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BRASILIEN - GHANA: Stimmen der Spieler
27. Juni 2006
von FIFAworldcup.com
Zé Roberto (BRA), Anheuser Busch Bud Man of the Match: Es ist wirklich ein Supergefühl, dass ich heute mein erstes WM-Tor machen konnte. Außerdem freue ich mich sehr darüber, zum zweiten Mal zum besten Spieler des Spiels gewählt worden zu sein. Am meisten freut es mich natürlich, dass wir im Viertelfinale sind. Der Traum ist noch nicht ausgeträumt!
Brasilien ist auf jeden Gegner vorbereitet. Es ist egal, ob wir gegen Frankreich oder Spanien spielen müssen. Bei einer WM kann man sich seine Gegner nicht aussuchen.
In punkto Ballbesitz sahen wir heute nicht gut aus, aber es gab auch schon andere Spiele, bei denen uns der Gegner in diesem Punkt überlegen war. Das ist auch darauf zurückzuführen, dass wir gleich zu Beginn in Führung gegangen sind und die Ghanaer versuchen mussten, das Spiel noch zu drehen.
Ronaldo (BRA): Wie man Fussballgeschichte schreibt? Das ist schwierig, keine einfache Sache. Man muss sehr viele Opfer bringen und hart arbeiten. Der jetzige Erfolg ist ein Produkt meiner langjährigen Bemühungen. Was ich mir jetzt noch für die Zukunft wünsche? Mehr, mehr und mehr. Ich will auch weiterhin Tore schießen, weil ich noch viel mehr zu geben habe.
Ich will noch viele Tore schießen. Ich habe in meinem Leben immer viel bekommen, aber es bekommt nur der etwas, der auch etwas gibt. Ich wäre jetzt gerne in Brasilien, weil ich sicher bin, dass dort jetzt alle feiern ohne Ende. Ich freue mich darüber, dass die Mannschaft weiterkommt, guten Fussball zeigt und Tore erzielt.
Kaká (BRA): Ich habe heute gut gespielt, und wir fangen langsam an, den Ball im Mittelfeld gut laufen zu lassen. Aber wir müssen uns noch steigern; wir können besser spielen, als wir es im Moment tun.
Gilberto (BRA): Wir werden weiter an uns arbeiten und uns als Mannschaft verbessern. Das müssen wir. Insgesamt haben wir heute ein gutes Spiel geliefert, und ich habe mich sehr gefreut, dass auch Adriano wieder ein Tor gemacht hat. Das ist gut für die Mannschaft.
Juninho Pernambucano (BRA): Ob wir nun im Viertelfinale gegen Spanien oder Frankreich spielen, es wird auf jeden Fall sehr schwer. Ich bin immer bereit und würde mich sehr freuen, wenn ich dabei sein dürfte.
Gilberto Silva (BRA): Es ist ganz wichtig, im Viertelfinale ein schweres Spiel zu haben, und ich glaube, da können wir zeigen, wie stark wir als Mannschaft sind. Wir werden mit jedem Spiel besser, aber wir können sicher besser spielen als heute.
Roberto Carlos (BRA): Für uns ist es aufregend, immer weiter im Turnier voranzukommen. Man muss sich nur die Schweiz ansehen – sie haben kein Spiel verloren, aber sie müssen dennoch nach Hause fahren. Es ist eigentlich egal, gegen wen wir im Viertelfinale spielen (Spanien oder Frankreich), es wird sicher ein tolles Spiel. Ghana hat heute sehr gut gespielt, sie haben ein paar tolle Spieler – es war wirklich ein hartes Stück Arbeit für uns.
Cafu (BRA): Wir machen in jedem Spiel weniger Fehler. Ich glaube, die Mannschaft wird mit jedem Spiel besser, und jetzt müssen wir auch wie der Favorit spielen, als der wir gelten.
John Pantsil (GHA): Brasilien war sehr gut. Aber wir waren auch gut. Die frühen Tore waren der entscheidende Faktor im Spiel. Je offensiver wir spielten, desto offener waren wir auch hinten.
Eric Addo (GHA): Brasilien war ein klein wenig besser, sie haben sehr gut gespielt. Sie haben uns kommen lassen und uns sehr gut ausgekontert. Es war unglücklich, dass das zweite Tor gegeben wurde, denn ich glaube, es war Abseits.
Matthew Amoah (GHA): Ich bin sehr glücklich, dass wir Afrika repräsentieren durften und beweisen konnten, dass wir nicht schlechter Fussball spielen als die anderen Afrikaner. Gut zu spielen ist nicht das Wichtigste, man muss auch Tore schießen und gewinnen.
John Mensah (GHA): Das war heute ein sehr gutes Spiel von uns. Wir haben gut gespielt, aber kein Tor geschossen, und das rächt sich im Fussball. Wenn man gut spielt, aber keine Tore macht, kann man keine Spiele gewinnen. Wenn wir das 1:1 erzielt hätten, wäre das Spiel anders gelaufen, aber wir haben eben nicht getroffen.
Derek Boateng (GHA): Wir müssen mehr Tore machen. Wenn man selbst nicht trifft, kriegt man irgendwann einen rein, und so kann man nicht gewinnen.
Sulley Muntari (GHA): Vielleicht hat der Schiedsrichter heute ein bisschen zu schnell die Karten gezückt. Das war ein Problem für uns, denn als wir das Mittelfeld kontrollieren wollten, konnten wir nicht richtig in die Zweikämpfe gehen, weil wir Angst haben mussten, eine Gelbe oder Rote Karte zu kassieren.
Michael Essien (GHA): In Zukunft werden wir beweisen müssen, dass wir nicht nur gut Fussball spielen, sondern auch taktisch clever agieren können. Und wenn wir drei große Torchancen haben, müssen wir wenigstens eine davon verwerten. Da liegt die Zukunft für Ghana, und wir müssen versuchen, diese Ziele zu erreichen.
Stephan Appiah (GHA): Wir müssen uns jetzt auf den nächsten Afrikanischen Nationen-Pokal konzentrieren, und hoffentlich sind wir dann bei der nächsten FIFA WM in Südafrika in vier Jahren so weit.
Gruss brasilmen Thomas
http://www.brasilmen.de
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