Strandläufer hat geschrieben:
Nun, da du dich entschieden hast, meine Meinung ist:
Du wirst ausgenutzt, es ist zu wenig Geld.
3100 brutto ? Was bleibt netto übrig ?
Auto, ein Firmenwagen ?
Das sind ja nur knapp über 1000 Euro brutto, ein Witz.
Leider gelingt es Firmen immer wieder Leute, die in D´land keine Perspektive sehen oder einfach mal ins Ausland wollen, weit unter Preis einzukaufen. Von dem Geld kann man nichts für die Zukunft zurücklegen, keine Familien ernähren. Einfach unangemessen für eine Auslandsentsendung, die haben es geschafft einen deutschen Arbeitnehmer nach brasilianischem Lohnniveau entsendet zu bekommen.
Meine Meinung, sehen andere vielleicht anders,
Ja, sehe ich anders. Du schaust nur das Einkommen an. Dann vergleichst Du das 1:1 mit dem deutschen Niveau. Das macht überhaupt keinen Sinn.
Die Zeiten, in denen Expats oder auch Servicemonteure fürstlich entlohnt werden sind schon lange vorbei. Genauso wie die, in denen es keine gut ausgebildeten Leute in Brasilien gab.
Da Du ja nichtmal weisst, wieviel im netto bleibt, gehe ich auch davon aus, dass Du von den Lebenshaltungskosten keine Ahnung hast. Zu Deiner Info: Der brasilianische salario minimo ist bei R$ 380. Das durchschnittliche Familieneinkommen bei R$ 1.100
Ein Verdienst vom 8-fachen salario minimo ist für diese Aufgabe angemessen. Nicht fürstlich aber gut. Ein Brasilianer hätte vermutlich weniger bekommen.
P.S.: Wir kommen mit R$ 1.500 im Monat gut durch. Wir, das sind zwei Erwachsene, drei Kinder, die Schwiegermutter, der Ziehsohn, ...
Und genau wie ooomoo haben wir ein Haus, zahlen also keine Miete. Natürlich hätten wir auch keine Probleme R$ 10.000 im Monat zu verjubeln....