Tipps und Kniffe für Häuslebauer in Brasilien

Tipps zum Erwerb, Verkauf, Vermietung von Häusern, Wohnungen oder Grundstücken in Brasilien (KEINE IMMOBILIEN-ANGEBOTE) sowie Infos zu Bau, Umbau, Ausbau und Renovierung

Re: Tipps und Kniffe für Häuslebauer in Brasilien

Beitragvon Cheesytom » Fr 6. Mär 2009, 01:12

@Maennlein: "...So das alle spannungsführenden Drähte schwarz oder braun sind . Der Nullleiter die Farbe blau hat .Und die Erdung in Grün ausgeführt ist .Man sollte weiterhin darauf achten das die Leiterquerschnitte ihrer Verwendung ensprechend gewählt werden..."

Absolut unterschreibungswuerdig.
Die Pedreiros hier in Brasilien, die meinen, neben perfekten Fliesenlegern, begnadeten Zimmermaennern, hochqualifizierten Installateuren, auch noch die Hauselektrik vollkommen im Griff zu haben, werden Dich zwar hinterruecks (wenn Du schon Alles bezahlt hast und sie fuer "Fusch" von Dir kritiesierst worden sind, auch vor allen Nachbarn) schlechtmachen, aber das hat mich nicht davon abgehalten, es genau so zu machen.

@Herbert: "Um nun aber zu verhindern, dass die "caixa" bei wenig Druck (liegt ja meistens an der hoechsten Stelle des Hauses oder auf einem Pfeiler) leer wird, kann man sich mit einer kleinen Druckerhoehungspumpe aushelfen, die in die Wasserzuleitung hinter dem Zaehler eingesetzt wird."
Dabei gibt es ein kleines, aber feines Problem zu beachten:
Die "normalen" Pumpen, die von Herbert erwaehnten, sowohl was PS-Zahl, als auch Ausstattung mit Kunststoff betrifft, - ich bevorzuge da Schneider-Pumpen, die jede Menge Kunststoff enthalten und aeusserst geraeuschloss arbeiten; so geraeuschloss, dass ich, bevor ich auf "boias elétricas" umgestiegen bin, schon 2-mal mein Haus ueberflutet habe und nach meiner naechsten threaderoeffnung werde ich auch dafuer Spott und Haehme ernten, aber das nehme ich in Kauf - kosten hier in Maceió, Alagoas so zw. R$ 300,00 - 350,00, haben aber das Problem, dass sie kaum Luft in den Leitungen verkraften, d.h.: Wenn sie Luft "ziehen", laufen sie "leer" und zumindest - auch wieder ein Grund Schneider zu nehmen - der Ueberhitzungsschutz "knallt durch" (zum Glueck gibt´s den mitlerweile; letzte Reparatur meiner Schneider-Pumpe R$ 30,00, incl. Ein- und Ausbau, weil der Mieter Mist gebaut hat; hat die Hoehe vom "boia elétrica geaendert, sodass der nicht mehr ordnungsgemaess funktionierte ), oder andere Bestandteile der Pumpe. Die von Dir, Herbert , beschriebenen Pumpen, ohne einen "Luftabscheider" eignen sich eigentlich nur, wenn neben der Caixa de âgua eine Zisterne vorhanden ist:
Also Wasseruhr, Zweiwegeventil (eins direkt zur Caixa, eins in die Zisterne) und dann, im Bedarfsfall, oder staendig (keine R$ 500,00+-Pumpe noetig), das Wasser hochgepumpt.
Die Pumpen, die den Luftabscheider haben, kosten, je nach Leistung, dann allerdings mehr als R$ 500,00.
Gruss aus Maceió, Alagoas
Thomas
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Re: Tipps und Kniffe für Häuslebauer in Brasilien

Beitragvon Hebinho » Fr 6. Mär 2009, 01:36

Und eben diesen Luftabscheider ersetzt das Rueckschlagventil!
Meine Pumpe lief schon mal ein ganzes Wochenende trocken ohne Schaden zu nehmen.

Leider haben aber nur die wenigsten noch einen poço (Brunnen) oder eine Regenwasserzisterne als Reserve!

Pumpe hat bei mir 279 R$ gekostet, der Pumpenkoerper ist von Danfos, der Motor von Weg.

