Sparmöglichkeit bei Uebersetzungen P>D für die Behörden Sch

Fragen zur Gesetzeslage in Brasilien, Einwanderungs-, Einfuhr- und Zollbestimmungen sowie Steuerfragen

Sparmöglichkeit bei Uebersetzungen P>D für die Behörden Sch

Beitragvon esteban38 » Di 19. Mai 2009, 14:37

Bei Uebersetzungen von Dokumenten Portugiesisch auf Deutsch gibts in der Schweiz eine wie mir scheint gute Sparmöglichkeit:

Die Uebersetzungen kann man legal nämlich durchaus auch selber machen, was so funktioniert:

Man erstellt die Uebersetzung komplett selber, geht damit zum KV und lässt sich die Uebersetzung dort bestätigen.
Wurde damals in Basel-Stadt problemlos so akzeptiert.

Kostenvoranschlag für die Uebersetzungen durchs KV war damals 450 Franken , tatsächliche Kosten nach "meiner" Uebersetzung 60 Franken.

In diesem Sinne
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Re: Sparmöglichkeit bei Uebersetzungen P>D für die Behörden Sch

Beitragvon cabof » Di 19. Mai 2009, 19:51

klappt wohl bei den brasil. Konsulaten nicht, die wollen "akreditierte" Übersetzer sehen mit allem pi-pa-po
und viel Geld... weiß nicht, ob die Konsulate sogar Übersetzer vorschreiben.... wäre mal interessant zu wissen.
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Re: Sparmöglichkeit bei Uebersetzungen P>D für die Behörden Sch

Beitragvon amazonasklaus » Di 19. Mai 2009, 20:36

Eine Frage als Nicht-Schweizer: KV = Kantonalverwaltung?
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Re: Sparmöglichkeit bei Uebersetzungen P>D für die Behörden Sch

Beitragvon BrasilJaneiro » Di 19. Mai 2009, 20:47

esteban38 hat geschrieben:Bei Uebersetzungen von Dokumenten Portugiesisch auf Deutsch gibts in der Schweiz eine wie mir scheint gute Sparmöglichkeit:

Die Uebersetzungen kann man legal nämlich durchaus auch selber machen, was so funktioniert:

Man erstellt die Uebersetzung komplett selber, geht damit zum KV und lässt sich die Uebersetzung dort bestätigen.
Wurde damals in Basel-Stadt problemlos so akzeptiert.

Kostenvoranschlag für die Uebersetzungen durchs KV war damals 450 Franken , tatsächliche Kosten nach "meiner" Uebersetzung 60 Franken.

In diesem Sinne


Wenn man dies uebersetzen kann, ist das eine Arbeitserleichterung und wird auch in Deutschland von vielen akkreditierten Uebersetzer akzeptiert. 60 Franken verdienen fuer einen Stempel und Unterschrift. Ist doch auch gut.

Muss natuerlich Hand und Fuss haben. Sonst wird es nicht akzeptiert.
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Re: Sparmöglichkeit bei Uebersetzungen P>D für die Behörden Sch

Beitragvon esteban38 » Di 19. Mai 2009, 21:05

amazonasklaus hat geschrieben:Eine Frage als Nicht-Schweizer: KV = Kantonalverwaltung?


KV = Kaufmännischer Verein,

@ cabof wie es bei den bras. konsulaten, also Uebersetzung von deutsch auf portugiesisch aussieht, weiss ich nicht mehr genau, meine mich aber erinnern zu können, dass die eine Liste mit ihnen genehmen Uebersetzern haben.

P.S. Die brasilianischen Formulare oder Schriftstücke, welche ich ab und an von Brasilien aus an offizielle Schweizer Amtsstellen schicke, übersetz ich alle selber und unterschreib dann auch mit "für die Richtigkeit der Uebersetzung".
Das hat bis dato (schnell Holz berühren) immer geklappt.
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Re: Sparmöglichkeit bei Uebersetzungen P>D für die Behörden Sch

Beitragvon Itacare » Di 19. Mai 2009, 21:57

@ esteban38
Ist die KV sowas wie in D die IHK?
da muss wohl differenziert werden zwischen Bestätigung (kann praktisch jeder) Beglaubigung (kann Konsulat) und Übersetzung durch einen vereidigten Übersetzer. Das ist sowas wie ein bei Gericht zugelassener Sachverständiger für Sprache. Wenn letzteres verlangt ist, gibt es kein drum rum.
Alles andere: Möglichkeit, Kosten zu sparen.
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Re: Sparmöglichkeit bei Uebersetzungen P>D für die Behörden Sch

Beitragvon Hebinho » Di 19. Mai 2009, 22:11

Es gibt drei grundsaetzliche Unterschiede:

1. die beglaubigte Uebersetzung,
2. die von einem vereidigten Uebersetzer beglaubigte Uebersetzung und
3. die von einem vereidigtem Uebersetzer erstellte und beglaubigte Uebersetzung

Fuer das ganze "Pi-Pa-Po" mit den Brasiliendokumenten ist zumindest bei (Deutschland)deutschen Dokumenten der Fall 2. erforderlich. Dieser vereidigte Uebersetzer muss beim zustaendigen Landgericht eingetragen sein, sonst erhaelt er auch keine "Zulassung" vom dortigen Konsulat. Ich kann also nicht ein uebersetztes Dokument in Berlin von einem dort vereidigtem Uebersetzer beglaubigen lassen und es dann in Muenchen auf den bras. Konsulat vorlegen, wo der Uebersetzer nicht registriert ist (vorlegen kann ich es schon, aber es wird nicht anerkannt).
Nur wenn der auf dem Stempel auf den "Eselsohren" stehende beglaubigende Uebersetzer am Vorlagekonsulat in der Liste steht, wird die Beglaubigung angenommen.

