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 Betreff des Beitrags: Sprachkurs in Deutschland
BeitragVerfasst: 02 Aug 2007 18:02 
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Hallo,

habe mir überlegt ob meine Freundin nicht mal ein Visum für eine Deutsch-Intensivsprachkurs beantragen sollte. Hat das schon einmal jemand von euch probiert?

In der Visa-Info unter
http://www.brasilia.diplo.de/Vertretung ... =Daten.pdf
steht:

• Persönliches, formloses Schreiben in deutscher Sprache, in dem Sie erläutern, welchem Zweck der Sprachkurs in Deutschland dienen soll

Was schreibt man da am besten? Verlängerter Aufenhalt ohne zu heiraten? :wink:
Frage mich auch, wie denn jamand der einen Sprachkurs besuchen möchte, das Anschreiben in Deutsch verfassen soll :shock:


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 Betreff des Beitrags: Re: Sprachkurs in Deutschland
BeitragVerfasst: 03 Aug 2007 12:01 
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fantasma hat geschrieben:
Frage mich auch, wie denn jamand der einen Sprachkurs besuchen möchte, das Anschreiben in Deutsch verfassen soll :shock:


die frage kann ich dir beantworten:

indem er derjenigen, der fuer ihn den deutschen text der botschaft gelesen hat, in demselben deutsch an die botschaft schreiben laesst.

waerst du alleine nie drauf gekommen, wetten.. :shock:



gruesse, diter

Certo dia, o índio pegou a canoa e remou, remou, remou até encontrar a bela Iara, que o levou para o fundo das águas.


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BeitragVerfasst: 03 Aug 2007 12:28 
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Das größere Problem wird wohl der NACHWEIS für den Sprachkurs beim Konsulat sein (mind. 20 Wochenstunden) bzw. die vom dt. Konsulat akzeptierte Anmeldung - denn die brauchst du auch für das Visum und die gibt dir der Sprachverantstalter eigentlich nur, wenn der Kurs auch bezahlt ist, alles andere ist dem Sprachveranstalter egal.

Das Konsulat wiederrum stellt dir nur das Visa über die KursDAUER aus und beide Seiten (Konsulat/Kurs) sind sich zu nichts verpflichtet - d.h. falls ein Teil des Kurses nicht angetreten werden kann, weil das Konsulat zu langsam mit dem Visum war, so kannst du nur auf Kulanz hoffen.

Kann eine recht teure Angelegenheit für ein Visum werden, wenn sich die betreffende Person noch nicht sicher ist, ob Sie das auch wirklich durchziehen will, denn 3 Monate kann Sie ja auch so in der EU bleiben und einen Sprachkurs machen, mußt also gleich mal 'nen Kurs für länger belegen :roll:


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BeitragVerfasst: 03 Aug 2007 15:09 
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Gunni hat geschrieben:
Das größere Problem wird wohl der NACHWEIS für den Sprachkurs beim Konsulat sein (mind. 20 Wochenstunden) bzw. die vom dt. Konsulat akzeptierte Anmeldung - denn die brauchst du auch für das Visum und die gibt dir der Sprachverantstalter eigentlich nur, wenn der Kurs auch bezahlt ist, alles andere ist dem Sprachveranstalter egal.

Das Konsulat wiederrum stellt dir nur das Visa über die KursDAUER aus und beide Seiten (Konsulat/Kurs) sind sich zu nichts verpflichtet - d.h. falls ein Teil des Kurses nicht angetreten werden kann, weil das Konsulat zu langsam mit dem Visum war, so kannst du nur auf Kulanz hoffen.

