Brasilianischer Bischof zu Besuch
Altötting (mv). Hohen Besuch hat der Kinderdorf-Verein, der das Straßenkinderprojekt des Neuöttinger Missionars Gerd Brandstetter in Guara-
bira in Nordbrasilien unterstützt. Seit gestern weilt der Bischof von Guarabira, Dom Antonio Muniz, in Altötting. Am heutigen Mittwoch wird Bürgermeister Herbert Hofauer, der das Kinderdorf seit langem fördert und den Bischof von seinen Besuchen dort persönlich kennt, für ihn einen Empfang im Rathaus geben. Am Donnerstag reist der Bischof zusammen mit Gerd Brandstetter zum Papst-
Geburtsort Marktl und von dort weiter nach Parzham zum Geburtshaus Bruder Konrads. Am Freitag trifft er in Passau Bischof Wilhelm Schraml, um dort mit ihm über Wege für die Zukunft des Kinderdorfs zu sprechen. Im Anschluss daran ist eine Begegnung der beiden Bischöfe mit Vertretern des Kinderdorf-Vereins in der Bischöflichen Brauerei Hacklberg geplant. Am Samstag hält Bischof Antonio Muniz in der Engfurter Klausenkirche eine Vesper und trägt sich danach in das Goldene Buch der Stadt Töging ein. Am Sonntag zelebriert Dom Antonio Muniz um 10 Uhr in der Stiftspfarrkirche den Familiengottesdienst. Am Nachmittag besucht er Burghausen und Raitenhaslach und geht am Montag in die Klassen der Maria-Ward-Schulen in Altötting, wo ab 18 Uhr im Rahmen eines »Brasilianischen Abends« auch das Leben in Brasilien und die Situation der Straßenkinder dargestellt wird. Unser Foto entstand beim Besuch des Altöttinger
Kinderdorf-Vereins im Kinderdorf Guarabira. Es zeigt die Besuchergruppe mit Bischof Antonio Muniz (Mitte) vor einem der zehn Häuser, in denen je zehn Kinder wohnen. Zum Kinderdorf gehören auch eine Schule, ein Kindergarten, Werkstätten und eine kleine Landwirtschaft. Über 200 Kinder sind dort in der Obhut »Padre Geraldos«, wie Gerd Brandstetter von allen genannt wird. Vogl
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