Und mal ganz nebenbei bemerkt: die wenigsten vereidigten Uebersetzer beglaubigen Schriftstuecke, die sie nicht selbst uebersetzt haben.
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Re: Sparmöglichkeit bei Uebersetzungen P>D für die Behörden Sch

Beitragvon BrasilJaneiro » Di 19. Mai 2009, 22:17

Hebinho hat geschrieben:Es gibt drei grundsaetzliche Unterschiede:

1. die beglaubigte Uebersetzung,
2. die von einem vereidigten Uebersetzer beglaubigte Uebersetzung und
3. die von einem vereidigtem Uebersetzer erstellte und beglaubigte Uebersetzung

Fuer das ganze "Pi-Pa-Po" mit den Brasiliendokumenten ist zumindest bei (Deutschland)deutschen Dokumenten der Fall 2. erforderlich. Dieser vereidigte Uebersetzer muss beim zustaendigen Landgericht eingetragen sein, sonst erhaelt er auch keine "Zulassung" vom dortigen Konsulat. Ich kann also nicht ein uebersetztes Dokument in Berlin von einem dort vereidigtem Uebersetzer beglaubigen lassen und es dann in Muenchen auf den bras. Konsulat vorlegen, wo der Uebersetzer nicht registriert ist (vorlegen kann ich es schon, aber es wird nicht anerkannt).
Nur wenn der auf dem Stempel auf den "Eselsohren" stehende beglaubigende Uebersetzer am Vorlagekonsulat in der Liste steht, wird die Beglaubigung angenommen.

Und mal ganz nebenbei bemerkt: die wenigsten vereidigten Uebersetzer beglaubigen Schriftstuecke, die sie nicht selbst uebersetzt haben.


die wuerden das schon machen. nur tatsache ist, dass ein deutscher nicht 100% portugiesisch ueberstzen kann und ein Brasilianer nicht 100% deutsch uebersetzen kann. also nur wenn alles 100%, dann wird er es machen. wenn nicht, kann sein, dass es sogar teurer wird wegen dem mehraufwand.
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Re: Sparmöglichkeit bei Uebersetzungen P>D für die Behörden Sch

Beitragvon Hebinho » Di 19. Mai 2009, 22:22

BrasilJaneiro hat geschrieben:
Hebinho hat geschrieben:Es gibt drei grundsaetzliche Unterschiede:

1. die beglaubigte Uebersetzung,
2. die von einem vereidigten Uebersetzer beglaubigte Uebersetzung und
3. die von einem vereidigtem Uebersetzer erstellte und beglaubigte Uebersetzung

Fuer das ganze "Pi-Pa-Po" mit den Brasiliendokumenten ist zumindest bei (Deutschland)deutschen Dokumenten der Fall 2. erforderlich. Dieser vereidigte Uebersetzer muss beim zustaendigen Landgericht eingetragen sein, sonst erhaelt er auch keine "Zulassung" vom dortigen Konsulat. Ich kann also nicht ein uebersetztes Dokument in Berlin von einem dort vereidigtem Uebersetzer beglaubigen lassen und es dann in Muenchen auf den bras. Konsulat vorlegen, wo der Uebersetzer nicht registriert ist (vorlegen kann ich es schon, aber es wird nicht anerkannt).
Nur wenn der auf dem Stempel auf den "Eselsohren" stehende beglaubigende Uebersetzer am Vorlagekonsulat in der Liste steht, wird die Beglaubigung angenommen.

Und mal ganz nebenbei bemerkt: die wenigsten vereidigten Uebersetzer beglaubigen Schriftstuecke, die sie nicht selbst uebersetzt haben.


die wuerden das schon machen. nur tatsache ist, dass ein deutscher nicht 100% portugiesisch ueberstzen kann und ein Brasilianer nicht 100% deutsch uebersetzen kann. also nur wenn alles 100%, dann wird er es machen. wenn nicht, kann sein, dass es sogar teurer wird wegen dem mehraufwand.


Hast du denn gemeint, der Fall 2. haut den Stempel drauf, wenn da irgendwas nicht koscher ist? Der liest sich das schon durch und dann bekommst du im Regelfall den Fall 3. :mrgreen:

Aber ist schon richtig, denn normalerweise bekommen in den allerseltensten Faellen Diplom-Uebersetzer eine gerichtliche Akreditierung, die mehrsprachig uebersetzen. Das sind normalerweise immer Muttersprachler.
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Re: Sparmöglichkeit bei Uebersetzungen P>D für die Behörden Sch

Beitragvon Itacare » Di 19. Mai 2009, 22:49

o.k. Hebinho, wenn also 2. und 3. = vereidigter beim Landgericht zugelassener Übersetzer nicht verlangt ist - beglaubigen kann doch dann eigentlich jeder, der sich dazu berufen fühlt - Hauptsache es is n Stempel drauf und ne Unterschrift.

1. ist dann ein so dehnbarer Begriff wie Dolmetscher. Würde bei meiner Hochzeit verlangt. Hat die VHS-Lehrerin gemacht, kein Hahn hat danach gekräht. :mrgreen:
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