SP / Echt soooo schchlimm mit der Kriminalität ?

Allgemeine Fragen & Tipps über alles, was dem Gringo in Brasilien passieren kann

Beitragvon robertwolfgangschuster » Di 17. Okt 2006, 19:03

zwecks der äusserlichen erscheinung. klar hab ich durch die vielen sonnenstd. hier ne andere gesichts und hautfarbe angenommen als unsere genossen im nördlichen deutschland, denoch bin ich dunkelblond mit ziemlich blauen augen... ich bin auch keiner der mit edel jeans oder nike sneakers durch die strassen schlendert... normal halt, easy....

Genau so schaut ein typischer Paulista aus.
Die Familie dort wird Dir am besten sagen und zeigen können, was man tun sollte und was nicht.

Das ist wohl das beste was man dazu sagen kann. São Paulo ist eine Riesenstadt, hat ihre Probleme wie jede andere dieser Grösse, aber es wird schon gewaltig übertrieben, besonders in diesem Wahljahr. Guten Heimflug  :-)br
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Beitragvon chaquetero » Di 17. Okt 2006, 19:55

sach mal señor zapatero/schuster ...

gibts einen post von dir der ernst gemeint ist ???
ich mein, es gibt hier leute die ihre *fragen* ernst meinen...
nix für ungut... :wink:
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Beitragvon caboclo » Di 17. Okt 2006, 20:01

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Beitragvon tinto » Di 17. Okt 2006, 20:08

Ich kenne ja Andalusien seit 1971. Granada wie Malaga und am liebsten Nerja. Also für jemanden, der dort lebt ist die brasilianische Mentalität bei weitem verständlicher als für den deutschen Dorfbauern oder Bankdirektor... :lol:

In Sao Paulo war ich was ich an anderer Stelle schon ausführlich beschrieb 6 Monate. Davon habe ich die meiste Zeit in Diadema gelebt. Und dort ist es garantiert unheimlicher, ärmer und in vielerlei Hinsicht auch problematischer als in den beiden Nachbarstädten Sao Bernado oder Santo André. Lustigerweise hab ich dort auch bei einer Familie gewohnt. Ich war auch in Sao Bernado do Campo und Santo André, dort gibt es Fabriken z.B. von VW und deren Zulieferer, also auch jede Menge Arbeitsplätze.



Alles also halb so wild. Man muss sich auch immer vor Augen führen, wie viele Menschen da leben. Das relativiert automatisch die Gefahr.


Santo André liegt übrigens wie Diadema auch eher südlich als nördlich...von Sao Paulo... :wink: Aber eine Stadtgrenze zu Sao Paulo oder zu Sao Bernado wirst Du vergeblich suchen, das ist alles miteinander verschmolzen, fast mehr noch als an der Costa del Sol die Küstenstädtchen östlich von Malaga bis Gibraltar...oder weißt Du wo Estepona anfängt und aufhört?
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Beitragvon chaquetero » Di 17. Okt 2006, 20:13

caboclo hat geschrieben:
chaquetero hat geschrieben:sach mal señor zapatero/schuster ...

gibts einen post von dir der ernst gemeint ist ???
ich mein, es gibt hier leute die ihre *fragen* ernst meinen...
nix für ungut... :wink:


gibts, gibts, musst ihn nur nach essen fragen!

aber im grunde war dieser post schon ziemlich ernsthaft!



ok, dann wird das wohl wille der natur gewesen sein...
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Beitragvon robertwolfgangschuster » Di 17. Okt 2006, 20:44

chaquetero hat geschrieben:sach mal señor zapatero/schuster ...

gibts einen post von dir der ernst gemeint ist ???
ich mein, es gibt hier leute die ihre *fragen* ernst meinen...
nix für ungut... :wink:

war ernst gemeint, Aber São Paulo und Rio sollten nicht unbedingt als Paradebeispiel für ganz Brasilien herangezogen werden

In Europa ist die Lage ernst aber nicht hoffnungslos
in Brasilien ist die Lage hoffnungslos aber nicht ernst.

