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Tipps und Fragen von Auswanderungswilligen und Leuten, die es schon in Brasilien geschafft haben / Wirtschaftliche Unabhängigkeit

Beitragvon dietmar » Mi 13. Jun 2007, 18:45

O_Periquito hat geschrieben:mit deinem lohn das ist ok, damit kannst du ganz gut über die runden kommen, und wenn das geld knapp wird kannst du ja immer noch deine verwandten besuchen.


Bei dem Gehalt werden eher die Verwandten ihn besuchen kommen ... :lol:
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Beitragvon Bernado » Do 14. Jun 2007, 09:34

Ich habe ein inneres Lächeln und bin der Meinung als Single kommst Du nicht zurück. Ein Bekannter kam mit Frau und Kinder nach Deutschland zurück.

Grüsse Bernd
"In Mallorca trifft man mehr Deutsche als in Berlin."
Thomas Gottschalk am 23.6.2007
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Beitragvon ooModoo » Mo 6. Aug 2007, 08:35

hallo zusammen!

sorry, das ich jetzt erst wieder antworte.

ich habe meine entscheidung getroffen und werde wie ich euch geschrieben habe nach curitiba gehen.

leider hat es sich ein wenig nach hinten verschoben...einige lehrgänge dauerten ein wenig länger und andere muss ich noch in einer woche machen.

wenn sich nichts ändert werde ich ende august meine längere reise antretten.

ich habe mir in der zeit viele gedanken zu diesem thema gemacht und auch viele dinge zu gelesen, auch nun eure antworten zu meiner frage.

es ist denke ch mal wirklich der richtige entschluß von mir den schritt zu wagen und ich freue mich riesig auf die zeit in brasilien.

das es da vieleicht auch nicht ganz einfach wird, davon bin ich auch mehr als überzeugt.

ich habe mich sehr viel mit meiner familie in brasilien unterhalten...opa,oma und onkel alle sind der meinung wenn man auf dem tepisch bleibt kann man mit ca 3100 R$ ein schönes leben haben.
das waren meine oder sind meine größten bedenken.

aber wer hat hier in deutschland schon 1000euro für sich verfügbar und kann damit machen was er will?das haben in der heutigen zeit auch die wenigsten.

wer aud dem Forum kommt denn aus der nähe von curitiba? wäre schön vieleicht so auch anschluss zu bekommen.

gruss
Ingo
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Beitragvon dietmar » Mo 6. Aug 2007, 09:39

Nach brasilianischen Maßstäben gesehen komme ich tatsächlich aus der Nähe! :D

Bin eigentlich in Toledo sogar schon fast in der Nachbarschaft! Sind nämlich nur rund 550 Kilometer .... :wink:

Liebe Grüsse, Dietmar
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Beitragvon O_Periquito » Mo 6. Aug 2007, 11:45

wir wohnen in blumenau, nach brasil. massstäben auch recht dicht, ca. 300km entfernt.

wirst sehen, du hast dich richtig entschieden und deine 3 jahre jahre werden ruck zuck vorbei sein.

ich würde mich nicht wundern wenn bernado recht bekommt. ist sehr schwierig sich vorzustellen das du als single nach drei jahren zurück gehst. :lol:
gruss periquita
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Beitragvon Strandläufer » Do 9. Aug 2007, 09:55

Nun, da du dich entschieden hast, meine Meinung ist:

Du wirst ausgenutzt, es ist zu wenig Geld.
3100 brutto ? Was bleibt netto übrig ?
Auto, ein Firmenwagen ?

Das sind ja nur knapp über 1000 Euro brutto, ein Witz.

Leider gelingt es Firmen immer wieder Leute, die in D´land keine Perspektive sehen oder einfach mal ins Ausland wollen, weit unter Preis einzukaufen. Von dem Geld kann man nichts für die Zukunft zurücklegen, keine Familien ernähren. Einfach unangemessen für eine Auslandsentsendung, die haben es geschafft einen deutschen Arbeitnehmer nach brasilianischem Lohnniveau entsendet zu bekommen.

Meine Meinung, sehen andere vielleicht anders,
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Beitragvon Severino » Do 9. Aug 2007, 10:42

Strandläufer hat geschrieben:Nun, da du dich entschieden hast, meine Meinung ist:

Du wirst ausgenutzt, es ist zu wenig Geld.
3100 brutto ? Was bleibt netto übrig ?
Auto, ein Firmenwagen ?

Das sind ja nur knapp über 1000 Euro brutto, ein Witz.

