STOIBER FOR BUNDESKANZLER !!! (Teil2)

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STOIBER FOR BUNDESKANZLER !!! (Teil2)

Beitragvon tinto » Mo 5. Sep 2005, 11:36

Bayern - 05.09.05: Stoiber: "Die wirtschaftliche Herzkammer Brasiliens wird Bayerns Teampartner"
Meldung der Staatskanzlei:São Paulo wird Mitglied im Netzwerk der weltweit dynamischsten Wirtschaftsregionen / Ministerpräsident Stoiber und Gouverneur Alckmin unterzeichnen Aufnahmeerklärung /
Der brasilianische Bundesstaat São Paulo wird Mitglied im Netzwerk der weltweit dynamischsten und innovativsten Wirtschaftsregionen. Minister- präsident Dr. Edmund Stoiber und der São Paulos Gouverneur Dr. Geraldo Alckmin treffen am kommenden Montag, 5. September 2005, 11.00 Uhr, im großen Arbeitszimmer in der Staatskanzlei zu einem Gespräch zusammen und unterzeichnen anschließend eine gemeinsame Erklärung zur Aufnah- me São Paulos in den Verbund der Partnerregionen Bayern, Québec, Shandong, Westkap und Oberösterreich. Die offizielle Aufnahme São Pau- los wird beim nächsten Gipfeltreffen der Regierungschefs der Partnerregio- nen 2006 in Linz erfolgen. Stoiber: "São Paulo ist eine exzellente Verstär- kung für unser interkontinentales Netzwerk der Partnerregionen. Mit São Paulo gewinnen wir die wirtschaftliche Herzkammer Brasiliens und stärkste Boomregion Südamerikas als engen Teampartner." Stoiber kündigte an, dass er mit Blick auf die Wirtschaft und die Arbeitsplätze in Bayern vor al- lem Wirtschaftsbeziehungen mit São Paulo und Brasilien weiter intensivie- ren wolle. Stoiber: "Brasilien bietet große Chancen für unsere bayerische Wirtschaft und den Export. Brasilien hat großes Interesse an bayerischer Umwelttechnologie und sucht Partner für Investitionen in die Infrastruktur wie Straßen, Häfen, Flughäfen. Hier ist ein viel versprechender Zukunfts- markt für bayerische Firmen."

Der Bundesstaat São Paulo mit seinen 40 Millionen Einwohnern ist die füh- rende Wirtschaftsmetropole Brasiliens und zugleich das größte Wirtschafts- zentrum in ganz Lateinamerika. Mit einem Bruttoinlandsprodukt von rund 150 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet São Paulo über ein Drittel der ge- samten Wirtschaftskraft Brasiliens und übertrifft damit deutlich jedes andere Land Südamerikas. Schwerpunkte sind Automobilwirtschaft und Maschi- nenbau sowie Chemieproduktion und Elektrotechnik. 800 deutsche Unter- nehmen mit 250.000 Mitarbeitern machen São Paulo zur größten deut- schen Industriestandort im Ausland. Bei den deutschen Investitionen in São Paulo ist Bayern überproportional vertreten.

Brasilien und Bayern verbindet seit vielen Jahren eine enge Freundschaft und gute Partnerschaft. Brasilien zählt zu den zehn größten Wirtschaftsna- tionen Welt und ist der wichtigste Handelspartner Bayerns in Südamerika. Der bayerische Handel erreichte im Jahr 2004 mit 1,1 Milliarden Euro eine neue Rekordmarke. Bayern exportierte 2004 Waren im Wert von 727 Milli- onen Euro und importierte Waren im Wert von 369 Millionen Euro. Eine entscheidende Rolle spielt dabei bereits ein besonders enger Kontakt zwi- schen Bayern und São Paulo, der jetzt noch weiter intensiviert werden soll. Staatskanzleichef Erwin Huber hat erst im Mai dieses Jahres in São Paulo und Rio de Janeiro in Begleitung einer Wirtschafts- und Wissenschaftsde- legation den Standort Bayern erfolgreich präsentiert. Bayern unterhält seit 1999 als einziges deutsches Land ein Verbindungsbüro in São Paulo. São Paulo plant, seine Europa-Repräsentanz in München einzurichten. Im Be- reich der Wasser- und Abfallwirtschaft und bei den Erneuerbaren Energien haben Bayern und São Paulo bereits Abkommen geschlossen und arbeiten eng und partnerschaftlich zusammen.