Kann eine recht teure Angelegenheit für ein Visum werden, wenn sich die betreffende Person noch nicht sicher ist, ob Sie das auch wirklich durchziehen will, denn 3 Monate kann Sie ja auch so in der EU bleiben und einen Sprachkurs machen, mußt also gleich mal 'nen Kurs für länger belegen :roll:


Der Sprachkurs ist nicht das Problem. Denn muss sie oder so machen. Und falls sie kein Durchhaltevermögen zeigt, dann ist sie die falsche Frau für mich. Der Sprachkurs ist dann immer noch VIEL billiger, wie eine Scheidung :wink:


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BeitragVerfasst: 03 Aug 2007 15:37 
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Klar - versteh ich :lol:

Was mich an der Sache gestört hat, war, daß wir entweder gleich in die Vollen gehen und bspw. den Kurs für 6 Monate gleich im voraus bezahlen, damit wir dann das entsprechende Visum auf eigenes Risiko bekommen oder aber eben nur Monat für Monat und dann wegen der Visa-Verlängerung jedesmal mit den Ausländerbehörden rummachen (die teilweise recht willkürlich verlängern können).

Problem ist halt, daß man nach einer Einreise den Status der Einreise nicht mehr switchen kann und erst wieder raus muß - daher ist natürlich Sprachvisum gleich von Anfang an hochinteressant, auch wenn's nur für einen Monat ist.


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BeitragVerfasst: 03 Aug 2007 19:11 
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Genau auf dem Weg ist meine heutige Frau damals nach Deutschland gekommen. Um ein solches Visum zu bekommen gibt es aber einige Hürden, die es zu überwinden gibt:

1. Um das Visum zu beantragen muss sie einen Sprachkurs (Vollzeit von 20 Wochenstunden nachweisen). Das bietet eine gute VHS an, wobei man da nur nach einem Sprachtest (Einstufungstest) eine Bescheinigung bekommt. Es erfordert etwas Ehrgeiz und Kontakte in DE um eine Zulassung zu bekommen ohne vorher einen solchen Einstufungstest gemacht zu haben.

Die Sprachkurse gehen aber auf Dauer auch ganz gut ins Geld. Ich glaube der 2 Monats-Vollzeitkurs kostet am Anfang noch ca. 200-250€ (damals bei uns an einer VHS) und wird mit jeder Schwierigkeitsstufe dann teurer (bei uns bis zu 400-450€ glaube ich). Bei 2 Jahren kann man sich dann ausrechnen was das macht...

2. Man muss entweder jemanden in DE kennen, der für den Sprachschüler eine Verpflichtungserklärung abgibt, wobei man sich da vorher über die möglichen Konsequenzen im klaren sein sollte, oder der Sprachschüler kann in DE ein Konto mit (ich glaube es waren) 6.000€ / Jahr nachweisen.

Anmekrung: Um ein Konto zu eröffnen muss man aber in DE gemeldet sein, was dann wieder einmal typisch deutsch sein dürfte :) Wir haben damals den Weg der Verpflichtungserklärung gewählt, da es der für uns einfachere und preiswertere war (Wobei ich hier auch Lohnnachweise etc. vorlegen musste). Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber ich glaube es war damals so (ist schon ein paar Jahre her) :) Anlaufstelle für uns damals war das Ausländeramt der Stadtverwaltung.

4. Man muss für die Dauer des Sprachkurses eine Krankenversicherung in DE nachweisen können. Eine gesetzliche Krankenkasse wird/darf Sprachschüler nicht versichern, daher müsst Ihr das privat machen.
Dafür gibt es aber auch schon recht preiswerte Lösungen wie z.B. die Vers. für Sprachschüler von http://www.care-concept.de/ - Care College oder Care College Plus (für Anfangs ab 29€ (Plus ab 49€) pro Monat). Hier habe aber auch ich die Versicherung für meine heutige Frau abgeschlossen.

5. Wie man an eine Wohnung für den Zeitraum kommt, dazu kann ich leider nicht viel sagen, da dieses Problem für uns nicht akut war. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass es hier ohne Kontakte in DE auch wieder eine echte Hürde gibt.

Wenn das alles irgendwie klappt, dann bekommt man ein Sprachvisum für die ersten 3 Monate ausgestellt, dass man nach der Einreise in DE aber auch gleich (mit entsprechenden Nachweisen auf maximal 2 Jahre) verlängern kann.

