet zu lassen und lediglich die Basisversorgung der armen Bevölkerung zu garantieren. Über den folgenden Grabenkämpfen gingen viele progressive Vorschläge verloren, nichtsdestotrotz wurde in der ersten demokratischen Verfassung von 1988 eine Vielzahl von gesundheitspolitischen Änderungen festgeschrieben. Der erste gewählte (neoliberale) Präsident schien es allerdings mit der Umsetzung dieser Verfassung in Bezug auf das Gesundheitswesen nicht sonderlich eilig gehabt zu haben, denn erst 1990 begann das SUS zu funktionieren, allerdings mit zahlreichen Fehlern..........


http://aerzteblatt-student.de/doc.asp?docid=101276
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Re: soziale Absicherung in Brasilien

Beitragvon rwschuster » So 12. Jul 2009, 18:45

Brazil53 hat geschrieben:Das Thema hat mich auch interessiert, dabei bin ich auf einen Beitrag im Ärzteblatt gestoßen, welches einen Brasilienneuling die Grundinformationen gibt. Ich stell mal einen Ausschnitt hier rein.

........Der erste gewählte (neoliberale) Präsident schien es allerdings mit der Umsetzung dieser Verfassung in Bezug auf das Gesundheitswesen nicht sonderlich eilig gehabt zu haben, denn erst 1990 begann das SUS zu funktionieren, allerdings mit zahlreichen Fehlern..........


http://aerzteblatt-student.de/doc.asp?docid=101276

Wie hättest du das gemacht in 4 Jahren, schneller, besser?
Fehler hat es heute noch, mich haben sie aber in Goiania aus dem Koma geholt und in Manaus gesundgepflegt
Vollkommen gratis, sogar die Medikamente habe ich nicht bezahlen müssen und ich bin kein Brasilianer
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Re: soziale Absicherung in Brasilien

Beitragvon Brazil53 » So 12. Jul 2009, 22:04

RWS mäkelte
Wie hättest du das gemacht in 4 Jahren, schneller, besser?


Da ich sehr selten in anderen Staaten eine Gesundheitsreform durchführe, ich kann aber bestätigen, dass 2 bis 4 Jahre durchaus realistisch sind. :wink:


Wenn man den Artikel ganz zu Ende liest, kommt man sogar zu einem positiven Fazit:


.......Nichtsdestotrotz gibt es zahlreiche (kleinere) Distrikte, in denen das SUS aufgrund besserer Verwaltung und weiterer lokaler Faktoren hervorragend funktioniert, und es darf nicht übersehen werden, dass das SUS für eine Vielzahl von Brasilianern im Vergleich zu früher eine immense Verbesserung der Gesundheitsversorgung darstellt. Die Kindersterblichkeit ist gesunken, essentielle Medikamente für lebensbedrohliche Krankheiten wie Tuberkulose oder Aids werden kostenlos zur Verfügung gestellt, Epidemien früh kontrolliert, der Zugang zu teuren Leistungen wie Chemotherapien oder Haemodialyse ist deutlich vereinfacht worden. In einer Befragung äußerte sich mit 76 Prozent die Mehrzahl derer, die das SUS in Anspruch nehmen, positiv über die erfahrene Behandlung (Jornal do CONASEMS, Juli/August 1998).......
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Re: soziale Absicherung in Brasilien

Beitragvon Männlein » Mo 13. Jul 2009, 01:33

Teckpac hat geschrieben:Also ich halte die Anschaffung einer privaten KV schon für sehr sinnvoll!! In meiner Familie hier hat es Mitglieder welche diese nicht besitzen. Wenn ich z.Bsp. mit Schwiegermama ins Krankenhaus oder zum Posto de Saùde fahre, nehm ich mir ein Buch mit! Und wenn ich da so um mich schaue, was da an Leuten wartet und in welchem Zustand manche sind, graust es mich! Ob nun die Versorgung besser oder schlechter ist kann ich nicht sagen, da ich die freie Versorgung noch nie in Anspruch genommen habe! Wenn ich aber mit privater KV ins Krankenhaus oder zum Facharzt gehe bekomme ich die gleiche Versorgung oder den gleichen Service den ich von D gewohnt bin! Und 243 Reais sind doch wohl nicht die Welt wenn es um die eigene Gesundheit geht! Diese Aussage bezieht sich auf São Paulo Capital, wie es in anderen Gebieten Brasiliens versorgungstechnisch aussieht...keine Ahnung!!


