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die Bolsa Familia ist eine Stütze.
Antrag ausfüllen, wenn man in der Warteschlange nicht verhungert
und dann werden je nach Kindern 60.- bis 120.- Reais pro Monat zur Verfügung gestellt, das mit einem besonderem Kärtchen bei der casa de loterica abgeholt werden kann.
Gelegntlich werden die Angaben kontrolliert, gilt jeweils für 1 Jahr.
Schulgeld bewegt sich in der gleichen Summe.
Das ist für viele Familien eine enorme Hilfe.
Wer mit Arbeitskarte beschäftigt ist, hat Anspruch auf Arbeitslosengeld.
Ca. 4 bis 6 Monate, ich glaube, man bekommt 50% des Lohnes.
Die erste Auszahlung kann jedoch bis zu 3 Monarten dauern, mit etwas Pech verlässt das Geld den Säckel des Bearbeiters nicht.
Noch eine Art von Sozialhilfe:
Wer einen Autounfall verursacht, wird mit einer Geldstrafe belegt.
Diese kann man mildern, indem man einem Favelachef eine oder mehrere ´Cesta basica´ ( Lebensmittelpaket ) überreicht und abstempeln lässt.
Man kann auch fix dazu verurteilt werden.
Der Favelachef kümmert sich um die Aufteilung.
Aufgrund Millionenbetrügereien auf Seiten der Politiker, muss die Mindestrente jedes Jahr vom Rentenbezieher neu beantragt werden.
Unser Nachtwächter musste neulich seinen halbtoten Vater in die Stadt karren.
Diese Aktion verzehrte eine Monatsrente und die Wartezeit verringerte sich, als Väterchen die Stuhlgangprobleme an den Tag brachte.
Es hat sich einiges gebessert, ein Idealzustand ist es jedoch nocht nicht.
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