Ich bin schon zu lange hier um bei euch noch ernst genommen zu werden, Sorry e gracas a deus :grgr: :herz2:  :-)br
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Beitragvon chaquetero » Di 17. Okt 2006, 21:41

tinto hat geschrieben:Ich kenne ja Andalusien seit 1971. Granada wie Malaga und am liebsten Nerja. Also für jemanden, der dort lebt ist die brasilianische Mentalität bei weitem verständlicher als für den deutschen Dorfbauern oder Bankdirektor... :lol:

In Sao Paulo war ich was ich an anderer Stelle schon ausführlich beschrieb 6 Monate. Davon habe ich die meiste Zeit in Diadema gelebt. Und dort ist es garantiert unheimlicher, ärmer und in vielerlei Hinsicht auch problematischer als in den beiden Nachbarstädten Sao Bernado oder Santo André. Lustigerweise hab ich dort auch bei einer Familie gewohnt. Ich war auch in Sao Bernado do Campo und Santo André, dort gibt es Fabriken z.B. von VW und deren Zulieferer, also auch jede Menge Arbeitsplätze.



Alles also halb so wild. Man muss sich auch immer vor Augen führen, wie viele Menschen da leben. Das relativiert automatisch die Gefahr.


Santo André liegt übrigens wie Diadema auch eher südlich als nördlich...von Sao Paulo... :wink: Aber eine Stadtgrenze zu Sao Paulo oder zu Sao Bernado wirst Du vergeblich suchen, das ist alles miteinander verschmolzen, fast mehr noch als an der Costa del Sol die Küstenstädtchen östlich von Malaga bis Gibraltar...oder weißt Du wo Estepona anfängt und aufhört?



hallo tinto...
also ich muss schon sagen das du andalusien gut kennst. es stimmt das man keinen übergang oder sichtliche grenze zwischen malaga, benalmadena, estepona oder fungirola kennt...
ich lebe hier in santa fe unter den einheimischen, hier ist 0,00 turismus
und muss sagen das ich das sehr genieße. habe zuvor 1,5 jahre in cadiz gelebt, dort war es zwar wunderschön und echt anders als an der costa del sol, aber zuviele turis die einem nach ner zeit echt auf den sack gehen...
ich werd erst mal ganz locker da runter fliegen und das beste daraus machen. wie schon hier erwähnt wurde, gebe ich lieber großzügig was her, auch wenn es nicht ganz freiwillig ist, bevor ich in den bordstein beiße....
desweiteren bin ich auch am überlegen von hier ganz wegzugehen aber das liegt noch fern in den sternen...

danke an alle die so reichlich tipps gegeben haben.

buenas noches...
mfg. André
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Beitragvon wernizh » Di 24. Okt 2006, 12:12

Also bis anhin habe ich in São Paulo, Salvador und sogar auch Rio de Janeiro noch nichts gefährliches gesehen. Obwohl ich oft schon einige Wochen vor Ort war. Gehört habe ich jedoch die verschiedensten Schauergeschichten.

Na vielleicht habe ich bis anhin auch einfach Glück gehabt. Es ist sicher gefährlich in den grossen Städten. Aber allzu übertreiben sollte es man mit der Angst denn doch nicht. Allerdings sollte man die Dinge auch nicht herausfordern!
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Beitragvon Takeo » Mi 25. Okt 2006, 00:58

Aber wirklich!!!

Du kannst in Santo André (liegt übrigens südlich nicht nördlich von SP) am morgen gemütlich zum Bäcker schlendern, ein paar Brötchen, Milch, Käse und Schinken für Deine Gastfamilie einkaufen... am Kiosk stehenbleiben und die Zeitungsüberschriften lesen... Du kannst in Ruhe die Busse nach São Paulo nehmen, gemütlich aus dem Fenster schauen... Du kannst unbesorgt einkaufen und Schopping gehen, Du kannst am Abend sorglos ein Bier trinken gehen... auch über Dein Aussehen oder dass Du nur Spanisch kannst brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen...

Das Einzige was Du tun solltest ist, Dich ab und zu umschauen oder nach komischen Gestalten ausschau halten und bedenken, dass man überfallen werden kann, aber nicht unbedingt überfallen werden wird!