Hallo

Wer ausschließlich auf den SUS was seine Gesundheitsvorsorge anlangt angewiesen ist der ist eine arme .... . Ich persönlich habe eine KK zusammen mit meiner Frau und bezahle 962 Real im Monat . Und diese KK war das erste was ich an Verträgen abgeschlossen habe vor 12 Jahren als ich nach hier kam noch bevor ich ein Auto gekauft oder nach einem Haus geschaut hatte. Hätte ich mich damals auf den Stantpunkt gestellt ( wie im übrigen viele das hier tun )
Eine KK ist nicht notwendig die paar Real für die drei Arztbesuche im Jahr bezahle ich locker aus eigener Tasche und ansonsten gibt es ja noch den SUS
Ich hätte mich selber ins Knie geschossen . Es ging los nach meinem Unfall als ich auf einem Zebrastreifen platt gemacht wurde . Da war anschließend ein längerer Krankenhaus aufenthalt fällig . Im Einzelzimmer und Chefarztbetreuung und nicht wie in einem staatlichen Krankenhaus des SUS in Gemeinschaftszimmern mit sechs oder mehr anderen Kranken zusammen .
Und ich mußte mich dann später einer Bypassoperation mit vier Bypässen die gemacht wurden unterziehen . Bei SUS wäre das hier wo ich wohne nicht möglich gewesen hätte dafür nach SP gemußt Und jetzt bin ich Dyalisepatient mit viermaliger Dyalis pro Woche . Bei der Klinik wo ich das machen lasse ist kein einziger Patient dem der SUS diese Behandlung bezahlt . Das sind alles da Leutchen in Behandlung mit einer KK wie UNIMED ,GEAB usw . Der SUS stellt allerdings Medikamente zur Verfügung wie Hemax, Calcicec die aber nicht immer in ausreichender Menge vorhanden sind
Also ich möchte ja den jenigen die im SUS eine gute gesundheitliche Versorgung sehen ihren Glauben nicht nehmen .
Aber ein Tip macht eine KK

Bis denne und neulich
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Re: soziale Absicherung in Brasilien

Beitragvon BrasilJaneiro » Mo 13. Jul 2009, 02:26

Eine tolle Sache sich fuer 962 R$ zu versichern. Aber wahrscheinlich fuer jene, die mit dem Wasserflasche zur Tanke laufen unerschwinglich :mrgreen:
Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist eine Untugend. Wissen, aber sich dem Unwissenden gegenüber ebenbürtig verhalten, ist Weisheit.
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Re: soziale Absicherung in Brasilien

Beitragvon Viva Floripa » Mo 13. Jul 2009, 10:35

Männlein hat geschrieben: Und jetzt bin ich Dyalisepatient mit viermaliger Dyalis pro Woche . Bei der Klinik wo ich das machen lasse ist kein einziger Patient dem der SUS diese Behandlung bezahlt . Das sind alles da Leutchen in Behandlung mit einer KK wie UNIMED ,GEAB usw . Der SUS stellt allerdings Medikamente zur Verfügung wie Hemax, Calcicec die aber nicht immer in ausreichender Menge vorhanden sind
Also ich möchte ja den jenigen die im SUS eine gute gesundheitliche Versorgung sehen ihren Glauben nicht nehmen .
Aber ein Tip macht eine KK

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Im Umkehrfall hatte die gesetzliche KV in Deutschland stets die Dyalisebehandlungen für unsere Urlaube auch in Landern bezahlt, wo keine Sozialabkommen bestanden. Diese Kostenüberhameerklärung hatten wir auch für Brasilien, allerdings beschränkt auf die Behandlungskosten, die an heimischer Dyalise entstehen würden - was kostentechnisch in jedem Fall ausgereicht hat. Dyalisatoren und Medikamente hatten wir stets mitgenommen. Leider hat mein Mann diese BR-Reise nicht mehr geschafft. Ich erwähne das nur, imfalle irgend jemand trotz Dyalisepflicht den Mut und das Selbstvertrauen hat, eine solche Reise zu unternehmen.

