Hallo und herzlich willkommen im Forum.
Tja, wenn man beim Essen von anderen abhängig ist, kann das schon schwer werden. Im eigenen Haushalt kann man halt doch schon ein wenig anders kochen. So muss ich meine Frau meistens nötigen, bis ich mal wieder Arroz com Feijao auf dem Teller habe.
Sauerkraut heisst übrigens Chucrute (Schuhkrutschi) und gibts meines Wissens maximal als Dosenfutter ... den reinen Saft wirst du hier wohl nicht bekommen. Ich mache mein Sauerkraut immer selbst.
Ich glaube nicht, dass die Mehrheit der Brasilianer auf Light steht, wohl eher nur die, die es sich leisten können. Da fällt mir in dem Zusammenhang die aufgewärmten Gerichte in der Mikrowelle ein: da der Grossteil der Bevölkerung gar keine hat (und sich eher einen 2. Fernseher auf Pump kauft als eine Mikrowelle) wird dort alles schön auf dem Gasherd aufgewärmt. Und light gibt auch nicht.
Rein technisch - und geschmacklich - gesehen macht dies aber bei solchen Gerichten gar keinen Unterschied. Ist rein psychischer Natur!
Einen deutschen Bäcker gibts in Belo Horizonte, Lemi hatte mir mal den Link geschickt, bin gerade zu faul zum suchen!

Vielleicht weiss es ja jemand aus dem Stehgreif.
Tja, also letztendlich die deutschen (Ess-)Gewohnheiten beizubehalten dürfte schon ein bissl kompliziert sein. Aber schliesslich sind wir ja auch nicht in Deutschland - und es gibt in den vielen Regionen soviele unterschiedliche kulinarische Genüsse, dass es Schade wäre, diesen zu entsagen - und sei es auch nur der Figur wegen.
Dietmar, der in Brasilien jedes Jahr rund 5 Kilo zunimmt - ob mit Diät, Hungerstreik oder Einkaufssperre!
