Trem Mineiro hat geschrieben:
OI Galera
Man muss sicher immer den Einzelfall sehen. Bei normalen Einfachkrankheiten, sauber diagnostiziert, Kostenübernahme geklärt, läuft das für die Mittelschicht sicher gut. Schließlich überleben das ja die meisten Brasilianer auch. Und bei den medizinischen Zuständen im Jahre 1960 haben sich die Deutschen damals ja auch nicht beklagt.
Unbefridigend ist nur, dass Brasilien als Schwellenland und BH als quasi erste Welt sich noch mit Zuständen zufrieden gibt, wie in den 60gern waren und schlechter (immer auf die Leute mit Geld bezogen.)
Dazu auch in meinem Fall, nörgeln gilt nicht, ich habe gewußt worauf ich mich einlasse, habe ich jedenfall gedacht, nur das es im Ernstfall mal so schlimm sein kann, hätte ich nicht gedacht.
Leider machen diese Probleme es einem seh schwer, sich für einen Lebensabend in Brasilien zu entscheiden, wovon wir doch alle träumen, alte Leute sind hier echt im A....
Gruß
Manfred
JA es sind Einzelfälle und es zeigt sich erst richtig, wenn es ernst wird, was es wirklich Wert ist!
Es gibt viele unterschiedliche Gesichtspunkte, die für oder gegen Brasilien sprechen.
Ich glaube Alte haben es immer schwer, in Brasilien sind die Zustände der medizinischen Gesundheitsversorgung das Makel und hier in Deutschland sehr oft die Vereinsamung das Makel in der Gesellschaft, in D lassen sie die Alten alleine sterben, weil die Angehörigen, die wenigen, keine Lust haben, sich in der knappen Zeit noch um die Eltern oder Großeltern zu kümmern, okey, viele sind im Altersheim und jeder geruhigt sich damit, da man ja viel viel Geld zahlt, seine "Pflicht" doch getan zu haben.
OB Deutschland oder Brasilien die bessere Alternative ist, hängt von den Angehörigen ab und natürlich von den eigenen Gesundheitszustand, den man im Alter sich erhalten kann und von den benötigten Medikamenten bzw. Behandlungsmethoden und der Bezahlungsmöglichkeiten dergleichen!?!