Aber nun was anderes:
hier wird nur über die KV berichtet, hat jemand Erfahrung mit der INSS? Im Laufe der Jahre habe ich immer wieder gehört, dass es bei den Berechnungen von Altersrenten zu Problemen kommt und wir haben da im vorigen Jahr eine sehr sonderbare Erfahrung gemacht, deren Richtigkeit uns ein Sozialanwalt bestätigt hat. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir die Angelegenheit nicht noch mal verfolgen werden, wenn wir längere Zeit in Brasilien sind.
Vor Jahren konnte beispielsweise meine Schwägerin in BR Rentenansprüche ihrer Eltern nur über einen Rechtstreit einklagen.

Ich hatte darauf gedrängt, bei der INSS Rentenauskünfte über die Rente meines jetzigen Mannes einzuholen. Das funktioniert nur über eine elendslange Warteschlange vor den Schalterreihen.
Jedenfalls waren über die Unterlagen meines jetzigen Mannes keinerlei Daten gespeichert, er war im System überhaupt nicht vorhanden.
Lt. Auskunft der INSS wird ein Rentenkonto gelöscht, wenn über 10 Jahre keine Bewegung auf dem Konto ist. Im Rentenfall hat der Antragsteller Nachweise über Rentenzeiten zu erbringen.
Mein Mann lebt seit über 10 Jahren nicht mehr in Brasilien und leider ist auch das Rentenbuch mit den Nachweisen nicht mehr auffindbar. Lt. INSS genügt es, Bestätigungen der früheren Arbeitgeber beizubringen. Hier hatten wir das Problem, dass eine Firma nicht mehr besteht, eine andere ins Ausland abgewandert ist und telefonisch überhaupt nichts erreicht werden kann. Eine Firma vor Ort hatte nur für die letzen 2 Arbeitsjahre Daten im PC gespeichert, die anderen Jahre waren nirgends auffindbar. Wir trafen frühere Kollegen, die ähnliche Probleme mit den Daten dieser Firma hatten.
Der im Anschluss konsultierte Anwalt meinte, dass ohne Nachweise nichts zu machen sei, im Rentenfall lediglich der Mindestbetrag bezahlt wird. Weitere Arbeitsverhältnisse würden auf einem Rentenkonto beginnen, das bisher keine Einträge hat (ausgenommen der erbrachten Nachweise).
Ein weiterer Vorschlag des Anwaltes war, mit einer Privatvorsorge zu beginnen, ähnlich der Kapitalversicherungen in Deutschland (hierbei ging es nicht um Verkaufsabsichten, sondern um reine Beratung), was natürlich nicht in Frage kommt.

Wenn jemand irgendwelche Tipps auf Lager hat (den Weg des geringsten Widerstandes :) :) )
bin ich ganz Ohr.
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Re: soziale Absicherung in Brasilien