Man kann nur Pumpe oder Pumpe mit Druckschalter nehmen (schaltet aus, sobald das Schwimmerventil der caixa schliesst)
Dateianhänge
bomba2.gif
Mit Druckschalter, ca. 600 R$
bomba2.gif (11.25 KiB) 869-mal betrachtet
bomba1.gif
ohne Druckschalter ca. R$ 280
bomba1.gif (15.13 KiB) 873-mal betrachtet
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Re: Tipps und Kniffe für Häuslebauer in Brasilien

Beitragvon Cheesytom » Fr 6. Mär 2009, 03:21

Admin hat geschrieben:Und eben diesen Luftabscheider ersetzt das Rueckschlagventil!

Eben nicht:
Das Rueckschlagventil ist in meiner Leitung in 2-facher Ausfertigung eingebaut; nur aus uebervorhandenem und technisch eher nicht nachzuvollziehendem Deutschseins.
Es verhindert trotzdem nicht, unabhaengig davon, ob man direkt aus der oeffentlichen Leitung, sei es der oertl. Wasserversorgung, oder eines privater Anbieters, sein Wasser bezieht, oder das Wasser vorher in eine Zisterne "laufen" laesst, dieses mit einer Pumpe zu seiner "Caixa de âgua" in "weissnichtwievielmeternhoehe" pumpt, dass die Pumpe, wg. fehlendem Wasser im Leitungssystem des Anbieters, "leerlaeuft" und deshalb Pumpen, die keinen "Luftabscheider" haben, durchbrennen.
Das Rueckschlagventil kann man sowohl in der Form eines Filters (wird in 10 - 20 cm Abstand zum Zisternenboden installiert), als auch ohne (hab ich hinter der Pumpe, hinter dem Absperrventil, installiert; eigentlich unnoetig), installieren.
Es verhindert, dass das Wasser, welches beim Abschalten der Pumpe, entweder durch "boia elétrica geregelt, oder manuell", was sich noch in der Leitung befindet, in die Zisterne, oder Wasserleitung "zurueckfliest".
Eventuelle "Luftloecher" in den, das Wasser anliefernden Leitungen, verkraftet halt auf Dauer nur die Pumpe mit eigener "Luftabscheidung", die logischerweise deshalb auch teurer ist.
Gruss aus Maceió, Alagoas
Thomas
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Re: Tipps und Kniffe für Häuslebauer in Brasilien

Beitragvon Hebinho » Fr 6. Mär 2009, 13:32

Beim Pumpenkauf darauf achten, dass die gefahrlos trockenlaufen koennen! Billigpumpen verwenden beispielsweise das Wasser im Pumpengehaeuse als "Schmiermittel" fuer die Lager. Ist das Wasser weg, laufen die Lager heiss -> Lager gehen fest -> Wicklung des Motors wird zu heiss -> Wicklung brnnt durch (die billigen Pumpen haben nicht einmal einen thermischen Ueberlastungsschutz).

Aber hier wieder einen weiteren Tipp (stammt von meiner Architektin (50 Jahre alt Jungfer und Haare auf den Zaehnen), die vor Baubeginn alle Arbeiter "eingenordet" hatte und auch Bauaufsicht machte):

Beim Giessen der Stahlbetonelemente (Saeulen und Traeger) sollte nach Moeglichkeit gewaschener Sand verwendet werden (hat mit der Festigkeit des ausgehaerteten Betons zu tun). Weil der hiesige Lieferant dafuer bekannt ist, dass er den Sand einfach aus dem Fluss holt und per LKW anliefert (Motto: der Fluss hat den schon genug gewaschen), gibt es einen einfachen Test, das zu ueberpruefen:

Man nehme ein verschliessbares Glasgefaess (Gurkenglas) und fuelle genau 100 mm hoch eine Sandprobe ein (gegen den Glasboden klopfen, damit sich der Sand auch setzt).
Anschliessend mit Wasser auffuellen und noch ein wenig Luft ueber dem Wasser lassen.
Jetzt das Glas mit dem Sand/Wassergemisch eine Minute lang kraeftig schuetteln und anschliessend auf einer ebenen Flache abstellen und mind. 30 Minuten stehen lassen.
Wenn sich oberhalb der Sandschicht eine Schlammschicht gebildet hat, diehoeher ist als 2 mm, gilt der Sand als unzureichend gewaschen (2 mm von 100 mm = 2% Schmutzanteil).
Mit dem Lieferanten sofort ueber den Preis verhandeln und DRUECKEN.
Bei deutlich mehr als 2 mm: andere Lieferung verlangen!
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Re: Tipps und Kniffe für Häuslebauer in Brasilien

Beitragvon esteban38 » Sa 7. Mär 2009, 01:44

Hallo erstmal

Danke für die unterhaltsamen Beiträge. Da kommt doch einiges zusammen, das man hilfreich verwenden kann. Leider ist mir da als Laien doch das ein oder andere etwas zu spezifisch, was für andere wiederum sicher gerade der wichtige Tipp und eine echte Hilfe darstellt.