Lass Dich ja nicht verrückt machen... (schliesslich wird man fast nur in Rio überfallen... )
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Beitragvon supergringo » Mi 25. Okt 2006, 10:50

Takeo hat geschrieben:(schliesslich wird man fast nur in Rio überfallen... )
Natürlich, dass konnte ja nur von Herrn Tucher, Verzeihung, von Tucher oder von (einem) "paulista" kommen ... :roll: ... in einer Stadt und einem Bundesstaat, in dem vor wenigen Monaten an die Hundert Busse angezündet wurden, Handgranaten gegen Polizeistationen geworfen wurden, einer unserer User spurlos veschwunden ist (nicht nur virtuell!), da kann man wirklich von "gemütlich" sprechen ... ich kann diese ständigen Verharmlosungen echt nicht mehr ab! Das Land ist an vielen Ecken !&@*$#! und Überfälle sind nicht nur an der Tagesordnung, sondern quasi Akkordarbeit und nicht nur in Rio de Janeiro!


Sicherheitshinweise des AA
BRASILIEN
Stand 25.10.2006
(Unverändert gültig seit: 16.08.2006)

Die Großstädte Brasiliens, insbesondere Belem, Recife, Salvador, Rio de Janeiro und São Paulo, weisen eine hohe Kriminalitätsrate auf (Eigentumsdelikte, Gewaltverbrechen, Entführungen; siehe auch allgemeine Informationen). Vom Besuch von Elendsvierteln (Favelas) wird generell abgeraten. Häufig werden sie von Drogenbanden kontrolliert. Zwischen den Banden und auch mit der Polizei kann es derzeit vermehrt zu bewaffneten Auseinandersetzungen kommen, die auch Unbeteiligte in Mitleidenschaft ziehen können. Vorsicht ist auch in den als sicherer geltenden Stadtteilen angebracht.

Nach Einbruch der Dunkelheit ist besondere Vorsicht geboten, vor allem in weniger belebten Straßen der Innenstädte, an Stränden, sowie in Rio auch auf den Zubringerautobahnen zum Flughafen, der Linha Vermelha, der Linha Amarela und der Avenida Brasil. Auch der zwischen dem nationalen und dem internationalen Flughafen in Sao Paulo verkehrende Zubringerbus war bisher vor gelegentlichen Überfällen nicht sicher. Als Alternative können Taxis (mit Bestellservice) in Anspruch genommen werden, die in größeren Flughäfen auch schon im Flughafengebäude gebucht und bezahlt werden können. Vorsicht ist generell bei der Benutzung von Bussen des öffentlichen Nahverkehrs sowie von Überlandbussen geboten, in denen es immer wieder zu Überfällen mit Schusswaffenanwendung kommt. (In São Paulo werden Busse derzeit auch gezielt von der Drogenmafia in Brand gesetzt, um die öffentliche Ordnung zu stören und den Verkehr zu behindern. Es empfiehlt sich die Benutzung von Taxis, die im Vergleich zu Deutschland relativ billig sind.) An den großen Busbahnhöfen empfiehlt sich besondere Achtsamkeit in Bezug auf Taschendiebe.

Bei Überfällen wird empfohlen, keinen Widerstand zu leisten. Die oft unter Drogeneinfluss stehenden Täter sind in aller Regel bewaffnet und schrecken vor Gewaltanwendung auch aus nichtigem Anlass nicht zurück.

Wertvolle Gegenstände (Schmuck, Kameras, Laptops etc.) sollten nicht offen getragen werden. Es ist aber empfehlenswert, stets einen Bargeldbetrag in Höhe von ca. 100,00 Reais (ggf. als Gegenwert in Euro oder US$) zur widerstandslosen Herausgabe mitzuführen.

Einige einheimische Samen, Pflanzen, Tiere, besonders im Amazonasgebiet, desgleichen Fossilien und bestimmte Mineralien stehen unter strengem gesetzlichen Schutz. Verstöße gegen die entsprechenden Bestimmungen werden auch mit Freiheitsstrafen geahndet (siehe strafrechtliche Vorschriften).

Disclaimer
Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.

Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Reise und Ihre eigene Verantwortung können wir Ihnen nicht abnehmen. Gesetzliche Vorschriften eines Landes können sich ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Landes wird im Zweifelsfall empfohlen. Verweise auf Reise- und Sicherheitshinweise in den Geschäftsbedingungen von Reiseveranstaltern sind für das Auswärtige Amt nicht verbindlich.

http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de ... weise.html
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