Severino hat geschrieben:
Oi ralf123,
ich glaube Du verstehst Takeo nicht richtig.
oi severino,
ich verstehe sehr wohl, was ihr, takeo und du, meint. dazu siehe unten.
ich verstehe aber auch, was velhinho uns sagen wollte - und DAS, so scheint es mir, wollte takeo gar nicht erst zur kenntnis nehmen: dass es menschen gibt, wie pater Skorzak, die nicht mit den achseln zucken und sagen : pech gehabt, sondern die kindern aus desolaten verhaeltnissen helfen wollen, ohne gleichzeitig den vaetern und muettern (die muetter hat takeo uebrigens vergessen) "die fresse einzuschlagen".
Severino hat geschrieben:
Dann gibt es aber eben auch diese Taugenichtse (wie ober erwähnter Senhor), die durch ihr Verhalten den auf die Fahne geschriebenen Progresso verhindern....
Lange Rede - kuzer Sinn: Dank diesem verantwortungslosen Verhalten einfach irgendwo Kinder in die Welt zu setzen und diese ihrem Schicksal zu überlassen, ist Brasilien heute da wo es ist.
und hier ueberseht ihr, du und takeo, dass doch der "oben erwaehnte senhor" selbst kind eines anderen "senhors" ist.
wuerde man also takeo beim wort nehmen wollen, dann muesste er saemtliche vorfahren ausrotten, die er noch lebend zu greifen kriegt, und dazu natuerlich auch noch saemtliche brueder und schwestern des betreffenden "senhors".
spaetestens dann haette takeo, wenn er sich das mal ueberlegt haette, merken muessen, dass sein vorschlag nicht konstruktiv ist, sondern nur aus irgendeiner verbitterung resultiert. aber vielleicht sagt er ja dazu noch selbst was.
Severino hat geschrieben:
Du glaubst doch nicht im Ernst, dass die Kinder dieses senhors andere Lebenswege ins auge fassen würden wie Krimineller oder Drogenabhängiger. Und das wird auch der Pater nicht mehr gerade biegen.
ich persoenlich stehe auch eher auf dem standpunkt (aehnlich wie takeo und du), dass es ganz ausgesprochen problematisch ist, jemanden aus so einer spirale des "herumfickens" - dein ausdruck, severino - herauszubekommen.
aber ich weiss, dass es leuten, wie dem pater, durchaus gelingt, dem einen und andern schon helfen zu koennen.
und dafuer lebt der pater...
und das ist ein riesengrosses glueck fuer die wenigen, die er mit seiner hilfe erreicht...