Beitragvon Männlein » Mo 13. Jul 2009, 20:01

Oder eine wahre Geschichte über das Sozialsystem in Brasilien die oftmals hier geschrieben wird .
Also in meiner Familie halt muß präziser werden in der meiner Frau . Gibt es ein Beispiel für gelebtes Sozialsystem in Brasilien .
Also meine Frau hat zwei weitere Schwestern und eine 91 jährige Mutter . Eine der Schwestern spielt vom Winde verweht in Italien und kümmert sich um garnichts was die Familie betrifft . Ja und die andere Schwester ist ein körperbehinderter geistiger Schwachmat von 62 Jahren die heute noch am Rockzipfel der Mutter hängt und jeden Tag ein anderes Problem produziert . Ihre Körperbehinderung und der etwas schwache Kopf haben sie aber nicht daran gehindert von drei verschiedenen Männern die gezeugten Kinder aus zutragen . Diese Kinder zwei Jungen und ein Mädchen sind heute alle Personen in einem Alter das man behaupten könnte sie können ihr Leben selbst meistern . Doch weit gefehlt . Einer ihrer Söhne hat es bis zum Architekten gebracht er baut im Interior Einfamilien Häuser . Die Tochter das Enkelkind der Schwiegermutter also lebt als Schmarotzer auf Kosten ihrer Oma der 91 jährigen Schwiegermutter und lebt mit einem versapschten Musiker zusammen . Man sieht und hört nichts vom Enkel den ganzen Monat nicht . Aber wenn die Rente meiner Schwiegermutter auf dem Konto ist dann steht auch das Enkelkind vor der Tür .
Ja das dritte Kind der Schwester meiner Frau ein Junger Mann heute etwas über 30 Jahre . Das ist das echte Sorgenkind der Familie .
Der hat sein halbes Leben auf der Strasse gelebt wurde immer wieder von der Polizei aufgegriffen und der Familie über geben . Ein Tag später hatte er sich schon wieder verabschiedet aus dem Kreis der Familie . Dieser Junge ist auch mit einen leichten bis mittelschweren Dachschaden ausgestattet . Ein ehemaliger bekannter Arzt beim SUS hat immer wieder durch Einweisungen in eine Klinik für geistig Behinderte dafür gesorgt das etwas Ruhe eintrat . Aber oftmals haben diese Kliniken ihn nicht behalten wollen und ihn einfach wieder auf die Strasse gesetzt . Und schon waren sie wieder da die Probleme für die Oma . Was jetzt wohin mit ihm . So jetzt kam im letzten Jahr er war mal wieder in einer Klinik der Befund eines Brustkrebses dazu .
Er wurde in einem Krankenhaus das zum staatlichen Gesundheitssystem gehört operiert . Nach einer Woche noch mit offener Wunde haben die ihn rausgeworfen . Er stand auf dem Flur und hat öffentlich onaniert . Klar sowas ist nicht tragbar für ein Krankenhaus mit Publikumsverkehr . Aber die haben ihn nicht etwa in eine Klinik für geistig Behinderte getan Nein auf die Strasse da ist viel Platz . So was nenne ich ein funktionierendes Sozialsystem . Überall wo man hinkommt die Frage nach einer Krankenkasse . Das ist auch Brasilien und nicht nur Friede Freude Eierkuchen wie es gerne viele sehen möchten .

Bis denne und neulich
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Re: soziale Absicherung in Brasilien

Beitragvon Itacare » Mo 13. Jul 2009, 21:39

Recht hast. Da haben sich, glaub der Takeo war´s, und n paar andere, schon die Finger wund geschrieben. Würde jedem weltweit gönnen, dass er sich das gleiche leisten kann wie Du. Und, wenn jemand sich es leisten kann, das auch will, und nicht andere Vergnügungen vorzieht.
Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.
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Re: soziale Absicherung in Brasilien

Beitragvon Christian B. » Di 14. Jul 2009, 00:18

rwschuster hat geschrieben:mich haben sie aber in Goiania aus dem Koma geholt und in Manaus gesundgepflegt
Vollkommen gratis, sogar die Medikamente habe ich nicht bezahlen müssen und ich bin kein Brasilianer

Aha, das ist interessant. Und was glaubst Du, wer das Ganze bezahlt oder finanziert? :roll:
Viele Steuerzahler - darunter auch ich (und ich bin auch kein Brasilianer). :evil:
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Re: soziale Absicherung in Brasilien

Beitragvon rwschuster » Di 14. Jul 2009, 03:09

Christian B. hat geschrieben:Viele Steuerzahler - darunter auch ich (und ich bin auch kein Brasilianer). :evil:

Klar, vollkommen richtig, will ja nur sagen das sich die Sozialversorgung verbessert und das Geld an die richtige Stelle kommt. Wenn wer Angst vor seinem eigenen Schatten hat, na gut, soll er sich ne Privatversicherung leisten.
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