Leider gelingt es Firmen immer wieder Leute, die in D´land keine Perspektive sehen oder einfach mal ins Ausland wollen, weit unter Preis einzukaufen. Von dem Geld kann man nichts für die Zukunft zurücklegen, keine Familien ernähren. Einfach unangemessen für eine Auslandsentsendung, die haben es geschafft einen deutschen Arbeitnehmer nach brasilianischem Lohnniveau entsendet zu bekommen.

Meine Meinung, sehen andere vielleicht anders,

Ja, sehe ich anders. Du schaust nur das Einkommen an. Dann vergleichst Du das 1:1 mit dem deutschen Niveau. Das macht überhaupt keinen Sinn.
Die Zeiten, in denen Expats oder auch Servicemonteure fürstlich entlohnt werden sind schon lange vorbei. Genauso wie die, in denen es keine gut ausgebildeten Leute in Brasilien gab.
Da Du ja nichtmal weisst, wieviel im netto bleibt, gehe ich auch davon aus, dass Du von den Lebenshaltungskosten keine Ahnung hast. Zu Deiner Info: Der brasilianische salario minimo ist bei R$ 380. Das durchschnittliche Familieneinkommen bei R$ 1.100
Ein Verdienst vom 8-fachen salario minimo ist für diese Aufgabe angemessen. Nicht fürstlich aber gut. Ein Brasilianer hätte vermutlich weniger bekommen.
P.S.: Wir kommen mit R$ 1.500 im Monat gut durch. Wir, das sind zwei Erwachsene, drei Kinder, die Schwiegermutter, der Ziehsohn, ...
Und genau wie ooomoo haben wir ein Haus, zahlen also keine Miete. Natürlich hätten wir auch keine Probleme R$ 10.000 im Monat zu verjubeln....
Zuletzt geändert von Severino am Do 9. Aug 2007, 10:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Lauros » Do 9. Aug 2007, 10:42

Um genau zu sein sind das 1189 Euro und damit kann man auf jeden Fall im Raum Salvador gut leben (kann nichts zu Curitiba sagen)obwohl Ich denke das Bahia erheblich Günstiger von den Lebenshaltungskosten ist als Südbrasilien (Ich war bis jetzt im Süden nur in RIO und Sao Paulo) :!:
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Beitragvon Strandläufer » Do 9. Aug 2007, 14:40

Natürlich kenne ich die Lebenshk. Ein Bekannter muß mit Frau und 2 Bälgern von 1200 R$ leben, das war schon (in RS) vor 2 Jahren ein Kunststück. Nur Verzicht und Traurigkeit, eine uralte Karre, kein Urlaub, keine weiterführende Schule. Wer das will ist Masochist.

Bin sehr interessiert, wie der Nettolohn errechnet wird, laß doch mal hören.

Du hast meine Intention nicht erkannt. Es kann doch nicht OK sein, auf Entwicklungslandniveau zu sinken. Dann geht der nächste nach Timbuktu und bekommt dafür 100 Euro im Monat ?
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Beitragvon ooModoo » Do 9. Aug 2007, 15:16

tach zusammen,

also ich denke mal das ich mit 3100 R$ netto normal leben kann.

bekomme ein haus mietfrei gestellt. brauche nur die umkosten zu tragen.

warum sollte ich dann nicht von diesem geld gut leben können?

ich lese hier schon seit 2005 vorher unter anderen namen mit.. die meisten leute die hier sagen man könne mit so wenig geld nicht in brasilien leben sind sehr oft die die selber nur in deutschland leben und vieleicht träumen mal dort in brasilien zu leben.

ich kann euch da nur ein beispiel geben mein opa lebt seit 40 jahren in südamerika...erst in venezuela und jetzt in brasielen...mitlerweile ist der mann rentner und lebt von 1400euro rente....hat davon ein haus zu unterhalten ein boot, 2 autos und 2 hunde. und ich kann da selber nur sagen er lebt überhaupt nicht schlecht.

ich glaube einige menschen haben einfach nur verdrehte ansichten vom leben.

wer hat denn hier in deutschland sagen wir mal ein handwerker mitte 20 in einem kleinem unternehmen...mit einem lohn von 1600 bis 1800euro netto nach abzug von miete, versicherung usw noch mehr als 1000euro übrig und will noch große sprünge machen? also ich kenne da keinen!!

aber jeder mensch hat seinen eigenen lebensstil..der eine braucht viel der andere weniger. nur sollten menschen bei so etwas mitreden die selber einmal in so einem land gelebt haben oder irgndwie eine verbundenheit damit haben.
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