Telefonkarte

Allgemeine Fragen & Tipps über alles, was dem Gringo in Brasilien passieren kann

Telefonkarte

Beitragvon brasifan » Di 19. Dez 2006, 19:33

hallo Insider
bis jetzt habe ich immer mit einer Telefonkarte "go Banana" nach Bras telefoniert. Die klappt aber nicht mehr richtig, oft keine leitung oder kein netz, bricht zusammen. Wer weiss was jetzt auf dem Markt ist und billig ?
Call by call kann ich leider nicht machen.

:lol:
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Beitragvon tinto » Di 19. Dez 2006, 20:15

Diese Prepaid-Telefonkarten sind nur auf den ersten Blick generell sehr komfortabel, weil schon bezahlt und von überall nutzbar, von der Arbeit, der Telefonzelle oder von zu Hause. Ihr Vorteil ist auch Kostenkontrolle. Sehr empfhelenswert für neue Brasileiras.

Es gibt aber bei einzelnen Anbietern Gerüchte, ihr Gebrauch diene eigentlich gar nicht dem Telefonieren. Guthaben laufen oft vorzeitig ab. Telefoniert würde auf Leitungen, in die sich Hackker eingeklinkt hätten.

Ich weiß natürlich auch nicht, wer die "schwarzen Schafe" sind. Aber ich rate ich dazu, sich genau zu notieren, von wo man wie lange telefoniert und sich bei Fehlfunktionen massiv zu beschweren.
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Beitragvon tinto » Di 19. Dez 2006, 20:25

Ohne dass das mit og. Problem im Zusammenhang steht poste ich mal zur Diskussion folgenden ergoogelten Beitrag mit der Bitte um Diskussion/Erfahrungsaustausch:

Wer weiß mehr zu folgender ddp Nachricht?

Seit mehr als drei Jahren sollen von Deutschland aus operierende Telefonkartenbetrüger radikal-islamistische Organisationen wie Al Qaida, Hamas und Hizbullah unterstützen. Das haben Kreise des deutschen Bundeskriminalamtes (BKA) der Nachrichtenagentur ddp bestätigt. "Die Gewinne dieser Gruppen im betrügerischen Telefonkartenverkauf sind unglaublich. Sie werde nicht versteuert und es besteht der Verdacht, dass die Gelder teilweise auch zur Terrorfinanzierung verwendet werden", heisst es aus der Umgebung des BKA.
Den Angaben zufolge macht ein vor allem in Deutschland, der Schweiz, Polen, Spanien, Belgien und Grossbritannien tätiges Netzwerk von Call-Shop-Betreibern mit gestohlenen Sprechzeiten über die Billig-Telefonläden jährlich Reingewinne von mehreren hundert Millionen Euro. Die Betrugsmethoden reichen vom Insolvenzbetrug über das Anzapfen ungeschützter Telefonanlagen bei Grossunternehmen bis hin zu illegalen Anrufweiterschaltungen in Call-Shops.
Auch die Telefonanlage der Deutschen Bundesbank wurde im Sommer 2002 von Telefonkartenbetrügern angezapft wie das BKA der ddp bestätigte. Allein in diesem Fall entstand ein Schaden von umgerechnet 157 000 Franken. Mehr als hundert deutsche Unternehmen sollen mittlerweile von den Telefonkartenbetrügern geschädigt worden sein. Nachdem im Februar die Zeitschrift "Park Avenue" und gestern Abend auch das ZDF-Heute-Journal über die Vorgehensweise der Hintermänner berichtet hatte, ermittelt das Bundeskriminalamt nun unter Hochdruck.
Auffällig viele Insolvenzfälle