Der Gouverneur des Bundestaates São Paulo Geraldo Alckmin besucht am 4. und 5. September 2005 gemeinsam mit mehreren Ministern seines Kabi- netts und einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation München. Ein weiterer Höhepunkt seines Aufenthalts ist am Montag, 5. September 2005, 14.00 Uhr, seine Präsentation des Wirtschaftsstandortes São Paulo in der Indust- rie- und Handelskammer für München und Oberbayern. Am 6. September reist Gouverneur Alckmin in den Libanon weiter. Gouverneur Alckmin wird als Herausforderer des derzeitigen Präsidenten Lula bei den Präsidentschaftswahlen 2006 gehandelt.

Die Konferenz der Partnerregionen Bayern, Québec, Shandong, Westkap und Oberösterreich wurde 2002 in München gegründet. Ziel der Konferenz ist es, die bereits bestehenden politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen weiter auszubauen und zu vertiefen. Die fünf Regionen aus vier Kontinenten zählen zu den dynamischsten und innovativsten in ihren jeweiligen Bundes- bzw. Nationalstaaten. Jetzt kommt mit São Paulo ein Bundesstaat aus Südamerika hinzu. Die Verbindungen zwischen den Län- dern über die Kontinente hinweg beruhen auf dem Gedanken, dass eine enge Zusammenarbeit starker Partner - etwa beim Austausch von Studen- ten und Wissenschaftlern, bei der Nutzung von Export- und Investitions- chancen und beim Austausch von Ideen und Visionen - die Entwicklungs- möglichkeiten aller Beteiligten in einer zunehmend globalisierten Welt ver- bessert. Das erste Gipfeltreffen hatte im Januar 2002 in München stattge- funden, die zweite Konferenz im Dezember 2004 in Québec.
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Beitragvon tinto » Di 6. Sep 2005, 09:21

Brasilianisches Know-How für umweltfreundlichen Sprit


München (dpa/lby) - Brasilianisches Know-How in Sachen umweltfreundliches Benzin könnte bald auch Bayerns Autofahrern zugute kommen. Die Staatsregierung und der frisch in den Club der bayerischen Partnerregionen aufgenommene Bundesstaat Sao Paulo wollen im Bereich der erneuerbaren Energien kooperieren, sagte Umweltminister Werner Schnappauf (CSU) am Montag in München. Im Speziellen geht es dabei um die Beimischung von Bio-Alkohol zum Benzin. Das Ethanol wird in Brasilien aus Zuckerrohr gewonnen.

Quelle:bay. Staatskanzlei
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Beitragvon yens » Mi 7. Sep 2005, 00:11

tinto hat geschrieben: Das Ethanol wird in Brasilien aus Zuckerrohr gewonnen.


Yep yep. Und nur in Brasilien das Sinn. Um mit Alkohol Auto zu fahren (im Tank :-) ) brauchst Du im Prinzip 100%igen Ethanol, sonst geht der Motor kaputt. Der technische Prozess ist gar nicht so trivial (google: Hoechst-Uhde Verfahren zur Ethanolherstellung). Energietechnisch macht das ganze Sinn, weil Du das Zuckerrohr, nach Entfernung des Zuckers, kostenlos in der Sonne trocknen kannst. Das getrocknete Zuckerrohr nimmst Du dann um die Destillationskolonne zu beheizen.

Gruss Yens
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