Da ich in Bälde auch mal was bauen will, stelle ich mal meine Frage in die Runde: Was sind die 10 absoluten Todsünden beim Bau eines Hauses in Brasilien, welche man auf keinen Fall begehen darf, resp. auf was muss man als Laie besonders achten? Vielleicht fällt ja dem ein oder anderen ja was ein.

Meine handwerklichen Aktivitäten beschränkten sich bis dato auf die ein oder andere Malerarbeit und auf das Verputzen der Mauern. War als Laie gar nicht so einfach, nur eine Mauerfläche einigermassen passabel zu verputzen. Die Jungs hier machen Verputzarbeiten grösstenteils ohne Putzlehren und als Laie bin ich da schon drauf angewiesen, dass ich die befestigen kann , sonst wird mir das zu unregelmässig, bzw. hab ich das Auge noch nicht für. Die Mischung mach ich für den Feinputz 3 zu 1, Verputzsand und Zement, . Wichtig ist, den Verputzsand gut zu sieben, damit die kleinen Steinchen eliminiert werden.Werf die Masse an die Mauer und verteil sie schon n bisschen mit der Kelle. Mit einer Maurerstange zieh ich dann den Mörtel entlang den Putzlehren vorsichtig ab und bessere Löcher oder Dellen aus, nun kommt für mich der schwierigste Teil, das Verreiben . Besonders wichtig scheint mir der richtige ZEITPUNKT. Ich kontrolliere das, indem ich die Fingerprobe mache. Sobald der Sand nicht mehr am Finger klebt beginne ich vorsichtig mit dem Verreiben. Die Feinarbeit mache ich mit einem Schwammbrett das zwar etwas nass aber ja nicht tropfnass sein soll. Naja, das Resultat ist noch nicht perfekt, aber stelle fest, dass man da durch Uebung doch schnell besser wird. Vielleicht schadets auch nicht, einem guten Maurer nochmal etwas über die Schulter zu schauen... :D
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Re: Tipps und Kniffe für Häuslebauer in Brasilien

Beitragvon Männlein » Sa 7. Mär 2009, 02:25

esteban38 hat geschrieben:Hallo erstmal

Danke für die unterhaltsamen Beiträge. Da kommt doch einiges zusammen, das man hilfreich verwenden kann. Leider ist mir da als Laien doch das ein oder andere etwas zu spezifisch, was für andere wiederum sicher gerade der wichtige Tipp und eine echte Hilfe darstellt.

Da ich in Bälde auch mal was bauen will, stelle ich mal meine Frage in die Runde: Was sind die 10 absoluten Todsünden beim Bau eines Hauses in Brasilien, welche man auf keinen Fall begehen darf, resp. auf was muss man als Laie besonders achten? Vielleicht fällt ja dem ein oder anderen ja was ein.

Meine handwerklichen Aktivitäten beschränkten sich bis dato auf die ein oder andere Malerarbeit und auf das Verputzen der Mauern. War als Laie gar nicht so einfach, nur eine Mauerfläche einigermassen passabel zu verputzen. Die Jungs hier machen Verputzarbeiten grösstenteils ohne Putzlehren und als Laie bin ich da schon drauf angewiesen, dass ich die befestigen kann , sonst wird mir das zu unregelmässig, bzw. hab ich das Auge noch nicht für. Die Mischung mach ich für den Feinputz 3 zu 1, Verputzsand und Zement, . Wichtig ist, den Verputzsand gut zu sieben, damit die kleinen Steinchen eliminiert werden.Werf die Masse an die Mauer und verteil sie schon n bisschen mit der Kelle. Mit einer Maurerstange zieh ich dann den Mörtel entlang den Putzlehren vorsichtig ab und bessere Löcher oder Dellen aus, nun kommt für mich der schwierigste Teil, das Verreiben . Besonders wichtig scheint mir der richtige ZEITPUNKT. Ich kontrolliere das, indem ich die Fingerprobe mache. Sobald der Sand nicht mehr am Finger klebt beginne ich vorsichtig mit dem Verreiben. Die Feinarbeit mache ich mit einem Schwammbrett das zwar etwas nass aber ja nicht tropfnass sein soll. Naja, das Resultat ist noch nicht perfekt, aber stelle fest, dass man da durch Uebung doch schnell besser wird. Vielleicht schadets auch nicht, einem guten Maurer nochmal etwas über die Schulter zu schauen... :D


