STOIBER FOR BUNDESKANZLER !!!

Ausnahmsweise erlaubt: Brasilienirrelevante Diskussionen über die Heimat des Grossteils unserer Forums-User.

Beitragvon vasco » Mo 10. Okt 2005, 14:09

Hi Jorginho,

echt traurig. Vor drei Jahren als Kanzlerkandidat hatte er noch einen Sprachtrainer und konnte recht flüssig reden. Das ist alles wieder verlorengegangen.

tchau,
Vasco
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Sprachkurs Portugiesisch (Brasilianisch)

Beitragvon Jorginho » Mo 10. Okt 2005, 14:30

vasco hat geschrieben:Hi Jorginho,

echt traurig. Vor drei Jahren als Kanzlerkandidat hatte er noch einen Sprachtrainer und konnte recht flüssig reden. Das ist alles wieder verlorengegangen.

tchau,
Vasco


Hi Vasco, ich hatte regelrechte Schwierigkeiten, das alles so falsch abzutippen. So ein Geschwurbel kommt einem doch selten unter. :lol: Rhetorisch derart beschlagene Eliten braucht man in Deutschland nicht zu bilden, von denen wimmelt es schon in allen Internetforen. :twisted:
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Beitragvon vasco » Mo 10. Okt 2005, 15:18

Hi Jorginho,

Ich kenne einen aus Österreich, der als Elite geboren ist. Gibt's den eigentlich noch ? Ich bin leider gar nicht mehr im Brasil-Web Forum. Aber er hat doch einen Blog wo er seine ausgefeilten gesellschaftlichen Theorien verkündet hat. Irgendwas mit Zukunft war die Adresse...

tchau,
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Beitragvon Careca » Mo 10. Okt 2005, 15:26

Du meinst Schwarzenegger? Ja, der ist noch in Kalifornien. Aber seid wann hat der ein Blog? Und wieso schreibt der in Brasil-Web mit :?: Isser nicht ausgelastet? Oder ... :lol:
Abraços
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Beitragvon tinto » Di 11. Okt 2005, 07:46

OK, wer nicht richtig reden kann, sollte auch nicht Bundeskanzler werden.

Aber Wirtschaftsminister.

Nur hat der Stoiber wirklich seine Kernkompetenz in Wirtschaftsfragen?
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Das war's dann wohl....

Beitragvon tinto » Di 1. Nov 2005, 22:27

Hatte mich sowieso gewundert, dass er sich sowas zutraut. Da kam ihm der Münte wohl gelegen, um ug. Nachricht zu produzieren....

Dienstag 1. November 2005, 19:13 Uhr
Stoiber geht doch nicht als Minister nach Berlin



Berlin/München (AFP) - CSU-Chef Edmund Stoiber bleibt Ministerpräsident in Bayern und geht nicht als Wirtschaftsminister in eine große Koalition nach Berlin. Durch den Rückzug von SPD-Chef Franz Müntefering habe sich die Statik in einem möglichen Bündnis mit den Sozialdemokraten verändert, sagte Stoiber in München. Der Kurs und die Berechenbarkeit in der SPD seien nicht mehr so klar, gab der bayerische Ministerpräsident zur Begründung an. An Stelle Stoibers soll CSU-Landesgruppenchef Michael Glos nun Wirtschaftsminister werden.

Mehrere CSU-Präsidiumsmitglieder sagten, sie würden die Entscheidung Stoibers angesichts der "schweren Krise der SPD und deren unsicherer, weiterer Entwicklung" akzeptieren. Unstrittig sei auch, dass Glos der geeignetste CSU-Mann für das Wirtschaftsministerium sei. Neuer CSU-Landesgruppenchef soll nach Informationen der "Leipziger Volkszeitung" Peter Ramsauer werden.

Die designierte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) machte deutlich, dass ihre Partei die Entscheidung Stoibers respektiere. Sie habe mit dem CSU-Chef ausführlich gesprochen. Dabei sei auch deutlich geworden, dass CDU und CSU die Koalitionsverhandlungen weiter führen würden.

Spekuliert wurde über die Gründe für Stoibers Kurswechsel. Der CSU-Vorsitzende hatte am Montag erklärt, nach Münteferings Rückzug in Folge der Nominierung der SPD-Linken Andrea Nahles als Generalsekretärin sei die Geschäftsgrundlage für eine große Koalition verändert. Zugleich wurde laut "Leipziger Volkszeitung" aber in der CSU betont, Stoiber fühle sich auch von CDU-Chefin Angela Merkel "schlecht behandelt", weil sie ihn im Streit um die Ressortzuständigkeit "ausgespielt" habe. Statt als künftige Kanzlerin selbst zu entscheiden, habe Merkel Stoiber "gezwungen", mit der designierten Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) um Kompetenzen zu streiten.

