São Paolo/Basel. AP/baz. Der Basler Agrochemiekonzern Syngenta kämpft in Brasilien gegen die Enteignung eines umstrittenen Versuchsareals. Der Konzern leitete rechtliche Schritte gegen die Behörden des Bundesstaats Parana ein, die das 123 Hektar grosse Gelände im vergangenen November konfisziert hatten, wie die brasilianische Syngenta-Tochter bekannt gab.
Grund für die Enteignung war der Vorwurf, Syngenta habe auf dem Areal in der Nähe der Iguazu-Wasserfälle im brasilianisch-argentinischen Grenzgebiet illegale Forschungen mit gentechnisch verändertem Mais betrieben. Die brasilianischen Behörden wollen das Areal in ein Ausbildungszentrum für umweltfreundliche Landwirtschaft umwandeln. Laut einer Mitteilung der brasilianischen Syngenta-Tochter hat der Konzern in einer Eingabe ein Gericht aufgefordert, die Enteignung zu stoppen. Der Konzern möchte seine Forschung auf dem Areal weiterführen.
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