Hallo
-Vertaue niemanden der bei dir arbeitet wenn es um Zeitangaben geht . Termine werden sehr oft nicht eingehalten
-Siehe zu das du möglichst immer präsent bist
-Verwende nur gutes Material .
-Siehe zu das du alle erforderlichen Papiere von der Präfektur von der Grea hast
-Das die Papiere für das Grundstück auf dem du bauen willst auch eindeutige Eigentumsnachweise haben
-Beim verwenden von Bauholz für den Dachstuhl nur Masaranduba verwenden .
-Bei den Telhas zur Bedeckung des Daches das Modell Frankfurter Pfanne nehmen haben den Vorteil sehr großer Dichtigkeit .
-Bei Fenstern und Türen würde ich Alu das mit Kunststoff beschichtet ist wählen .
-Als Aussenputz Kunststoffreibeputz wählen den Tiefengrund aber nicht vergessen .
Es gäbe noch vieles was zu sagen wäre . Vieleicht hat ja noch der eine oder andere auch etwas Senf den er dazugeben kann

Bis denne und neulich
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Re: Tipps und Kniffe für Häuslebauer in Brasilien

Beitragvon Cheesytom » Sa 7. Mär 2009, 17:04

Gute Tips Maennlein.
Wer sich selber eher als Baulaie sieht, muss bei der Auftragsvergabe sehr vorsichtig sein. Hab´s schon oefter angesprochen: Leider gibt es hier unzaehlige pedreiros, die meinen alle Arbeiten am Bau perfekt zu beherrschen und nebenbei auch noch exzellente Baustatiker sind. Auf so einen bin ich auch schon reingefallen, aus Zeitgruenden (nicht oft genug auf der Baustelle) und dem Druck, aus meinem anderen Haus ausziehen zu muessen, weil es schon vermietet war.
Elektrik und Wasser mache ich selber. Wenn ich das nicht koennte und fuer andere Sachen, wie Fliesenlegen, Dachstuhl bauen, etc. wuerde ich mir beim naechsten Bau Spezialisten suchen und zwar auf Grossbaustellen (Hochhaeuser), von guten Baufirmen durchgezogen. Die Arbeiter dort arbeiten spezialisierter und alle brauchen mehr Geld, als ihr Gehalt und deshalb arbeiten sie an den Wochenenden, oder in ihren Ferien nebenbei.
Das einzige, was bei meinem Bau fast perfekt geworden ist, war die Gipsdecke. Die Jungs machen aber auch tagein, tagaus nix anderes.
Gruss aus Maceió, Alagoas
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Re: Tipps und Kniffe für Häuslebauer in Brasilien

Beitragvon Männlein » Sa 7. Mär 2009, 23:52

Männlein hat geschrieben:
esteban38 hat geschrieben:Hallo erstmal

Danke für die unterhaltsamen Beiträge. Da kommt doch einiges zusammen, das man hilfreich verwenden kann. Leider ist mir da als Laien doch das ein oder andere etwas zu spezifisch, was für andere wiederum sicher gerade der wichtige Tipp und eine echte Hilfe darstellt.

Da ich in Bälde auch mal was bauen will, stelle ich mal meine Frage in die Runde: Was sind die 10 absoluten Todsünden beim Bau eines Hauses in Brasilien, welche man auf keinen Fall begehen darf, resp. auf was muss man als Laie besonders achten? Vielleicht fällt ja dem ein oder anderen ja was ein.

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Hallo
-Vertaue niemanden der bei dir arbeitet wenn es um Zeitangaben geht . Termine werden sehr oft nicht eingehalten
-Siehe zu das du möglichst immer präsent bist
-Verwende nur gutes Material .
-Siehe zu das du alle erforderlichen Papiere von der Präfektur von der Grea hast
-Das die Papiere für das Grundstück auf dem du bauen willst auch eindeutige Eigentumsnachweise haben
-Beim verwenden von Bauholz für den Dachstuhl nur Masaranduba verwenden .
-Bei den Telhas zur Bedeckung des Daches das Modell Frankfurter Pfanne nehmen haben den Vorteil sehr großer Dichtigkeit .
-Bei Fenstern und Türen würde ich Alu das mit Kunststoff beschichtet ist wählen .
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Hallo