Wenn die Sprachkurse als Vorbereitung für ein Studium in DE gelten sollen, dann ist es wichtig das Sprachvisum von Anfang an auch für Sprachkurse + anschl. Studium zu beantragen. Man hat uns damals gesagt, dass man das Studium nicht nachträglich hinzufügen kann und dann erst wieder ausreisen und ein neues Visum beantragen müsste, Das erspart man sich, wenn man es von Anfang an so beantragt (kostet nicht mehr und ist auch nicht mehr Aufwand).

Alles in allem kommt man sich dabei vor als würden einem zur Beantragung nur Steine in den Weg gelegt werden und nachdem man das erste Visum bekommen hat wird es fast unkontrolliert auf bis zu 2 Jahre wieder und wieder verlängert.

Vielleicht gibt es aber auch noch andere Wege, wie zum Beispiel Austauschprogramme wie DAAD oder über Partnerschaften einzelner Hochschulen/Unis, die einem ein Studium in DE ermöglichen (inkl. die Sprachkurse als Vorbereitung). Zu diesem Thema habe ich leider auch keine Erfahrungen...

Mein Fazit damals war aber gewesen: Wenn man keine massive Unterstützung durch Austauschprogramme, Partnerschaften zwischen Unis oder jemanden direkt aus DE bekommt, dann ist es quasi unmöglich all diese Kriterien zu erfüllen. Okay, das ist meine perönliche Meinung/Erfahrung. Ich würde mich auch einmal dafür interessieren welche Erfahrungen andere mit einem Sprachvisum gemacht haben....

Ich hoffe es hat Dir geholfen und Euch nicht verschreckt :)

Ah ja, ich hatte Vergessen das der Antrag an sich dann auch noch einmal ein ziemliches hin und her war. Da meine Verpflichtungserklärung in DE gestellt wurde, musste diese erst, zusammen mit den anderen Unterlagen der Sprachkurse etc., nach Brasilien gesendet und dort zusammen mit dem Antrag an der deutschen Botschaft eingereicht werden. Plant dafür am Besten ausreichend Zeit mit ein. Den Antrag dann in Brasilien zu stellen war aber glaube ich dann das allerkleinste Problem.



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Deutschsprachige Reiseführung in Paraìba und
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BeitragVerfasst: 03 Aug 2007 20:07 
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fantasma hat geschrieben:
Der Sprachkurs ist nicht das Problem. Denn muss sie oder so machen. Und falls sie kein Durchhaltevermögen zeigt, dann ist sie die falsche Frau für mich. Der Sprachkurs ist dann immer noch VIEL billiger, wie eine Scheidung :wink:




Genau das mußt du wissen. Falsche Frau, dann Adieu! Richtige Frau, dann heiraten und alles ist klar.Wo ist das Hindernis. Wenn du selbst die richtige Frau nicht heiraten willst, dann gehe in den Puff und bleibe Junggeselle und spiele der Frau nichts vor.


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BeitragVerfasst: 04 Aug 2007 14:06 
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BrasilJaneiro hat geschrieben:
Genau das mußt du wissen. Falsche Frau, dann Adieu! Richtige Frau, dann heiraten und alles ist klar.Wo ist das Hindernis. Wenn du selbst die richtige Frau nicht heiraten willst, dann gehe in den Puff und bleibe Junggeselle und spiele der Frau nichts vor.


Was hast du denn für ein Problem? Verstehe überhaupt nicht den Zusammenhang. Warum sollte ich mich auch wundern: 90 % deiner Kommentare im Forum sind sowieso daneben.


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BeitragVerfasst: 04 Aug 2007 16:33 
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Registriert: 08 Feb 2007 20:33
Beiträge: 70
@BrasilJaneiro: Dein Beitrag liest sich gerade so als hättest Du durchgehalten aber weder lesen noch schreiben gelernt ;P.



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BeitragVerfasst: 05 Aug 2007 09:32 
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Guaraná hat geschrieben:
@BrasilJaneiro: Dein Beitrag liest sich gerade so als hättest Du durchgehalten aber weder lesen noch schreiben gelernt ;P.




Habe mal in München gelebt. Kann sein, daß dies daher kommt.


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