Innerhalb der CSU wuchs allerdings auch die Kritik an Stoiber selbst. Aus der Reihe seiner vier Stellvertreter an der CSU-Spitze hieß es, dass Stoiber das "Theater in Berlin" nun zusätzlich verschärfe. Außerdem wurde Stoiber vorgeworfen, die Entscheidung über seinen Rückzug bereits veröffentlichen zu lassen, bevor überhaupt die CSU-Führung informiert sei. Ein CSU-Präsidiumsmitglied sagte, es sei alles "sehr schnell und sehr kurzfristig" gegangen. "Mit ein bisschen bösem Willen könnte man meinen, er hat nur auf diese Gelegenheit gewartet."
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Beitragvon thomas » Di 1. Nov 2005, 22:33

@Tinto:
An euer Stelle würde ich ja jetzt auch den Seehofer loswerden, mit dem Argument, Papi ist ja auch nicht mitgefahren.

Oder doch noch mal mit den Grünen verhandeln. Mit der SPD haben die ja bewiesen, dass sie viele Kröten schlucken können ;)

Am coolsten wäre aber sicherlich, wenn die SPD sich nochmal zwei Wochen zerlegt und man dann konstatiert, dass die Linken sie nicht mehr alle haben und aus Staatsräson Neuwahlen einlegt! :lol: Dann macht Andrea Nahles Spitzenkandidat der SPD und legt eine gloriose Bauchlandung hin. Mal im Ernst: Schröder/Münte können dann ja wohl kaum glaubwürdig Wahlkampf mit/für sich selbst machen. Aber Angie+Guido... :twisted: und den Ede lassen wir diesmal gleich beiseite.
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Beitragvon Gast » Mi 2. Nov 2005, 02:33

Ja, die Enticklungen der letzten Tage verleiten mich immer mehr,

DEN PASS WEGZUWERFEN!!!!!

Die haben se nicht mehr alle. Das ist Kindergarten. Da fällt mir nix mehr ein ... ausser ... einem Eintrag, den ich heute in meinen Blog geschrieben habe:


von parana @ Dienstag, 01. Nov, 2005 - 20:57:09

Ein glänzende Ausrede

hat Stoiber nun gefunden, um in München weiter den Platzhirschen spielen zu können. Das Gerangel in Berlin um die Kompetenzen und Bereiche seines Ministeriums, das Gerangel in der CSU um die Besetzung seines Postens, all dies ist nun Schnee von gestern. Die Steilvorlage kam von Franz Müntefering durch seine trotzige Ankündigung der Aufgabe des Parteivorsitzes. Dass Müntefering aller Voraussicht im Kabinett bleibt, wie inzwischen SPD-Kreise verlauten liesen, hindert Stoiber nicht daran, die Heimreise nach Bayern anzutreten. Der Eckpfeiler der grossen Koalition sein nicht mehr vorhanden, lauten die Kommentare des ehemaligen Fast-Wirtschaftsminister. Und die SPD sei nun unberechenbar geworden. Die verbliebenen Regierungsanwärter, die die schallenden Ohrfeigen aus SPD und CSU inzwischen verdaut haben, geben sich trügerisch optimistisch. Die Koalitionsverhandlungen würden nicht scheitern, man sei im Zeitplan und einen Nachfolger für Stoiber hätte man auch schon: Michael Glos. Die CSU spielt in Berlin Herr im Hause und Merkel kann nur zusschauen. Nach den Fehlern im Wahlkampf nun noch weitere Aktionen der "Schwesterpartei", die die Union unter Merkel schwächen. Die CSU sollte sich mal überlegen, was sie da tut. Jetzt kommt mir der Vorschlag, die Geschäftsordnung des Bundestages zu ändern und CDU und CSU als eigenständige Fraktionen zu betrachten gar nicht mehr so schlecht vor. Alles in allem kann man nur eines zu den ganzen infantilen Spielereien in Berlin sagen:

Brandt, Adenauer und Strauß würden sich im Grabe umdrehen, wenn sie das sehen könnten!


Dem ist nichts hinzuzufügen ....

:twisted: Dietmar :twisted:
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Beitragvon yens » Mi 2. Nov 2005, 04:01

vasco hat geschrieben:Hallo Yens,

erzähl doch mal was über New Orleans.
Anarchie, plündernde Horden, katastrophale Zustände, nichts funktioniert, ein totales Versagen der Administration.


RIchtig. Ein totales Versagen der staatlichen Administration. Gluecklich waren die, die ihr Hab und Gut noch mit eigenen Waffen verteidigen konnten.
[/quote]


Aber wenn Dich das interessiert, lies doch mal hier:

Nach der Flutkatastrophe: Anarchie in New Orleans?
http://www.ef-magazin.de/new-orleans.pdf

Gruss Yens
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Beitragvon vasco » Mi 2. Nov 2005, 08:39

digdigger hat geschrieben:Ja, die Enticklungen der letzten Tage verleiten mich immer mehr,

DEN PASS WEGZUWERFEN!!!!!


Dann mach doch. Wer hindert dich daran ? Ich nicht.
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