Muß meine Liste noch um zwei Punkte erweitern
- Verlegung der Abwasserrohre egal von welcher Stelle ob Spüle oder Toilette oder Dusche . Darauf achten das 100er bzw 70er Rohr verwendet wird nur die Übergänge zu den Syphons in 50 mm . Beim Verlegen aller Rohrgrößen die Gummidichtungsringe nicht vergessen . Wird von den Pedreros gerne vergessen . Es ist etwas mehr Arbeit . Aber der Nutzer hat dann anschließend die Probleme . Kleiner Trick für den Zusammenbau . Zuerst den Gummiring in die dafür vorgesehene Nut in der Muffe des Rohres einlegen . Anschließend mit etwas Fett den Gummiring einreiben . Das flutscht dann wie beim ersten mal .
-Gipsdecke war mehrmals hier erwähnt worden . Achtet darauf das der Gipsmatcher zum Aufhängen der Gipsplatten. Kunststoff isolierten Draht verwendet . Aller anderer Stahldraht ob verzinkt oder nicht rostet . Und dann fällt auf einmal oh Wunder oder Macumba wird ja dann daraus gemacht die Decke runter

Bis denne und neulich
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Re: Tipps und Kniffe für Häuslebauer in Brasilien

Beitragvon Cheesytom » So 8. Mär 2009, 04:31

@Maennlein: "Gipsdecke war mehrmals hier erwähnt worden . Achtet darauf das der Gipsmatcher zum Aufhängen der Gipsplatten. Kunststoff isolierten Draht verwendet . Aller anderer Stahldraht ob verzinkt oder nicht rostet . Und dann fällt auf einmal oh Wunder oder Macumba wird ja dann daraus gemacht die Decke runter"

Alle, in Maceió taetigen Gesso-Firmen benutzen heutzutage den Edelstahldraht, der auch noch ueber eine Kunststoffummantelung verfuegt und das seid mindestens 2 1/2 Jahren.

@Maennlein: "Verlegung der Abwasserrohre egal von welcher Stelle ob Spüle oder Toilette oder Dusche . Darauf achten das 100er bzw 70er Rohr verwendet wird nur die Übergänge zu den Syphons in 50 mm . Beim Verlegen aller Rohrgrößen die Gummidichtungsringe nicht vergessen . Wird von den Pedreros gerne vergessen . Es ist etwas mehr Arbeit . Aber der Nutzer hat dann anschließend die Probleme . Kleiner Trick für den Zusammenbau . Zuerst den Gummiring in die dafür vorgesehene Nut in der Muffe des Rohres einlegen . Anschließend mit etwas Fett den Gummiring einreiben . Das flutscht dann wie beim ersten mal."

Die Uebergaenge zu dem Syphom, der fuer das jeweilige Bad zustaendig ist, sind bei Dusche 40 mm und beim Waschbecken kannst Du waehlen: Aus dem Waschbecken raus 40 mm. In die Wand rein 50 mm (dass das sinnvoller ist, da schliesse ich mich "Maennlein"´s Meinung zu 100 % an).

Natuerlich ist es der Idealfall, alle Verbindungen von Abwasserrohren, mit einem Gummiring zu versehen, wie Maennlein erwaehnt hat.
Leider ist das, den hiesigen "Pedreiros" nur sehr schwer zu verklickern. Dummerweise kommt noch hinzu (ist mir aus Zeitmangel leider auch passiert), dass der altbekannte "Trick", die Gummidichtungen der Verbindungsstuecke der Abwasserleitung, zu "lubrifrizieren", und damit "pflupfft es dann beim Zusammenstecken, nur funktioniert, wenn man die Abwasserrohre, egal welchem Durchschnitts, vom, wie Hebinho zu sagen pflegt, dem Anbieter mit der Raubtierkatze nimmt.
Trotz Fett, ist es bei anderen Haerstellern manchmal fast unmoeglich, zumindest behauptet das Dein, fuer Dich arbeitender Pedreiro.
Resultat: Er klebt die Verbindungsstuecke mit dem Kleber zusammen, der eigentlich dafuer da ist, Wasserzuleitungsrohre zu verkleben, nach der adequaten Vorbehandlung.
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Re: Tipps und Kniffe für Häuslebauer in Brasilien

Beitragvon pedro_araguaia » So 8. Mär 2009, 12:07

Frage: Worauf sollte man besonders bei einem Fundament achten?

Ich weiss, das wurde auch schon mal in einem anderen Thread behandelt, aber hier passts halt eben als "gesammelte Werke" auch hin.
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