Während Scotland Yard und die belgische Polizei schon seit drei Jahren radikal-islamistische Betreiber vieler Telefonläden im Visier haben, arbeitet sich das BKA derzeit noch in die Materie ein. Da es in Deutschland keine Schwerpunktstaatsanwaltschaften für Telekommunikationsbetrug gibt, wurden die Erkenntnisse bislang nicht zentral gesammelt und ausgewertet. So hatte etwa die Frankfurter Staatsanwaltschaft zwar seit Jahren schon eine zunehmende Zahl von Fällen des Insolvenzbetruges bei Call-Shop-Betreibern registriert, diese jedoch nicht zentral erfasst, sondern nach den Anfangsbuchstaben der Firmen den jeweiligen zuständigen Bearbeitern zugeteilt. Vor diesem Hintergrund fiel bislang nicht auf, dass es sich um ein Zusammenspiel zwischen organisierter Kriminalität und Terror-Unterstützung handeln könnte.
Nach den Erkenntnissen der Ermittler sind die Hintermänner des Telefonkartenbetruges in vier europaweit agierende Syndikate aufgegliedert. Eines der gefährlichsten Syndikate hat sich nach diesen Erkenntnissen in Europa um den Pakistaner Piracha gebildet, der allein in Deutschland Schäden in der Grössenordnung von mehr als hundert Millionen Euro angerichtet haben soll. Saitfullah Piracha, ein Verwandter des deutschen Syndikats-Chefs, wird von den Amerikanern derzeit in Guantanamo festgehalten. Er hatte eingestanden, mehrfach Bin Laden getroffen und diesen unterstützt zu haben. Sein Sohn, Uzair Piracha, wurde in den USA Ende des vergangenen Jahres wegen der Vorbereitung eines Terroranschlages verurteilt. Das Strafmass soll in den kommenden Wochen verkündet werden.

Überall die gleiche Masche

Das Vorgehen der Täter ist überall in Europa einheitlich: Über so genannte Call-Shops werden Telefonkarten mit vermeintlich günstigen Gesprächszeiten verkauft. Die Gesprächszeiten werden von den seriösen Telekommunikationsunternehmen gebucht, die Rechnungen aber nie bezahlt. In anderen Fällen "hacken" sich die Call-Shops in die Leitungen von Grossunternehmen ein. Private Recherchen eines grossen deutschen Telekommunikationsbetreibers führten nach ddp vorliegenden Informationen in einem Fall zu einem Bankkonto in Ägypten, auf dem 46 Millionen Dollar lagerten. In Deutschland hatte sich der Verdächtige mit seinem Unternehmen zwischenzeitlich insolvent gemeldet.
In Schreiben von Scotland Yard, die ddp einsehen konnte, heisst es, dass Teile dieser Gelder zur Terrorfinanzierung dienten. Dabei seien Geldflüsse in Richtung Hamas, Hizbullah und Al Qaida nachgewiesen worden. Britische Ermittler äusserten sich verärgert über die nur langsam anlaufenden Ermittlungen des BKA. Sie berichteten, dass in mindestens zehn deutschen Polizeipräsidien, in drei Landeskriminalämtern und in zwei Ministerien deutsche Beamte weiterhin gutgläubig mit den Telefonkarten der kriminellen Syndikate Privatgespräche führten. "Deutsche Beamte dürfen von ihren Diensttelefonen keine Privatgespräche führen", sagte ein britischer Ermittler ddp. "Im Umfeld der deutschen Behörden verkaufen die islamistischen Betrüger ihre Telefonkarten und die Beamten führen damit ihre Telefongespräche. Das müsste schnell verboten werden. Denn auch das BKA müsste inzwischen wissen, dass Teile dieser Gelder mit grosser Wahrscheinlichkeit auch zur Terrorfinanzierung dienen."




Ist da was dran oder ist das erfunden?
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Beitragvon Severino » Mi 20. Dez 2006, 10:28

Ich nutze des öfteren diese Prepaidkarten. Letztens meist Latino Fast.
Kann aber bestätigen, dass die vorweg angesagte Gesprächsdauer (über 4 Stunden für CHF 10) eigentlich nie hinkommt. Vielleicht, wenn man es an einem Stück mal durchtelefoniert....
Zudem verfallen angefangene Karten nach drei Monaten. Bei einigen Anbietern habe ich auch den Verdacht, dass sie absichtlich pleite gehen, denn mit Insolvenzbetrug kann man da sicherlich ganz gut verdienen. Die Einnahmen sind da und die Rechnungen kann man dann nicht mehr zahlen.
Es sieht also so aus, dass da durchaus Geldmacherei dahinter steckt.
Falls die Karte Mal nicht funktioniert, oder aufgebraucht ist, dann nutze ich diese Anbieter mit Vorvorwahl.
Schlussendlich kostet alles etwa gleich viel....
paz e amor
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